Einleitung.

Da ihr noch die schöne Welt regiertet,

Edle, mythologische Gestalten,

Da die Jugend noch nicht überbürdet,

Noch nicht nervenleidend ihre Alten —

Da man keine Modezeitung sah —

Wie ganz anders, anders war es da!

Ach, was sind wir doch für ein Jahrhundert!

Wie so mancher Weise sprach das aus,

Der sich über unsre Zeit verwundert,

Dieses große Massenkrankenhaus!

Zahllos sind die Leiden allzusammen —

Doch wo ist der Grund, aus dem sie stammen?

Zwiefach ist der Grund, den ich erkannte:

Erstens ist des Blut’s Umlauf gestört,

Zweitens ist in seinem Stoffbestande

Schlechter Saft, der nicht hineingehört.

Umlaufstörung — Zudrang fremder Stoffe —

Wißt ihr, wie ich dem zu steuern hoffe?

Krankheitsstoff im Blute muß ich lösen,

Und das Aufgelöste dann entfernen,

Und nachdem das Blut befreit vom Bösen,

Muß es wieder rechten Umlauf lernen;

Endlich muß ich mich damit beschäftigen,

Schwachen Leib zu stählen und zu kräftigen.

Alles dieses trefflich zu besorgen,

Ist das Wasser ganz allein im Stand.

Darum wartet nicht erst noch bis morgen —

Heute schon das Wasser angewandt!

Auf, ihr schwachen Enkel starker Ahnen,

Kräftigt euch und wandelt meine Bahnen!