VERZEICHNIS DER ABBILDUNGEN

Der Graf von Saint-Germain [Titel]
Fürst Franz II. Rakoczy [8]
Nikolaikirche in Eckernförde [33]
Max Joseph Graf von Lamberg [65]
Frau von Genlis [73]
Elisabeth von Ansbach und Bayreuth (Lady Craven) [88]
Cagliostro [104]
Giacomo Casanova [128]
Karl Graf Cobenzl [224]
Staatskanzler Graf Kaunitz [265]
Alexander Markgraf von Ansbach und Bayreuth [288]
Schreiben Saint-Germains an Friedrich den Großen [320]
Schreiben Saint-Germains an Prinz Friedrich August von Braunschweig [335]
Karl Prinz von Hessen [352]
Christianspflegehaus in Eckernförde [361]
Kirchenbuch von Eckernförde [367]

Von diesem
Werke wurde eine Vorzugsausgabe
von vierhundert Exemplaren auf Bütten
in der Spamerschen Buchdruckerei in Leipzig gedruckt.
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Fußnoten:

[1] Von dem Freiherrn von Gemmingen und von Casanova.

[2] Aufzeichnung Hardenbroeks von 1762.

[3] Michel de Montaigne (1533-1592), Essais, Buch 1, Kap. 20.

[4] Das Faksimile dieses Schreibens mit seiner vollen Namensunterschrift P. M. de Saint-Germain ist nach dem Original im British Museum zu London von J. Cooper-Oakley in ihrer Monographie „The comte de St. Germain“ (Mailand 1912) veröffentlicht.

[5] Vgl. Andrew Lang, Historical Mysteries, S. 259 (London 1904).

[6] Ein handschriftliches Exemplar der Abhandlung („Musique raisonnée, selon le bon sens, aux dames anglaises qui aiment le vrai goût en cet art“), 135 Seiten stark, befindet sich in der Bibliothek des Lobkowitzschen Schlosses in Raudnitz in Böhmen. Es ist einem Prinzen Lobkowitz gewidmet, wahrscheinlich dem General und Diplomaten Prinz Joseph Maria Karl (1725-1802), der gleichzeitig ein großer Musikfreund war und u. a. mit Karl Philipp Emanuel Bach in Hamburg einen Briefwechsel unterhielt.

[7] Beilage zu dem Schreiben des Grafen Kaunitz an Graf Cobenzl vom 19. April 1763.

[8] Bericht Hellens vom 8. Januar 1760.

[9] Aufzeichnung Bentincks vom 9. März 1760.

[10] Aufzeichnung Bentincks vom 4. April 1760.

[11] Weisungen Choiseuls an d’Affry vom 19. März und 11. April 1760.

[12] Bericht Hellens vom 5. April 1760.

[13] Bericht Hellens vom 15. März 1760.

[14] Vgl. v. Bilbassoff, Geschichte Katharinas II., deutsche Übersetzung, Bd. 2, Teil 1, S. 15 (Berlin 1893).

[15] Anfrage d’Affrys vom 23. März und Antwort Choiseuls vom 10. April 1762.

[16] Schreiben von Dubosc von 2. April 1777.

[17] Schreiben von Dubosc vom 2. und 12. April 1777.

[18] Schreiben von Dubosc vom 12. April 1777.

[19] Der schwedische Professor Björnstahl berichtet in seinem Reisetagebuch (Resa til Frankrike, Italien, Sweitz, Tyskland etc., Bd. 4, S. 172; Stockholm 1782), er habe am 21. Mai 1774 auf Schloß Hanau einen Herrn von Saint-Germain in Begleitung eines Lord Cavendish getroffen, die er in Lausanne kennen gelernt hatte und die auf dem Wege nach Kassel und Berlin waren. Dieser Saint-Germain war Hofmeister des Lords und hat daher mit unserem, damals schon am Ansbacher Hofe weilenden Helden nichts zu tun. Für den Besuch des Lords und seines Hofmeisters im Juli 1774 in Berlin vgl. „Politische Correspondenz Friedrichs des Großen“, Bd. 35, S. 418, und Tagebücher des Grafen Lehndorff, Nachträge, Bd. 2, S. 303 (Gotha 1913).

[20] Schreiben von Frölich vom 28. März, von Wurmb vom 19. Mai, von Bischoffwerder vom 9. Juli 1777.

[21] Schreiben Dressers vom 23. Oktober 1778.

[22] Vgl. die Zeitschrift „De Vrijmetselaar“ vom Mai 1911.

[23] Schreiben von Wurmb vom 19. Mai 1777.

[24] Bericht vom 25. Juni 1763.

[25] Bericht vom 25. Juni 1777.

[26] Die bisher bekannt gewordenen Namen, unter denen Saint-Germain auftrat, sind: Marquis de la croix noire (in London), Surmont (in Holland), in Italien: Marquis de Montferrat, Marquis d’Aymar, Graf Bellamare oder Belmar (in Venedig), Chevalier Schöning (in Pisa), Graf Soltikow (in Genua), dann Fürst Rakoczy und Graf Welldone.

[27] Baron Karl Heinrich von Gleichen (1733-1807), Diplomat in bayreuther, dann in dänischen Diensten. Er war ein Schöngeist und Theosoph, schrieb über philosophische und künstlerische Fragen, verfaßte u. a. eine Schrift über „Magie, Kabbala und geheime Gesellschaften“. Sein Freund, Graf A. v. Westerholt, veröffentlichte in den „Andenken für Freunde 1811 und 1812“ (Sulzbach) aus den „Erinnerungen“ den Abschnitt über Saint-Germain, der in deutscher Übersetzung im „Morgenblatt“ (1813) und in den von Vulpius herausgegebenen „Curiositäten der Vor- und Mitwelt“, Bd. 7, S. 12 ff. (Weimar 1818) erschien. Der obige Abdruck nach den von Grimblot herausgegebenen „Souvenirs de Charles Henri Baron de Gleichen“, S. 122 ff. (Paris 1868).

[28] Auf dem Wege von Kopenhagen nach Madrid, wohin er als dänischer Gesandter ging.

[29] Ludwig XV.

[30] König Franz I. von Frankreich (1494-1547); König Heinrich VIII. von England (1491-1547).

[31] Pariser Stadtviertel nördlich der Seine.

[32] Die Mutter von Johannes dem Täufer.

[33] Die Mutter von Maria.

[34] Im Jahre 325.

[35] Jean Rameau, französischer Komponist (1683-1764).

[36] Der auch sonst mehrfach erwähnte Chevalier Jacques Vincent Languet, Graf von Gergy, war von 1723 bis zu seinem Tode im Jahre 1734 Botschafter in Venedig.

[37] Vielmehr 1784 in Eckernförde.

[38] Philipp von Stosch (1691-1757), Kunstkenner und Kunstsammler. Er lebte seit 1731 in Florenz.

[39] Herzog Philipp II. von Orléans (1674-1723) führte nach dem Tode Ludwigs XIV. (1715) die Regentschaft für den unmündigen König Ludwig XV.

[40] Maria Anna von Pfalz-Neuburg (1667-1740), Witwe des 1700 gestorbenen Königs von Spanien Karl II.

[41] Herzog Stephan Franz von Choiseul war Staatssekretär des Auswärtigen, vermählt mit Luise Honorine, einer Tochter des Pariser Bankiers Crozat du Châtel.

[42] Robert Ignaz Solar de Breille, Malteserkomtur, 1758-1765 sardinischer Gesandter in Paris.

[43] Ludwig Karl August Graf Belle-Isle, Herzog von Vernon (1684 bis 1761), französischer Marschall und seit 1758 Kriegsminister.

[44] Im Sommer 1759.

[45] Für das folgende vgl. unten den Abschnitt: „Die Mission Saint-Germains im Haag.“

[46] Graf Ludwig August Augustin d’Affry (1713-1793).

[47] Graf Alexei Orlow, ein Bruder des Fürsten Gregor Orlow, des Günstlings der Zarin Katharina II., leitete während des Türkenkrieges 1768/74 die russische Expedition in den Archipel. Unter seinem Oberbefehl errang die russische Flotte am 5./6. Juli 1770 über die türkische den glänzenden Sieg bei Tschesme.

[48] Vgl. dazu den Abschnitt: „Saint-Germain in Ansbach.“

[49] Es liegt eine Verwechslung mit Graf Alexei vor, der im Frühjahr 1775 auf der Rückkehr aus Italien Nürnberg berührte.

[50] Karoline, Gemahlin des Markgrafen Alexander, geb. Prinzessin von Sachsen-Koburg († 1791).

[51] Prinz Karl hatte zwei Brüder, den Landgrafen Wilhelm IX. und Prinz Friedrich, der in holländischen Diensten stand.

[52] Dieser Angabe widerspricht der Aufruf des Magistrats von Eckernförde vom 3. April 1784 an die etwa vorhandenen Erben.

