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Auf dem Meer und auf der Schelde, bei Sonne, Regen, Schnee und Hagel, im Sommer und Winter, fahren die Geusenschiffe, alle Segel beigesetzt, wie Schwäne, weiße Schwäne der Freiheit, Weiß ist Freiheit, Blau Größe und Orange ist für den Prinzen; das ist die Standarte der stolzen Schiffe.
Alle Segel beigesetzt, so fahren die wackeren Schiffe. Die Flut schlägt an ihre Flanken, die Wogen benetzen sie mit Schaum.
Sie segeln, jagen, fliegen auf der Flut, schnell wie Wolken vor dem Nordwind, die stolzen Geusenschiffe, die Segel im Wasser. Hört ihr, wie ihr Bug die Woge zerteilt? Gott der Freien. Es lebe der Geuse!
Hücker, Bujer, Vlieboote, Galeassen, schnell wie der Wind, der das Ungewitter bringt, schnell wie die Wolke, die den Blitz birgt. Es lebe der Geuse!
Bujer und Galeassen, flache Boote fahren den Fluß hinauf. Die Wellen ächzen, von ihrem Kiel zerteilt, wenn sie dem Strome entgegen fahren, mit dem mörderischen Rachen ihrer Feldschlange auf der Spitze des Bugs. Es lebe der Geuse!
Alle Segel beigesetzt, so fahren die wackeren Schiffe. Die Flut schlägt an ihre Flanken und benetzt sie mit Schaum.
Bei Tag und bei Nacht, bei Regen, Hagel und Schnee fahren sie! Christus lächelt ihnen aus der Wolke, aus Sonne und Sternen zu. Es lebe der Geuse!