40. Tagbalays.

Die Tagbalays wohnen nicht weit von der Ostküste Mindanao’s, in der Nähe von Bislig (Waitz V, 51). Ihr Name kommt auch in den Varianten Tago-Balvoys und Taga-Balooyes vor. Sie sind hellfarbig (Waitz, l. c.), deshalb aber nicht mit japanischem Blute gemengt. Die Japano- und Chino-Manie wird mit Bezug auf die Philippinen bald ähnliche Übertreibungen und voreilige Behauptungen zu Tage fördern, wie die Kelto-Manie von anno dazumal in Deutschland. Mas (pobl. 14) bezeichnet sie als „Igorroten”, wohl aus ähnlichem Grunde, wie bei den Manobos. Ob die in der Ilustracion filipina 1860 n. 17, p. 193, erwähnten Tagabotes mit unseren Tagbalays zu identificiren sind, wage ich nicht zu entscheiden, da sonst (wenigstens in den mir zugänglichen Werken) dieser Volksstamm der Tagabotes nirgendswo anders erwähnt wird.