Immer im Geschäft

Buchhändler (dem neuen Schwiegersohn die Tochter übergebend): Hier übergebe ich Ihnen das Beste, was ich habe, lieber Schwiegersohn. (Gerührt.) Soll ich sie Ihnen etwas in Papier einschlagen?

Leider nicht

Ein Großhändler in Budapest besitzt einen Kontoristen, der ein Muster seines Standes wäre, wenn er minder an unheilbarer Bummelei litte. Vieles ließ ihm sein Chef hingehen; als er ihn aber eines Tages, da der Gute schon um vier Uhr fortgegangen war, um einen schwerkranken Bruder zu pflegen, mit einem hübschen Mädchen spazieren gehend fand, da war auch seine Geduld erschöpft und er kündigte ihm ernste Maßregeln für den Wiederholungsfall an. Einige Tage war alles in Ordnung; dann nahte sich der Kontorist dem Gestrengen wieder mit dem bekannten Armensündergesicht. Der aber ließ ihn gar nicht zu Wort kommen. „Herr!“ schrie er ihn an, „kommen Sie morgen pünktlich, oder ...“ Der folgende Tag kam; es ward elf Uhr, der Chef saß in seinem Kontor und blätterte mit finsterer Miene in einem ganz eigentümlichen Geschäftsbuche; dort wurden nämlich alle Ausreden gebucht, die der Unverbesserliche bereits ersonnen, und es gab dort so viel gestorbene Neffen, erkrankte Nichten, angelangte Tanten, daß der Buchhalter eine ganz unglaublich große Familie besitzen mußte. Endlich trat der Sünder ein, so drollig zerknirscht, daß sein Brotgeber fast seinen Zorn schwinden fühlte. „Nun! wer ist gestern gestorben?“ rief er ihm zu. „Gestorben? Niemand, ich habe bloß heute geheiratet,“ erwiderte der Ankömmling zerknirscht. — „Herr, das ist doch zu arg, das ist eine infame Ausrede!“ — „Entschuldigen Sie,“ erwiderte tief seufzend der Buchhalter, „aber, leider Gottes, es ist diesmal leider keine Ausrede.“

Der Kaufmann par excellence

A: „Sie sind mit Zwillingen beschenkt worden. Sind es denn Jungen oder Mädchen?“ — B: „Gemischt! Von jeder Sorte ein zwölftel Dutzend!“