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Man war derzeit im April. Die Luft war milde gewesen, nun kam ein gestrenger Frost, und der Himmel war grau wie am Tag Allerseelen. Das dritte Jahr von Ulenspiegels Verbannung war seit geraumer Zeit verflossen, und Nele erwartete ihren Freund jeden Tag.
„Wehe,“ sprach sie, „es wird auf die Birnbäume schneien, auf den blühenden Jasmin, auf all die armen Pflanzen, die voll Vertrauen auf die laue Wärme eines vorzeitigen Lenzes erblüht sind. Schon fallen kleine Flocken vom Himmel auf die Wege. Und es schneit auch auf mein armes Herz.
„Wo sind die hellen Strahlen, die auf frohen Angesichtern spielten und auf den Dächern, die sie röter, auf den Scheiben, die sie glänzender machten? Wo sind sie, die Erde und Himmel, Vögel und Immen wärmten? Wehe, bei Nacht und bei Tag friert mich jetzo aus Traurigkeit und langem Harren. Wo bist du, mein Freund Ulenspiegel?“