Das Leben Tolstois
Romain Rolland
Mit sechzehn Abbildungen
Der Einband ist von Walter Tiemann
Neuerscheinung
Rütten & Loening Frankfurt a. Main
Tolstois heldenhafter Lebenskampf spielt sich wie der Michelangelos in entsetzlicher Einsamkeit ab; denn auch er ist „einer der Gewaltigen der Menschheit, zu denen die Nachwelt in Ehrfurcht aufblickt, einer von denen, die Tröster fremder Einsamkeit waren, Sieger der Welt und arme Besiegte zugleich”. Tolstoi schafft sich sein Verhängnis selbst aus freiem, bewußtem Willen. Sein Peiniger ist das Gewissen, sein Dämon der unerbittliche Drang nach Wahrheit. Für alle schaffend, ist er mit sich allein, und leidend für seinen Glauben, leidet er für die ganze Menschheit. So zeichnet Rolland das Lebensbild Tolstois und gibt uns mit diesem erhebenden Buche aufs neue Trost und Stärkung in den schlimmen Nöten unserer Zeit.
RÜTTEN & LOENING FRANKFURT A. MAIN
Tolstoi nach einem Bildnis von Kramskoi
ROMAIN ROLLAND
Romain Rolland
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VORWORT
I.
II.
III.
Einleitung
„Die Geschichte meiner Kindheit”
„Geschichten aus dem Kaukasus”
„Die Kosaken”
„Sewastopol”
„Drei Tode”
„Eheglück”
„Krieg und Frieden”
„Anna Karenina”
„Beichte” und religiöse Krisis
Soziale Krisis: „Was sollen wir denn tun?”
Wissenschaft und Kunst
Die „Volkserzählungen”
„Die Macht der Finsternis”
„Der Tod des Iwan Iljitsch”
„Die Kreuzersonate”
Die „Auferstehung”
Die sozialen Ideen
Die letzten Lebensjahre
Epilog
BILDERVERZEICHNIS
INHALTSÜBERSICHT
Anmerkungen zur Transkription: