6. KAPITEL.

Dr. Irmler war am anderen Morgen abgereist. Sie hatten ihn alle an die Bahn gebracht, und die beiden Herren waren zusammen abgefahren, der eine nach Italien, der andere ins Kontor.

Frau Elisabeth kehrte mit den Kindern auf einem längeren Umweg zurück. Es war zugleich der erste Ferientag, und Blanche war in ausgelassenster Stimmung.

»Lach doch mal!« rief sie und neckte Lux mit einem herzhaften Stoß, so daß er taumelte und fast in einen Graben gefallen wäre. Er wurde rot vor Schreck und auch ein wenig vor Ärger und lachte gezwungen.

Die Mutter verwies ihr so derbe Späße. Lux wäre noch nicht aufgelegt zum Scherzen.

»O doch,« sagte er. Und um Blanche eine Beschämung zu ersparen, bezwang er sich und war auch bald von ihrer Lustigkeit angesteckt. Da wandte Frau Elisabeth sich an Manuel.

»So ernst?« fragte sie. »Woran denkst du?«

»Wie schön das Reisen ist!« sagte er, »und wie schön es gewesen wäre, wenn ich hätte mitfahren können.«

»Gefällt es dir nicht mehr bei uns?«

»O doch!«

Sie sah ihn erröten und drang nicht weiter in ihn. Er hat Heimweh bekommen. Das wird sich wieder geben.

»Wir wollen recht vergnügt in den Ferien sein,« sagte sie, und was an ihr lag, tat sie dazu. Es kam, wie Blanche es vorausgesehen: sie machten zwei, drei Mal in der Woche kleinere oder größere Ausflüge in die Umgebung, wobei sie es nicht verschmähten, mit dem Rucksack auf dem Rücken zu marschieren, den Wanderstab in der Hand.

Frau Elisabeths frische Stimme wußte immer ein Lied anzugeben, das den Weg würzte. Manuel konnte natürlich nur zuhören oder einzelne Takte mittrillern. Doch fand sich bei solchem Singen die Gelegenheit, auch ihn zum Auskramen seiner kleinen spanischen und französischen Lieder zu bewegen. Ohne gerade musikalisch zu sein, besaß er doch ein gutes Gedächtnis für volkstümliche Weisen; selbst ein arabisches Liedchen konnte er zum Besten geben. Es war ein ländliches Liedchen, dessen Text auch ihm vielleicht nur leere Worte blieben, aber er sang mit einer solchen Ergriffenheit und mit einem zitternden Heimweh, daß Frau Elisabeth ein gerührtes Lächeln nicht unterdrücken konnte, und Blanche und Lux ihn ganz verwundert anstarrten, so daß er tief errötete und mit einem gewinnenden Lächeln der Verlegenheit sagte: »Ich kann nicht singen.«

Frau Elisabeth hatte eine feine, erzieherische Art, jedem eine kleine Pflicht aufzuerlegen; der eine mußte den Proviant tragen, der Andere den Quartiermacher spielen, der Dritte in ein Wanderbüchlein einschreiben, was ihnen des Aufzeichnens wert erschien. Sie selbst behielt sich die Führung und die Kasse vor.

So wußte sie ein gemeinsames Band zu schlingen, das wieder fester verknüpfte, was sich schon leise zu lockern drohte.

Manuel vergaß sein Heimweh, und Lux empfand die Trennung vom Vater bald nicht mehr als Leid, sondern als eine fröhliche Abwechselung. Dazu trugen die häufigen Briefe und Karten Dr. Irmlers vieles bei; fast von jeder Station kam wenigstens ein kurzer, an Lux adressierter Kartengruß. Im übrigen hielten längere, ausführliche Briefe an Frau Elisabeth die Zurückgebliebenen mit dem Abwesenden in steter Verbindung. Die Briefe des Reisenden, der vom schönsten Wetter begünstigt dem Lande der Sonne und Schönheit zueilte, atmeten Heiterkeit und Lebensfreude, und ein neuerliches Schreiben versprach dem Sohne und den Freunden allerlei Erfreuliches und Ergötzliches mit heim zu bringen.

So fühlte sich denn Lux im freien Genuß der Gegenwart und in stiller Hoffnung auf die Zukunft im ganzen glücklich, zumal Blanche, die nicht mehr unter dem überwiegenden Einfluß Manuels stand, sich ihm wieder mehr zuwandte. Das wurde dann die Ursache, daß Manuel, dessen Eifersucht diese Wandlung wohl bemerkte, der Vergangenheit und seinem Heimweh wieder kräftig entzogen wurde und sich wieder leidenschaftlich dem Tage zuwandte. Ein stilles Ringen begann jetzt unter den beiden Knaben um das Mädchen, das fortfuhr, seine Gunst gleichmäßig zu verteilen.

Lux war schon zufrieden, wenn er nicht hinter Manuel zurückstehen brauchte; der war nun einmal da, und ein Anteil von Blanches Freundschaft war ihm nicht zu verweigern. Nur wachte Lux eifersüchtig darüber, daß ehrlich geteilt wurde. Anders Manuel, der anspruchsvoller am liebsten die kleine Freundin für sich allein gehabt hätte, und die alte Eifersucht und den alten Groll auf Lux wieder aufkeimen fühlte. Und sonderbarer Weise kam er, ohne daß Blanche es wollte, nur durch eigene Schuld, wenn auch unbewußt, ein wenig ins Hintertreffen. Wetteiferten sie auf den Ausflügen, sich durch kleine Gefälligkeiten und knabenhafte Galanterien beliebt zu machen, so kam Lux ihm oft zuvor, weil es nicht in Manuels Natur lag, über Blanche Frau Elisabeth zu vernachlässigen. Schon als der ältere fühlte er sich verpflichtet, ihr Ritterdienste zu leisten, während der jüngere Lux an dergleichen Artigkeiten nicht dachte und nur für Blanche da war.

Da schlug denn jenem oft das Herz, wenn er neben Frau Elisabeth herging, ihren Mantel trug, oder sich ihrer Unterhaltung widmete und sehen mußte, wie Lux und Blanche fröhlich vorauf sprangen, auch wohl einmal wieder, wie in früheren Tagen, Hand in Hand.

Frau Elisabeth ließ das Betragen des ritterlichen Knaben nicht ohne Anerkennung, indem sie ihn ihrem Töchterchen als Beispiel hinstellte, wozu die unbekümmerte Blanche reichlich Gelegenheit gab.

»Du könntest dich deiner Mutter auch einmal gefällig erweisen,« sagte sie.

»Mutti, was soll ich denn tun?«, rief Blanche stürmisch, die Arme schmeichelnd um ihren Hals legend. Aber dabei blieb es denn auch. Manuel doch war stolz auf Frau Elisabeths Lob, und trug dafür die Qualen der Eifersucht heroisch weiter.

Anders aber gab er sich zuhause, bei den Spielen im Garten, wo die Kinder unter sich waren. Da trachtete er, das Versäumte nachzuholen, und forderte sein vorenthaltenes Teil mit Zinsen ein. Blanche, die ganz nach Lust und Laune handelte, und keinen eigentlich bevorzugte, fühlte sich dann manchmal von seinem heftigen Wesen befremdet, und hielt sich ein wenig zurück, ohne zu ahnen, wie weh sie ihm tat und wie sehr sie ihn reizte.

Ihr Name erschien schon lange wieder in seinen Gebeten, und er stammelte ihn halb laut aus sehnsüchtigen und kranken Träumen heraus.

