Die Jugend des Königs Henri Quatre
Zu diesem BuchIn dem zweiteiligen Roman «Die Jugend des Königs Henri Quatre» und «Die Vollendung des Königs Henri Quatre» greift Heinrich Mann im Exil, während in Deutschland der nationalsozialistische Terror herrscht, vorsätzlich auf die in Frankreich noch immer lebendige Legende vom «guten König Henri» zurück.Heinrich Manns monumentales Panorama vom Leben und Wirken Heinrichs IV. zeigt den Konflikt, in dem sich der König befindet: ausgestattet mit der Macht, jedoch zur Güte neigend, ringt er um Einheit und Größe seiner Nation. Aufgewachsen in den Pyrenäen, lernt er in Paris die Korruption am Hof und die Zerrissenheit des Landes kennen. Er kämpft an der Spitze der Hugenotten, überlebt die Bartholomäusnacht, wird gefangengenommen und konvertiert unter Zwang zum Katholizismus. Das Religiöse niedriger veranschlagend als den Sieg der Humanität, bekennt er sich nach der Flucht erneut zum Protestantismus. Die Religionskriege dauern an, sein Bruder[1] Heinrich III. wird ermordet; der neue Thronfolger heißt: Henri Quatre. Das Volk sagt: «Die große Erneuerung, der wir beiwohnen, ist die Menschlichkeit.»«Der menschliche Reichtum — nicht die gewohnte verkümmerte Natur ohne Wissen — kann machtvoll sein. Henri Quatre, oder die Macht der Güte.»Heinrich Mann
Mann Heinrich
Die Pyrenäen
Die Reise
Erste Begegnungen
Die Feindinnen
Vergangene Liebe
O Gott, so zeige Dich doch nur!
Die erste Trennung
Als der Vater starb
Der merkwürdige Besuch
Die Zusammenkunft
Moralité
Die Festung am Ozean
Der Preis der Kämpfe
Familienszene
England
Stricke, Fallen und ein reiner Sinn
Rat der Drei
Eine Einzige ganz im Ernst
Ein Florentiner Teppich
Die Briefe
Um nicht mehr fahl auszusehen
Dieselbe Morgenstunde
Jesus
Ihr neues Gesicht
Ihr letzter Abgesandter
Moralité[3]
Die leeren Strassen
Die Schwester
Das Königsschloss
Die böse Fee
Zwei Schwarzgekleidete
Fast siegt sie
Ein schlechtes Gewissen
Das Labyrinth
Die getanzte Begrüssung
Die königliche Tafel
Das gemeine Wirtshaus
Die letzte Stunde
Moralité
Auf hohem Gerüst frei dargeboten
Dame Venus
Haus Österreich
Eine Narbe
Die Warnung
Ein Traum
Die Rettung
Zeichen
Und Wunder
Lauern
Freitag
Der Vorabend
Wo ist mein Bruder?
Das Geständnis
Das Mordgeschrei
Das Wiedersehen
Das Ende
Moralité
Ich kannte die Hölle nicht
Faciuntque dolorem
Mich aber haben sie
Ein Misserfolg
Der Hass
Eine Stimme
Der Hass bringt nahe
Das wird aus der Liebe
Das Gespräch am Meeresstrand
Mit dem Kopf nach unten
Der Tod und die Amme
Moralité
Ein unerwartetes Bündnis
Der zweite Auftrag
Der neue Hof
Was ist das: Hass?
Die Szene der drei Henris
Das Erlebnis eines Bürgers
Das Vergnügen
Die Wendung
Der Geist
Der Aufbruch
Prinz von Geblüt
Moralité
«Mein kleines Gefecht»
Château de la Grange
Im Garten
Der Geheime Rat
Mornay oder die Tugend
Ein schweres Geheimnis
Die Mühle
Der Feind
Eauze oder Menschlichkeit
Hohe Gäste
Moralité
So bleibt es nicht
Der Erste
Fama
Abschied von Margot
Das Begräbnis
Die Muse
Mit verhängten Zügeln
Erbe der Krone
Eine Versuchung
Der fröhliche Tag
Moralité
Wer wagt es?
Nacht mit dem Mörder
Der Ruf
Totentanz
Zueinander streben
Zweites Buch Samuelis, Kapitel I, Vers 19 und 25
Auf Erden und am Himmel
Psalm LXVIII
Moralité
Über den Autor
Aus Kindlers Neuem Literaturlexikon: