Namen- und Sachregister.
A.
Abhängigkeit völlige aller Dinge von Gott S. [51].
Absehen nicht das Wesen der Abstraktion S. [21], – von dem in den Sinnenbildern der Ausdehnung und Bewegung und den entsprechenden Kategorien enthaltenen irrationalen Element S. [49], [57]–58.
Abstraktion, worin sie besteht S. [21]–22, – geht der Generalisation voran, durch sie gewinnen wir unter anderm auch die wesentlichen Merkmale S. [9], – sie schafft neue Einzelgebilde des Denkens, ist verschieden von den negativen Urteilen S. [21]–22.
actio in distans S. [68].
Allgemein nicht dasselbe mit wesentlich S. [8].
Allgemeingültigkeit Folge der überzeitlichen Geltung S. [V], [5].
Analyse und analytisches Verfahren nur die Kehrseite des Zieles des Erkennens, seine bloss formale Folgeerscheinung S. [24], – thut dem Erkennen, nicht Genüge S. [27], [29]; warum man alle Urteile für analytische halten könnte S. [26] und [27].
Analogieschluss, ob notwendig für die Erkenntnis fremder Bewusstseine S. [67].
Animismus S. [12].
Ansteckende Wirkung der Gefühlsäusserungen und Gefühle S. [67]–68.
Anerkennen der erkannten Wahrheit Pflicht S. [43]–44.
Anfang und Vorhandensein in der Zeit S. [50].
Aperçu und Intuition, inwiefern dem Blick für das Wesentliche ähnlich S. [10], – inwiefern von ihm verschieden S. [80].
Aphaireisthai, abstrahere s. Abstraktion.
Aristokratisches Prinzip in der Natur: das Vollkommnere nicht das Stärkere siegt S. [75]–76.
Aristoteles gegen die Trennung des Erkennens vom Gegenstand S. [1], – gegen die Trennung von Leib und Seele S. [54], – seine Kategorienlehre, in der das sinnfällige Wirkliche die erste Rolle spielt S. [45], [47], – unbewegter Beweger S. [30], – kein Begriff ohne Phantasievorstellung S. [55], [59].
Aristoteliker: Prädikat der allgemeinere Begriff S. [27].
Art, inwiefern sie zu den Prädikabilien gehört S. [46].
Assensus, inwiefern ihm die fiducia vorangeht S. [85].
Associatives Wissen S. [65].
Association der Willensimpulse mit den Sinnenbildern S. [12].
Aufgenötigt, aufgedrängt, Empfindungen, Gedanken, auch Eingebungen; aber nicht das Einleuchten, die Einsicht S. [22], [38], [78], [80].
Augustins veritates aeternae S. [7].
Ausdehnung, Sinnenbild und Begriff derselben S. [11], irrationales Element in der Ausdehnung S. [48].
Aussenwelt, was darunter nicht zu verstehen ist S. [52], [57]; wir haben von ihrer Existenz, nicht von ihrer Beschaffenheit eine unmittelbare Einsicht S. [53]; warum wir bezüglich der Aussenwelt nicht leicht von einer Einsicht sprechen S. [61], [62] und [55]; sie steht mit unserm Bewusstsein in untrennbarem Zusammenhang S. [56] und [63].
Ausgangspunkte zwei verschiedene für unser Erkennen, Erkenntnismittel nicht eigentliche Erkenntnisquellen S. [81]–82.
Ausserwesentlich das Zufällige, das Notwendige zum Teil, ob es zum Seienden gehört oder nicht S. [46].
B.
Bacon und die Methode der Naturwissenschaften S. [9].
Bedeutung der überzeitlichen Geltung der Wahrheit S. [4], – von Raum und Zeit für das Reich der Wahrheit S. [30], [50], – der Zeit S. [5], [62].
Begriff von Ausdehnung und Bewegung verschieden von den entsprechenden Sinnenbildern und Vorstellungen S. [11]–12, – von Punkt, Linie, Fläche, Geist desgleichen S. [14]; – umfasst die wesentlichen Merkmale S. [21], [7]–8, – umfasst nicht alle Merkmale, die einem Ding und nur ihm zukommen S. [8], [46], – der Religion S. [69], [82]; – der Philosophie S. [15]–17. Der Eine Begriff, welcher die Stellung der Dinge im System der Wahrheit bestimmt, und unsere Begriffe S. [15], [18], [21].
Begriffsworte enthalten eine Wissensdisposition, die betreffenden Urteile fällen zu können S. [11].
