In eingehendem Gespräche setzte Nick am nächsten Tage der Frau Professor auseinander, was für Beziehungen zwischen ihr und Jaberg bestanden hatten. Im tiefsten Grunde ihrer Seele sei sie dem Schicksal dankbar, daß es dem Schwanken ihrer Gefühle ein Ende gemacht und sie zur Klarheit geführt habe. Zum ersten Male sprach sie mit der verständnisvollen Frau auch über Ulrich Junghans und machte kein Hehl daraus, daß es vor allem das uneheliche Kind des Jugendfreundes sei, das ihr den Weg zu ihm zurück verschließe.
Da glitt ein feines Lächeln über die ernsten Züge der Frau Bretscher, und mit ihrer sanften Stimme, die Nick schon oft wohlgetan hatte, sagte sie ruhig: »Ich verstehe das gut, liebe Monika, und an Ihrer Stelle würde ich wahrscheinlich ebenso fühlen. Ich weiß auch nicht, ob ich an Ihrem Platze klug und großherzig genug sein würde, um den Vorstellungen einer lebenserfahreneren Freundin Raum zu geben. Es handelt sich aber in dieser Angelegenheit doch um Vorurteile, über die ein edler Mensch sich hinwegsetzen kann und muß. Glauben Sie nicht, daß ich irgendeiner Zügellosigkeit das Wort reden will, – Sie kennen mich ja gut genug, um mich hierin nicht mißzuverstehen. Ich meine aber, daß es nichts Schöneres gibt für ein Menschenherz, als einem Verirrten auf den rechten Weg zurückzuhelfen, den er so gern wieder einschlagen möchte – und den er einschlagen würde, wenn ihn die Scham über seine Verirrung nicht hinderte. Dafür aber, daß er eine hilfreiche Hand verdient, gibt es doch wohl keinen besseren Beweis als eben diese Scham. – Und weiter,« fuhr sie nach einer Pause fort, in der sie die sinnende Miene Nicks mit stiller Freude beobachtete, »weiter, liebe Monika: Soll denn das Büblein, das aus dieser wilden Ehe geboren ist, lebenslänglich die Schuld seiner Eltern büßen, an der es doch so ganz unschuldig ist? Liegt nicht auch da für ein edles Frauenherz eine schöne, eine wunderschöne Aufgabe?«
Mit diesen Worten erhob sich die Frau Professor und reichte der immer noch versunken Dasitzenden beide Hände. Nick ergriff sie, herzliche Dankbarkeit in den großen dunklen Augen, und stand gleichfalls auf. »Hätte ich Sie doch schon früher kennen gelernt, Frau Professor,« sagte sie einfach. »Da wäre mir wahrscheinlich mancher Irrtum und mancher Irrweg erspart geblieben. Aber wer weiß, wozu auch die gut gewesen sind – für mich wie für Ulrich.«
»Sicherlich waren sie das,« bestätigte Frau Bretscher. »Nun aber sagen Sie mir: was wollen Sie tun, um den Faden wieder aufzunehmen, der zwischen Ihnen und dem Jugendfreunde zerriß?«
»Darüber will ich mit seiner Schwester beraten,« gab Nick ohne Zaudern zurück.
In der Tat ging sie noch an diesem Tage zu Marie Keller, die ein Töchterchen in den Armen wiegte. Sie bewunderte das halbjährige, wohlgedeihliche Kind, wie es das Mutterherz erfreute, bei einer günstigen Wendung des Gespräches aber führte sie jenen Namen, der so lange unausgesprochen zwischen ihnen geblieben war, endlich wieder einmal über die Lippen.
Die kräftige Marie sank mit ihrem Kinde in einen Stuhl zurück. Mit wenigen Worten, deren Kälte Nick ins Herz schnitt, tat sie den Bruder ab. »Die Eltern vergrämen sich in Sorge um ihn, nach all den übeln Gerüchten haben sie selber von ihm nichts mehr gehört, und alle Versuche, von seinem Aufenthalt etwas zu erfahren, sind vergeblich geblieben. Wir müssen fast wünschen, daß er irgendwo ein nicht allzu böses Ende gefunden habe. Wenn die Eltern nur diese traurige Gewißheit hätten!«
Nun wurde Nick die Anwaltin Ulrichs, und sogleich merkte Marie, daß die Freundin mehr um den verschollenen Bruder wußte als die eigene Familie. »So sprich doch – um Gottes willen erzähle! – Was weißt du durch Jaberg von ihm?«
Nick hielt nicht hinter dem Berge und gestand der überraschten Frau Keller alles und jedes, was sie von Ulrich wußte.
»Ein Kind – ein uneheliches Kind – von der wilden Frau!« schrie Marie auf, daß selbst die Kleine auf ihrem Arm unruhig wurde und zu weinen begann. »Nun verstehen wir! – Nein, so kann er freilich nicht heimkommen, der Taugenichts! – Das ist eine Schande für die Familie!«
»Nie – nie darfst du das tun!« empörte sich Marie, die über die Enthüllungen Nicks an Leib und Seele zitterte.