Und eines Nachts, als ein Traum ihm gezeigt hatte, wie Blanche Hand in Hand mit Lux Blumen pflückte, während er abseits stand und nicht zu ihnen konnte, saß er, erwacht, aufrecht im Bett und starrte voll Zorn, Haß und Kummer durch das Dunkel auf Lux, der ruhig in seinen Kissen lag. Manuels Fäuste ballten sich, und seine Zähne preßten sich wild aufeinander. Hätte Lux Licht gemacht, er hätte sich vor diesem Gesicht entsetzt, das durchaus nicht mehr kindlich aussah, sondern mit dem Ausdruck einer fast männlichen Energie heißen Haß und tiefschneidendes Weh verband.

Lux wachte freilich, und auch seine Gedanken beschäftigten sich mit Manuel. Er sah ihn auch, obgleich nur undeutlich, aufrecht im Bett sitzen, wenn der Vorhang, hinter dem das Fenster offen stand, von einem stärkeren Luftzug getroffen sich leise hin und her bewegte und das Dunkel ein wenig aufhellte. Auch suchte Lux nach einem Wort, ihn anzureden, aber er fand keines; denn was ihn zu reden trieb, beschäftigte auch wieder so sehr seine Gedanken, daß er damit nicht fertig wurde.

Manuel hatte im Schlaf laut und leidenschaftlich Blanches Namen gerufen.

»Blanche! Blanche!«

Zweimal hatte der geliebte Name mit einem wehen Laut durch das Dunkel und durch die Stille gezittert. Etwas Fremdes, nicht Gekanntes klang dem erschreckten Lux daraus entgegen.

»Blanche! Blanche!«

»Was hast du? Was ist dir?«, wollte Lux rufen, aber etwas lähmte seine Zunge, benahm ihm den Atem. Fast unheimlich klang dieses zweimalige Rufen.

Und jetzt wurde wieder Manuels Stimme laut.

»Lux! – Lux! – schläfst du?«

»Nein, was willst du?«

Manuel gab keine Antwort.

»Willst du was?« fragte Lux noch einmal dringlicher.

»Ja.«

Und dann rang sich jedes Wort langsam und leise, aber leidenschaftlich von den zuckenden Knabenlippen.

»Ich liebe Blanche. Sie soll nicht immer nur mit dir freundlich sein. Ich halte das nicht aus. Ich will es nicht.«

Im Dunkel der Nacht saß der Knabe aufrecht in seinem Bett und stammelte dieses Bekenntnis, und es war Lux, dem er es vorstammelte, Lux, der am Tage der letzte gewesen wäre, dem er es anvertraut hätte. Aber er mußte sein übervolles Gemüt entladen, war froh, daß er Lux nicht dabei sehen konnte, sprach wie zu einem Fremden, fühlte, wie bei jedem Wort die Tränen höher in ihm aufstiegen, und zitterte am ganzen Leibe vor Erregung.

Eine lange Stille folgte Manuels Worten, während nur sein unterdrücktes Schluchzen zu vernehmen war.

Ich liebe Blanche! Lux hätte nie für sein Empfinden für Blanche diesen Ausdruck gefunden. Er war aufs neue erschreckt, beängstigt, von etwas Fremdem verwirrt.

»Blanche ist doch auch gegen dich freundlich,« sagte er. Er konnte Manuels Weinen nicht länger hören und hätte ihn gern getröstet.

»Wir kennen uns doch auch schon viel länger, Blanche und ich,« fuhr er fort. »Deswegen ist sie doch nicht weniger freundlich mit dir. – Laß doch das Weinen. – Ich will es ihr sagen, daß sie freundlicher mit dir sein soll!«

»Nein!« rief Manuel, schrie es fast. »Daß du es ihr nicht sagst. Ich glaube, ich könnte dich töten, wenn du es tust.«

»Dummes Zeug!« brummte Lux, der solche Leidenschaft nicht verstand und sich ärgerlich auf die andere Seite legte.