Believe Dafürhalten, S. [71].
Berkeley über die Dinge als Gedanken Gottes S. [53], [54].
Berührung enthält ein irrationales Element a) als Bestandteil der Ausdehnung, b) als Bestandteil der Substanz S. [48]–49.
Beschränktheit als seiendes Nichtsein S. [47].
Bewegung, Sinnenbild und Begriff derselben S. [11]; irrationales Element in der Bewegung S. [48].
Beweis für die Existenz der Aussenwelt S. [54]–56.
Bewusstheit Wissen des Bewusstseinsvorgangs um sich selbst S. [58], – uneigentliches, nicht namentliches, nicht begriffliches Wissen, keine Einsicht oder Erkenntnis S. [59], – hat einen übergreifenden Charakter S. [60]–61, – analog dem Bewusstsein des Ich und Selbst von sich S. [63], – ist die Erscheinung der Bewusstseinsvorgänge im Bewusstsein, die sich in der Reflexion wiederholt S. [64], – kommt bei der Übertragung der sinnlichen Vorstellungen auf die Bewusstseinsvorgänge zur Geltung S. [59].
Bewusstsein der Wahrheit S. [6]; unser Bewusstsein und die fremden Bewusstseine S. [61]; Ich- und Selbstbewusstsein S. [63].
Beziehung auf die Objektivität gleich Bewusstsein der Wahrheit S. [6]–7, – setzt zwei Glieder voraus S. [28], – eine Kategorie S. [28].
Bild, was ihm eigentümlich ist S. [17].
Bildliche Vorstellungen S. [59].
Blick des Geistes für das Wesentliche, eine Abstraktion (s. d.) S. [9]; – schafft, erzeugt ein neues Gebilde des Denkens, ist Voraussetzung der Urteile der zergliedernden, der verbindenden, der negativen S. [13], [21], [14], – vermittelt die Übertragung der sinnlichen Vorstellungen auf die Bewusstseinsvorgänge S. [60], – [pg 91] erste Stufe des Erkenntnisvorgangs, noch keine Erkenntnis S. [20], [21]; doppelte Funktion dieses Blickes: Vereinzelung, Zusammenfassung, Trennen, Zusammenschauen S. [13], [21].
Blinde Überzeugung, worauf sie sich gründet S. [34], – Gewissheit, wodurch von der einsichtigen verschieden S. [36], – Wissensinhalte sehr zahlreich S. [65], [25].
Brentano über äussere und innere Wahrnehmung S. [58].
C.
Caput mortuum das Ding an sich, ein toter Punkt S. [VI].
Cartesius Trennung von Leib und Seele S. [1], [54].
Causari hervorgebracht werden, verschieden von sequi folgen S. [32].
Christliche Ergebung und stoischer Gehorsam S. [83], – Religion, Mittelpunkt derselben S. [79]; inwiefern sie Gott als die Wahrheit erklärt S. [85].
Commercium immediatum animarum unmittelbare, gegenseitige Beeinflussung der Bewusstseine S. [68].
Condillac S. [82].
Criterium quo cognoscitur – das, wodurch wir erkennen, die Einsicht, Kennzeichen der Wahrheit im uneigentlichen Sinne S. [24].
Criterium secundum quod cognoscitur – das, gemäss dem wir erkennen, das Einleuchten Kennzeichen der Wahrheiten im eigentlichen Sinne S. [24].
Cues Nikolaus v., ideelle Existenz der Dinge wahrer als die zeiträumliche S. [7].
D.
Definition der Empfindung unmöglich ohne Zuhülfenahme körperlicher Vorgänge S. [54], – der Wahrheit gewöhnliche, a) falsche Auffassung b) richtige Auffassung S. [1], [2]. Was gehört in die Definition? S. [8].
Denken, inwiefern Gegenstand der Logik S. [IV].
Denkgesetze Formalgesetze: das Gesetz des Enthaltenseins und des Grundes S. [33].
Denknotwendigkeit oft nur Folgerung aus der Gewissheit S. [39], – in keinem Falle Grund unserer Einsicht in die Wahrheit S. [40], [41], [42].
Descartes s. Cartesius.
Ding an sich ein ungereimter Begriff S. [VI], – führt zu einer Auffassung der Definition der Wahrheit, die alle Erkenntnis unmöglich macht S. [1], die Wahrheit nicht Ding an sich S. [5], [6], [31].
