Inhalt.

Seite

VorwortvonFelixHolländer

[VII]

[Erster Teil.]
Die Geschichte meines Lebens.

Erstes Kapitel.

Schwierige Aufgabe. — Familie. — Ivy Green. — Garten. — Geburt. — Taufe. — Erste Sprech- und Gehversuche. — Erkrankung. — Dauernder Verlust des Gesichts und Gehörs. — Verworrene Erinnerung an die ersten Gesichtseindrücke

[3]

Zweites Kapitel.

Die ersten Monate nach der Krankheit. — Verständigungsversuche durch Gebärdensprache. — Betätigung im Haushalt. — Teilnahme an der Geselligkeit des Hauses. — Erkenntnis der Unterscheidung von anderen. — Heftigkeit. — Eigenwilligkeit und Herrschsucht. — Früheste Erinnerungen. — Umzug. — Familienleben. — Tod des Vaters im Jahre 1896. — Eifersucht

[8]

Drittes Kapitel.

Wachsendes Verlangen nach Gedankenaustausch. — Laura Bridgman und Dr. Howe. — Reise nach Baltimore zu einem Augenarzte. — Besuch bei Alex. Graham Bell. — Herr Anagnos in Boston findet eine Lehrerin

[17]

Viertes Kapitel.

Ankunft Fräulein Sullivans in Tuscumbia am 3. März 1887. — Bange Erwartung. — Beginn der Erlernung des Fingeralphabets. — Szene am Brunnen. — Enthüllung des Geheimnisses der Sprache

[20]

Fünftes Kapitel.

Allmähliches Erwachen der Seele. — Unterricht im Freien. — Freude an der Natur. — Schrecken der Natur. — Gewitter. — Schönheit des Mimosenbaumes

[24]

Sechstes Kapitel.

Fortschritt in der Beherrschung der Sprache. — Wißbegierde. — Unterredung über Liebe. — Kennenlernen abstrakter Begriffe. — Dieselbe Unterrichtsmethode wie bei einem hörenden Kinde

[28]

Siebentes Kapitel.

Erster Leseunterricht. — Anfangs keine regelmäßigen Unterrichtstunden. — Erziehung zum Naturgenuß. — Wald, Garten. — Kellers Landungsplatz. — Geographie, Rechnen, Zoologie, Botanik. — Fossilien. — Leicht faßliche Unterrichtsmethode. — Herzliches Verhältnis zu Fräulein Sullivan

[32]

Achtes Kapitel.

Erstes Weihnachtsfest nach Fräulein Sullivans Ankunft. — Ratespiel. — Weihnachtsbescherung in der Schule zu Tuscumbia. — Freude über die Weihnachtsgeschenke

[39]

Neuntes Kapitel.

Reise nach Boston. — Zusammentreffen mit den blinden Kindern. — Bunker Hill. — Plymouth. — Pilgerfelsen. — Herr William Endicott

[42]

Zehntes Kapitel.

Ferienaufenthalt in Brewster. — Die See. — Erstes Seebad. — Eindruck der Brandung. — Der erste Taschenkrebs

[46]

Elftes Kapitel.

Rückkehr nach Tuscumbia. — Fern Quarry. — Jagden. — Pony »Black Beauty«. — In Lebensgefahr

[49]

Zwölftes Kapitel.

Besuch im Norden. — Wintervergnügungen

[54]

Dreizehntes Kapitel.

Rückblick auf die früheren Versuche, zu sprechen. — Ragnhild Kaata. — Unterricht in der Lautsprache bei Fräulein Fuller. — Freude über den Erfolg. — Ablesen von den Lippen mittels der Finger. — Gebrauch des Fingeralphabets

[57]

Vierzehntes Kapitel.

Die Frostkönig-Episode. — Betrachtungen über Schriftstellerei

[62]

Fünfzehntes Kapitel.

Erster Entwurf der »Lebensgeschichte«. — Zweifel und Unruhe. — Reise nach Washington zur Einführung des Präsidenten Cleveland, nach dem Niagarafall und der Weltausstellung in Chicago

[72]

Sechzehntes Kapitel.