[53] Graf Maximilian Joseph Lamberg (1729-1792), Kaiserlicher Kammerherr, zunächst württembergischer Geheimer Rat, dann Oberhofmarschall des Fürstbischofs von Augsburg, lebte seit 1769 als Schöngeist philosophischen und wissenschaftlichen Studien. Der Abdruck nach seiner Schrift: „Le mémorial d’un mondain“, Bd. 1, S. 80 ff. (Au Cap Corse, 1774).

[54] Gemeint ist der Schah Nadir, bekannt unter dem Namen Thamas Chouli-Kan, der 1736 den persischen Thron bestieg, den Großmogul unterjochte und 1747 ermordet wurde.

[55] Herzog Friedrich von York, Sohn König Georgs III. von England, seit 1764 Fürstbischof von Osnabrück.

[56] Piso, ein Familienname des Calpurnischen Geschlechts.

[57] Graf Moritz von Sachsen, Sohn des Kurfürsten August des Starken von Sachsen und der Gräfin Aurora von Königsmarck, Marschall von Frankreich (1696-1750).

[58] Johanna Elisabeth (1712-1760), Witwe des 1747 gestorbenen Fürsten Christian August.

[59] Vulgata, Psalm 44, Vers 2; in Luthers Bibelübersetzung (Psalm 45): „Meine Zunge ist ein Griffel eines guten Schreibers.“

[60] Vgl. [S. 10].

[61] Jean François de La Mothe Le Vayer († 1764), französischer Rechtsgelehrter.

[62] Vgl. für das folgende den Abschnitt: „Die Mission Saint-Germains im Haag.“

[63] Franz I. (1708-1765), Römischer Kaiser, Gemahl Maria Theresias.

[64] Über einen Aufenthalt Saint-Germains in Österreich liegt sonst keinerlei beglaubigte Nachricht vor.

[65] Fou ist im Französischen der Läufer im Schachspiel.

[66] Man muß als König oder als Narr geboren sein.

[67] Johann Heinrich Pott (1692-1777) und Andreas Sigismund Marggraf (1709-1783), Chemiker in Berlin; Guillaume François Rouelle (1703-1770), französischer Chemiker.

[68] Titel alchimistischer Werke.

[69] Robert Clive (1725-1774), der Eroberer Ostindiens.

[70] Charles Watson (1714-1757).

[71] John Stuart, Lord Bute (1713-1792), englischer Staatsmann, Günstling König Georgs III.

[72] Prinz Friedrich Ludwig von Wales, der Sohn König Georgs II., war 1751 gestorben.

[73] Trauerspiel von Voltaire.

[74] Vgl. Cooper-Oakley, S. 59.

[75] Gemeint ist wohl der bereits S. 13, Anm. 1 erwähnte Prinz Joseph Maria Karl Lobkowitz.

[76] Johann Ferdinand Opiz (1741-1812), österreichischer Schriftsteller, seit 1775 Bankalinspektor in Czaslau. Das Schreiben (undatiert) nach dem Abdruck bei Maynial, Casanova et son temps, S. 268 f. (Paris 1911).

[77] Vgl. „Lettres critiques, morales et politiques“, Bd. 1, S. 3 (Amsterdam 1786).

[78] Der berüchtigte Abenteurer Graf Alexander Cagliostro.

[79] Die Welt will betrogen werden.

[80] Vgl. Maynial, S. 269.

[81] Vgl. Maynial, S. 269 f.

[82] Gräfin Félicité von Genlis (1746-1830), geborene Marquise Ducrest de Saint-Aubin, französische Schriftstellerin. Ihre Erinnerungen an Saint-Germain, den sie im Winter 1759/60, also im Alter von 14 Jahren kennen lernte, sind erst rund 50 Jahre später niedergeschrieben, wie ihre Bemerkung über König Friedrich VI. von Dänemark (vgl. [S. 75]) beweist. Der obige Abdruck nach den „Mémoires inédits de Madame la comtesse de Genlis sur le dix-huitième siècle et la révolution française depuis 1756 jusqu’à nos jours“, Bd. 1, S. 134 ff. (Paris 1835).

[83] François Philidor (1726-1795), Komponist.

[84] Maurice Quentin de Latour (1704-1788); Carle Vanloo (1705-1765).

[85] Prinz Karl war vermählt mit Prinzessin Luise, der Schwester König Christians VII. (1749-1808); seine Tochter Sophie heiratete 1790 den Kronprinzen Friedrich (VI.), der als König von 1808 bis 1839 regierte.

[86] Pierre Jean Grosley (1718-1785), französischer Gelehrter und Schriftsteller. Der obige Abdruck nach seinen „Oeuvres inédites“, Bd. 3, S. 323 ff. (Paris 1813), aus der Beschreibung einer von ihm 1772 unternommenen Reise nach Holland.

[87] Vgl. den Abschnitt: „Die Mission Saint-Germains im Haag“.

[88] 1743-1745.

[89] In „Gil Blas“, dem berühmten Sittenroman von Alain René Lesage (1668-1747).

[90] Wohl das Attentat, das Damiens 1757 auf Ludwig XV. verübte.

[91] Bei dem Mann mit der eisernen Maske handelt es sich nach der neueren Forschung um einen Minister des Herzogs von Mantua, der in Pinerolo, wohin ihn Ludwig XIV. bringen ließ, verschwand.

[92] Der Königin-Witwe Maria Anna von Spanien (vgl. [S. 53]).

[93] Vgl. „Hohenzollern-Jahrbuch“, Jahrg. 1911, S. 296.

[94] Vgl. „Un diplomate français à la cour de Cathérine II. Journal intime du chevalier de Corberon, 1775-1780“, hrsg. von Labande. Bd. 1, S. 195 f. (Paris 1901.)

[95] Charles Antoine Gouffier, Marquis von Heilly und Ribemont (geb. 1698), franz. Brigadegeneral.

[96] Vgl. „Des Reichsgrafen Ernst Ahasverus Heinrich Lehndorff Tagebücher nach seiner Kammerherrnzeit“. Hrsg. von K. E. Schmidt-Lötzen. Bd. 1, S. 6 f. (Gotha 1921.)

[97] Voltaires Trauerspiel: „Hérode et Mariamne“, 1724 zum erstenmal aufgeführt. Herodes der Große, Vierfürst von Galiläa, ließ seine Gemahlin Mariamne hinrichten.

[98] Vgl. die den „Mémoires sur la vie de Marie Antoinette“ angehängten „Anecdotes du règne de Louis XV“.

[99] Vgl. [S. 59 ff.]

[100] Elisabeth Berkeley (1750-1828), in erster Ehe mit Lord Craven vermählt, heiratete nach ihrer Scheidung von demselben 1791 den Markgrafen Alexander von Ansbach. Der obige Abdruck nach den „Denkwürdigkeiten der Markgräfin von Ansbach“, Bd. 2, S. 27 f. (Stuttgart und Tübingen 1826). Zur Kritik derselben ist zu beachten, daß sie Saint-Germain persönlich nicht gekannt hat.

[101] Vgl. [S. 59].

[102] Cäsar war in den Jahren 55 und 54 v. Chr. in England gelandet.

[103] Renée Charlotte Victoria de Froulay, Marquise de Créquy (1714-1803), Witwe des 1741 verstorbenen Generalleutnant Marquis Louis Marie de Créquy. Bei den „Erinnerungen“, denen der obige Abdruck entnommen ist, handelt es sich um eine Fälschung, die unter dem Titel „Souvenirs de la marquise de Créquy“ 1834 in sieben Bänden aus der Feder eines gewissen Cousin de Courchamps erschien. Trotzdem haben die im 3. Bande enthaltenen Angaben über Saint-Germain ernsthafte Beachtung gefunden.

[104] Jeanne Camus d’Urfé (1705-1775), geb. de Pontcarré, Witwe des 1734 gestorbenen Louis Christophe de La Rochefoucauld de Lascaris d’Urfé, Marquis de Langeac. Durch ihre alchimistischen Neigungen wurde sie das leichtgläubige Opfer von Abenteurern. Ihr Verkehr mit Saint-Germain ist durch sein Bild bezeugt, das in ihrem Salon hing, nach dem auch der Stich von Thomas (vgl. das Titelbild) angefertigt ist. Eine Kopie des Bildes befand sich auf Schloß Triesdorf, dem Sommersitz des Markgrafen von Ansbach.

[105] Die Brüderschaft der „Rosenkreuzer“, angeblich um 1400 von einem Deutschen, Christian Rosenkreutz, gegründet mit dem Ziel, die Welt zu reformieren. Den Namen der „Rosenkreuzer“ nahm auch eine alchimistische Gesellschaft an, die sich im Haag 1622 bildete und sich von dort aus weit verzweigte. Aus der Verquickung mit der Freimaurerei entstand dann zwischen 1756 und 1768 in Süddeutschland der Orden der „Gold- und Rosenkreuzer“.

[106] Antoine de Créquy, Herr von Créquy und von Canaples, Kardinal, Bischof von Nantes, dann von Amiens (geb. um 1531, † 1574).

[107] 1545-1547.

[108] Andreas Herkules de Fleury, Kardinal und Premierminister von Frankreich, war bereits 1743 gestorben.