Dinge im Allgemeinen S. [50].
E.
Eckhart S. [7].
Eigenschaft, das Eigentümliche derselben S. [28], warum sie ein Selbstständiges voraussetzt S. [41], und Proprietät S. [46].
Einbildung und Eingebung S. [81].
Einbildungskraft schöpferische verschieden von Eingebung S. [77], [78].
Eingebung verglichen mit dem Einleuchten, dem Blick für das Wesentliche, der Einsicht S. [10], [78], [80], – noch kein Erkennen, vielmehr Ausgangspunkt (zweiter) für das Erkennen S. [81], [82], wann Gedanken Eingebungen sind S. [79], [81], worin die Eingebungen ihren Grund haben S. [81].
Einheit Gesetz der Einheit S. [30], [31], – Kategorie S. [47]; – gebrochene in der Natur S. [57], [73] – des Bewusstseins S. [61].
Einleuchten und Einsicht, Verschiedenheit beider S. [22], [23], [24], Einleuchten keinerlei Zwang S. [22], [34], [38], [pg 92] [43], [80], – verglichen mit Inspiration und Auffassen der Inspiration S. [78], – wirklich oder bloss vermeintlich S. [35], [36], [37], [38]; Schein des Einleuchtens, wie beseitigt S. [37]; Einleuchten unmittelbar oder mittelbar S. [37], [38]. Einsicht innere und äussere S. [71], [87]. Einleuchten keine Erkenntnis, Grund der Erkenntnis S. [22], [34], [38], Einleuchten Massstab, Kennzeichen der Wahrheit; das, nach dem wir über Wahrheit und Falschheit urteilen S. [24].
Einsicht Erkenntnis S. [23], Sehen, Wahrnehmen der Zusammengehörigkeit S. [34], – verschieden von Urteil, Bewusstsein der Wahrheit, Gewissheit S. [23], keine wahrscheinliche oder zweifelhafte Einsicht möglich S. [35], [36] – hat keine Grade S. [36], – unmittelbare in die Existenz der Aussenwelt S. [53] – in die religiös-sittliche Beschaffenheit eines Andern S. [70], diese der Grund, dass wir seinen Aussagen über Religion und Sittlichkeit Glauben schenken S. [87], – subjektiv wie die Gewissheit S. [23]; inwiefern kann die unmittelbare Einsicht grundlos, inwiefern der Grund der Einsicht, das Einleuchten, als subjektiv bezeichnet werden? S. [31], die vorausgehende Einsicht für die nachfolgende Reflexion eigentliches Kennzeichen der Wahrheit (criterium secundum quod), Einsicht an sich genommen nur uneigentlich sogenanntes Kennzeichen der Wahrheit (criterium quo) S. [24].
Einzelwirklichkeit – Gegensatz Gesamtwirklichkeit S. [4], Gesamtheit des Wirklichen S. [15]. Gesetze für das Einzelwirkliche; auch das Gesetz des ausgeschlossenen Dritten gilt nur für das Einzelwirkliche S. [29].
Empfindungen a) als Gegenstand der Reflexion S. [60], b) als Erkenntnismittel S. [55], [59], c) isoliert vom Körper bei Cartesius und in der Psychologie S. [54], Definition der Empfindungen S. [54].
Enargein Einleuchten S. [24].
Einzelgebilde des Denkens, die wesentlichen Merkmale S. [13], – überhaupt das durch Abstraktion Geschaffene S. [21]; das Urteil kein Einzelgebilde, vom Denken geschaffene Verbindung S. [23].
Enthaltensein, Gesetz des Enthaltenseins für Begriffe S. [26]; Gesetz des Enthaltenseins für Urteile – das Gesetz des Grundes S. [32]; im Enthaltensein eine Denknotwendigkeit vorhanden S. [40].
Entwicklung fortschreitende in der Natur S. [76], [81], [74].
Entwicklungstheorie führt den Zweckbegriff wieder ein S. [75].
Erfahrung Ausgangspunkt des Erkennens a) die Empfindungen als Erkenntnismittel der Aussenwelt, b) die Bewusstseinsvorgänge als Erkenntnismittel der Innenwelt, – keine Erkenntnis S. [82].
Erinnerung, was sie ist S. [61]; warum wir bei ihr nicht leicht von Einsicht reden S. [61]–62, unter welchen Vorbehalten es einsichtige Erinnerungen gibt S. [62].
