2. Bedeutungsvolle Abhandlungen aus den vorliegenden 32 Jahrgängen des „Blindenfreundes“.

(Der „Blindenfreund“ mit seinem reichen Inhalt gibt ein vortreffliches Bild der Entwickelung des Blindenwesens in den letzten drei Jahrzehnten. Das Studium der Zeitschrift ist daher dem angehenden Blindenlehrer dringend zu empfehlen. Um ihm dieses Studium zu erleichtern, sind aus der Fülle des Stoffes diejenigen Abhandlungen bezeichnet, die nach dem persönlichen Empfinden des Verfassers in erster Linie geeignet sind, ein Bild des Lebens und Strebens auf dem Gebiet der Blindenbildung zu geben. Ein Urteil über den Wert der nicht genannten Artikel soll mit dieser Auswahl natürlich nicht ausgesprochen sein.)

A. Zeitliche Anordnung.

Jahrgang 1881.

Mecker, An die Leser zur Orientierung. S. 1.

Büttner, Aus meinem Tagebuche. S. 78.

Brandstäter, Der Blinde als Organist. S. 129.

Moldenhawer, Der Blinde als Schuhmacher. S. 140.

Jahrgang 1882.

Ferchen, Das Bürstenmachen, ein Handwerk der Blinden. S. 6.

Heller, Die Rede in der Blindenschule. S. 121.

Jahrgang 1883.

Michel, Ein interessantes, längst verschollenes Buch über Blindenerziehung. (Haüys Abhandlung über die Erziehung der Blinden vom Jahre 1786.) S. 9.

Krause, Geistige Eigentümlichkeiten des blinden Kindes. S. 52.

Brandstäter, Valentin Haüy in Berlin. S. 97.

Ein Besuch im „Royal Normal College for the Blind“ zu London. S. 101.

Jahrgang 1884.

Prof. Dr. Saemisch, Beobachtungen an einem im 2. Lebensjahre am grauen Star erblindeten und im 11. Lebensjahre glücklich operierten Kinde. S. 7.

Krage, Reisenotizen. (Wirft interessante Streiflichter auf die Handhabung des Unterrichts vor einigen Jahrzehnten.) S. 38.

Gutachten über einen Antrag auf Errichtung einer Hochschule der Musik für Blinde. S. 80.

Vock, Der Handarbeitsunterricht für Mädchen an Blindenanstalten. S. 107.

Brandstäter, Diderot. S. 129.

Mohr, Der gegenwärtige Stand der Blindenfürsorge in England. S. 177.

Jahrgang 1885.

Brandstäter, Valentin Haüy à Saint-Petersbourg. S. 33.

Hausordnung der Blindenanstalt zu X. S. 37.

Armitage, Die Stenographie und ihre Anwendung auf die Braille-Schrift. S. 52.

Dr. Gunning, Sind die Blindenanstalten unbedingt zu empfehlen? S. 195.

Jahrgang 1886.

Brandstäter, Zur Stenographie-Frage. S. 11.

Dr. Armitage, Zu Dr. Gunnings Ansichten über die Blindenanstalten. S. 17.

Krohn, Nochmals die Stenographie-Frage. S. 43.

Mohr, Fort mit dem Liniendruck. S. 68.

Kunz, Dürfen und sollen Blinde zu Sprachlehrern ausgebildet werden? S. 105.

Peters, Dr. Armitage, der Freund und Wohltäter der Blinden. S. 183.

Jahrgang 1887.

Dr. Armitage, Linien- oder Punktdruck. S. 9.

Vor mehr als 20 Jahren. S. 27.

Das Royal Normal-College für Blinde in London. S. 89.

Die Einweihung des Braille-Denkmals. S. 109.

Marschiert Frankreich an der Spitze der Bewegung zur Verbesserung des Loses der Blinden? S. 153. (Antwort auf diesen Artikel 1888, S. 14.)

Jahrgang 1888.

Mohr, Ein Kapitel aus der Geschichte des Blindendrucks in England. S. 7.

Die Erfolge der Pariser Blindenanstalt. S. 32.

Perry (blind), Die Erziehung blinder Kinder. (Trotz vielfacher Übertreibungen enthält der Artikel doch manche bedeutsamen Winke.) S. 53.

Brandstäter, Musikalisches. S. 91.

Jahrgang 1889.

Merle, Der Anschauungsunterricht, die Grundlage alles Blindenunterrichts. S. 38.