[109] Louis Auguste Le Tonnelier Baron de Breteuil (1733-1807) erhielt erst 1783 dieses Amt.

[110] Die Schilderung des Äußeren, vor allem „der üppige Bart“, stimmt in keiner Weise zu dem durch Thomas’ Stich (vgl. das Titelbild) uns überlieferten Porträt von Saint-Germain.

[111] Der geschiedene Gatte der Marquise von Pompadour.

[112] Claude de Beauvoir, Herr von Chastellux, Vicomte d’Avallon (1385 oder 1386-1453), Marschall von Frankreich.

[113] Karl VI. (1380-1422).

[114] Nach der „Biographie Universelle“, Bd. 8, S. 8 f. (Paris 1844) war seine Mutter Jeanne de St.-Verain und seine erste Gemahlin Alix de Toucy.

[115] Alain Chartier (1386-1458) und Mellin de Saint-Gelais (1491 bis 1558), französische Dichter.

[116] Flamel, Schreiber in Paris und Verfasser alchimistischer Schriften, lebte in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Er soll zur Kenntnis der Darstellung des Steins der Weisen gelangt sein.

[117] Der berüchtigte Abenteurer Graf Alexander Cagliostro, mit seinem wahren Namen Joseph Balsamo (1743-1795), aus Palermo, verheiratet mit einem Mädchen aus niederem Stande, Lorenza Feliciani. Der obige Abdruck entstammt den „Mémoires authentiques pour servir à l’histoire du Comte de Cagliostro, par M. de Beaum ...“ (Paris 1785). Die Schrift ist eine Fälschung, ihr Verfasser Jean Pierre Louis de la Roche de Maire, Marquis de Luchet. Als Erdichtung ist Cagliostros Besuch bei Saint-Germain zu betrachten. Schon fast eine zehnjährige Abenteurerlaufbahn lag hinter ihm, mit langen Aufenthalten in London und Paris, als er 1779 in Petersburg auftauchte.

[118] Im Herbst 1779 war Saint-Germain nach Schleswig übergesiedelt.

[119] Auf dem Père Lachaise in Paris, wo damals die gute Gesellschaft hinströmte und Andachten verrichtete.

[120] Friedrich Anton Mesmer (1733-1815), Begründer der Lehre vom tierischen Magnetismus.

[121] Der Teich Bethesda.

[122] Die Geliebte des Epikur.

[123] Die Gemahlin des Kaisers Mark Aurel.

[124] Oströmische Kaiserin, nach dem Tode ihres Gemahls, Kaiser Leos IV., Vormünderin ihres Sohnes Konstantin VI., von Nikephoros (I.) gestürzt († 803).

[125] Als Anmerkung dem Texte der „Denkwürdigkeiten zur Geschichte des Grafen Cagliostro“ angehängt.

[126] Vgl. [S. 54].

[127] Vorstadt von Paris.

[128] Jakob Heinrich Meister (1744-1826), ein geborener Schweizer, Mitarbeiter an der von Grimm und Diderot herausgegebenen „Correspondance littéraire, philosophique et critique“, machte den obigen kritischen Zusatz bei der Anzeige der „Mémoires authentiques“. Vgl. „Correspondance littéraire“, hrsg. von Tourneux, Bd. 14, S. 253 (Paris 1880).

[129] Die Darstellung geht offenbar auf die „Mémoires authentiques“ zurück. Sie entstammt einer anonymen Schrift: „Über Zauberglauben und andere Schwärmereien“, S. 378 (Leipzig 1787), die Vulpius in den von ihm herausgegebenen „Curiositäten der Vor- und Mitwelt“, Bd. 7, S. 11 f. (Weimar 1818) wieder abgedruckt hat.

[130] Nach der ebenfalls von dem Marquis Luchet (vgl. [S. 100, Anm. 1]) anonym herausgegebenen Schrift: „Essai sur les Illuminés“, S. 96 und 107 ff. (Paris 1789). Die Schrift erschien darauf in deutscher Übersetzung unter dem Titel: „Ist Cagliostro Chef der Illuminaten? oder das Buch Sur la secte des Illuminés, in deutsch“ (Gotha 1790). Die oben angehängte „Charakteristik“ war von dem anonymen Übersetzer (Johann Joachim Christoph Bode) zu Seite 128 der Schrift als Fußnote hinzugefügt.

[131] Guillaume Postel (1510-1581), französischer Schwarmgeist.

[132] Prinz Karl von Hessen. Vgl. den Abschnitt: „Saint-Germain in Schleswig und Eckernförde.“

[133] Vgl. [S. 59 ff.]

[134] Die Illuminaten.

[135] Anläßlich einer Besprechung der Übersetzung: „Ist Cagliostro Chef der Illuminaten?“ durch Rw. in der „Allgemeinen deutschen Bibliothek“, Bd. 7, S. 609 (Kiel 1792).

[136] Horace Walpole, Lord von Orford (1717-1797), Sohn des englischen Staatsmannes Robert Walpole, Mitglied des Parlaments. Er widmete sich später der Kunst und Literatur.

[137] Horace Man war englischer Gesandter in Florenz. Der obige Abdruck nach den von P. Toynbee herausgegebenen „Letters of Horace Walpole, fourth Earl of Orford“, Bd. 2, S. 161 (Oxford 1903).

[138] Anläßlich des Aufstandes des englischen Kronprätendenten Karl Eduard Stuart (1720-1788), Enkel des 1688 vertriebenen Königs Jakob II.

[139] Prinz Friedrich Ludwig (vgl. [S. 66]).

[140] Vgl. Letters of Horace Walpole, Bd. 6, S. 391 (Oxford 1904).

[141] Jean Jacques Rousseau (1712-1778), der bekannte Genfer Philosoph und Schriftsteller.

[142] Nach Maynial, S. 264.

[143] Jean Henri Maubert de Gouvest (1721-1767).

[144] Vgl. [S. 119, Anm. 3].

[145] König Ludwig XV.

[146] Giacomo Casanova de Seingalt (1725-1798), der bekannte Abenteurer. Der obige Abdruck nach seinen „Mémoires écrits par lui-même“, Bd. 5, S. 223 ff. und 344 ff. (Paris 1832). Ihre historische Glaubwürdigkeit ist neuerdings stark angefochten.

[147] Vgl. [S. 91].

[148] Anne Henry Gräfin Gergy, die Witwe des 1734 als französischer Botschafter in Venedig gestorbenen Grafen (vgl. [S. 51]).

[149] Vgl. [S. 93].

[150] Herzog Christian IV. von Zweibrücken-Birkenfeld (1722 bis 1775).

[151] Schloß Chambord.

[152] Vgl. „Mémoires de Madame du Hausset, femme de chambre de madame de Pompadour“, S. 148 ff., 179 und 186 ff. (Paris 1824).

[153] König Franz I. von Frankreich (1494-1547).

[154] Anne Herzog von Montmorency (1492-1567), Connétable von Frankreich.

[155] Franz II. (1559-1560), Karl IX. (1560-1574) und Heinrich III. (1574-1589).

[156] Maria Stuart war in erster Ehe mit König Franz II. vermählt.

[157] Erste Gemahlin König Heinrichs IV., 1599 von ihm geschieden.

[158] Vgl. [S. 122].

[159] Vgl. dazu die widersprechende Angabe bei Lamberg ([S. 60]).

[160] Charles Antoine Armand (1708-1788), Marquis, seit 1758 Herzog von Gontaut, Generalleutnant.

[161] François Quesnay (1694-1774), Leibarzt Ludwigs XV. und Nationalökonom, Begründer der physiokratischen Schule.

[162] Maria Angelica, Herzogin von Brancas, war Ehrendame der Dauphine.

[163] François Joachim de Pierre, Graf Bernis (1715-1794), Abbé, Juni 1757 bis Oktober 1758 Staatssekretär des Auswärtigen, seit Oktober 1758 Kardinal, im Dezember 1758 aus Paris verwiesen, seit 1769 Gesandter in Rom.

[164] Jean Petitot (1607-1691), Erfinder der Emailmalerei.

[165] Don Joachim Antonio de Bazan y Melo, Marquis de San Gil, 1734-1746 spanischer Botschafter im Haag.

[166] Held eines spanischen Gaunerromans.

[167] Bruno von der Hellen, preußischer Geschäftsträger im Haag. Der Bericht nach der Ausfertigung im Preußischen Geheimen Staatsarchiv zu Berlin.

[168] Durch den Abschluß der Versailler Allianz vom 1. Mai 1756 mit dem Wiener Hofe war Frankreich auf Seite der Gegner Preußens getreten und stand mit Österreich und Rußland gegen Friedrich den Großen im Felde.

[169] Bei Kay am 23. Juli, wo der zum Diktator ernannte General von Wedell, und bei Kunersdorf am 12. August 1759, wo König Friedrich selbst von den Russen besiegt wurde.

[170] Der Generalkontrolleur der Finanzen, Étienne de Silhouette, erhielt am 21. November 1759 seine Entlassung.