Erkennen hat eine metaphysische Bedeutung S. [V], [VI]; a) empiristischer Begriff, b) rationalistischer Begriff des Erkennens S. [2], – Lehre vom Erkennen erster Teil der Logik, Lehre vom Denken zweiter Teil S. [IV]; das Erkennen und die Wahrheit S. [IV], [2]; die Wahrheit unabtrennbar vom Erkennen S. [VI], [2], [5], [31], – nicht Abdruck, Spiegelbild, müssige Wiederholung der Wirklichkeit, [pg 93] besitzt die Wirklichkeit selbst S. [6], [17]. Erkennen gleich Einsicht verschieden vom Urteil S. [23], [6].
Erkenntnisideal S. [88]
Erkenntnismittel S. [55], [82].
Erkenntniswert der Naturwissenschaften und Geschichte S. [VI], [73], [76], – der Begriffs- und Thatsachenurteile S. [72].
Erklärung mechanische der Natur, wann möglich? S. [75], – psychologische der Entstehung und Zusammensetzung unserer Vorstellungen der Weltdinge S. [52], [12].
Ermöglichung der Empfindungen S. [52], Gesetz der Ermöglichung S. [32].
Evidenz evidentia Einleuchten S. [24].
Ewigkeitscharakter der Wahrheit S. [V], [4].
Existenz der Aussenwelt unmittelbar erkannt S. [53], – des Ich desgleichen; keine Erkenntnis seiner Beschaffenheit S. [63]–64.
F.
Faith Glaube in religiösem Sinne S. [71].
Fiducia religiöser Glaube, der dem assensus der Zustimmung des Verstandes oder dem einsichtigen Urteil vorangeht, ein und dasselbe mit
Fides quaerens intellectum religiöser Glaube, der die einsichtige Erkenntnis erstrebt d. h. die mit ihr verbundene äussere Einsicht durch die innere zu ergänzen sucht S. [85].
Farbe, Wesen der Farbe S. [16], unsere Auffassung der Farben Grund der Objektivationstheorie S. [54], [55].
Formalgesetze Denkgesetze, das des Enthaltenseins und des Grundes S. [33].
Formalkategorien Raum und Zeit S. [50].
Formen (3) des Gesetzes des Widerspruchs S. [33].
Formulierung falsche des Kausalitätsgesetzes S. [31]–32.
Fragen, ihr Wert S. [16]–17, Philosophie Wissenschaft der Fragen S. [16], – ob die Dinge so sind, wie wir sie wahrnehmen, thöricht, ungereimt S. [34], [52].
G.
Gattung, wann Proprietät S. [46], [8], verglichen mit der Zahl S. [46].
Gebiet das sinnliche konstituiert von den Empfindungen, inwiefern? S. [59].
Gedanken aufgedrängte S. [80], [22], – Gottes die Dinge der Welt S. [53], [54], [56].
Gefühle Grund der blinden Überzeugung S. [34]; die Religion besteht nicht in blossen Gefühlen S. [83].
Gegenstand Unbestimmtheit des Wortes S. [2]; einziger Gegenstand des Erkennens die Wahrheit S. [2]; im eigentlichen Sinne giebt es nur auf Grund des Urteils Gegenstände S. [12].
Gegenständlicher Charakter der Vorstellungen, wie kommt er zu Stande S. [12].
Geist, Blick des Geistes S. [9], [13]–14, [20]–21, [60]; – und Körper S. [16], Begriff und Sinnenbild des Geistes S. [14].
Gelten mehr als Existieren S. [4], vergl. ideelle Existenz in Gott wahrer als zeiträumliche Existenz S. [7].
Gemüt, Ergriffensein des Gemüts von der Wahrheit S. [43], [87].
Generalisation S. [8]–9.
Geschichte, Erkenntniswert der Geschichte S. [VI], [73], [76], Bedeutung des Individuums in der Geschichte S. [73], [77], Fortschritt in der Geschichte S. [76], Gedanken in der Geschichte S. [73], [76].
Gesamtheit des Wirklichen s. Einzelwirklichkeit.
Gesetze als Ausdruck des Wesens der Dinge S. [14]; – des Erkennens: Grundgesetz, Urteilsgesetze S. [25] [pg 94] u. [29], Schlussgesetze S. [30] ff., Gesetz der Gleichförmigkeit des Naturlaufs S. [38].
Gewissheit einsichtige und blinde, ihr Unterschied S. [35]–36.