M. de la Sizeranne, Der musikalische Unterricht für die Blinden. S. 97.

Brandstäter, Immer für Braille. S. 134.

Jahrgang 1890.

Ruppert, Reiseerinnerungen eines Blindenlehrers an Italien. S. 1.

Die Musikschriftfibel. S. 23.

Dr. Jerusalem, Laura Bridgman. S. 40.

Mohr, Aus dem Bericht der Königl. Kommission über das Blindenwesen in England. S. 53. (Bemerkungen hierzu S. 102.)

Moldenhawer, Von der Disziplin in den Blindenanstalten. S. 120.

Jahrgang 1891.

Mell, J. G. Knies Briefe an J. W. Klein. S. 32.

Prof. Dr. Marschall, Die menschliche Hand, eine anatomisch-physiologische Betrachtung. S. 41.

Moldenhawer, Das Lesen und Schreiben der Blinden. S. 99.

Zur Errichtung einer Hochschule der Musik für Blinde. S. 209. (1892 S. 195.)

Jahrgang 1892.

Beschulung blinder usw. Kinder nach dem Volksschulgesetzentwurf des preußischen Unterrichtsministers Grafen von Zedlitz-Trützschler. S. 17.

Prof. Dr. Cohn, Credés Verdienste um die Augen der Neugeborenen. S. 87.

Aldrich, Sollen die Blinden heiraten? S. 93.

Heller, Die Blindenbildung und ihre Bedeutung für die Erziehung des Menschengeschlechts. S. 91.

Preußisches Gesetz vom 11. Juli 1891 betreffend die hilfsbedürftigen Geisteskranken, Idioten, Epileptischen, Taubstummen und Blinden. S. 129.

Libansky, Über die Erziehung der Blinden in Amerika. S. 134.

Froneberg, Die Exkursionen im Dienste des Blindenunterrichts. S. 143.

Jahrgang 1893.

Pariser Briefe eines Typhlophilen. S. 103, 113, 162, 177.

Unterrichte anschaulich. S. 106.

Pötsch, Wahrheit und Dichtung über Blinde. S. 124.

Jahrgang 1894.

Prof. Saemisch, Die Entwickelung der modernen Augenheilkunde. S. 49.

Kunz, Ausbildung eines taubstummblinden Mädchens. S. 81.

Die Liebe des Blinden. S. 127.

Blindenerzieher-Kongreß in Chicago im Juli 1893. (Enthält wichtige Angaben über das amerikanische Blindenwesen.) S. 119.

Zech, Das Zeichnen in der Blindenanstalt. S. 145.

Jahrgang 1895.

Gigerl, Die Hand, ihre Kräftigung und Schulung durch Finger- und Handgelenk-Gymnastik im Dienste des Blindenunterrichts. S. 15.

Rosalie Euvrard, Von dem Nutzen einer Übungsklasse in den Blindenschulen, um die Blinden zur Erteilung von Musikstunden an die Sehenden zu gewöhnen. S. 117.

Prof. Dr. Dufour, Physiologische Studien über die Blindheit. S. 121.

Prof. Wiedemann, Zur Geschichte der Blindenbildung. (Über die Erziehungs- und Lehranstalt der Blinden zu Paris.) S. 177.

Köhler, Eine Plauderei über das Hospitieren. S. 186.

Jahrgang 1896.

Aus alter Zeit. (Der erste deutsche Blindenlehrer und sein Schüler: Christian Niesen u. R. Weißenburg.) S. 40.

Büttner, An die unverheirateten Entlassenen. S. 58.

Petitionsbericht betr. die Errichtung einer Musikhochschule für Blinde von der Kommission für das Unterrichtswesen im preußischen Abgeordnetenhause. S. 97 Entgegnung S. 177.

Mell, Über den Kontakt des blinden Kindes mit der Natur. S. 135.

Freudenberg, August Zeune. S. 141.

Kull, Die Blinden im Orient. S. 155.

Jahrgang 1897.

Prof. Dr. Cohn, Über den Einfluß der Impfung auf die Abnahme der Erblindungen. S. 22.

Handarbeitsunterricht eines blinden Mädchens. S. 60.

Prof. Franz Pleß (Autobiographie). S. 97.

Neuburger, Die häufigsten Ursachen der Erblindung und deren Verhütung. S. 129 u. Jhrg. 1898 S. 16.