[171] Der Marquis de Marigny war Generaldirektor der Königlichen Schlösser in Frankreich. Der obige Abdruck nach den von J. Cooper-Oakley in ihrer Monographie „The Comte de Saint-Germain“, S. 183 ff. im Auszug mitgeteilten Briefen in der Bibliothèque nationale in Paris.

[172] Haushofmeister der Schlösser Chambord und Blois.

[173] Gouverneur des Schlosses Chambord.

[174] In der Vorlage verschrieben: 1758.

[175] Graf Andreas Peter Bernstorff (1735-1797), dänischer Staatsmann. Er weilte 1757 in Frankreich. Nach dem Abdruck bei Maynial, S. 263 f.

[176] Charles Claude de Flahaut, Herr de la Billarderie, Graf d’Angiviller (1730-1809). Er war Kammerjunker bei den Kindern des 1765 gestorbenen Dauphins Ludwig gewesen. Nach seinen 1805 verfaßten Aufzeichnungen „Épisodes de ma vie“ in den von Bobé herausgegebenen „Efterladte Papirer fra den Reventlowske Familiekreds“, Bd. 7, S. 195 f. (Kopenhagen 1906).

[177] Prinz Karl von Hessen.

[178] Stephan Franz Graf von Stainville (1719-1785), am 11. November 1758 zum Staatssekretär des Auswärtigen ernannt und zum Herzog von Choiseul erhoben. Der obige Abdruck nach dem von J. Cooper-Oakley ([S. 188 ff.]) im Auszug mitgeteilten Schriftwechsel im Archiv des Ministeriums der Auswärtigen Angelegenheiten zu Paris.

[179] Vgl. [S. 55, Anm. 1].

[180] Französischer Marinekommissar in Amsterdam.

[181] Heinrich Leonhard Johann Baptiste Bertin war der Nachfolger Silhouettes (vgl. [S. 140 f.]) als Generalkontrolleur der Finanzen.

[182] Jean Pâris de Montmartel, französischer Hofbankier, und sein Bruder Joseph Pâris-Duverney, gleichfalls Bankier.

[183] Vgl. [S. 54, Anm. 2].

[184] Graf Willem Bentinck, Herr van Rhoon (1704-1773). Er hatte bei der Wiedereinführung der Statthalterschaft in Holland 1747 eine Rolle gespielt und war ein Anhänger Englands. Vgl. unten [S. 162 ff.] die Aufzeichnungen Bentincks.

[185] Inhaber eines Handelshauses in Amsterdam.

[186] Vgl. [S. 146 f.]

[187] Peter Steyn.

[188] Govert van Slingelandt, Generalsteuereinnehmer von Holland.

[189] Gemeint ist der von England und Preußen in Vorschlag gebrachte Friedenskongreß.

[190] Der sächsische Resident.

[191] Der russische Gesandte.

[192] Prinz Ludwig von Braunschweig-Wolfenbüttel (1718-1788) führte die Regierung für den minderjährigen Prinzen Wilhelm V. von Oranien.

[193] Der österreichische Gesandte.

[194] Die abschlägige Antwort von Österreich, Rußland und Frankreich auf die englisch-preußische Deklaration vom 25. November 1759 mit dem Vorschlag, einen Friedenskongreß zu beschicken.

[195] Der englische Gesandte.

[196] Heinrich Fagel, Greffier der Generalstaaten.

[197] Vgl. dafür unten [S. 170 ff.] die Berichte von Yorke.

[198] Verschrieben für Holdernesse (vgl. unten [S. 175]).

[199] Vgl. [S. 148 f.]

[200] Vgl. dazu unten [S. 169 f.] die Aufzeichnung des Grafen Bentinck vom 18. April.

[201] Mitglied des auswärtigen Ausschusses der Generalstaaten.

[202] Vgl. unten [S. 160 f.]

[203] Tobias Boas, Bankier im Haag.

[204] Vgl. C. A. van Sypesteyn, Voltaire, Saint-Germain, Cagliostro, Mirabeau en Nederland, S. 100 f. (Haag 1869).

[205] Vgl. C. A. van Sypesteyn, S. 100 f.

[206] Am 16. Mai wurde die Denkschrift d’Affrys darauf durch den Ratspensionär Steyn der Versammlung der Staaten von Holland mitgeteilt. Diese beschloß, daß die Denkschrift von den Herren der Ritterschaft und „anderen Hochedlen, die dem Großen Ausschuß als Ratgeber und Sachverständige beigegeben waren“, geprüft werden solle. Vgl. C. A. van Sypesteyn, S. 101 f.

[207] Für Bentinck vgl. [S. 146, Anm. 1]. Der obige Abdruck nach den von J. Cooper-Oakley (S. 225 ff.) im Auszug mitgeteilten „Papieren“ Bentincks im Königlichen Hausarchiv im Haag.

[208] Choiseul (damals noch Graf Stainville) war 1757 und 1758 bis zu seiner Berufung zum Staatssekretär des Auswärtigen (vgl. [S. 144, Anm. 1]) französischer Gesandter in Wien.

[209] Nicht in dem am 1. Mai 1756 zwischen Frankreich und Österreich geschlossenen Versailler Defensivvertrag, sondern erst in dem Offensivvertrag vom 1. Mai 1757 findet sich die geheime Abmachung, nach der Flandern dem Infanten Philipp, Herzog von Parma und Schwiegersohn König Ludwigs XV., abgetreten werden sollte, sobald Maria Theresia wiederum in den Besitz Schlesiens gelangt sei.

[210] Thomas Pelham, Herzog von Newcastle, englischer Erster Lord des Schatzes.

[211] John Carteret, Lord Granville, Präsident des Geheimen Rates.

[212] William Pitt, Lord Chatham (1708-1778), Staatssekretär und Premierminister.

[213] Neufville war Inhaber eines Handelshauses in Amsterdam.

[214] Vgl. [S. 146 f.]

[215] Vgl. [S. 152].

[216] Vgl. [S. 148 f.]

[217] Vgl. [S. 146 f.]

[218] Vgl. [S. 154 f.]

[219] Linnières, angeblich ein Edelmann aus der Franche-Comté, hatte mit Saint-Germain eine Gesellschaft für die Herstellung von hydraulischen Maschinen zur Reinigung von Häfen, Kanälen und Flüssen begründet; doch trat letzterer nur als stiller Teilhaber auf (Bericht d’Affrys vom 27. Juni 1761, vgl. Cooper-Oakley, S. 221).

[220] Wohl der Bankier Adrian Hope (vgl. [S. 147]).

[221] Gerard Arnoud Hasselaar (1698-1766), Bürgermeister von Amsterdam.

[222] Der Erbstatthalter Wilhelm V. war am 8. März 1748 geboren.

[223] Das Folgende bezieht sich auf Saint-Germains Flucht am Morgen des 16. April (vgl. [S. 156 f.]).

[224] Vgl. [S. 165].

[225] Joseph Yorke, englischer Generalmajor und Gesandter im Haag. Der Abdruck nach Abschriften im Geheimen Staatsarchiv in Berlin.

[226] Robert d’Arcy, Lord Holdernesse, englischer Staatssekretär.

[227] König Georg II. (1683-1760).

[228] In geheimen Besprechungen Yorkes mit dem französischen Botschafter Graf d’Affry.

[229] Vgl. [S. 119 ff.]

[230] Die Vermählung der Prinzessin Karoline, Schwester des Erbstatthalters Wilhelm V., mit dem Prinzen Karl von Nassau-Weilburg fand am 5. März statt.

[231] Nicolas René Berryer, der Chef des Departements für Marine und Kolonien.

[232] Die spanische Krone hatte im Herbst 1759 ihre Vermittlung für einen englisch-französischen Frieden angeboten.

[233] Mit Preußen und einigen deutschen Fürsten hatte England Subsidienverträge geschlossen.

[234] Die Kaiserin Maria Theresia und Zarin Elisabeth.

[235] Im Pariser Friedensschlusse von 1763 ging Kanada in englischen Besitz über; dagegen wurden die von England in Ostindien gemachten Eroberungen an Frankreich und das 1756 von den Franzosen eroberte Minorka an England zurückgegeben.

[236] Vgl. [S. 130, Anm. 2].

[237] Vgl. [S. 148 f.]

[238] Vgl. [S. 146 f.]

[239] Graf Ludwig Clermont, Prinz von Bourbon-Condé, französischer Generalleutnant.

[240] Die Berichte des preußischen Geschäftsträgers von der Hellen (vgl. [S. 139]) sind dem Geheimen Staatsarchiv in Berlin entnommen; die Antworten des Königs nach dem Abdruck in der „Politischen Correspondenz Friedrichs des Großen“, Bd. 19 (Berlin 1892).

[241] Vgl. [S. 139 ff.]

[242] Vgl. [S. 147].

[243] Am 18. März berichtet Hellen ausführlich über Yorkes Unterredung mit Saint-Germain (vgl. [S. 172 ff.]); am 27. teilt der König diesen Bericht seinem Gesandten in London, Freiherrn von Knyphausen, mit (vgl. „Politische Correspondenz“, Bd. 19, S. 198 ff.).

[244] Der österreichische Gesandte.

[245] Vgl. [Anm. 1].

