28. Adangs.

Der Name der Adangs hat zahlreiche Variationen und Lesearten aufzuweisen: Adangtas, Adanginos, Adanes, Adamitas. Sie wohnen im nordwestlichen Winkel Luzons, um den Pueblo Adan(g) und den gleichnamigen Berg[15]. Ihre Zahl ist keine grosse, trotzdem bilden sie eine Nation für sich, indem ihre Sprache keine Ähnlichkeit mit jener ihrer Nachbarn (der Ilocanen, Tinguianen, Apoyaos, Cagayanen) besitzt (Buzeta y Bravo I, 271). In ihren Sitten haben sie vieles, was an die Apayaos erinnert (Ilustr. 1860, n. 17, p. 200). Seit 1720 begann ihre Christianisirung, und bald erfolgte auch die Gründung des christlichen Pueblos Adan(g) (Mozo 73). Das Christenthum wird auch hier tagalisirend einwirken.