Der vielgeplagte Herr Meyer!

Meyer (Geschäftsreisender): „Gott, bin ich zu bedauern! Du siehst doch die Fliege?“

Schulze: „Natürlich!“

Meyer: „Die sitzt schon seit der Früh' auf meiner Nase, und noch hab' ich keine Zeit gehabt, sie wegzujagen!“


[1] Aus Christian Morgenstern Galgenlieder V. Auflage bei Bruno Cassierer.

[2] Aus „Mit meinen Augen — — —“ Fahrten durch die lateinische Welt von Hans Heinz Ewers. 3. Aufl. Verlag Konrad W. Mecklenburg. Berlin.

[3] Aus „Die meschuggene Ente“. Die 200 ulkigsten Enten, die im Blätterwalde deutscher Zeitungen unfreiwillig ausgebrütet worden sind. In Freiheit dressiert und vorgeführt von Felix Schloemp. Mit Geleitwort von Otto Julius Bierbaum. 18. Aufl. Verlag von Georg Müller in München.

[4] Aus: „Der gekitzelte Aeskulap“. Eine kräftige Dosis der medicynischsten Witze und Schnurren von Aerzten, Patienten und lustigen Studenten. Verordnet von Felix Schloemp. Unter Accouchement von Roda Roda. 13. Auflage. Verlag von Georg Müller, München.

Jedem Leser von „Der tolle Koffer“ sei empfohlen:

Die
meschuggene Ente

Die 200 ulkigsten Enten, die im Blätterwalde deutscher Zeitungen unfreiwillig ausgebrütet worden sind.

In Freiheit dressiert und vorgeführt von

Felix Schloemp

Mit einem Vor- und Nachwort von

Otto Julius Bierbaum

Mit lustigen Zeichnungen und Umschlag von C. O. Petersen

Geh. Mk. 2.—, geb. Mk. 3.—

Innerhalb 5 Monaten sind 18 Auflagen erschienen im Verlag von Georg Müller in München

Aus dem Inhalt: Der entfettete Zeppelin — Caruso in der Badewanne — Die elastische Cousine — Die Kuh mit den höheren Absichten — Die leichtfertigen Bullen — Aepfel des Pegasus — Lona Barrisson im Negligé — Der „bockende“ Otto Erich — Der Knabe mit de Schwimmfieß usw. usw.

Aus den zahlreichen spaltenlangen Urteilen der Presse: „... Wer auch nur eine Seite in diesem urkomischen Werkchen aufschlägt und liest, der lacht, lacht Tränen und ruft den Freund und läßt ihn mitlachen! Das gesunde, herzliche Lachen, das von dieser Sammlung wunderbarer Untaten des Zeitungsteufels ausgeht, verscheucht alle düsteren Schatten der Melancholie.“

Von dem Herausgeber des „Tollen Koffer“ erschien ferner:

Die Über-Ente

Ein lustigtoller Rekordflug von 300 neuen, meschuggenen Enten, so von allerlei Zeitungen unfreiwillig losgelassen wurden.

Arrangiert unter Protektorat von

Felix Schloemp

Mit zahlreichen neuen Zeichnungen von

Carl Olaf Petersen

Elfte Auflage

Elfte Auflage

Preis geh. 2 Mark, geb. 3 Mark

Verlag von Georg Müller in München

Die außerordentlich beifällige Aufnahme der „meschuggenen Ente“ veranlaßte den Herausgeber diese neue Sammlung unfreiwilliger Zeitungskomik in künstlerisch-gediegener Ausstattung herauszugeben. Die mit eminentem Sammelfleiß aus Tausenden und Abertausenden von deutschen und ausländischen Zeitungen gesammelten Beiträge sind wieder mit glänzendem Humor und feinem Verständnis für die Pointen so geschmackvoll arrangiert, daß die Lektüre jedem Freund drastischer, unfreiwilliger Komik einen vollendeten Genuß gewährt.