[246] Baron Reischach und Graf Golowkin.

[247] Vgl. [S. 178 f.]

[248] Vgl. [S. 180 f.]

[249] Vgl. [S. 148 f.]

[250] Vgl. [S. 146 f.]

[251] Vgl. [S. 180].

[252] Vgl. [S. 153].

[253] Vgl. [S. 151]. Das im Landeshauptarchiv zu Wolfenbüttel aufbewahrte Tagebuch des Prinzen Ludwig von Braunschweig enthält keine Aufzeichnungen über die ganze Saint-Germain-Episode.

[254] Vgl. [S. 166].

[255] Vgl. [S. 160 f.]

[256] Vgl. [S. 161].

[257] Dodo Heinrich Freiherr zu Inn- und Knyphausen, preußischer Gesandter, und Abraham Ludwig Michell, preußischer Geschäftsträger in London. Ihre Berichte sind dem Geheimen Staatsarchiv in Berlin entnommen; die Antworten des Königs nach dem Abdruck in der „Politischen Correspondenz“, Bd. 19.

[258] Vgl. [S. 177 ff.]

[259] Vgl. [S. 169 f.]

[260] Vgl. [S. 163].

[261] Vgl. [S. 169].

[262] In das Hauptquartier des Königs in Meißen.

[263] Vor seiner Berufung nach London (1758) war Knyphausen von 1751 bis Ende 1756 Gesandter am französischen Hofe gewesen.

[264] Weisungen des Königs für die Aufnahme Saint-Germains in Ostfriesland liegen weder im Geheimen Staatsarchiv in Berlin noch im Staatsarchiv in Aurich vor.

[265] Andrew Mitchell, englischer Gesandter am preußischen Hofe. Er begleitete den König ins Feld. Die Berichte nach dem Abdruck in: „Memoirs and Papers of Sir Andrew Mitchell, by Andrew Bißet, Bd. 2, S. 146 f. und 155 (London 1850).

[266] Vgl. [S. 172 ff.]

[267] Vgl. [S. 119 ff.]

[268] Nach dem Abdruck bei J. Cooper-Oakley, S. 141 f.

[269] Vgl. [S. 154 f.] und [169 f.]

[270] Vgl. [S. 191 f.]

[271] Freiherr Thaddäus Reischach, österreichischer Gesandter im Haag; Graf Wenzel Kaunitz, österreichischer Hof- und Staatskanzler. Die Berichte Reischachs (im Haus-, Hof- und Staatsarchiv in Wien) sind großenteils gedruckt bei Gugitz, „Giacomo Casanova und sein Lebensroman“, S. 215 ff. (Wien, Prag und Leipzig 1921). Sie sind deutsch abgefaßt.

[272] Vgl. [S. 151].

[273] Die Antwort der von Preußen und England zum Kongreß eingeladenen Höfe von Wien, Paris und Petersburg. Sie wurde am 3. April 1760 dem Prinzen Ludwig übergeben.

[274] Graf Georg Adam Starhemberg, österreichischer Botschafter in Paris.

[275] Vgl. [S. 147].

[276] Der Prinzessin Karoline (vgl. [S. 171]).

[277] Vgl. [S. 172 ff.]

[278] Graf Moritz von Sachsen (vgl. [S. 60]).

[279] Der französische Gesandte Martin von Lesseps in Brüssel.

[280] Vgl. [S. 148 f.]

[281] Vgl. [S. 145] und [172].

[282] Vgl. [S. 162 ff.] und [172 ff.]

[283] Maria Theresia.

[284] Vgl. [S. 151 f.]

[285] Vgl. [S. 152].

[286] Vgl. [S. 177 ff.]

[287] Kerker.

[288] an Laden legen = sich ins Zeug legen.

[289] Vgl. [S. 169 f.]

[290] Vgl. [S. 146 f.]

[291] Vgl. [S. 160 f.]

[292] Vgl. [S. 160 f.]

[293] Johann Heinrich Kauderbach, kursächsischer Resident im Haag. Seine Berichte nebst der Antwort des Grafen Wackerbarth-Salmour nach dem Abdruck von K. v. Weber, „Aus vier Jahrhunderten“, Bd. 1, S. 306 ff. (Leipzig 1857).

[294] König August III. von Polen, Kurfürst von Sachsen (1733 bis 1763).

[295] Ludwig XV.

[296] Vgl. [S. 145].

[297] König August II., der Starke, von Polen, Kurfürst von Sachsen (1694-1733).

[298] Fürst Alexander Golizyn, russischer Botschafter in London. Nach dem Abdruck bei J. Cooper-Oakley, S. 259 ff.

[299] Es leben die glücklich Geborenen!

[300] Vgl. [S. 208 f.]

[301] Vgl. [S. 172 ff.]

[302] Näheres ist über Macanas und Seckendorff nicht festzustellen.

[303] Graf Joseph Anton Gabaleon Wackerbarth-Salmour, kursächsischer Minister und Oberhofmeister des Kurprinzen Friedrich Christian und seiner Gemahlin Maria Antonia, einer bayrischen Prinzessin.

[304] Näheres läßt sich auch über Huldashop und sein Schicksal nicht ermitteln.

[305] Vgl. [S. 169 f.]

[306] Yorke.

[307] Die Schreiben von Belle-Isle (vgl. [S. 145] und [172]).

[308] Vgl. [S. 145] und [172].

[309] Vielmehr an die Marquise von Pompadour (vgl. [S. 146 f.]).

[310] Vgl. [S. 148 f.]

[311] Vgl. [S. 170].

[312] Nach dem „Briefwechsel Friedrichs des Großen mit Voltaire“, hrsg. von Koser und H. Droysen, Bd. 3, S. 97 u. 102 (Leipzig 1911).

[313] Holland hatte Breda als Ort für die Friedenskonferenz den Mächten vorgeschlagen.

[314] Unübersetzbares Wortspiel: „Le Comte de Saint-Germain n’est qu’un conte pour rire.

[315] Nach den „Werken Friedrichs des Großen“, hrsg. von G. B. Volz, Bd. 4, S. 32 f. (Berlin 1913).

[316] Freiherr Georg Ludwig Edelsheim. Er trat später aus preußischen in badische Dienste. Seine Pariser Sendung erfolgte im Februar 1760.

[317] Für die Einverleibung Sachsens.

[318] Frankreich hatte sich in der Erklärung vom 3. April (vgl. S. 196) bereit erklärt, seinen Zwist mit England durch einen Sonderfrieden zu schlichten.

[319] Nach Maynial, S. 264 ff.

[320] Vgl. [S. 160 f.]

[321] Für die Nummer vom 14. Mai vgl. oben [S. 120 f.]

[322] Vgl. [S. 206].

[323] Für die Nummer vom 5. Juni vgl. oben [S. 77 ff.]

[324] Graf Christian Konrad Danneskjold-Laurwigen (1723-1783), dänischer Admiral. Nach dem Abdruck bei J. Cooper-Oakley, S. 267 f.

[325] Vgl. [S. 47].

[326] Nach dem Abdruck bei J. Cooper-Oakley, S. 222 f.

[327] [Vgl. S. 154 f.]

[328] Gijsbert Jan van Hardenbroek (1719-1788), Mitglied der Ritterschaft von Utrecht und Deputierter der Generalstaaten. Der obige Abdruck nach seinen von F. J. L. Krämer herausgegebenen „Gedenkschriften“, Bd. 1, S. 220 f. (Amsterdam 1901).

[329] In der Vorlage: pr. d’Es... (= prince d’Espagne). Saint-Germain gab sich für einen Sohn der spanischen Königin Maria Anna, Witwe König Karls II., aus.

[330] Graf Bertram Philipp Sigismund van Gronsfeld-Diepenbroek, früher holländischer Gesandter in Berlin und Madrid, seit 1761 Mitglied des Rates der Admiralität in Amsterdam.

[331] Graf Bentinck van Rhoon (vgl. [S. 162]).

[332] Prinz Friedrich Ludwig († 1751). Vgl. [S. 120].

[333] Für Saint-Germains Teilnahme am Aufstand des Prätendenten vgl. [S. 119 f.]

[334] Vgl. [S. 168].

[335] Vgl. [S. 141 f.]

[336] Vgl. [S. 47 f.]

[337] Graf Karl Cobenzl (1712-1770), bevollmächtigter Minister in den österreichischen Niederlanden. Nach den Akten des Haus-, Hof- und Staatsarchivs in Wien.

[338] Rasse.

[339] Inhaberin eines großen Handelshauses in Brüssel.

[340] Österreichischer Staatsrat und Direktor der Lotterieverwaltung.

[341] Beilage zu dem Schreiben des Kanzlers Graf Kaunitz an Cobenzl vom 19. April.

[342] Vgl. [S. 144 ff.]

[343] Vgl. [S. 225 ff.]

[344] Vgl. [S. 227 ff.] und [229 ff.]

[345] Rasse.

[346] Vgl. [S. 144 ff.]

[347] Vgl. [S. 196].

[348] Marquis Jean Joseph de Laborde (1724-1794), französischer Hofbankier.