»Lux! du! Lux!«

»Was denn?«

»Daß du es ihr nicht sagst!«

»Mir ist es gleich. Du kannst es ihr ja selbst sagen. Aber jetzt möchte ich gern schlafen.«

Seine Müdigkeit überwog wirklich seine Teilnahme für Manuel und auch für Blanche. Es dauerte nicht lange, da schwebten wieder seine leisen, feinen Atemzüge durch das Zimmer.

Manuel aber lag noch lange wach und betete zum ungezählten Male zur Mutter Gottes, sie möchte ihm das Herz der kleinen Blanche zuwenden.

Die Folge dieses nächtlichen Zwiegespräches war eine weitere Entfremdung zwischen den Knaben. Lux betrachtete Manuel jetzt mit ganz anderen Augen. Er fühlte etwas wie Neid. So viel er von Blanche hielt, seinen Schlaf hatte sie ihm noch nie gestört. Und nun gar diese Tränen, dieser leidenschaftliche Ausbruch Manuels in der Nacht. Er schämte sich und schalt sich, daß er nicht auch so empfand. Manuel war freilich auch schon älter als er und in vielem reifer. Lux war ehrlich genug, es anzuerkennen, und hatte Respekt vor ihm. Aber das wurmte ihn wieder; er hätte ihn lieber verachtet. Sein Selbstgefühl bäumte sich auf, und er besann sich darauf, daß er ältere Rechte als Manuel hatte, der nur ein Eindringling war. Und zugleich erwachten Gedanken in ihm, die bisher geschlummert hatten.

»Ich liebe Blanche auch. Er soll nicht glauben, daß er es allein ist.« Und er wurde mißtrauisch und beobachtete die beiden.

Manuel haßte Lux nur umsomehr, als er ihn jetzt zu fürchten hatte. Oh, daß er sich ihm in jener Nacht in seiner Seelennacktheit gezeigt hatte! Er schämte sich vor ihm und suchte seinem Blick auszuweichen, wurde argwöhnisch und belauerte Blanche, ob sie wohl etwas wisse. Ganz im tiefsten Innern war dabei der heimliche Wunsch rege, sie möchte es wissen; er würde Lux jetzt nicht mehr deshalb töten.

»Du hast doch nichts gesagt?« fragte er ihn zwei Tage später und zwang sich zu einem Ton freundlicher Vertraulichkeit.

»Was denn?« fragte Lux mit verstellter Gleichgültigkeit.

Manuel ärgerte sich.

»Das weißt du recht gut.«

»Ach das.«

Der Ton war womöglich noch gleichgültiger.

»Ich will es aber wissen!«

Manuel wurde heftig.

»Frage sie doch selbst,« gab Lux zur Antwort.

Zornig ging Manuel weg.

An diesem Tage kam ein Brief Dr. Irmlers, der eine Verlängerung seiner Reise um höchstens acht Tage ankündigte und hoffte, daß Lux den Freunden nicht lästig werden würde. Die Veranlassung zu diesem Schreiben aber war diese:

Er ist in Rom, kommt abends spät aus einer kleinen Gesellschaft, hört in einer einsamen menschenleeren Straße plötzlich einen Schrei ganz in seiner Nähe und steht im nächsten Augenblick vor einem entseelten Körper, der quer über den Bürgersteig liegt. Ein Schatten fliegt über die Straße, ein geisterblasses Gesicht wendet sich noch einmal um, und er meint im ersten Augenblicke nichts als zwei große schwarze, weit aufgerissene Augen in diesem Gesicht zu erkennen. Aber schon nahen Schritte, er wird bei der Leiche gesehen, verdächtigt, und muß mit auf die Wache. Hier gelingt es ihm bald, seine Unschuld glaubhaft zu machen. Indessen kann man ihn nicht ganz freigeben, da er den Mörder gesehen haben will und eine ungefähre Beschreibung von ihm zu liefern imstande ist. Des einzigen Zeugen muß man sich versichern, zumal seine Angaben viel Wahrscheinlichkeit für sich haben. Seine Beschreibung paßt auf einen jungen Burschen, den man mit dem Getöteten befreundet weiß, und von dem es bekannt ist, daß er sich mit jenem gleichzeitig um ein hübsches und braves Bürgermädchen bewarb.

