Hier Zensur - wer dort? Antworten von gestern auf Fragen von heute - H. H. Houben - Buch

Hier Zensur - wer dort? Antworten von gestern auf Fragen von heute

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H. H. Houben
Antworten von gestern auf Fragen von heute
Mit Umschlagbild von
Th. Th. Heine
Leipzig · F. A. Brockhaus · 1918
Dieses Büchlein ist ein Auszug aus einem gleichnamigen größeren Werk, das später im selben Verlag erscheinen wird.
Als Fortsetzung folgt ein ebenfalls in sich abgeschlossenes Bändchen von gleichem Umfang und gleichem Preis unter dem Titel: » Biedermaier-Zensur «, das folgende Kapitel enthalten wird:
1. Friedenshoffnungen und -enttäuschungen. 2. Metternich »karlsbadert«. 3. Friedrich von Gentz als Zensor. Eine Komödie in 1 Vorspiel und 5 Akten. 4. »Es soll der Sänger mit dem König gehn.« 5. Der Musterstaat Preußen. 6. Aus den Memoiren eines Berliner Zensors. 7. Redaktionsgeheimnisse. 8. Zensurstriche und -streiche. 9. Biedermaier vor und hinter den Kulissen. 10. Franz Grillparzer – ein besonderes Kapitel.
Copyright 1918 by F. A. Brockhaus, Leipzig.

H. H. Houben
Содержание

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Hier Zensur – wer dort?


Vorwort.


Inhalt.


1. Friedrichs des Großen königliche Freiheit.


Vom Ursprung der Zensur.


Politische Zensur.


Das tapfere Generaldirektorium.


»Gazetten dürfen nicht geniret werden.«


Ein zweifelhafter Fortschritt.


Mit königlicher Freiheit.


Die Berliner Zeitungen unter Friedrich II.


Das Zeitalter der Aufklärung.


Das Zensuredikt von 1749.


Die gekränkten »Schulbedienten«.


Die erste Berliner Zensurkommission.


Der verwunderte Zensor.


Wie Friedrich II. gegen die österreichische Jesuitenzensur ein Exempel statuierte.


Wenn die Katze nicht zu Hause ist …


Was dem einen recht ist …


Neuordnung der preußischen Zensur 1772.


Kleine Ursachen – große Wirkungen.


Friedrich und die »Bullenbeißer«.


Exemplarische Strafe.


Niedriger hängen!


Was heißt Aufklärung?


Kants Huldigung vor Friedrich.


Die Kehrseite der Medaille.


2. Kaiser Josephs II. Zensurreform.


Eine Kaiserin der Zensur.


Jesuitenzensur in Wien.


Das Allerheiligste.


Van Swieten und die Zensurhofkommission.


Wien und Rom.


Kaiserliche Handbillette.


Das Verbot des Katalogs verbotener Bücher.


Der Thronfolger.


Der Gnadenpfennig.


Josephinismus.


Zensurreform in Österreich.


Kaiser Josephs Volkszensur.


»Wen's juckt, der kratze sich!«


Ein Zensurgespräch zwischen Kaiser und Erzbischof.


Preßfreiheit in Wien.


Das Ende der Wiener Preßfreiheit.


Der letzte Rest …


3. Des gottseligen Herrn Ministers von Wöllner Blumen-, Frucht- und Dornenstücke.


Preßfreiheit und Preßfrechheit.


Das »Erneuerte Censur-Edict« von 1788.


Die Wöllnersche Note.


Prometheus.


Die gehörige Bescheidenheit.


Das Kammergericht gegen Wöllner.


Die Grenzen der Wirksamkeit des Staates.


Die Immediat-Examinationskommission von 1791.


Schärfere Anziehung der Zensurschraube.


Literaturflucht aus Berlin.


Rückgang des Druckgewerbes in Preußen.


Theologische Zensurblüten.


Kants Zusammenstoß mit der preußischen Zensur.


Ein Wink aus Österreich.


Preußens Ehrenrettung durch sein Ministerium.


»Äußerst gefährliche und übelgesinnte Leute.«


Zensur und – Bierkonsum.


Die Büchereinfuhr.


Ein ehrsamer Buchhändler.


Die Maßregelung Kants.


Die Akademie schweigt.


Ein Zensurerlebnis des Philosophen Fichte.


Zurückforderung der Denkfreiheit.


Ein preußischer Index verbotener Bücher.


Das Verbot der »Allgemeinen deutschen Bibliothek« in Preußen 1794.


Eine Fabel.


Der König und der Adler. Keine Fabel.


Licht und Sonnenschein.


Götzendämmerung.


Kants Schlußwort.


4. An der Wiege des Theaterzensors.


Der Schrei nach der Theaterzensur.


Verbot der extemporierten Komödie.


Der erste Theaterzensor.


Die notwendigen Eigenschaften eines Zensors.


Die Schaubühne als moralische Anstalt.


Keine Religion auf der Bühne!


Joseph II. und die Theaterzensur.


Das vierte Gebot.


Schauspielerzensur.


»Traurige Auftritte.«


Der Teufelsbanner.


Der dumme Engel.


Die Mannheimer »Räuber«.


