Deutsche Lyrik seit Liliencron
Detlev von Liliencron
Herausgegeben von
Hans Bethge
Hesse & Becker Verlag
Leipzig
Einundsiebzigstes bis achtzigstes Tausend
Mit zehn Bildnissen
Einband- und Titelentwurf vom Graphiker P. Hartmann Druck und Einband von Hesse & Becker in Leipzig
Dieses Buch besitzt eine innere Einheit nicht. Es umfaßt die lyrische Entwicklung von etwa vier Jahrzehnten, deren sichtbares Resultat ein weitreichender Umsturz der künstlerischen, politischen und sozialen Begriffe gewesen ist. Das Buch zeigt in engerem Sinne die Entwicklung von dem naturalistischen Impressionismus Detlev von Liliencrons bis zu dem erregten Expressionismus Franz Werfels. Es ist der Weg vom betont sinnlichen zum betont geistigen Erlebnis, den auch die bildende Kunst in dieser Epoche gegangen ist, der Weg von der lyrischen Stimmung zum lyrischen Bekenntnis, vom seelischen Klang zum seelischen Schrei. Sehr reizvolle Etappen liegen auf diesem Wege, die Seiten des vorliegenden Buches bezeugen es. Wohin der Weg führt, ist unklar. Wir wollen hoffen, daß die Reaktion auf die empörerische Kühnheit, auf die Manifestation gepeitschter Gefühle, wie sie die jüngste Generation uns darbietet, glimpflich verläuft und daß uns wenigstens ein allzublasses Nazarenertum erspart bleiben möge.
Frühjahr 1921.
H. B.
Unknown
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Vorwort.
Inhalt
Verzeichnis der Bilder
Liebesgedicht.
Das Bangen.
Ljuba.
Was kann er für sie tun?!?
Das Weltgeheimnis.
Zwei Glückliche.
Melancholie.
Grauen.
Liebespsalmen.
Nun schweig.
Der Greis.
Verfall.
Der Idiot.
Musik des Abschieds.
Die Hoffende.
Nach Sonnenuntergang.
An eine Kunstreiterin.
Wir wehen …
Vision.
Hinschlendern.
Dasein.
Tanzlied.
Freundliche Vision.
Die Kranke.
Im Wirbel fort.
Gigerlette.
Traum durch die Dämmerung.
Jeannette.
Die schwarze Laute.
Oft in der stillen Nacht.
Der Garten.
Meine Mutter …
Flocken.
Wandlung.
Wir tauchten aus dem Strom …
Der Tod wird uns …
Es rinnen rote Quellen …
Zwiegespräch.
Du träumtest …
Der Heimweg führte mich …
Am Flusse.
Und abermals wirst du …
Die Andern.
Aus den „Schwarzen Blättern“.
Sommerrosen.
Lenz.
Mein Blick, nun weide dich …
Die müde schon verglühte …
Im Vorüberfluge.
Weg.
Die Buche.
Die Droschke.
Heidentum.
Die Russin.
Laß mich in deinem stillen Auge …
Graue Engel …
Am süßen lila Kleefeld …
Winde quälen die Bäume …
Die Amseln haben …
Die Luft so schwer …
Auf deinem Haupt …
In deinem Angesicht …
Unsere Augen …
Stille weht …
Die Sommernacht …
Drinnen im Strauß.
Möchte rollend das Blut aller Verliebten sein.
Wie eine dumpfe Stube steht die Sommernacht.
Der Mond ist wie eine feurige Ros'.
Nachtstürme reiten die Bäume krumm.
Wer jagt den Fluß vor sich her wie ein Tier?
Die Berge werden wie dunkle Kissen.
Mein Lied.
Im Volkston.
Nacht.
Die Harfe.
Sommerabend.
Aus banger Brust.
Ein Stelldichein.
Ein Grab.
Stiller Gang.
Die stille Stadt.
Manche Nacht.
Geheimnis.
Morgenstunde.
Erhebung.
Bewegte See.
