Heinrich von Kleist und die Kantische Philosophie
von
Ernst Cassirer
Berlin Verlag von Reuther & Reichard 1919
Kantgesellschaft.
Die Kantgesellschaft ist gelegentlich der hundertsten Wiederkehr des Todestages Immanuel Kants (12. Februar 1904) von Prof Dr. Hans Vaihinger begründet worden. Sie verfolgt den Zweck, von der Grundlage der Kantischen Philosophie aus die Weiterentwicklung der Philosophie überhaupt zu fördern. Ohne ihre Mitglieder irgendwie zur Gefolgschaft gegenüber der Kantischen Philosophie zu verpflichten, hat die Kantgesellschaft keine andere Tendenz als die von Kant selbst ausgesprochene, durch das Studium seiner Philosophie philosophieren zu lehren .
Ihren Zweck sucht die Kantgesellschaft in erster Linie zu verwirklichen durch die » Kantstudien «; die Mitglieder der Kantgesellschaft erhalten diese Zeitschrift (jährlich 4 Hefte im Umfang von ca. 35 Bogen = 560 Seiten) unentgeltlich zugesandt; dasselbe ist der Fall mit den » Ergänzungsheften « der »Kantstudien«, welche jedesmal eine größere geschlossene Abhandlung enthalten (gewöhnlich 3–5 im Jahre im Gesamt-Umfang von ca. 450–550 Seiten). Außerdem erhalten die Mitglieder kostenlos jährlich 1–2 Bände der » Neudrucke seltener philosophischer Werke des 18. und 19. Jahrh.«, sowie die von der Gesellschaft veröffentlichten » Philosophischen Vorträge «, ebenfalls 3–5 in einem Jahre.
Das Geschäftsjahr der Kantgesellschaft ist das Kalenderjahr; der Eintritt kann aber jederzeit erfolgen . Die bis dahin erschienenen Veröffentlichungen des betr. Jahrganges werden den Neueintretenden nachgeliefert . Satzungen, Mitgliederverzeichnis u. s. w. sind unentgeltlich durch den stellv. Geschäftsführer Dr. Arthur Liebert , Berlin W. 15, Fasanenstr. 48, zu beziehen, an den auch die Beitrittserklärungen sowie der Jahresbeitrag (Mark 20.—) zu richten sind.
Vortrag, gehalten in der Berliner Abteilung der Kantgesellschaft am 15. November 1918.
(Für den Zweck der Veröffentlichung sind die Ausführungen um den 2. Teil ergänzt worden).