Aus alter Zeit. Briefe von und an Weißenburg. S. 138.

Dr. Steffan, Wie kommt der Mensch zum vernunftmäßigen Gebrauch seiner Sinnesorgane?

Einige vornehme Blinde. S. 188.

Jahrgang 1898.

Hörende Finger (Lorms Fingeralphabet). S. 26.

Gesetzliche Bestimmungen, Blinde betreffend, in Deutschland. S. 33.

Über die Sinnestätigkeit der Blinden. S. 129.

Jahrgang 1899.

Brandstäter, Aus der Schule. S. 1.

Lembcke, Besprechung von „Hitschmann, Über die Prinzipien der Blindenpädagogik“. S. 66.

Brandstäter, Nochmals Friedrich Hitschmann. S. 215.

Von den Museen des Blindenunterrichts. S. 106.

Prof. Dr. Zoth, Griesbachs neue Untersuchungen über die Sinnesschärfe Blinder und Sehender. S. 145.

Zech, Aus der Praxis des Blindenunterrichts. S. 209.

Jahrgang 1900.

Zech, Gedanken über den naturgeschichtlichen Unterricht in der Blindenschule. S. 19.

Ders., Der Schulgarten, ein Lehrmittel für den botanischen Unterricht in der Blindenschule. S. 37.

Reglement der Bibliothek Braille in Paris. Geschäftsbericht der Bibliothek für das Jahr 1898. S. 76.

Nathan, Blinde Konzertgeber. S. 86. Äußerungen hierzu. S. 126 und 192.

Buchwald, Eine Zentralbibliothek für die deutschen Blinden. S. 92.

Zech, Brauchen wir ein Reallesebuch? S. 206.

Jahrgang 1901.

Lötzsch, Unsere schwach beanlagten Blinden. S. 10 u. 48.

Fischer, Wilhelm Ludolph Lachmann. S. 20.

Brandstäter, Zu den vier noch nicht gelösten Fragen bezüglich des Druckes von Büchern für deutsche Blinde. S. 66 und 129.

Cambridger achtpunktige Braille-Schrift. S. 165.

Die Vorstellungen der Blinden und die Anschauung im Blindenunterricht. S. 177.

Brandstäter, Aus der Verwaltung (Gewerbebetrieb der Blindenanstalten). S. 233.

Dr. Sommers Pensions- und Erziehungs-Institut für blinde Kinder in Bergedorf bei Hamburg. S. 248.

Jahrgang 1902.

Brandstäter, Aus der Verwaltung (Halbsehende Zöglinge, S. 1; Erziehung, Hausordnung, Elternhaus, S. 19).

Anwendung der reichsgesetzlichen Invalidenversicherung auf blinde Personen. S. 49.

Brandt, Aus der Praxis eines blinden Handwerkers. S. 56.

Lembcke, Zweiter Beitrag zu den Verhandlungen über Hitschmanns Prinzipien der Blindenpädagogik. S. 65.

Krull, Was treiben unsere Kinder in ihren Freistunden? S. 102.

Hecke, Dr. F. J. Campbell. S. 113.

Zech, Der Physik-Unterricht in der Blindenschule. S. 145. (Ergänzungen hierzu von Truschel, S. 167, und von Brandstäter, Jhrg. 1903 S. 19.)

Über die Seelenblindheit. S. 174.

Jahrgang 1903.

Eisenbahnfahrten der Blinden. S. 17.

Wie ist dem blinden Handwerker zu helfen? S. 56, 104, 136.

Mohr, Auf welche Stufe und in welcher Weise ist die Kurzschrift in die Schule einzuführen? S. 64. (Entgegnungen hierauf S. 129, 153, 179, 186, 230.)

Pötsch, Der Blinde im modernen Drama. S. 89.

Mell, Ein Versuch zur Gründung einer Blindenanstalt in Preußen vor dem Auftreten Haüys in Berlin. S. 117.

Jahrgang 1904.

Münnich, Mangelhafte Ausbildung der blinden Stimmer in den Anstalten. S. 10. (Bemerkungen hierzu S. 35, 69, 89, 129.)

Peyer, Der erste Rechenunterricht in der Blindenschule. S. 48.

Erwiderung von Müller. S. 169.

„    „ Bolte. S. 209.

„    „ Kunz. 1905 S. 37.

„    „ Peyer. 1905 S. 77.