Von dem Herausgeber des „Tollen Koffer“
erschien im Verlag von Georg Müller in München ferner:

Der
perverse Maikäfer

Galante und ungalante Satiren von

Felix Schloemp

Mit einem Leitgedicht von

Rudolf Presber

Mit seltsamem Umschlag von Carl Olaf Petersen und
zahlreichen ganzseitigen Original-Kunstblättern von

Franz von Bayros

Achte Auflage

Preis geheftet Mk. 2.—, gebunden Mk. 3.—

Aus dem Inhalt: Der gepiesackte Nordpol. — Abenteuer im Eispalast. — Diabolo des Herzens. — Nietzsche im Lindenkasino. — Das impotente Knickebein. — Reinhold Reinbold im „Rheingold“. — Das eingebildete Känguruh. — Die Musik des Mädchenleibes. — Das Mitternachtsmädchen u. a. m.

Alle guten Geister des Humors werden in diesem eigenartigen, lustigtollen Werk glänzend entfesselt: scharfpointierte, aktuelle Satiren gegen die Torheiten unserer Zeit, amüsante Schilderungen galanter Liebesabenteuer, feingeschliffene Parodien auf moderne Literaten, wie Kerr, Sudermann, H. H. Ewers, Peter Altenberg, R. M. Rilke u. a. m. und die zahlreichen eleganten Originalkunstblätter von der Meisterhand Franz von Bayros' gestalten das Werk zu einem reizvollen Leckerbissen für alle Freunde lustig-galanter Satire.

Ferner ist vom Herausgeber von „Der tolle Koffer“ erschienen:

Der gekitzelte Aeskulap

Eine kräftige Dosis der medicynischsten Witze, Schnurren und Anekdoten von Aerzten, Patienten und lustigen Studenten

Verordnet von Felix Schloemp

Mit einem Geleitbrief von Roda Roda
Mit vielen urkomischen Originalbildern von E. Preetorius.

Geh. 2 M., geb. 3 M. — Dreizehnte Auflage.

Verlag von Georg Müller in München.

Ein glänzendes Brillantfeuerwerk funkelnder Witzraketen mit scharfknatternden Pointen ist es, was durch dieses einzigartige Kompendium medizinischen Humors zur Erheiterung eines lachlustigen Publikums unter Assistenz erster Humoristen wie Roda Roda, Dr. Owlglaß, H. H. Ewers und vieler humorbegabter Mediziner abgefeuert wird.

Aus dem Inhalte seien nur einige besonders ulkige Schlager erwähnt: Der Student mit dem Saumagen — Blasensteine der Dummheit — Bernhard Shaw als Gynäkologe — Das Therapeutische bei Rich. Wagner — Das Herz in der Blase — Die verschluckte Rasierseife — Schallbäder und Bettgymnastik und hunderte andere lustig-tolle Schlager!

Aus den zahlreichen Urteilen der Presse:

Die Heilkunde. Wien. (Dez. 1909) schreibt: „Der Verfasser der „meschuggenen Ente“ hat das Wagnis unternommen, dem alten, ehrlichen Gott der Heilkunde, Aeskulap, mit dem Federkiel gewaltig das Zwerchfell zu kitzeln. Und das Wagnis ist durch die Witzanthologie „Der gekitzelte Aeskulap“ glänzend gelungen. Der Gott lacht und jeder wird von dieser göttlichen Heiterkeit angesteckt und muß mitlachen! Aus allen Elixieren des Humors ist in der Retorte dieses lustigen Werkchens eine kräftige Dosis von Lachgas herausdestilliert, die selbst den griesgrämigsten Hypochonder zum Lachen bringen muß. So entsteht ein außerordentlich reichhaltiges, urkomisches Kompendium medizinischer Satire und Witzes, das nicht nur jedem Arzt, sondern auch jedem Patienten, Apotheker, Zahnarzt, Student, überhaupt jedem Freund drastischen Humors einige lachfrohe Stunden bereiten wird“.

Druck von Mänicke und Jahn, Rudolstadt.

Anmerkung zur Transkription

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