Anmerkungen zur Transkription

Der vorliegende Text wurde anhand der 1834 erschienenen Buchausgabe so weit wie möglich originalgetreu wiedergegeben. Typographische Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Ungewöhnliche und altertümliche Schreibweisen bleiben gegenüber dem Original unverändert; fremdsprachliche Zitate wurden nicht korrigiert. Unterschiedliche Schreibweisen, insbesondere bei Personennamen, wurden nicht vereinheitlicht. Umlaute in Großbuchstaben (Ä, Ö, Ü) wurden im Originaltext mit Ae, Oe und Ue umschrieben; dies wurde hier beibehalten.

Das Original wurde in Frakturschrift gesetzt; diese wird hier in Normalschrift dargestellt. Antiquaschrift wird in der vorliegenden Ausgabe kursiv dargestellt. Abhängig von der im jeweiligen Lesegerät installierten Schriftart können die im Original gesperrt gedruckten Passagen gesperrt, in serifenloser Schrift, oder aber sowohl serifenlos als auch gesperrt erscheinen.

Tutti Frutti.

I.

Tutti Frutti.

Aus den Papieren

des Verstorbenen.

De mortuis nil nisi bene.

(Zur Beherzigung für alle Recensenten.)

Erster Band.

Stuttgart,
Hallberger’sche Verlagshandlung.

1834.

Druck von W. Hasper in Carlsruhe.

Dem

Königlich Preussischen

Ober-Kammerherrn und Staatsminister

Herrn Fürsten zu Sayn und Wittgenstein

in tiefster Verehrung gewidmet

von dem

weiland Verfasser.


Durchlauchtiger Fürst!

Es ist zwar nicht zu vermuthen, daß Hoch Sie, bei Ihrer hohen Stellung und Ihrem weiten Wirkungskreise, vorliegende Allotrien zu lesen Sich herablassen werden, gestatten Sie aber aus Nachsicht mir die Freude, dem Drange der Ehrfurcht, der mich für Euer Durchlaucht beseelt, gleichsam eine Erleichterung durch diesen schwachen Ausdruck meiner Gefühle zu verschaffen, welche wenigstens uneigennützig sind, da ich, so unendlich fern und ohne alle Beziehung zu Hoch Ihnen stehend, weder durch Dankbarkeit, die ich Ihnen ja nicht im Geringsten schuldig bin, noch persönliches Interesse influencirt seyn kann. Nur die Liberalität Ihrer Handlungsweise, die Unpartheilichkeit, die Sie auszeichnet, der erhabne Charakter, den Sie, unter dem sanftesten und liebenswürdigsten Aeußern, stets an den Tag gelegt, konnte mir die Kühnheit einflößen, Ihnen diesen öffentlichen Beweis ungeheuchelter Verehrung zu Füßen zu legen, mit welcher letztern ich, unter allen Metamorphosen, denen wir Menschen unterworfen sind, stets bleiben werde

Euer Hochfürstlichen Durchlaucht

submissester A. Z.