Der nervöse Zeitungsleser.
Das war doch in der letzten Zeit,
Fast nimmer auszuhalten,
Die Schimpferei und Wühlerei
In allen Zeitungsspalten!
Man hangt und bangt in Schwebepein,
Inmitten all der Wahlen
Des Zentrums und des Deutschfreisinns
Und gar der Sozialen!
Die Lärmetrommeln dröhnen da,
Und dort die Wahldrommeten,
Aus Goethe’s Werken wird citiert,
Und alten Bismarckreden!
Drum rat’ ich, rasch nach jedem Blatt
Die Kleider abzuwerfen,
Zum Rücken-, Kopf- und Oberguß,
Das hilft den armen Nerven.