Fußnoten
[1] Vita Christinae 243.
[2] A. a. O. 250.
[3] Am Grabmal des Erzbischofs Engelbert III. († 1368) im Cölner Dom sind auf der nördlichen Langseite die Schreibrüder, auf der südlichen aber Beginen und sonstige Ordensfrauen in ihren eigentümlichen Trachten, meistens mit Rosenkränzen verschiedenen Formates in den Händen, dargestellt.
[4] Vgl. Die Anfänge der Beginen. Dr. Jos. Greven, Münster, Aschendorf, 1912.
[5] Seelenburg. (6. Wohnung). 4, 10-11.
[6] V. C. 155-156.
[7] Dieser Rosenkranz bestand aus 50 Vater unser (Pater noster). Auch die Gebetsschnur, der man sich beim Beten der 50 Vater unser bediente, hieß Pater noster, wie sie in den Niederlanden noch heute genannt wird. Die Dominikaner trugen einen solchen Rosenkranz schon damals am Gürtel, und die Beginen desgleichen. V. C. 108, 118.
[8] Göthe, Faust.
[9] V. C. 6.
[10] V. C. 235.
[11] In Cöln gab es im 13. Jahrhundert ein Haus zum Greif (domus Grifonis). Anal. des hist. Vereins für den Niederrhein. 46, 97.
[12] V. C. 15.
[13] A. a. O. 40.
[14] V. C. 41.
[15] Quinheim war dort, wo jetzt Grimlinghausen liegt.
[16] V. C. 153-154.
[17] Geva, Gräfin von Virneburg, war Aebtissin des St. Cäcilienstiftes zu Cöln von 1266-1272; eine Irmgardis, Freiin von Wevelkoven (Wevelinghoven), gehörte dem Stift an von 1276-1282. Diese dürfte zu Gevas Zeiten wohl eine Anwartschaft auf eine Stelle als Kanonissin gehabt haben; denn eine Irmgardis tritt als Begleiterin Gevas auf. Diese chronologischen Angaben verdanke ich der gütigen Mitteilung des Herrn Rektor Michels in Remagen, der zur Zeit die Geschichte des St. Cäcilienstiftes bearbeitet.
[18] V. C. 30, 36.
[19] V. C. 22.
[20] A. a. O. 22.
[21] A. a. O. 22.
[22] A. a. O. 199.
[23] A. a. O. 150.
[24] V. C. 143.
[25] V. C. 10-11.
[26] V. C. 149.
[27] Putabam me sanguineas sudare guttas (V.C. 71); Videbatur mihi quod totum corpus meum combureretur (72); Videbatur mihi quidquid oraovi quod in nomine daemonis orarem (73); quasi flamma apparuit, quasi hoc emitteret in os meum ... quasi cupiens me devorare (86); videbatur ei, quod aperiretur abyssus (137); angelos ... corporalibus oculis non videbat, sed ... angelorum consolationes in corde suo spiritualiter et veraciter cognoscebat (109); eam daemones in corde taliter illudebant, quod ad spectaculum tormentorum suorum multitudinem populi adesse credebat (171); non visibiliter sed in corde sensibiliter diversa tormentorum genera sustinuit (20); singula tormentorum genera vehementi cordis impetu pertransivit, nec minor erat cruciatus et dolor, quam si omnia corporaliter pateretur (201).
[28] V. C. 2-10.
[29] Die erste Strophe der alten Uebersetzung lautet:
„Jesu, wie süß, wer dein gedenkt!
Sein Herz vor Freuden überschwenkt.
Noch süßer über alles ist,
Wo du, o Jesu, selber bist.“
[30] Pseudodionysius, De caelesti hierarchia. cap. 7.
[31] V. C. 121-123.
[32] Bd. II. S. 415.
[33] Baruch 3, 24.
[34] V. C. 150.
[35] V. C. 81.
[36] Es war ja der Vorabend von Weihnachten und mithin Fasttag, an welchem die Mahlzeit erst nach der Vesper eingenommen wurde.
[37] V. C. 126-130.
[38] V. C. 133, 148, 150.
[39] Es ist dasselbe Buch, das der Teufel ihr früher entrissen und dann am Pfingstfeste wiedergebracht hatte. Petrus hatte es nachher mit goldenen Blumen auswendig bemalen, mit silbernen Krampen, kunstvoll gewebter Hülle und schönen Lesezeichen versehen lassen.
[40] Dieser Verbrüderungsbrief gab Christina Anteil an allen Gebeten und Verdiensten des Dominikanerordens.
[41] Er war aus dem Kloster Quinheim.
[42] In seinen Briefen hatte Petrus Christina bald als Tochter, bald als Schwester angeredet. Den Titel „Schwester“ gab er ihr wohl in Folge des oben erwähnten Verbrüderungsbriefes.
[43] Es ist wohl das mit Reliquien umkränzte, zweiteilige Gebetstäfelchen (Diptychon) gemeint, das noch im Grabmale Christinas in Jülich aufbewahrt wird.
[44] Die Spuren davon sind noch am Schädel der seligen Christina erkennbar. Siehe S. 37.
[45] In der lateinischen Urschrift lautet die Stelle: qui est spes desolatis magnaque consolatio in tormentis. Sie ist dem Osterhymnus der Cölner Kirche entnommen. Coll. Rit. S. 73.
[46] Petrus ändert hier den Wahlspruch des alten Römervolkes: „Labor improbus omnia vincit“ (Unverdrossene Arbeit überwindet alle Hindernisse) um in den der Sachlage mehr entsprechenden: „Amor improbus omnia vincit.“
[47] Am Rande der Jülicher Handschrift ist die Bemerkung eingetragen: An Freitagen hören in Stommeln gewöhnlich alle die h. Messe.
[48] Die im Munde eines Schülers des h. Thomas von Aquin bemerkenswerte Stelle über die Wirksamkeit der Gnade hat folgenden Wortlaut: „Quamvis ergo amicis et inimicis mors domini ad liberationem suffecit, solis tamen amicis eam effecit. Et ideo: quantum differunt sufficientia et efficientia, non in dantis largitate, sed in recipientis utilitate, tantum dominus inter amicos et inimicos suos distinxit sua morte pretiosa.“ V. C. 194
[49] Das Subdiakonat zählte also damals in der Cölner Kirche nicht zu den heiligen Weihen, wie es in den morgenländischen Kirchen auch heute noch nicht als solche betrachtet wird.
[50] Die Redewendungen sind dem 87. Psalme entnommen.
[51] V. C. 185-187.
[52] V. C. 252.
[53] Die Stadt Kleve. Beiträge zur Geschichte derselben von Dr. Robert Scholten. Kleve 1879, S. 417.
[54] „Tenetur ... torquem ordinis tesseram remittere Nideccam ad Divae Christinae templum, in quo ordinis sedes primaria“. — „Haeredes et Cognati torquem et ordinis signum protinus Nideccam ad Sanctae Christinae templum ... remittunto.“ Brosii Annales Juliae. Coloniae 1731. II, 57. Oidtmann, die Hubertusschlacht bei Linnich. Jülich 1909. 67 und 69.
[55] Staatsarchiv zu Düsseldorf. Stift Jülich Nr. 92. Die Stiftskirche heißt die unterste Kirche zu Nideggen im Gegensatz zu der höher gelegenen Pfarrkirche.