Vor die Frage gestellt, glaubt Dr. Irmler sich noch anderer Merkzeichen entsinnen zu können, als nur der dunklen Augen. Und alles zeigt auf jenen Freund hin. Dieser wird gefunden, festgenommen und dem Zeugen gegenübergestellt, der ihn zu erkennen glaubt. Ein anfängliches Leugnen zieht die Sache hin, aber der Unglückliche entschließt sich zuletzt zu einem Geständnis. Und wirklich ist die unselige Eifersucht das Motiv seiner Tat.

Diese Begebenheit hatte Dr. Irmler mehrere Tage gekostet, während welcher er nicht fähig war, seinen Studien nachzugehen. So war noch manches nachzuholen und eine Verlängerung seines Aufenthaltes erwünscht.

Er möchte sich nicht beeilen und sich nicht sorgen, schrieb Frau Elisabeth zurück. Lux wäre gut aufgehoben, und sie hätten ihn alle gern bei sich.

»Daß dieses hitzköpfige Volk doch immer gleich zum Messer greifen muß!« sagte ihr Gatte beim Tee, als er von dem Inhalt des Briefes erfuhr. »Und wenn es dann noch wenigstens zum ehrlichen Zweikampf schreitet. Aber ein feiger Meuchelmord aus solchem Beweggrunde, noch dazu an einem Freund, will einem schier unverständlich sein.«

»Es ist schrecklich,« erwiderte Frau Elisabeth, »wie die Leidenschaft alles verdunkelt, alle Begriffe von gut und böse auslöscht und den Menschen zum blinden Werkzeug seiner Triebe macht. Ich erinnere mich eines ähnlichen Falles aus meiner Heimat, wo ein sonst liebenswürdiges Schwesternpaar sich um einen jungen Mann heftig entzweite; beide getäuscht, suchten sie statt Trost in der Versöhnung Trost im Tod. Man fand beide Leichen am blühenden Sommerrain des kleinen Flusses, von den mitleidigen Wellen sanft nebeneinander hingebettet.«

So erzählte Frau Elisabeth in tiefer Ergriffenheit. Den Kindern enthielt sie diesen Teil des Briefes vor. Es schien ihr nicht ratsam, die jungen Seelen schon mit solchen Dingen zu beschweren; sie würden früh genug die Tragik des Lebens kennen oder doch wenigstens ahnen lernen. Sie sagte ihnen nur, daß Dr. Irmlers Studien seine Anwesenheit in Rom noch für einige Tage verlange.

Lux selbst war zufrieden. Die Tage gingen abwechselungsreich hin, und die leichten Schatten, die die Verstimmung zwischen ihm und Manuel auf ihre Freuden warf, bedrückten ihn nicht allzusehr.

Manuel jedoch war keineswegs erfreut über Luxens verlängerten Aufenthalt. Acht Tage noch! Wäre doch die Zeit bald um!

Blanche aber rief einfach: »Wie schön!« obgleich es ihr keinen großen Kummer gemacht hätte, Lux schon jetzt an seinen Vater zurückzugeben.

Nun mußte es geschehen, daß Frau Elisabeth um diese Zeit von heftigen Kopfschmerzen anhaltend geplagt wurde, so daß sie sich den Kindern nicht so viel wie sonst widmen konnte. Sie überließ sie um so ruhiger sich selbst, als es ihr bisher erschienen war, daß sie in guter Kameradschaft miteinander verkehrten.

Aus dieser Ruhe sollte sie eines Tages aufgestört werden. Die Spannung zwischen den beiden Knaben hatte sich wie ein böses Geschwür weiter gefressen, das nun unerwartet aufbrach.