Geschichtsstudium. — Studium der französischen Sprache, Lafontaine, Molière, Racine. — Vervollkommnung der Lautsprache. — Latein. — Lektüre von Cäsars »Gallischem Kriege«

[77]

Siebzehntes Kapitel.

Verhandlungen der Amerikanischen Vereinigung zur Förderung der Taubstummen im Sprechen in Chautauqua (Sommer 1894). — Besuch der Wright-Humason-Schule in New York. — Arithmetik, physikalische Geographie, Französisch, Deutsch. — Lektüre von »Wilhelm Tell« und »Le médecin malgré lui«. — Zentralpark in New York. — Ausflüge in die Umgebung der Stadt

[80]

Achtzehntes Kapitel.

Besuch des Mädchengymnasiums in Cambridge zum Zweck der Vorbereitung für das Radcliffe College. — Wunsch, eine Universität zu besuchen. — Schwierigkeit, dem Unterricht zu folgen. — Befriedigende Fortschritte, namentlich im Deutschen: »Lied von der Glocke«, »Taucher«, »Dichtung und Wahrheit« u. s. w. Shakespeare, Burke, Macaulay. — Zusammensein mit sehenden und hörenden Altersgenossinnen. — Mildreds Aufnahme in die Schule. — Prüfungen

[83]

Neunzehntes Kapitel.

Beginn des zweiten Schuljahres. — Physik, Algebra, Geometrie, Astronomie, Griechisch, Latein. — Anfälle von Kleinmut. — Abgang vom Gymnasium und Weiterbildung durch Privatunterricht. — Rückkehr nach Boston (Oktober 1898). — Schlußprüfung für das Radcliffe College (Juni 1899)

[90]

Zwanzigstes Kapitel.

Eintritt in das Radcliffe College. — Anfängliche Begeisterung und teilweise Enttäuschung. — Uebelstände des Universitätsstudiums. — Erstes Studienjahr. — Französisch, Deutsch, englische Stillehre, englische Literatur. — Besuch der Vorlesungen. — Schreibmaschine. — Stunden des Unmuts. — Zweites Jahr: englische Stillehre, Bibel, politische Verhältnisse Amerikas und Europas, horazische Oden, lateinische Komödie, Nationalökonomie, Shakespeare, Geschichte der Philosophie. — Verknöcherung des Universitätswesens. — Pein der Prüfungen. — Enttäuschung

[96]

Einundzwanzigstes Kapitel.

Bücherstudium. — Rückblick. — Bibliothek in Boston. — Heißhunger auf Bücher. — »Little Lord Fauntleroy«. — Lafontaines Fabeln. — Begeisterung für das griechische Altertum. — Ilias. — Aeneis. — Bibel. — Shakespeare. Macbeth, König Lear. — Geschichte. — Deutsche Literatur. — Französische Literatur. — Mark Twain. — Scott

[105]

Zweiundzwanzigstes Kapitel.

Liebe zur Natur. — Körperliche Uebungen. — Rudern. — Segeln. — Halifax. — Regatta. — Sturm. — Aufenthalt in Wrentham. — Weltbegebenheiten. — Krieg mit Spanien. — Soziale Kämpfe. — Unterschied zwischen Stadt und Land. — Soziales Mitgefühl. — Spaziergänge. — Radfahren. — Liebe zu Hunden. — Dame- und Schachspiel. — Liebe zu Kindern. — Museen und Kunstsammlungen. — Theaterbesuch. — Zeitweiliges Gefühl der Vereinsamung

[120]

Dreiundzwanzigstes Kapitel.

Beglückendes Gefühl der Freundschaft. — Bischof Brooks. — Kein Verlangen nach dem Jenseits. — Henry Drummond. — Dr. Oliver Wendell Holmes. — Whittier. — Dr. Edward Everett Hale. — Dr. Alexander Graham Bell. — Charles Dudley Werner. — Mark Twain u. a. — Schlußwort

[133]

[Zweiter Teil.]
Helen Kellers Briefe (1887–1901).
(Auswahl.)