Herzogliche Zensur.


Die »Räuber« in Wien.


Der »verplümickte« Schiller.


Ein Leipziger Zwischenspiel der »Räuber«.


Aus Anstandsrücksichten.


Amerikanische Beziehungen.


Mätresse und Kammerdiener.


Die Moral des »König Lear«.


Die Wiener Putzmacherinnen.


Schutz der Ehe!


Die Hinrichtung auf der Bühne.


5. Die Furcht vor der Revolution.


»Ein toller Tag.«


Verschärfung der Berliner Zeitungszensur.


Die werdende Journalistik.


Die erste ministerielle Zeitung in Preußen.


Ein verblüffender Erfolg.


Lichte Augenblicke.


Die Jagd auf die Bulletinschreiber.


Die Bildung des kleinen Mannes.


Das österreichische Zensurgesetz von 1795.


Hägelins Denkschrift über die Zensur.


»Es lebe die – Fröhlichkeit!«


Die Polizei als Zensurbehörde.


Das Kunstideal des Kaisers Franz.


6. Der Kampf gegen die Klassiker.


Die Wiener Scharfmacher.


Eine Maßregelung Lessings.


Der sittlich entrüstete Schauspieler.


Wallenstein im Militärstaat.


Der empfindliche Konsistorialpräsident.


Die gestrichene Freiheit.


Die Polizeifliege.


Das Gebet der Jungfrau.


Die Dresdener »Jungfrau«.


»Ein unmoralisches, höchst gefährliches Theaterstück.«


»Franz heißt die Canaille?«


Tells Geschoß.


Das Verbot des »Fidelio«.


Der Sohn als Neffe.


Die unglückliche »königlich spanische Familie«.


Geßler das Karnickel.


Isabellas Ahnungen.


»Egmont« in Wien.


Wallensteins Reinigung.


Maria Stuart – Maria Antoinette.


7. Kleine Kulissengeheimnisse der Theaterzensur.


Die lästigen Autoren.


Anständigere Eselsohren.


Ein falscher Reim.


Ein Feind der Zweideutigkeiten.


Ottokar, Attila und Napoleon.


»So kriegt man die Luise.«


Spiel bringt Gefahr.


Die Kontinentalsperre.


Der unmoralische Theodor Körner.


Ein Theaterskandal in Wien.


Die schöne Luise.


Gefährliches Spielzeug.


Das »jüngste Gericht« ohne Jesus.


Vaterländische Schauspiele.


»Auf der Alm, da gibt's ka Sünd.«


Das Madonnenbild.


»Ein König darf nicht lächerlich gemacht werden.«


8. Im Banne Napoleons.


Napoleon und die Presse.


Presse und Regierung in Deutschland.


»Ruhe ist die erste Bürgerpflicht!«


Im Dienst des Feindes.


Französische Zensur.


Krieg und Moral.


Fichte als Zensor.


Zivil- und Militärzensur.


Die Hebung der »Königsberger Hartungschen Zeitung«.


Scharnhorst als Kriegsberichterstatter.


Schurkenstreich eines Zensors.


Der Philosoph Fichte unter Zensur.


Fichtes verlorene »Rede an die deutsche Nation«.


Preußische Zensurreform 1808.


Humboldt als Zensor.


Kleists Ode auf den Wiedereinzug des Königs in Berlin.


Friedrich Schlegels »Gelübde«.


Schicksale eines Kriegsliedes.


9. Ein Opfer der Zensur.


Hardenbergs Maske.


Kleists »Abendblätter«.


Die Zensur der »Abendblätter«.


Die Neuorientierung 1810.


Adam Müller – Kleists Verhängnis.


Die Opposition gegen Hardenberg.


Heinrich von Kleist und die Würde der Presse.


Eine Zensurverfügung gegen Kleists »Abendblätter«.


Die Vernichtung der »Berliner Abendblätter«.


»Rad und Wagenschmiere.«


Kleists Ende.


Die Verherrlichung des Selbstmords.


10. Bürokratie und Militarismus.


Die Flucht der Patrioten.


Der Umschwung.


Worauf die Kosaken reiten.


Der »Preußische Correspondent«.


Schleiermachers Hochverrat.


Reformation und Revolution.


Engelsturz.


Schleiermachers Obstruktion.


Se. Heiligkeit der Kurialstil.


Das Dankgebet nach der Leipziger Schlacht.


Das »System der Mäßigung«.


Die Schonung Napoleons.


Fremder Götzendienst.


Der Schneider Kakadu.


Die europäische Barbierstube.


Projektenmacher.


Zensurfiliale in Königsberg.


Arndts »Historisches Taschenbuch«.


»Noch Jemands Reise-Abentheuer.«


Das »Liedlein nach der Leipziger Schlacht«.


Hardenberg für eine liberalere Zensur.


Zwei Randbemerkungen des Grafen Dohna.


Blücher über Zensur.


Nachweis der wichtigsten Quellenschriften.

О книге

Язык

Немецкий

Год издания

2020-11-13

Темы

Censorship; Freedom of the press; German literature -- 18th century -- History and criticism; German literature -- 19th century -- History and criticism

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