Der Sieger
Eine rote, glühende, mit dünner Asche bedeckte Steppe. Zwei rote, kräftige Kämpfer haben sich in verzweifeltem Ringen umfaßt. Und der, der älter aussah und dessen Körper gebräunter war, blieb Sieger. Ich stürzte zu diesem Sieger hin, ergriff seine Hand, biß mich mit den Zähnen in sie hinein, berauschte mich am dunklen, dicken Blut, das aus der Wunde emporsprudelte, und blickte ihm in die Augen, die vor Schmerz trüb geworden waren. Ich blickte ihm lange in die Augen und wußte es ganz gewiß: gleich wird er seine Hand befreien und mich mit einem Schlage zermalmen.
Das Blut aber sprudelte unaufhörlich.