Niederländische Volkslieder
Niederländische Volkslieder.
Gesammelt und erläutert
Von Hoffmann von Fallersleben.
Zweite Ausgabe. Hannover. Carl Rümpler. 1856.
Hannover. Schrift und Druck von Fr. Culemann.
DER KÖNIGLICHEN AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN zu AMSTERDAM UND DER KÖNIGLICHEN AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN ZU BRÜSSEL GEWIDMET.
Die weltliche Liederdichtung der Niederlande im 15. Jahrhundert erscheint als eine mit der deutschen ziemlich gemeinsame: die deutschen Lieder dieser Zeit finden sich oft auch niederländisch, und bei vielen lässt sich kaum ermitteln, ob sie ursprünglich deutsch oder niederländisch sind. Bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts dauert dies Verhältniss fort, dann aber wird es anders: in den Niederlanden wird das Volkslied und das volksthümliche Lied erst durch die Rederijkers verdrängt, und endlich durch die gelehrten oder gelehrt thuenden Poeten fast völlig beseitigt.
Die neue bewunderte Kunstpoesie in den nördlichen Provinzen, die seit 1579 die Republik der Niederlande bildeten, bemächtigte sich auch bald desjenigen Theils des Volks, der bisher noch jene alten einfachen, volksmäßigen, vaterländischen Lieder fest gehalten hatte.
Unknown
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Liederanfänge.
Singen und Trinken.
Tanzen.
Volkslustbarkeiten.
Mai pflanzen,
Liebe.
Haar.
Linde.
Rose und Wein.
Nachtigall.
Freibitten vom Tode durch Henkershand.
Kleider versetzen
Alte Schuhe.
Muscaten und Nägelein.
Berg und Thurm
Kläffer, böse Zungen.
Ertränken, Strafe ehelicher Untreue.
Enthaupten, ebenfalls Strafe ehelicher Untreue.
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Liederanfänge.
Kolophon
Korrekturen