Glaube in religiösem Sinne S. [84], [71], [72]; als Fürwahrhalten der Mitteilungen andrer S. [70].
Glaubensüberzeugungen geschichtliche Erkenntnisse S. [V], Kant über Glauben S. [V].
Gleichheit und Verschiedenheit Prädikabilien S. [46].
Goethe über das Allgemeine und Besondere S. [9]; Motto seiner Iphigenie S. [78], [79].
Gravitation zeitlos S. [68], Gesetz der – S. [5]
Gott als Bewusstsein überhaupt S. [5], [53], – der Eine Erkennende vom System der Wahrheit vorausgesetzt S. [30]–31, [85], seinem Wesen nach Selbstentäusserung, rückhaltlose Hingabe S. [51], [84].
Grund, Gesetz des Grundes S. [32]–33; subjektiver, objektiver Grund der Wahrheit S. [30]–31, [7].
Gut, die Wahrheit an sich das höchste Gut S. [18], [44], [84]–85, nicht für uns S. [85], ein sittliches Gut, ein Gemeinschaftsgut S. [44].
H.
Hegel und die Evidenz des Gesetzes des Widerspruchs S. [38].
Heraklit und die Evidenz des Gesetzes des Widerspruchs S. [38].
Homoiosis Verähnlichung S. [6].
Horror vacui kein leerer Raum S. [56].
Humes Irrtum über das Ich S. [63].
I.
Ich, inwiefern erkennbar S. [63]–64.
Ideal der Erkenntnis S. [88].
Ideelle Existenz wahrer als zeiträumliche S. [7].
Ideen, Persönlichkeiten in der Geschichte, ihre Träger S. [76].
Ideenwelt Platons dasselbe mit dem System der Wahrheit S. [7].
Immediatum commercium animarum s. Commercium.
Inhaltsmerkmal der Wahrheit S. [2]; die negativen Begriffe keine Inhaltsmerkmale S. [28].
Individualität des Künstlers S. [78].
Individuation Prinzip der – S. [50].
Intellectus s. Fides quaerens intellectum.
Irrational vom Erkennen nicht aufzuhellen S. [48].
Inkommensurabel vom Erkennen nicht aufzuhellen S. [48].
Intuitionen s. Aperçu.
Inspirationen s. Eingebung.
Isolierung der Teile des Ausgedehnten und Bewegten durch die Abstraktion S. [13], [21], der Empfindungen und körperlichen Vorgänge S. [54], der Bewusstseinsvorgänge S. [60].
K.
Kant über Glauben und Wissen S. [V], sein Einfluss auf die Logik S. I; Trennung des Gegenstandes vom Erkennen – Ding an sich S. [VI] und S. [1], – vom guten Willen S. [44].
Kategorien des Aristoteles S. [45], – vier: Ding, Eigenschaft, Vorgang, Beziehung S. [28], Formalkategorien: Raum und Zeit; Realkategorien: Substanz und Kausalität S. [50], Wesen und Einheit sind Kategorien S. [46]–47; Wirklichkeit eine Realkategorie S. [51].
Kausalität Verursachung; Ursprung des Begriffs S. [12]–13, [49], Ursache und Vorgang S. [28], Gesetz der Kausalität S. [31]–32; irrationales Element S. [49]; – die Ermöglichung nicht hervorbringende Ursache S. [31], [50], – als symbolischer Ausdruck für die völlige Abhängigkeit der Dinge von Gott S. [51]. Siehe Substanz.
Kausalzusammenhang S. [31].
Kenntnisnahme verschieden von Erkennen S. [65].
Kenntnisse keine Erkenntnisse S. [65]–66, [71], – erster und zweiter Hand S. [72].
Kennzeichen der Wahrheit S. [IV], [3], nicht die Einsicht sondern das Einleuchten S. [24].
Kinder Erfahrungen an – S. [67], – unmündige S. [55], wodurch belehrt über den Unterschied des eigenen von fremden Körpern S. [56].
Koinonia Teilnahme an einer Sache S. [6].
Körperwelt, unser Bewusstsein unabtrennbar mit ihr verbunden S. [56], [63], doppelte Auffassung ihres Wesens S. [74], [81], dreifache Auffassung ihres Verhältnisses zum Geiste S. [74]–75.
Konstante Merkmale S. [9].
Kraft enthält wie die Zeit und Kausalität ein irrationales Element, gehört darum nur zur Erscheinung der Welt im Bewusstsein S. [57].
L.
Leben das ewige eine Erkenntnis S. [85].
