Sterben im Walde
Im Himmel, Grün, Wind und Baumdunkel verfangen,
Von Farren und Gräsern umwachsen Glieder und Wangen
Bin ich im Walde melodisch zu Grunde gegangen.
Nun beginnt die süße Verwesung mich zu verzehren.
Ameisen und Raupen kriechen über meine Augen.
Und kein Wimperzucken will ihnen wehren.
Unten auf der Promenade spaziert ein internationales Publikum.
Entfernter Klang von Sand, Damenkleidern und Kinderstimmen.
Ich weiß: Viele elegante Leute gehen da herum.
Nadeln, Laub, Zweige und Tannenzapfen fallen auf mein Gesicht,
Und Fliegen, doch auch Bienen und Schmetterlinge verschmähen meine Lippen nicht.
Oh jetzt! Leise und dennoch mächtig angeschwellt,
Beginnt sich das unvergleichliche Rigolettoquartett auszubreiten.
Und meine Seele fällt ein:
Du bist auf der Welt!
Und verteilt sich jauchzend nach allen Seiten.