AUF EIN GRAB

AUS TAUSEND UND EINE NACHT

O Grab! O Grab! Sind nun in deiner finstern
Behausung all die Reize der Geliebten,
Die ich verlor, dahin? Das Angesicht,
Das noch vor kurzem so voll Frische war,
Ist es schon farblos jetzt und mißgestaltet?

O Grab, du bist doch das Gewölbe nicht
Des Himmels, und du bist doch auch kein Garten:
Wie kannst du bergen denn in deinem Schoße
Ein schlankes Zweiglein und den süßen Mond?