Fußnoten

[1] Nämlich in moderner Ausführung, bei den alten ist das selbstverständlich.

[2] fleurs volantes.

[3] Brides picotées oder campanées.

[4] Die sechste Seite der Masche wird schon von dem eigentlichen Ornament gebildet.

[5] Der Grund ist hier stärker wie die sich zart abhebende Zeichnung, was eine schönere Wirkung hervorbringt, bei den point de gaze de Bruxelles verhielt sich die Sache umgekehrt, der fond ist unproportioniert zart zum Dessin.

[6] Diese Gattung Nadelarbeit mit Klöppeltülle kombiniert wird von vielen Autoren auch als Point d'Angleterre bezeichnet.

[7] Droschelgrund nennt man im flämischen den sechseckigen Maschengrund, wie er bei den Malines gearbeitet wurde.

[8] Blonden wurden verhältnismäßig am meisten im Lande fabriziert.

[9] Macramè sind aus Fransen geknüpfte Spitzen, wenn der Faden der Fransen zu lang war, verwirrte er sich leicht. Der Gedanke lag nahe, ihn auf einer Spule aufzuwickeln – nun wurde die Spule ein Hindernis beim Knüpfen, man verkreuzte die Fäden einfach oder geflochten – dies bedingte aber vorläufige Stützpunkte – erst mit der Erfindung der Drahtstecknadel (Nürnberg 1513) konnten die eigentlichen Klöppelspitzen ausgeführt werden.

[10] Das Wort Häkelnadel könnte leicht einen falschen Begriff geben; sie dient nur dazu, um den Faden in einer Schlinge am Rande der fertigen Motive durchzuziehen, durch welche Schlinge ein Klöppelpaar gezogen wird.

[11] Man kann aber ebensogut diese selben Spitzen alte Brabanter, alte Brüsseler, nennen – es erscheint mir nur angezeigt, den wirklich einst gebräuchlichen Namen zu verwenden.


Weitere Anmerkungen zur Transkription

Offensichtlich fehlerhafte Zeichensetzung wurde stillschweigend korrigiert.

Die unterschiedlichen Schreibweisen der Spitzenbezeichnungen (Bindestriche, Auszeichnungen, Groß- und Kleinschreibung, Akzente) und Personennamen wurden beibehalten.

Der Punkt bei Mme wurde einheitlich ergänzt.

Korrekturen:

Inhaltsverzeichnis: VI → VII, 50 → 60
Vorwort VII
Malines 60

S. 1: Kapitelname gemäß Inhaltsverzeichnis hinzugefügt
Spitzen.

S. 9: Aleçon → Alençon
übernahmen den réseau die points d'Alençon,

S. 16: seinen → seinem
oder Italien mit seinem Ornamenten-Reichtum,

S. 19: Stoppstich → Stopfstich
Webe- oder Stopfstich übertragen.

S. 23: verwechseln → Verwechseln
die zum Verwechseln treu die venezianischen Reliefspitzen

S. 28: Fischerfrau → Fischerfrauen
die armen Fischerfrauen machten unscheinbare Spitzen,

S. 32: Manufakture → Manufaktur
daß die erste Manufaktur in Château de Lonrey

S. 36: Iniative → Initiative
aus der Initiative einzelner Personen entstand

S. 36: verschiedenenen → verschiedenen
Konkurrenz der verschiedenen Spitzengattungen untereinander

S. 37: stililisiert → stilisiert
zeigen kleine Blümchen stilisiert im réseau verstreut

S. 37: sogenanuten → sogenannten
ist mit sogenannten petits pois

S. 39: Möglicher weise → Möglicherweise
Möglicherweise hat man früher wirklich mehr wie eine Gattung

S. 40: point → Point
Point à l'aiguille verleugnet nie seine Abkunft von den Alençon

S. 48: Faden → Fäden
daß sie die Fäden richtig verteilt und verzweigen läßt

S. 48 (Fußnote): Franzen → Fransen
Macramè sind aus Fransen geknüpfte Spitzen, wenn der Faden der Fransen zu lang war

S. 56: de → des
ob sie mit Zufügung des Cardonet

S. 59: Valencienne → Valenciennes
Jetzt werden in Valenciennes gar keine Spitzen in der Art

S. 59: paar → Paar
der echten sind aus zwei Paar Fäden geschlungen (vier Fäden)

S. 60: Faden → Fäden
An vier Seiten ist sie aus doppelten Fäden gewunden

S. 61: der eigentliche → den eigentlichen
so daß für den eigentlichen réseau nur wenig Raum

S. 64: holländischeu → holländischen
Die zweite Gattung der holländischen Exportartikel

S. 65: rgendwo → irgendwo
wo nur irgendwo vier Fäden zusammenlaufen

S. 69: deren → dessen
den Bedarf Spaniens und dessen Kolonien

Abbildungsteil: Überschrift ergänzt
Abbildungen