Nachtgebet der Braut.
Ideale Landschaft.
Aus „Zwei Menschen“.
Tränen.
Auf der hartherzigen Erde.
Verzweiflung.
Friede.
Coyllur.
Wanderers Lied.
Blind.
Dunkel.
Rosenglut.
Jugend.
Abendlied.
Ein Gastgeschenk.
Der Künstler.
Das Mohnfeld.
Märchen.
Daß der Tod uns heiter finde.
Stranddistel.
Das Grab.
Späte Rosen.
Zwei.
Einer Frau.
Abendhimmel.
Geschenk.
So regnet es sich langsam ein …
Hab Sonne …
Ich habe Nächte …
Einem Kinde.
Februarschnee …
Ganz still zuweilen …
Spruch.
Gehen und Bleiben.
Eine Widmung.
Die fremde Blume.
Der Brunnen.
Madlena.
Liebe.
Unter den Menschen.
Leben.
Regenabend.
Der Schatten.
Reife.
Funkelt dein Auge noch?
Lili.
Die jubelnd nie …
Ellen.
Das welke Blatt.
Liebesode.
Gesang des Lebens.
Im Lande der Torheit.
Denkst du daran …
Der Abenteurer.
Elegie.
Kinderköpfchen.
Die Todesanzeige.
Mein Jüngling, du …
Sterbender Unteroffizier im galizischen Lazarett.
Weiß ich, daß Stunden …
Daß von Geheimnissen …
1917.
Die letzte Nacht.
Grüner Sommer.
Frühlingsmond.
Abend am See.
Du Gott.
Der Teich.
Dein Haar hat Lieder …
Osterlied.
Trostlied der bangen Regennacht.
Liebe nur kann ewig sein.
Der schwarze Ritter.
Nach Paul Verlaine.
Elisabeth.
Die frühe Stunde.
Lady Rosa.
Fiesole.
Die Seefahrer.
Alle Landschaften haben …
Ophelia.
Deine Wimpern, die langen …
Maienwind.
Brautseele.
Waldesstimme.
An Gott.
Abbild.
Prometheus.
Abendröte.
Vorfrühling.
Die Beiden.
Ballade des äußeren Lebens.
Manche freilich …
Terzinen über Vergänglichkeit.
Erlebnis.
Dein Antlitz …
Terzinen.
Der Jüngling in der Landschaft.
Aus „Der Tod des Tizian“.
Aus „Der Abenteurer und die Sängerin“.
Ein Abschied.
Ninon.
Aus „Phantasus“.
Vor meinem Fenster …
Rote Rosen …
In einem Garten …
Aus weißen Wolken …
Sehnsucht.
Unersättlich.
Du.
Heimatlos.
Erinnerung.
Verstoßen.
Herbst.
Ankunft im Hades.
Liebesreime.
Südliche Weise.
Die erste Nacht.
Mädchenliebe.
Die Nicht-Gewesenen.
Wir beide.
Mairosen.
Chaos.
Die Liebe.
Liebesflug.
Eva.
Mein Volk.
Mein Liebeslied.
Mein Wanderlied.
O, meine schmerzliche Lust.
Maienregen.
Weltende.
Mein Liebeslied.
Rückblick.
Tod in Ähren.
Am Strande.
Letzter Gruß.
Der Ländler.
Wer weiß wo.
In einer großen Stadt.
Vor Last und Lärm.
Weite Aussicht.
Erinnerung.
Kalter Augusttag.
Auf dem Deiche.
Sizilianen.
Einer Toten.
Gestorbene Liebe.
Der Genius.
Die Spinnerin von Sankt Peter.
Märztag.
Letzter Wunsch.
Frühlingswille.
Nirwana.
Hinterhaus.
Die graue Melodie.
Inbrunst.
Glanzgesang.
Der Schwebende.
Hart stoßen sich die Wände in den Straßen.