Mell, Aus alter Zeit. (Eine Publikation Zeunes.) S. 102.

Jubiläumsfeier des k. k. Blinden-Erziehungs-Institutes in Wien. S. 137.

Jahrgang 1905.

Bauer, Zur Fortbildungsschulfrage. S. 55.

Desgl. von Brandstäter. S. 129, 157, 189.

„   „ Koch. S. 134.

„   „ Haake. S. 191.

Lembcke, Die Blindenfürsorge. S. 80.

Matthies, Der Blinde in der Volksschule. S. 156.

Jahrgang 1906.

Czyperrek, Blindenanstalt u. Tuberkulose. S. 106.

Luthmer, Die rechtliche Stellung des Blinden im Deutschen Reiche. S. 127.

Feuersenger, Unsere Fibelliteratur. S. 132.

Kunz, Der Kartendruck für Blinde. S. 145.

Schlüter, Beiträge und Vorschläge zum weiteren Ausbau unserer Braillepunktschrift. (Mathematikschriftsystem.) S. 191.

Mell, Über Blindenfürsorge. S. 227.

Die Hundertjahrfeier der Königl. Blindenanstalt in Steglitz. S. 237.

Jahrgang 1907.

Prof. A. v. Szily, Die Aufgabe des Augenarztes unheilbar Erblindeten gegenüber. S. 71.

Moldenhawer, Private und öffentliche, separate und gemeinschaftliche Hilfe für Blinde. S. 159.

Haun, Victor Ballu. S. 215.

Fischer, Wilhelm Ludolph Lachmann als Pädagog der Blinden. S. 245.

Mohr, Die Versorgung taubstummer Blinden in Preußen. S. 269.

Jahrgang 1908.

Dr. Brunner, Riemanns Psychologische Studien an Taubstummblinden und Brohmer, Wie soll man über Helen Keller denken? S. 63.

Dr. Cohn, Soll der Blinde studieren? S. 134.

v. Chlumecky, Ein Wort über die Lormsche Handzeichensprache für Taubblinde. S. 171. (Erwiderung hierauf von Riemann. S. 226.)

Schorcht, Zur Entstehung der Sehnervenentartung und des sog. Turmschädels. S. 216.

Lembcke, Der sich allmählich vollziehende Umschwung des ganzen Blindenwesens. S. 269.

Chévenin, Das Blindenhaus. S. 299.

Jahrgang 1909.

Rackwitz, Zum 100. Geburtstage Louis Brailles. S. 1.

Heller, Die sittliche Erziehung der Blinden. S. 26.

Prof. A. v. Szily, Zum geistigen Verkehr mit Taubblinden. S. 29.

Kunz, Etwas über die „Taubstummen-Methode“ beim Sprachunterricht in Blindenschulen. S. 34.

Der Einfluß der Blutsverwandtschaft der Eltern auf die Kinder. S. 41, 113.

Dr. Cohn, Der Fortbildungsunterricht in der Blindenschule. S. 40.

Brandstäter, desgl. S. 69, 87.

Bauer, desgl. S. 91.

Zech, desgl. S. 175.

Prof. Dr. Komoto, Die Geschichte des Blindenwesens in Japan. S. 235.

Heller, Zur Einführung in die Lehre vom Tasten. S. 265.

Schmittbetz, Die Bestrebungen der weiblichen Blinden. S. 269.

Jahrgang 1910.

Baldus, Die Eingliederung der Blindenfürsorge in die Arbeiter-Versicherungs-Gesetzgebung des Deutschen Reiches. S. 1.

Denkschrift über die Versorgung der geistig und körperlich gebrechlichen Blinden. S. 54.

W. Stern, Helen Keller. S. 89.

Hahn, Zur Methodik des Gesangunterrichts in der Volksschule mit Beziehung auf den Blindenunterricht. S. 138.

Schwarzrock, Zur Reform des Gesangunterrichts. S. 181.

Jahrgang 1911.

Brandstäter, Chamisso in der Fortbildungsschule. S. 21.

Prospekt des Blinden-Lyzeums in Braunschweig. S. 33.

Heller, Prophylaktische Maßnahmen für später Erblindende. S. 49.

Schmittbetz, Blinde Mädchen und Frauen im Erwerbsleben. S. 64.

Das Gesetz über die Beschulung blinder und taubstummer Kinder. (Verhandlungen im Landtage.) S. 84.

Blinde Mädchen in der Hauswirtschaft. S. 105.