Leib und Seele untrennbar S. [1], [54], vergl. S. [63].
Locke u. Aristoteles über die Schranken unserer Erkenntnis des Innenlebens anderer S. [69].
Logik als Denklehre in erster Linie Erkenntnislehre S. [IV], – formale u. erkenntnistheoretische S. [III]–IV.
Logismus formalistischer S. [VI].
Lückenhaftigkeit der Erinnerung, wie erkannt S. [62].
M.
Materie siehe Kraft.
Mathematik, ob für alle verständlich S. [VI]I, warum und inwiefern ihre Lehrsätze durch- (ein-)sichtige Klarheit besitzen S. [58], [49].
Mensch, Begriff des Menschen S. [8], Wesen des Menschen S. [16].
Merkmale, Wertunterschiede unter den Merkmalen S. [8], – wesentliche und unwesentliche S. [6]–7, [46], – begriffliche und sinnfällige S. [10] ff.
Metaphysik vermeintliche Grundvoraussetzung das Ding an sich S. [VI], Scheu vor der Metaphysik S. [VI], Begriff der Wahrheit ist Metaphysik S. [87].
Metaphysische Bedeutung des Erkennens S. [VI].
Methode psychologische, Isolierung der Empfindungen vom Körper S. [54], der Bewusstseinsvorgänge von einander S. [60].
Mittelalterliche Philosophie S. [1], [54].
Mitgeteilte Urteile keine selbstgefällten S. [70]–71.
Mitte zwischen Bejahen und Verneinen ausgeschlossen für das Einzelwirkliche S. [29].
N.
Nacheinander in der Zeit ausgeschlossen durch den Übergang S. [48].
Namenwissen blosse Kenntnis S. [65]–66.
Namentliches begriffliches Wissen eigentliches Wissen S. [59].
Natur Wissenschaft der Natur S. [57]–58, Erkenntniswert geringer als der der Geschichte S. [VI], [73], [76], Auffassung der Natur mechanische S. [75], Auffassung der Natur doppelte unverifizierbare S. [74], [81].
Natura non facit saltus keine Sprünge in der Natur S. [56].
Nebeneinander, ausgeschlossen durch die Berührung S. [48].
Neues in Natur und Geschichte S. [77].
Newtons Gravitationsgesetz S. [5].
Negation nur im Urteil möglich, setzt [pg 96] aber den Blick für das, was anders ist, voraus S. [14], [28].
Nichtsein wirkliches S. [47].
Nichtseinsollendes ob wirklich S. [19], [47].
Nihil. Ex nihilo fit nihil. Aus Nichts wird Nichts S. [77].
Nötigung keinerlei – beim Einleuchten und der Einsicht. S. [22], [34], [38], [80].
Notwendigkeit des Denkens scheinbare als Folge der Gewissheit. S. [39], [42]–43 wirkliche einsichtige im Verhältnis des Enthaltenseins S. [40], wirkliche einsichtige in den Unverträglichkeitsverhältnissen S. [41]–42, wirkliche einsichtslose S. [41].
O.
Objektiver Grund aller Wahrheit S. [31].
Objektivationstheorie, Grund derselben S. [54], Ersatz derselben S. [55].
Offenbarung im allgemeinen Sinne die Inspiration mit einschliessend S. [77], im Unterschied von der Inspiration S. [85]–86.
Ort der Dinge, Ursprung des Bewusstseins derselben S. [52].
Ortsbestimmung löst alles in Beziehungen auf, setzt darum ein Unräumliches voraus S. [30]. Prinzip der Individuation S. [50].
P.
Parusia Gegenwart S. [6].
Pestalozzi über die Schranken unserer Erkenntnis des Innern anderer S. [69].
Phantasie schöpferische des Künstlers S. [78].
Phantasiebild als Begleiter der Begriffe S. [55], [59].
Persönliches Verhältnis das Wesen der Religiosität S. [69].
Persönlichkeiten in der Geschichte als Träger der Ideen S. [76].
Philosophie Wissenschaft vom Wesen der Dinge, Wissenschaft der Fragen S. [16].
Prinzip aristokratisches in der Natur S. [76], – der Individuation S. [50].
Platons Theätet S. [VI]I, Ideenlehre S. [7], Ansicht vom Körper S. [16], [55].
Psychologische Methode Isolierung der Empfindungen vom Körper S. [51], der Bewusstseinsvorgänge von einander S. [60].