[349] Vgl. [S. 162 ff.]

[350] Vgl. [S. 223].

[351] Vgl. [S. 168].

[352] Vgl. [S. 221].

[353] 29. Mai.

[354] Die Denkschrift von Saint-Germain liegt nicht vor. Wie Kaunitz in seinem Bericht vom 21. Juli an Maria Theresia (vgl. [S. 264]) schreibt, „wies er in seiner Denkschrift sowie in den gleichzeitig übersandten Bemerkungen des Grafen Cobenzl darauf hin, daß seine gefärbten Stoffe sowie die anderen Erzeugnisse seiner Geheimverfahren noch vervollkommnet werden könnten.“

[355] Johann Jakob von Dorn, Hofrat und Referendarius für die niederländischen Angelegenheiten in der Geheimen Hof- und Staatskanzlei.

[356] Johann Kunckel (1630-1703), deutscher Chemiker; Nicolas Lémery (1645-1715), französischer Chemiker.

[357] Dorn.

[358] Vgl. [S. 241, Anm. 1].

[359] Vgl. [S. 239].

[360] Das Schreiben der Frau Nettine an Dorn liegt nicht vor.

[361] Graf Philipp Cobenzl (1741-1810), später Diplomat und Staatsmann und 1792 Kaunitz’ Nachfolger als Hof- und Staatskanzler.

[362] Der Statthalter der österreichischen Niederlande, Prinz Karl von Lothringen (1712-1780), der Schwager Maria Theresias.

[363] Vgl. [S. 227].

[364] Der Gulden zählte 20 Sols, der Sol (Sou) 12 Pfennige (deniers).

[365] In der Vorlage unterstrichen.

[366] Vgl. [S. 254 f.]

[367] In der Vorlage unterstrichen.

[368] Vgl. [S. 227 ff.]

[369] In der Vorlage unterstrichen.

[370] Vgl. [S. 254].

[371] Vgl. [S. 232 f.]

[372] Vgl. [S. 233.]

[373] Vgl. [S. 254].

[374] Vgl. [S. 254].

[375] Vgl. [S. 231 ff.]

[376] Vgl. [S. 225 ff.] und [227 ff.]

[377] Vgl. [S. 254].

[378] Vgl. [S. 231].

[379] Vgl. [S. 233 ff.]

[380] In der Vorlage unterstrichen.

[381] Vgl. [S. 237 ff.]

[382] Vgl. [S. 240].

[383] Vgl. [S. 247 ff.]

[384] Vgl. [S. 254].

[385] Vgl. [S. 254].

[386] Vgl. [S. 259].

[387] Vgl. [S. 254 f.]

[388] Vgl. [S. 240].

[389] Vgl. [S. 168].

[390] Vgl. [S. 247 ff.]

[391] Vgl. [S. 261 ff.]

[392] Vgl. [S. 277].

[393] Vgl. [S. 227 ff.]

[394] Karl Friedrich (1728-1811), Markgraf von Baden-Durlach, seit 1771 auch von Baden-Baden, seit 1806 Großherzog.

[395] Nach dem Abdruck der „Souvenirs des différentes époques de ma vie“, die Graf Philipp Cobenzl (vgl. [S. 250, Anm. 1]) am Abend seines Lebens aufzeichnete. Vgl. A. v. Arneth, „Graf Philipp Cobenzl und seine Memoiren“, S. 84 ff. (Wien 1885).

[396] Vgl. dazu [S. 250].

[397] Vielmehr in Eckernförde.

[398] Casanova (vgl. [S. 122 ff].) verlegt in seinen „Mémoires“ (Bd. 10, S. 56 ff.; Brüssel 1838) die obige Erzählung nach seiner Flucht aus England in den März 1764. Da aber seine Angaben nicht immer zuverlässig sind und Saint-Germain nach Cobenzl (vgl. [S. 279 f].) bereits im Herbst 1763 nach Deutschland ging, ist die Begegnung in Tournai entsprechend früher anzusetzen.

[399] Vgl. dazu [S. 254].

[400] Die Marquise von Urfé (vgl. [S. 91]) starb erst 1775.

[401] Casanova war geschlechtskrank.

[402] 1784 in Eckernförde.

[403] Georg Keith, Lordmarschall von Schottland, war 1748 nach Preußen übergesiedelt und nahm 1764 seinen dauernden Wohnsitz in Potsdam.

[404] Der ungenannte Verfasser, der nach einer Mitteilung des Herausgebers Vulpius „am Hofe des Markgrafen“ lebte, war, wie Langeveld in einem Aufsatz über Saint-Germain in der Zeitschrift „De Vrijmetselaar“ (Mai 1911) angibt, der ansbachische Minister Freiherr Reinhard von Gemmingen-Guttenberg auf Bonfeld (1739 bis 1822), der die obigen Aufzeichnungen am 9. August 1817 dem Prinzen Christian von Hessen-Darmstadt sandte. Für diesen späten Zeitpunkt der Abfassung spricht auch die mehrfache Erwähnung der „Erinnerungen“ des Barons von Gleichen, die zum erstenmal 1811/12 veröffentlicht wurden (vgl. [S. 47, Anm. 1]). Die obige Wiedergabe nach dem Abdruck in den von Vulpius herausgegebenen „Curiositäten der Vor- und Mitwelt“, Bd. 8, S. 279 ff. (Weimar 1820). Die Vorlage ist deutsch.

[405] Markgraf Alexander (Karl Alexander) (1736-1806), übernahm 1757 die Regierung in Ansbach; 1769 erfolgte die Vereinigung mit Bayreuth und 1791 die Übertragung beider Fürstentümer an Preußen. Seitdem lebte der Fürst in England. Er war in erster Ehe vermählt mit Prinzessin Karoline von Sachsen-Koburg, in zweiter Ehe mit Lady Craven (vgl. [S. 89]).

[406] 1768-1774.

[407] Hippolyte Clairon (Claire Josèphe Hippolyte Leyris de la Tude), (1723-1803), hatte 1763 die Pariser Bühne verlassen. Auf Einladung des Markgrafen war sie 1773 nach Ansbach übergesiedelt und blieb dort bis 1791.

[408] Anagramm für Rakoczy (vgl. unten [S. 295]).

[409] Vgl. [S. 57].

[410] „Der treue Schäfer“ (1585), ein Epos in Dialogform, das Hauptwerk des ferraresischen Hofdichters Giovanni Batista Guarini (1538-1612).

[411] Vgl. [S. 56].

[412] Vgl. [S. 57].

[413] Fürst Franz II. Rakoczy (1676-1735), der Führer des siebenbürgischen Aufstandes (1702-1711).

[414] Von den beiden überlebenden Söhnen des Fürsten starb der ältere, Joseph, 1738 in Cernavoda (mit Hinterlassung einer Tochter, Josepha Charlotte, die 1780 als Nonne starb), und der jüngere, Georg, 1756 in Frankreich.

[415] Belmar (vgl. [S. 59]).

[416] Vgl. dazu oben [S. 144 ff.]

[417] Vgl. [S. 54 ff.]

[418] Vgl. [S. 217]. Die „Oeuvres posthumes“, die erste Gesamtausgabe seiner Werke, waren 1788 erschienen.

[419] Vielmehr 1784.

[420] „Oh, wie sind die geistvollen Menschen doch dumm!“ Ausspruch der Zofe Susanne in Beaumarchais’ Lustspiel: „La folle journée ou le mariage de Figaro“ (Akt I, Szene 1).

[421] Vgl. [S. 48].

[422] Dehnbar.

[423] Vgl. [S. 207].

[424] Das gesegnete Wasser.

[425] Mannschaft.

[426] Vgl. [S. 91].

[427] Vgl. [S. 86]. Zugrunde gelegt ist die deutsche Übersetzung der „Tagebücher nach seiner Kammerherrnzeit“, Bd. I, S. 50 f.

[428] Johann Friedrich Bause (1738-1814); Anton Graff (1736 bis 1813).

[429] Vgl. [S. 207] und [302].

[430] Vgl. [S. 295].

[431] Vgl. [S. 86 f.]

[432] Philipp Karl von Alvensleben (1745-1802), preußischer Gesandter in Dresden, später im Haag und in London, seit 1791 Kabinettsminister. Seine Korrespondenz mit dem König nach den Akten des Geheimen Staatsarchivs in Berlin.

[433] Vielleicht identisch mit Catalani (vgl. [S. 126]).

[434] Wilhelmine (1751-1820), die Tochter des 1758 gestorbenen Prinzen August Wilhelm, Nichte des Königs, Gemahlin des Erbstatthalters von Holland, Wilhelm V. Die Briefe des Königs nach den Urschriften im Königlichen Hausarchiv im Haag; die Antworten der Prinzessin liegen nicht vor.

[435] Fürst Gregor Orlow (vgl. [S. 56]).

[436] Vgl. [S. 288 ff.]

[437] Graf Camillo Marcolini (1739-1814), kursächsischer Kabinettsminister. Über seine Verhandlung mit Saint-Germain liegen im Hauptstaatsarchiv in Dresden keinerlei Nachrichten vor.