Die Blinden und die Landwirtschaft. S. 118.

Otto, Die Punktschrift in den Vereinigten Staaten. S. 127.

v. Hagen, Eine Bitte für die Taubblinden. S. 175.

Jahrgang 1912.

Zech, Aufgaben und Aussichten. S. 46.

Mina Roth, Was wir wollen. (Bestrebungen der weibl. Blinden.) S. 15.

Vom Haushaltungsunterricht. S. 57.

Bartosch, Vorschläge zur Ausgestaltung des Musikunterrichts. S. 50. Erwiderung hierauf von Brandstäter. („Musikalisches“.) S. 79.

Desgl. von Meyer („Ein altes Lied“.) S. 122.

v. Hagen, Ein Wort zur Förderung der Taubstummblinden-Fürsorge. S. 85.

Brandstäter, Lehrplan für den Raumlehreunterricht in der Blindenschule. S. 108.

Ders., Coëdukation. S. 166.

Ders., Die Stellung des Lesens und Schreibens im Unterricht der Blindenschule. S. 170.

Der erste Lese- und Schreibunterricht in der Blindenschule. S. 191.

Bürde, Der erste Anschauungsunterricht in der Blindenschule. S. 237.

B. Sachliche Anordnung.

(Die Zahl hinter den in Stichworten angedeuteten Überschriften bezeichnet den Jahrgang des Blindenfreundes. Mit Hilfe des ersten Verzeichnisses wird man darnach jede Abhandlung leicht auffinden können.)

Blindheit.

Beobachtungen an einem operierten Kinde. 1884. — Credés Verdienste. 1892. — Augenheilkunde. 1894. — Studien über die Blindheit. 1895. — Ursachen der Erblindung. 1897. — Impfung und Erblindung. 1897. — Gebrauch der Sinnesorgane. 1897. — Sinnestätigkeit der Blinden. 1898. — Seelenblindheit. 1902. — Blindheit und Tuberkulose. 1906. — Augenarzt und unheilbar Erblindende. 1907. — Sehnervenentartung und Turmschädel. 1908. — Blutsverwandtschaft. 1909. — Später Erblindende. 1911.

Geistige Entwickelung des Blinden.

Geistige Eigentümlichkeiten des blinden Kindes. 1883. — Wahrheit und Dichtung. 1893. — Die Vorstellungen der Blinden. 1901. — Umschwung des ganzen Blindenwesens. 1908.

Der Blinde in sozialer Beziehung.

Sollen die Blinden heiraten? 1892. — Liebe der Blinden. 1894. — Rechtliche Stellung der Blinden. 1906.

Aufgaben der Blindenanstalt.

Sind die Blindenanstalten zu empfehlen? 1885, 1886. — Beschulung blinder Kinder. 1892, 1911. — Bedeutung der Blindenbildung für die Erziehung des Menschengeschlechts. 1892. — Preußisches Gesetz vom 11. Juli 1891, 1892. — Gesetzliche Bestimmungen. 1898. — Der Blinde in der Volksschule. 1905. — Aufgaben und Aussichten. 1912.

Das Tasten.

Die menschliche Hand. 1891. — Handgymnastik. 1895. — Sinnesschärfe Blinder und Sehender. 1899. — Lehre vom Tasten. 1909.

Erziehung des blinden Kindes.

Hausordnung. 1885. — Die Erziehung des blinden Kindes. 1888. — Disziplin. 1890. — Erziehung, Hausordnung, Elternhaus („Aus der Verwaltung“). 1902 S. 19. — Freistunden. 1902. — Sittliche Erziehung. 1909. — Coëdukation. 1912.

Unterricht im allgemeinen.

Reisenotizen. 1884. — Exkursionen. 1892. — Unterrichte anschaulich. 1893. — Hospitieren. 1895. — Kontakt des blinden Kindes mit der Natur. 1896. — Hitschmanns Prinzipien der Blindenpädagogik. 1899 S. 66 u. 215, ferner Jhrg. 1902.

Spezielle Methodik.