Primat des Intellekts, des Willens S. [85].
Probe auf Probe glauben in religiösem Sinne unmöglich S. [84].
Porphyrius über die Prädikabilien S. [45].
Proprietät und Eigenschaft S. [46].
R.
Rationalistischer Begriff des Erkennens S. [2], der Wahrheit S. [88].
Raum als Kategorie S. [48], als Begriff S. [49], Formalkategorie, Prinzip der Individuation S. [50], symbolischer Ausdruck der scheinbaren Selbstständigkeit der Dinge, der Unendlichkeit S. [51], [81], enthält ein irrationales Element, gehört darum nur zur Erscheinung der Welt in unserm Bewusstsein S. [57].
Realgesetze S. [33]–34.
Realkategorien S. [50].
Religion, positive Seite der Moral S. [69], ihr Wesen S. [82], [83], ihre doppelte Wirkung S. [84], vergl. S. [85], Bedeutung der Erkenntnis in der Religion S. [84]–85.
Reflexion verschieden von dem Bewusstheit genannten Wissen S. [59], Wiederholung desselben S. [64], Empfindung als Gegenstand der Reflexion S. [60].
S.
Scheinbar, inwiefern das Scheinbare wirklich S. [19], die geliehene Selbstständigkeit verschieden von der anmasslichen nicht etwas bloss Scheinbares S. [51], [19], scheinbare Selbstständigkeit, Symbol derselben S. [51], [81].
Schöpfung Akt der Selbstentäusserung S. [51].
Schranken unübersteigliche oder noch nicht überwundene für die Erkenntnis der Aussenwelt und unserer eigenen Innenwelt S. [64], für die Erkenntnis der Innenwelt anderer S. [69].
Schluss der Analogie S. [67], der Induktion S. [66], [9].
Selbstbewusstsein unmittelbare Einsicht in die Zusammengehörigkeit der Bewusstseinsvorgänge, die wir unsere nennen, mit dem Ich oder Selbst, S. [63], [61].
Selbsterkenntnis S. [69].
Selbstentäusserung s. Schöpfung.
Seligkeit als Friede, Voraussetzung der Sittlichkeit S. [85], [84].
Sinnfällige Wirklichkeit S. [48], – Eigenschaften S. [57].
Sinnliches Gebiet, wodurch konstituiert S. [59]–60, sinnliche Merkmale S. [10].
Sinnenbilder, was sie sind S. [11]; die Grundbestandteile des Sinnlichen, Sinnfälligen, die Sinnenbilder der Ausdehnung und Bewegung S. [10]–11, einfache Sinnenbilder die genannten, aus ihnen entstehen erweiterte, neue, umfassendere S. [49], Sinnenbilder und Vorstellungen S. [11]–12, Sinnenbilder und Begriffe S. [49].
Sittlichkeit in dem negativen Moment der Selbstlosigkeit bestehend, das einer Ergänzung bedarf S. [69], Kraft zum sittlichen Handeln S. [84]; inwiefern für uns ein höheres Gut als die Wahrheit S. [85].
Skepticismus – Folge der Leugnung des metaphysischen Charakters der Wahrheit S. [87].
Stoiker S. [83].
Stoische Hingabe S. [83].
Stufen, Vorstufen und Stufen als Bestandteile des Erkenntnisvorgangs S. [20], [21], S. [21]–23.
Subjektiv grundlos was unmittelbar einleuchtet, hat einen objektiven Grund S. [31].
Subjekt der Urteile das Einzelwirkliche S. [29], – Sinnenbilder oder Vorstellungen und wesentliche Merkmale S. [26].
Substanz entsteht aus dem Willensding S. [12], setzt ein umfassenderes Sinnenbild als die Ausdehnung voraus S. [49], begriffliche Bearbeitung, Begriff der Substanz S. [13], [49], enthält das irrationale Element in verdoppeltem Masse S. [49], gehört darum nur zur Erscheinung der Welt in unserm Bewusstsein S. [57], symbolischer Ausdruck für die scheinbare Selbständigkeit der Dinge S. [51].
Synthese Ziel des Erkennens, nicht Analyse S. [27], [29], [24].
Symbolischer Ausdruck für die scheinbare Selbständigkeit der Dinge Raum und Substanz, für ihre völlige Abhängigkeit Zeit und Kausalität S. [51], [81].
System der Wahrheit wesentlich S. [30], [24], [15], [4].
T.
