Drucke:
1. Berlinische Monatsschrift. März-Heft 1785. S. 199–213.
2. Kants kleine Schriften. Neuwied 1793. Haupt. 8o. S. 51–68.[(5)]
3. I. Kant. Zerstreute Aufsätze. Frankfurt und Leipzig 1793. S. 37–50.
4. I. Kant. Sämmtliche kleine Schriften. 4 Bände. Königsberg und Leipzig (Voigt, Jena) 1797–98. 8o. Bd. III, S. 173–188.
5. I. Kants vermischte Schriften. 3 Bände. Halle 1799. (Tieftrunk.) Bd. III. S. 1–16.
6. Kant. Vorzügliche kleine Schriften und Aufsätze hrsg. mit Noten von F. Ch. Starke. 2 Bände. Leipzig 1833 und Quedlinburg 1838. Bd. I, S. 248–257.
203, 1 1784 (Ak)] 1783 (A) Der Fehler ist im Text zu berichtigen. 204, 3 so ein (A, 93)] Hsgg.: ›ein so‹ Unnötig. 205, 12 so] fehlt D (Df.) 206, 14 aus dieser (T)] auf dieser (A, 93) 206, 17 berühmter] fehlt D 206, 29 f. über der (H)] über die (A, D) Df. 206, 2 d. Anm. auslaufenden (A, 93)] laufenden T, danach auch H, D! 207, 11 die sich (A, 93)] die T, H, D (Df.) 207, 22 schon (A)] fehlt H, D (Df.) 208, 1 auf (A)] fehlt D (Df.) 208, 2 v. u. d. Anm. den (A)] fehlt D (Df.) 208, 1 v. u. d. Anm. zum (93)] vom (A) 209, 2 nun (A, 93)] fehlt T, H, D (Df.) 209, 13 v. u. der ursprünglichen (A, 93)] der H, D (Df.)
[(1)] Von der Ungleichheit des Monds; im 2ten Bande der Abh. der Gesellschaft naturforschender Freunde.
[(2)] Aber seine feurige Eruption selbst könnte in der Mondsnacht gleichwohl gesehen werden. In dem oben angeführten Briefe wird zu der Beobachtung des Neffen des Herrn Beccaria und des Don Ulloa die Anmerkung gemacht, daß beide Vulkane von entsetzlichem Umfange gewesen sein müßten, weil Herr Herschel den seinigen durch ein ohne Vergleich größeres Teleskop nur so eben und zwar unter allen Mitzuschauern nur allein hat bemerken können. Allein bei selbstleuchtenden Materien kömmt es nicht so sehr auf den Umfang als die Reinigkeit des Feuers an, um deutlich gesehen zu werden; und von den Vulkanen ist es bekannt, daß ihre Flammen bisweilen helles, bisweilen im Rauche gedämpftes Licht um sich verbreiten. –
[(3)] Beccaria hielt die aus den ringförmigen Mondserhöhungen strahlenweise auslaufenden Rücken für Lavaströme; aber der ganz ungeheure Unterschied derselben von denen, die aus den Vulkanen unserer Erde fließen, in Ansehung ihrer Größe, widerlegt diese Meinung und macht es wahrscheinlich, daß sie Bergketten sind, die, so wie die auf unserer Erde, aus einem Hauptstamm der Gebirge strahlenförmig auslaufen.
[(4)] Der Lauf der Ströme scheint mir der eigentliche Schlüssel der Erdtheorie zu sein. Denn dazu wird erfordert, daß das Land erstlich durch Landrücken gleichsam in Teiche abgeteilt sei; zweitens, daß der Boden, auf welchem diese Teiche ihr Wasser einander mitteilen, um es endlich in einem Kanal abzuführen, von dem Wasser selbst gebauet und geformt worden, welches sich nach und nach von den höheren Bassins bis zum niedrigsten zurückzog, nämlich zum Meere.
[(5)] Ak. hat den Druckfehler: S. 58–61.