Die Rede in der Blindenschule. 1882. — Stenographie. 1885. 1886. — Liniendruck. 1886. — Linien- oder Punktdruck. 1887. — Musikalisches. 1888. — Anschauungsunterricht. 1889. — Der musikalische Unterricht. 1889. — Immer für Braille. 1889. — Musikschriftfibel. 1890. — Lesen und Schreiben. 1891. — Zeichnen. 1894. — Übungsklassen für Musikschüler. 1895. — Anschauungsunterricht („Aus der Schule“). 1899. — Einübung und Wiederholung realistischer Stoffe („Aus der Praxis des Blindenunterrichts“). 1899. — Naturgeschichtlicher Unterricht. 1900. — Schulgarten. 1900. — Reallesebuch. 1900. — Noch nicht gelöste Fragen über den Druck von Büchern. 1901. — Achtpunktige Braille-Schrift. 1901. — Physikunterricht. 1902, 1903. — Kurzschrift. 1903. — Rechnen. 1904, 1905. — Fortbildungsschule. 1905, 1909. — Fibelliteratur. 1906. — Kartendruck. 1906. — Ausbau der Punktschrift (Mathematikschrift). 1906. — Gesangunterricht. 1910. — Chamisso in der Fortbildungsschule. 1911. — Musikunterricht. 1912. — Raumlehreunterricht. 1912. — Stellung des Lesens und Schreibens. 1912. — Der erste Lese- und Schreibunterricht. 1912. — Der erste Anschauungsunterricht. 1912.

Blinde mit Sehresten, Schwachbefähigte Blinde, Taubstummblinde.

Halbsehende. 1902. — Schwachbefähigte Blinde. 1901. — Laura Bridgman. 1890. — Ausbildung eines taubstummblinden Mädchens. 1894. — Hörende Finger. 1898. — Versorgung Taubstummblinder. 1907. — Psychologische Studien an Taubstummblinden. 1908. — Helen Keller. 1908, 1910. — Lorms Handzeichensprache. 1908. — Geistiger Verkehr mit Taubblinden. 1909. — Taubstummenmethode. 1909. — Bitte für die Taubblinden. 1911. — Förderung der Taubstummblinden-Fürsorge. 1912.

Berufsbildung.

Organist. 1881. — Schuhmacher. 1881. — Bürstenmacher. 1882. — Hochschule der Musik. 1884, 1891, 1892, 1896. — Handarbeitsunterricht der Mädchen. 1884, 1897. — Sprachlehrer. 1886. — Konzertgeber. 1900. — Gewerbebetrieb. 1901. — Praxis eines blinden Handwerkers. 1902. — Klavierstimmen. 1904. — Studierende Blinde. 1908. — Bestrebungen der weiblichen Blinden. 1909, 1912. — Blinde Mädchen im Erwerbsleben. 1911. — Hauswirtschaft. 1911, 1912. — Landwirtschaft. 1911.

Fürsorge.

Aus meinem Tagebuch. 1881. — Verheiratung und Fürsorge (Büttner). 1896. — Zentralbibliothek. 1900. — Invalidenversicherung. 1902, 1910. — Eisenbahnfahrten. 1903. — Handwerker. 1903. — Blindenfürsorge. 1905, 1906. — Hilfe für Blinde. 1907. — Blindenhaus. 1908. — Gebrechliche Blinde. 1910.

Zur Geschichte der Blindenbildung.

Blindenfreund (Zur Orientierung). 1881. — Haüys Abhandlung 1883. — Haüy in Berlin. 1883. — Diderot. 1884. — Haüy in Petersburg. 1885. — Vor 20 Jahren. 1887. — Braille-Denkmal. 1887. — Knies Briefe. 1891. — Zur Geschichte der Blindenbildung. 1895. — Niesen und Weißenburg. 1896. — Zeune. 1896, 1904. — Briefe von Weißenburg. 1897. — Lachmann. 1901. — Versuch zur Gründung einer Blindenanstalt in Preußen. 1903. — Jubiläum des Blindeninstituts in Wien. 1904. — Jubiläum Steglitz. 1906. — Louis Braille. 1909.

Das Blindenwesen des Auslandes.

England. 1883, 1884, 1886 (Dr. Armitage), 1887, 1888, 1890, 1902 (Dr. Campbell). —

Frankreich. 1887, 1888, 1893, 1894, 1900, 1907 (Ballu).

Italien. 1890.

Amerika. 1892, 1894, 1911.

Orient. 1896.

Japan. 1909.

Verschiedenes.

Professor Pleß. 1897. — Vornehme Blinde. 1897. — Museum. 1899. — Sommers Erziehungsinstitut. 1901. — Der Blinde im Drama. 1903. — Blinden-Lyzeum. 1911.