Das junge Liebchen …
Ich liege …
Ja in der Jugend …
Nun beugt die Nacht …
Wann ich von dir gehe …
Auf steilem Felsrücken …
Ich möcht' es kosten …
Schwindsucht.
Trinkend …
Im Mondlicht …
Da spülst du bunte Muscheln …
Zwischen zwei dunklen Wogen …
Ich tat große Dinge …
Ich lag auf dem Meer …
Der Mond betrat …
Mich jammerte …
Bevor ich …
Ich hörte den Wind …
Am Saume …
An Ufern des Rheins …
Erster Schnee.
Vöglein Schwermut.
Welch ein Schweigen …
Das sind die Reden …
Das Spinnennetz.
Verbannung zur Höhe.
Deine Rosen.
Der Bach.
Christus klagt:
Begegnung.
Vereinsamt.
Zarathustras Lied.
Venedig.
Sils-Maria.
Die Sonne sinkt …
Ernste Stunde.
Die Blinde.
Herbst.
Der Schauende.
Von den Fontänen.
Die Entführung.
Fragmente aus verlorenen Tagen.
Spanische Tänzerin.
Der Fremde.
An blauen Frühlingstagen.
Im stillen Hafen.
Erinnerung.
Frühlingsfeier.
Begegnis.
Blut-Propheten.
Gebet eines Selbstmörders.
Der Fiedler.
Kophetua.
An die Baronin Colombine.
Porträt eines spanischen Infanten von Diego Velasquez.
Pierrot pendu.
Musset.
Kavaliere.
Goya.
Porträt des Marquis de …
Der Araber.
Spät.
Dahin!
Notturno.
Tiefernst!
Die große Sehnsucht.
Der Knabe im Garten.
Wenn es Abend wird.
Ferne Musik.
Erwartung im Garten.
Lea.
Die Leibwache.
Sehnsucht.
Hoffnung.
Abendgang.
Trübes Wetter.
Doppelliebe.
Albumblatt.
Der betrübte Landsknecht.
Genrebild.
Altes Bild.
Künstlerroman.
In einer Dämmerstunde.
Abschied.
Heimat.
Abendgang.
Der Wandrer.
Erde.
Ich weiß es wohl …
Nächtlicher Weg.
Am Söller.
Aus den „Liedern an eine Geliebte“.
Sonett an eine Verstorbene.
Aus dem Buch „Elysium“.
Mignon.
Am Abend.
Am Kreuzweg.
Was ist das Glück?
Reinigung.
Vorfrühling.
Was waren Frauen …
Puppen.
Glück.
Der Wartende.
Soviel Lüftchen …
Eine plötzliche Stille …
Jenseits.
Im Feld ein Mädchen singt …
Ich liebe unter allen …
So in die still verschneite Nacht …
Kein Liebeswort …
Der Herbst des Einsamen.
In den Nachmittag geflüstert.
Im Park.
Landschaft.
Sommer.
In Venedig.
Am Moor.
Frühling der Seele.
Elis.
Morgenstern.
Langezeit.
Warum auch.
Schnee.
Im Mondschein.
Müdigkeit.
Zu philosophisch.
Brausen.
Und ging.
Erdgeist.
Perversität.
Ilse.
Der Anarchist.
Waldweben.
Wie nichts erkennend.
Verzweiflung.
Welche Lust auf Erden denn ist süßer.
Ein Lebens-Lied.
Amore.
Alte Dienstboten.
Mondlied eines Mädchens.
Die Leidenschaftlichen.
Die Schwestern von Bozen.
Gesang einer Frau.
Geheimnis.
Was ein Jeder sogleich nachsprechen soll.
Sein und Treiben.
Gebet um Reinheit.
Wir nicht.
Seelen.
Ostsee.
Tote Stunde.
Städter.
Tanz.
Musik des Kämpfers.
Nacht im Dorfe.
Fahrt.
Die Stirn.
Die Häuser haben Augen aufgetan …
Bettler im Spätherbst.
Dorf im Mittag.
Es kam ein Wind …
Singende Fontäne.
Schwüler Abend.