Thatsachen, Urteile über Thatsachen überzeitlich S. [4], – und Gedanken, S. [3].
Trennung abstrakte von Leib und Seele, Gegenstand und Erkennen S. [VI], [VI]II, [1], [54], Abstraktion ein Trennen, Isolieren S. [21], [13].
U.
Übereinstimmung, Gesetz der – S. [25].
Übergreifender Charakter der Bewusstheit, warum notwendig, S. [60], [61].
Übertragung der sinnlichen Vorstellungen auf geistige Vorgänge wie vermittelt? S. [59], [60].
Überzeugung, blinde, ihr Grund S. [34]–35, auch als Gewissheit von der einsichtigen Gewissheit verschieden S. [36].
Unerkennbarkeit des Wesens der Dinge S. [16], [24]–25.
Untrennbarkeit der Seele vom Leibe (seinem Wesen nach), des Gegenstandes vom Erkennen S. [VI], [1], [2], [5], [6], [31], [54].
Unverträglichkeitsverhältnisse S. [41]–42.
Urteil gedankliches Gebilde, Verbindung von gedanklichen Einzelgebilden S. [23], sein gedanklicher Ausdruck eine Analyse, schliesst bei allen synthetischen, nicht auf dem Enthaltensein beruhenden Urteilen eine Synthese als bedingenden Bestandteil ein, sprachlicher Ausdruck wieder Synthese S. [26]–27.
V.
Verkündiger der Offenbarung, kann die Eingebung als solche erkennen S. [86], [79], wann glaubwürdig S. [86]–87, [69]–70.
Verstandesakt die Einsicht S. [43], [87].
Vorgefundenes Grundelement der Thatsachen S. [3], von doppelter Art: Sinnenbilder und Vorstellungen S. [20]–21.
Vorstellungen, wie werden aus den Empfindungen Vorstellungen? S. [11]–12, sinnliche und übertragene S. [59], [60], keine blossen Vorstellungen von den Bewusstseinsvorgängen S. [60].
W.
Wahrheit, metaphysischer immanenter empiristischer, rationalistischer Wahrheitsbegriff S. [V], [48], [87]–88, keine einzelne Wahrheit S. [81], [24], [20], [4], Wahrheit und Wirklichkeit S. [86], [84], [81], [19], [5]–6, [4], [V], Wahrheit und Wesen der Dinge S. [15], Wahrheit an sich höchstes Gut S. [18], [85], Wahrheit kein Ding an sich S. [2], [5], [6], [31], [81].
Wahrscheinlichkeit der Sätze der Induktion S. [66], das einzige, was die empiristische Wahrheitstheorie verbürgt S. [88], keine wahrscheinliche Einsicht sondern nur Einsicht in die Wahrscheinlichkeit S. [35]–37.
Wesen s. Wahrheit – der Religiosität S. [69], – der Farbe, – des Menschen S. [16], – der Religion S. [83].
Wesentliche s. Blick für das Wesentliche; – Merkmale der Sinnenbilder noch keine Erkenntnis des Wesens S. [21]; ob immer mit Einsicht verbunden? S. [25].
Wirklichkeit, ganz und gar abhängig von der Wahrheit S. [V], [4], [5]–6, [19], [81], [84], [86], Sinnfällige Wirklichkeit S. [48], Wirklichkeit Realkategorie S. [51], Was ist Wirklichkeit? S. [51], [4], [VI]I.
Wissen, Wissens-Disposition S. [11], – uneigentliches nicht namentliches, nicht begriffliches S. [59], Namenwissen S. [65]–66, – associatives S. [65], Wissen und Glauben S. [70]–71.
Wissenschaft, Naturwissenschaft S. [VI], beschreibende S. [57], erklärende S. [73], Geschichtswissenschaft S. [72]–73.
Wissenschaftliche Inspiration S. [79]–81.
Z.
Zeit vergl. Raum, – symbolischer Ausdruck der thatsächlichen Abhängigkeit und Beschränktheit S. [51], Zeitlichkeit des Erkenntnisvorganges S. [5]–6.
Ziel des Erkennens, Synthese nicht Analyse S. [24].
Zielstrebigkeit in der Natur S. [75].
Zulänglichkeit des Kennzeichens der Wahrheit S. [3], [36]–38.
Zusammengehörigkeit S. [VI]II, [24], [20], [22], siehe Einleuchten und Einsicht.
Zweckzusammenhang in der Natur S. [74].
A. W. Zickfeldt Osterwieck Harz