[438] Joseph und Georg (vgl. [S. 296]).

[439] Vgl. dazu unten die Liste von Saint-Germains Hand „Neue Physik“ usw. ([S. 317 ff.]).

[440] Katharina II. (1729-1796), seit 1762 Zarin.

[441] Das Defensivbündnis war 1764 zunächst auf acht Jahr abgeschlossen und später bis 1788 verlängert worden.

[442] Joseph II. (1741-1790).

[443] Viktor Amadeus III. (1726-1796).

[444] Karl Friedrich (vgl. [S. 280]).

[445] Jonathan Swift (1667-1745), der berühmte englische Schriftsteller und Sittenschilderer, Verfasser von „Gullivers Reisen“.

[446] Das Amt des Finanzministers in Frankreich.

[447] Vgl. [S. 320].

[448] Vgl. [S. 320 f.]

[449] Beilage zu Alvenslebens Bericht vom 25. Juni. Vgl. dazu [S. 293 f.] und [313].

[450] Beilage zu Alvenslebens Bericht vom 25. Juni (vgl. [S. 317]). Siehe das [Faksimile].

[451] Prinz Heinrich (1726-1802), der Bruder des Königs. Der Briefwechsel mit ihm nach den Urschriften im Geheimen Staatsarchiv zu Berlin.

[452] Vgl. [S. 317 ff.]

[453] Nach dem Abdruck bei K. v. Weber, „Aus vier Jahrhunderten“, Bd. I, S. 318 (Leipzig 1857). Die Antwort Maria Antonias auf das Schreiben vom 27. März ist nicht erhalten.

[454] Prinz Friedrich August (1740-1805), Sohn des Herzogs Karl und Neffe Friedrichs des Großen, preußischer Generalleutnant. Der Prinz war Großmeister der Loge „Zu den drei Weltkugeln“ in Berlin und Großprior der Freimaurerlogen der „strikten Observanz“ in den preußischen Staaten. Der folgende Briefwechsel stammt aus seinem Nachlaß in der Braunschweigischen Landesbibliothek zu Wolfenbüttel.

[455] Sächsischer Kammerrat und Bankier, Rosenkreuzer.

[456] Das Schreiben liegt nicht vor.

[457] Während des Türkenkrieges (1768-1774).

[458] Liegt nicht vor.

[459] Johann Rudolf von Bischoffwerder (1741-1803), Stallmeister des sächsischen Prinzen Karl, Herzogs von Kurland. Er trat 1778 in preußischen Dienst, wurde später Generaladjutant König Friedrich Wilhelms II., den er in die Mysterien des Rosenkreuzer-Ordens einführte.

[460] Vgl. [S. 324 ff.]

[461] Evang. Johannis, Kap. 1, Vers 47: „Siehe, ein rechter Israelit, in welchem kein Falsch ist.“

[462] Das obige freimaurerische Zeichen, zusammengesetzt aus zwei Werkzeugen des Werkmaurers, dem geöffneten Zirkel und dem rechten Winkel, ist das Symbol der Vernunft und der Gerechtigkeit.

[463] Der Menschheitsbeglückung.

[464] Christian Emanuel Frölich, Kaufmann in Görlitz. Er gehörte den Rosenkreuzern an.

[465] Johann Konrad Hotz (1739-1799) stand 1758-1765 in württembergischen Diensten, weilte dann im Winter 1765-66 wahrscheinlich in Petersburg, trat darauf im Mai 1768 in das russische Heer, wo er den Krieg gegen die Polen und dann gegen die Türken mitmachte, wurde im Oktober 1775 Major im Kürassierregiment des Großfürst-Thronfolgers Paul. Ein Jahr später, im September 1776, verließ er den russischen Dienst, den er Anfang 1778 mit dem österreichischen vertauschte, um hier unter dem Namen „Freiherr Friedrich von Hotze“ bis zum Feldmarschall-Leutnant aufzurücken. Auch Hotz war Freimaurer.

[466] Graf Alexej Orlow.

[467] Mit der Einladung nach Berlin (vgl. [S. 324]).

[468] Der Schweizer Hotz (vgl. [S. 329]).

[469] Der Gesandte des Malteserordens (vgl. [S. 86]).

[470] Vgl. [S. 330].

[471] Vgl. [S. 309].

[472] Karl (1733-1796), Sohn König Augusts III. von Polen, von 1758-1763 Herzog von Kurland, lebte seitdem in Dresden und Elsterwerda. Er stand den Bestrebungen der Rosenkreuzer nahe.

[473] Vgl. [S. 330 f.] Deckers Bericht liegt nicht vor.

[474] Vgl. das [Faksimile].

[475] Vgl. [S. 335, Anm. 1].

[476] Friedrich Ludwig von Wurmb, kursächsischer Konferenzminister und Rosenkreuzer.

[477] Johann Georg Schrepfer, Kaffeewirt in Leipzig, hatte als Rosenkreuzer durch seine Geisterbeschwörungen eine große Rolle gespielt. Er hatte 1774 durch Selbstmord geendet.

[478]Le comte de Gabalis“ war der Titel eines 1670 in Paris erschienenen Buches, in welchem sich sein Verfasser, der französische Schriftsteller de Montfaucon, Abbé de Villars (1635 bis 1673), mit feinem Spott gegen die Kabbala und Magie und gegen die Rosenkreuzer wandte; der erste Teil des Buches umfaßte „cinq entretriens sur les sciences secrètes“.

[479] Der Aufenthalt Saint-Germains in Berlin ist durch die drei folgenden Aufzeichnungen beglaubigt. Für die Zeitbestimmung ist die Erwähnung des französischen Gesandten Pons (vgl. [S. 341]), der von 1772-1782 am Berliner Hofe war, von Bedeutung. Die Zeit bis Sommer 1777 kommt nicht in Frage; denn in der Korrespondenz König Friedrichs mit Alvensleben (vgl. [S. 306 ff.]) wäre sicher ein früherer Besuch des Abenteurers berührt. Dazu ist sein Aufenthaltsort für die Zeit von 1774 bis Sommer 1777 nachweisbar. Da andrerseits der Graf im Oktober 1778 in Hamburg weilte und von dort im Sommer 1779 nach Schleswig übersiedelte, so bleibt für den Berliner Besuch nur die zwischen Sommer 1777 und Herbst 1778 liegende Frist. Weder das Geheime Staatsarchiv noch das Stadtarchiv in Berlin enthalten Nachrichten über Saint-Germains Aufenthalt daselbst.

[480] Dieudonné Thiébault (1733-1807), französischer Gelehrter, 1765-1784 als Lehrer an der „Académie des Nobles“ in Berlin, einer Art Ritterakademie, angestellt. Der obige Bericht nach seinen „Souvenirs de vingt ans de séjour à Berlin“, Bd. 5, S. 96 ff. (Paris 1804).

[481] Anton Joseph de Pernety (1716-1801), Benediktinermönch, 1767-1783 Zweiter Bibliothekar an der Königlichen Bibliothek in Berlin. Er war Freimaurer und Alchimist.

[482] Vgl. [S. 189].

[483] Die jüngste unvermählte Schwester König Friedrichs, Äbtissin von Quedlinburg.

[484] Vgl. unten [S. 342, Anm. 2].

[485] Vgl. [S. 100 ff.]

[486] Anspielung auf die berüchtigte Halsbandgeschichte.

[487] Vgl. [S. 86] und [306].

[488] Louis Marie de Pons, Marquis de Saint-Maurice.

[489] Vgl. [S. 130].

[490] Johann Georg Ritter von Zimmermann (1728-1795), Leibarzt und Hofrat in Hannover, war im Sommer 1786 an das Krankenlager Friedrichs des Großen berufen. In den „Fragmenten“ trug er kritiklos zusammen, was er in Potsdam und Berlin über den König und seinen Hof gehört hatte. Der obige Abdruck nach Bd. 2, S. 119 (Frankfurt und Leipzig 1790).

[491] Luise Juliane Dorothea von Schwerin (1736-1779), früher Hofdame der Königin-Mutter Sophie Dorothea, war in erster Ehe mit dem Domherrn Friedrich Konrad von Kleist und, von ihm geschieden, in zweiter Ehe mit dem 1778 verstorbenen Oberstleutnant der Artillerie du Troussel (Trossel) vermählt.

[492] Graf Philipp Gotthard Schaffgotsch (1716-1795). Fürstbischof von Breslau. Er ist durch seinen lockeren Lebenswandel berüchtigt und wurde wegen Hochverrats im Siebenjährigen Kriege abgesetzt und nach Oppeln verbannt, von wo er nach Österreich flüchtete.

[493] Nach dem Aufsatz des ungenannten Verfassers in der „Berlinischen Monatsschrift“, hrsg. von Gedicke und Biester, Bd. 5, S. 8 ff. (Berlin 1785).

[494] Cagliostro starb erst 1795.

[495]Le comte de Saint-Germain. Gravé en 1783 par N. Thomas ... Tiré du cabinet de feue madame la marquise d’Urfé. A Paris.“ Vgl. das Titelbild und für die Verse unter dem Bilde S. 346.

