Schadenfreude

Der Reisende von Schmonzes & Co. ist von seiner Frau mit Drillingen beschenkt worden. Deshalb muß sich der Chef entschließen, selbst auf die Tour zu gehen. Bei den ersten beiden Kunden Verwunderung, daß der Chef selbst reist und Bedauern des Reisenden, der ja schon so eine Menge Kinder hat. Er kommt zum dritten Kunden. „Nanu, Sie reisen jetzt?“ — „Ja, was soll ich machen, bei meinem Reisenden sind Drillinge angekommen.“ — „Was Sie sagen! Drillinge? Das ist ja großartig! Das geschieht dem Kerl recht!“ — „Na, hören Sie mal. Sie sind der erste, dem der Mensch nicht leid tut. Warum freut Sie denn das so ungemein?“ — „Ja, wissen Sie,“ grinst der Kunde, „das gönne ich dem Kerl! Jetzt sieht er doch mal, wie das ist, wenn man ein Stück bestellt, und dreie kommen an!!“ —

Verwarnung

Elkan Stinker war 20 Jahre bei Löwenthal als Lagerist tätig. Da läßt ihn der Prinzipal eines Tages zu sich ins Kontor rufen und hält ihm folgende Ansprache:

„Stinker, Se sind jetzt gerade 20 Jahre bei mir ins Geschäft. Wie Se mich haben belogen un betrogen in diese Zeit, läßt sich gar nicht in Worten ausdrücken. Mein Sohn haben Se zu Unterschlagungen verleitet, mit meiner Frau haben Se e Verhältnis gehabt und jetzt hat sich meine Tochter Ihretwegen ins Wasser gestürzt. Ich sage Ihnen nur soviel, Stinker: Sobald mer noch das geringste vorkommt, fliegen Se raus! Merken Se sich das.“ —