Erste Schreibversuche. — Zwei Briefe an die blinden Mädchen im Perkinsschen Institut. — Brief an Herrn Anagnos mit der Schilderung eines Picknicks im Walde. — Brief an Onkel Morrie über den Ausflug nach Plymouth. — Brief an Herrn Anagnos mit einigen französischen und griechischen Redensarten. — Brief an Tante Eveline Keller mit Uebersetzungen von griechischen, französischen, lateinischen und deutschen Redensarten und Wörtern. — Brief mit astronomischen Angaben. — Briefe an Herrn Anagnos über seine Reise nach Europa. — Brief mit Wiedergabe des Inhalts eines Andersenschen Märchens. — Brief an Fräulein Sullivan. — Brief an Whittier. — Brief an Dr. Holmes. — Brief an Fräulein Sarah Fuller. — Brief an den nachmaligen Bischof Brooks. — Brief über Tommy Stringer. — Brief über die Reise nach dem Niagarafall. — Brief über den Besuch der Weltausstellung in Chicago. — Brief über ein Zusammentreffen mit Mark Twain. — Brief über den Besuch des Bostoner Museums. — Brief über den Eindruck, den das Orgelspiel auf Helen Keller gemacht hat. — Stellen aus verschiedenen Briefen über Leidensgefährten. — Brief an Dr. Hale, geschrieben am Vorabend der Howefeier

[147]

[Anhang.]

Die Abfassung des Buches.

Schwierigkeit der Prüfung des mit der Schreibmaschine hergestellten Manuskriptes. — Braillekopie. — Revision mit Hilfe Fräulein Sullivans

[179]

Helen Kellers Persönlichkeit.

Körperliche Erscheinung. — Lebhafte Gestikulation. — Personengedächtnis. — Vorliebe für Humor. — Hartnäckigkeit im Verfolgen ihrer Ziele. — Keckheit. — Ungeeignet für psychologische Experimente. — Liebe zur Geselligkeit. — Verständnis für Musik. — Interesse für die Tagesereignisse. — Ueberraschend vollständige Weltkenntnis. — Gefühlssinn nicht besonders fein entwickelt. — Verständnis für Plastik. — Wenig Orientierungssinn. — Benutzung der Schreibmaschine. — Fingeralpbabet. — Hochdruck und Braillesystem. — Geruchssinn. — »Sechster Sinn«. — Zeitsinn. — Eigenartige Uhren. — Gesunde Auffassung der Dinge. — Sittliche Reinheit. — Abneigung gegen Tragödien. — Warmes Empfinden und Aufrichtigkeit. — Mangel an Eitelkeit. — Beschäftigung mit Politik

[182]

Helen Kellers Bildungsgang.

Dr. Howe und Laura Bridgman. — Helen Keller kein Objekt für psychologische Beobachtungen. — Unwahre und übertragene Berichte über ihre Fortschritte. — Fräulein Sullivans Persönlichkeit. — Helens Entwickelung nach Fräulein Sullivans Berichten. — Psychologische und pädagogische Betrachtungen über Fräulein Sullivans Methode

[199]

Helen Kellers Sprache.

Fräulein Sullivans Bericht über Helens Unterricht in der Lautsprache. — Eigentümlichkeiten von Helens Aussprache. — Ansprache Helens in Mt. Airy bei Philadelphia

[311]

Helen Keller als Schriftstellerin.

Helen Kellers hervorragende stilistische Begabung und deren Pflege. — Gute Lektüre. — Unausgesetzte Kontrolle der Stilübungen Helens durch Fräulein Sullivan. — Fräulein Sullivans Darstellung der Episode mit dem »Frostkönig«. — Gegenüberstellung der beiden Fassungen des Märchens. — Fräulein Canbys Aeußerungen über den Zwischenfall. — Allgemeine Betrachtungen über den »Frostkönig«. — Kleinerer Aufsatz Helens über ihr Traumleben

[321]

Verzeichnis der Bilder.

Helen Keller als Studentin

[(Titelbild)]

Ivy Green

Seite

[5]

Helen Keller und Fräulein Sullivan

[39]

Fräulein Sullivan liest Helen Keller vor

[84]

Helen Keller, Fräulein Sullivan und Schauspieler Jefferson

[132]

Helen Keller »betrachtet« eine Nike-Statuette

[170]

Helen Keller »horcht« auf die Töne eines Klaviers

[186]

Helen Keller bei der Lektüre

[192]


Erster Teil
Die Geschichte meines Lebens