[496] Vgl. [S. 61].

[497] Kaiser Leopold I. (1658-1705).

[498] Federico Gualdo, angeblich ein Deutscher namens Friedrich Walter, lebte um 1680 in Venedig als Rosenkreuzer (vgl. [S. 91]).

[*] Anmerkung des Verfassers: Von welchem „Der zuverlässige Kompaß der Weisen“ (Vorrede, [S. 43]) berichtet: „Daß er noch gegenwärtig lebe und itzt fast 600 Jahre zurückgelegt habe“. Solche Sachen werden itzt in Deutschland geglaubt! und wer darüber lacht, ist ein Freigeist!

[**] Anmerkung des Verfassers: „Natürlich mußte ein Mann, der so vielen Zeiten und so vielen Völkern angehörte, mehrere Namen führen. Auch hatte er derselben eine ganze Menge und war sogar so freigebig damit, daß er bei uns mehr als einen annahm, welches doch teils nicht nötig, teils nicht ganz unverdächtig schien. Die bekanntesten seiner europäischen Namen in der letzten Hälfte des 18. Jahrhunderts waren die zwei: Saint-Germain und Belmare.“

[499]

Le comte de Saint-Germain

célèbre alchimiste.

Ainsi que Prométhée il déroba le feu,

Par qui le monde existe, et par qui tout respire;

La nature à sa voix obéit et se meut;

S’il n’est pas dieu lui-même, un dieu puissant l’inspire.

[500] Vgl. [S. 336].

[501] Näheres über Güldenfalk ist nicht zu ermitteln.

[502] Anspielung auf die rosenkreuzerische Schrift: „C[arl] H[ubert] L[obreich] von Plumenoeks geoffenbarter Einfluß in das allgemeine Wohl der Staaten der ächten Freimaurerei, aus dem wahren Endzweck ihrer ursprünglichen Stiftung erwiesen“ (Amsterdam 1777). Ihr Verfasser war der freimaurerische Freiherr Hans Karl, bzw. sein älterer Bruder Hans Heinrich von Ecker und Eckhoffen.

[503] Freimaurerische Schriften.

[504] „Beschreibung einer Reise durch Deutschland und die Schweiz im Jahre 1781“, Bd. 7, Anhang S. 109 (Berlin und Stettin 1786).

[505] Joseph Philipp Dresser (1734-1783), Advokat in Hamburg und Freimaurer, 1773-1777 Meister vom Stuhl der Loge Georg. Baron Uffel war Oberappellationsrat in Celle und gleichfalls Freimaurer. Der obige Abdruck nach der Mitteilung in der Zeitschrift „Latomia“, 31. Jahrg., S. 404 f. (Leipzig 1908). Die Vorlage ist deutsch.

[506] Wechsel.

[507] Gräfin Charlotte Sophie, Gemahlin des Grafen Willem Bentinck (vgl. [S. 146]), seit 1740 von ihm geschieden, geb. Gräfin Aldenburg.

[508] Baron Mathias de la Houze.

[509] Verwandlung der Metalle.

[510] Katharina II.

[511] Vgl. [S. 339].

[512] Prinz Karl (1744-1836), Sohn des regierenden Landgrafen Friedrich II., dänischer General und Statthalter der Herzogtümer Schleswig und Holstein. Er spielte im Freimaurertum eine Rolle, verfaßte 1824 die Schrift: „La pierre zodiacale du temple de Dendérah“. Die Darstellung des Prinzen nach den von ihm 1816/17 diktierten „Mémoires de mon temps“ (Kopenhagen 1861); zugrunde gelegt ist die deutsche Übersetzung von Bernhardi, S. 142 ff. (Kassel 1866).

[513] Prinz Karl war vom 24.-26. August 1779 in Altona.

[514] Karl Friedrich von Koeppern, Oberst und Hofmarschall des Prinzen.

[515] Prinz Karl hatte den Bayrischen Erbfolgekrieg im Gefolge König Friedrichs mitgemacht.

[516] Helene Zriny, Tochter des Banus von Kroatien, in erster Ehe mit Fürst Franz I. Rakoczy (1645-1676) und nach seinem Tode mit dem Magnaten Emerich Tököly vermählt. Ihr Sohn, Fürst Franz II. (1676-1735), heiratete 1694 die Prinzessin Charlotte Amalie von Hessen-Rheinfels-Wanfried (1679-1722), die ihm 1696 den Prinzen Leopold Georg († 1700) und ferner die Prinzen Joseph (1700-1738) und Georg (1701-1756) gebar. Diese erhielten am Wiener Hofe die Namen Marquis de San Marco und Marquis della Santa Elisabetta.

[517] Giovanni Gasto (1671-1737), Großherzog von Toskana.

[518] Karl VI. (1685-1740) und seine Gemahlin Elisabeth, geborene Prinzessin von Braunschweig († 1750).

[519] Vgl. [S. 312].

[520] Friedrich Wilhelm Otte († 1766), Besitzer einer Fayencefabrik. Das Gebäude ist das heutige Christianspflegehaus.

[521] Vgl. [S. 144 ff.]

[522] Nach dem Abdruck in der Zeitschrift „De Vrijmetselaar“ vom Mai 1911.

[523] Lossau.

[524] Prinz Ferdinand von Braunschweig (1721-1792), ehemaliger preußischer Feldmarschall, seit 1772 Großprior aller deutscher Logen „strikter Observanz“. Er befand sich auf dem Wege zum Besuch am Kopenhagener Hofe. Das Schreiben nach der Urschrift in der Landesbibliothek zu Wolfenbüttel.

[525] Graf Friedrich Karl von Warnstedt (1750-1811), dänischer Staatsmann. Nach dem Abdruck in den von Bobé herausgegebenen „Efterladte Papirer fra den Reventlowske Familiekreds“, Bd. 6, S. 600 f. (Kopenhagen 1903).

[526] Prinz Karl von Hessen.

[527] Vgl. [S. 143].

[528] Julien Offraye de La Mettrie (1709-1751), französischer Arzt und Philosoph, Verfasser der Schrift: „L’homme-machine“. Von Kirche und Wissenschaft verfolgt, fand er am preußischen Hofe eine Freistatt.

[529] Juliane Marie (1729-1796), Witwe des 1766 gestorbenen Königs Friedrich V., geborene Prinzessin von Braunschweig. Der Brief nach der Urschrift im Reichsarchiv zu Kopenhagen.

[530] Prinzessin Sophie (vgl. [S. 75, Anm. 1]).

[531] Vgl. das Faksimile.

[532] Ohne Rede des Geistlichen.

[533] Nach Bobé, „Johan Caspar Lavaters Reyse til Danmark i Sommeren 1793“, S. 157 f. (Kopenhagen 1898).

[534] Das Rechnungsjahr 1783 schloß mit Ostern 1784.

[535] Vgl. „Die Heimat“, Jahrg. 17, S. 44 (Kiel 1907).

[536] Aus den „Schleswig-Holsteinischen Anzeigen auf das Jahr 1784“, S. 404 f., 426 f. u. 451 f. (Glückstadt 1784).

[537] bekannt ist.

[538] Forderungen.

[539] aus Erb-, Schuld- oder irgend welchen anderen Ansprüchen.

[540] unter Strafe des Verlustes.

[541] vom Tage der Veröffentlichung an.

[542] Gerichtshof.

[543] Anwälte.

[544] Androhung.

[545] oberwähnten.

[546] ihres Anspruchs verlustig gehen.

[547] ewiges Stillschweigen.

[548] die Ansprüche erheben.

[549] endgültig.

[550] vor dem Rate.

[551] Der französische Chemiker Pierre Joseph Macquer (1718 bis 1784) war am 15. Februar gestorben.

[552] Nach der Mitteilung von Mauvillon im 2. Bande seiner „Geschichte Ferdinands, Herzogs von Braunschweig-Lüneburg“, S. 481 f. (Leipzig 1794) erfolgte der Widerruf vom 12. April durch den Herausgeber Julius August Remer (1738-1803), Professor der Geschichte und Direktor der Zeitungen in Braunschweig, auf Verlangen Herzog Ferdinands (vgl. S. 360), der ihm schrieb, daß er den Tod Saint-Germains „als einen ihn tief schmerzenden Vorfall, als den Verlust eines in seinen Augen vortrefflichen, großen, außerordentlichen Mannes“ empfinde.

[553] Vielmehr am 27. Februar.

[554] Nur die im Text vorkommenden Personen sind aufgenommen; nähere Nachweise über die wichtigeren unter ihnen finden sich in der Regel bei ihrer ersten Erwähnung.

[555] Das Verzeichnis dient lediglich der Nachweisung der Orte und Länder, die für Saint-Germains Wanderleben in Frage kommen. Da er sich in Frankreich, England und Holland fast ausschließlich in den Hauptstädten aufhielt, sind auch die Seitenzahlen, wo nur allgemein das Land genannt ist, unter den Namen: Paris, London und dem Haag eingereiht. Kommen aus diesen Ländern noch andere Orte vor, sind auch diese angeführt.