Die Dämonen

Roman

R. Piper & Co. Verlag, München

R. Piper & Co. Verlag, München, 1921
11. bis 20. Tausend

Copyright 1921 by R. Piper & Co.,
Verlag in München.

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‚Herr, wir haben in dem Dunkel

uns verirrt. Was tun wir nun?

Jede Wegspur ist verloren!

Teufel haben ganz gewiß

uns hier auserkoren, –

zerren jetzt und drehen uns

mit Dämonenmacht

wohl zickzack im Kreis herum,

in dem Schneesturm und der Nacht.

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Wieviel sind’s? Wohin die Hetze?

Und was singen sie im Trab?

Feiern sie heut Hexenhochzeit?

Oder tanzen sie ums Grab,

das sie grad’ dem Hausgeist graben?‘

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A. Puschkin.

Es war aber daselbst eine große Herde Säue an der Weide auf dem Berge. Und sie baten ihn, daß er ihnen erlaubte, in dieselben zu fahren. Und er erlaubte ihnen.

Da fuhren die Teufel aus von dem Menschen, und fuhren in die Säue; und die Herde stürzte sich vom Abhange in den See, und ersoffen.

Da aber die Hirten sahen, was da geschah, flohen sie, und verkündigten’s in der Stadt und in den Dörfern. Da gingen sie hinaus, zu sehen, was da geschehen war, und kamen zu Jesu, und fanden den Menschen, von welchem die Teufel ausgefahren waren, sitzend zu den Füßen Jesu, bekleidet und vernünftig, und erschraken.

Und die es gesehen hatten, verkündigten’s ihnen, wie der Besessene war gesund worden.

Evangel. Lukä, Kap. VIII, 32–37
(nach der Übersetzung von Luther).