Es war ein Glück, daß in diesem Augenblick Lehrer Keller, der aus der Nachmittagsschule kam, zu den beiden aufgeregten Jugendfreundinnen trat. Sein Erscheinen beruhigte die fassungslos gewordene Marie. Zwar auch er war mächtig überrascht, daß durch Nick plötzlich hellscharfes Licht in das Dunkel fiel, das bisher das Schicksal seines ihm unbekannten Schwagers Ulrich umgeben hatte, aber er nahm die Tatsachen leichter als seine bebende Frau. Er bat sich die Freiheit aus, Nick bis zu ihrer Pension zurückbegleiten zu dürfen. Sie wählten dafür einen weiten Umweg und besprachen den Lebensgang Ulrichs noch einmal eingehend. Beim Abschied sagte er in seiner trockenen Art: »Ja, liebe Nick, ich glaube doch, daß Sie den geplanten Brief schreiben dürfen. Schon schwierigere Dinge sind in der Welt ins Blei gebracht worden. Mag die Familie Junghans sich jetzt entsetzen vor Scham, – wenn Uli und sein Kind einmal dastehen, so siegt ja doch die Stimme der Natur und des Blutes. Bei meiner Marie werde ich zuerst dafür besorgt sein!«
Unter der Adresse, die ihr aus Jabergs Erzählung fest in Erinnerung geblieben war, schrieb nun Nick an Ulrich Junghans in Debreczin den Brief, wie sie sich ihn zurechtgelegt hatte. Ohne Angabe, woher sie seinen Wohnsitz kenne, legte sie ihm einfach die Pflicht nahe, seinen um ihn tiefbesorgten Eltern ein Lebenszeichen zu geben. »Am besten aber würde es sein, wenn Sie sich zu einer Reise in die Heimat entschließen könnten.«
Ein einfaches »Auf Wiedersehen!« vor ihrer Namensunterschrift war das einzige, woraus Ulrich erkennen mochte, daß auch ihrerseits ein herzliches Willkommen seiner warte. Es schien ihr deutlich genug.
Eine Woche hatte sie nun Zeit, sich das Gesicht Ulrichs auszumalen, wenn ihn ihr Brief überraschte, wenn sich der aus freiem Entschluß Verschollene von der Heimat entdeckt sah. War es ihm ein Schrecken oder eine Freude? Vielleicht beides zusammen.
Da sprach unerwartet Marie für einen Augenblick in der Pension Bretscher vor. »Liebe Nick,« sagte sie etwas beschämt. »Ich muß dir nun doch für den Brief an Uli danken. Er hat den Eltern in Eglisau geschrieben. Bei ihnen herrscht unbeschreibliches Glück darüber, daß er Direktor einer großen mechanischen Werkstätte ist und daß er sie bald einmal zu besuchen gedenkt. Davon, daß du ihm einen Stoß gegeben hast, steht in seinem Brief kein Wort, die Eltern sind also überzeugt, sein Schreiben und seine Heimkehr kommen aus freiem Entschluß, und freuen sich darüber um so mehr. Mein Mann und ich stören sie in dem Glauben nicht. Und auch, was den Jungen betrifft, mischen wir uns nicht ein. Uli soll das selber mit Vater und Mutter ausmachen. Mein Mann hat mir über meine Ansichten in diesen Dingen den Kopf so gründlich gewaschen, daß ich jetzt lieber den Mund halte. Neugierig bin ich bloß, ob Uli den Jungen mit in die Heimat bringt.«
Marie verließ Nick mit freudestrahlenden Augen, und diese selber trug ein Glück im Herzen, daß sie oft an sich halten mußte, um nicht das Haus mit ihren Liedern zu erfüllen. Manchmal klopfte ihr aber auch das Herz heftig, dann, wenn sie sich ein Bild zu machen suchte, wie sich wohl das Wiedersehen zwischen ihr und Ulrich gestalte. Warum schrieb er ihr nicht im voraus eine Zeile? –
So waren wieder vierzehn Tage vergangen. Da kam Maries Mädchen als Botin und überbrachte ein Briefchen: »Liebe Nick! Neuigkeiten von Uli. Komm vorbei. Ich möchte Dir etwas zeigen. Gelt, Du kommst, so geschwind es Dir möglich ist? Marie.«
Nick legte die Bitte der Frau Bretscher vor. »Selbstverständlich. Sie gehen sofort zu Ihrer Freundin,« entschied diese nach kurzem Besinnen. »Ich verstehe Sie und folge Ihrer Freude teilnehmend, doch auch in der Vorahnung, daß wir Sie, liebe Monika, bald verlieren werden. Aber jetzt Glück auf den Weg!«
Als Nick in die Lehrerwohnung trat, hielt ihr Marie ein Bild hin. »Schau einmal!« sagte sie mit schelmischem Blick und beobachtete die Freundin mit verhaltener Neugier. Auf dem Bilde war ein Kind zu sehen, mit edel geschnittenen Zügen und tief dunkeln Augen, ein Kind, dessen Geschlecht aus der Kleidung noch nicht zu erkennen war, das aber wohl ein Knabe sein mußte, da es mit kräftigem Händchen einem stattlichen Schaukelpferd in die Mähne griff.
Nur ein Herzschlag: – »Der kleine Uli!« rief Nick. »Der kleine Uli! Wie herzig!«
Sie hatte es aber kaum gesagt, als die Tür des Nebenzimmers aufgerissen wurde. Ein großer, bärtiger, gebräunter Mann stürmte herein. Froh, frisch, gesund, mit blanken Augen und ausgebreiteten Armen eilte er auf sie zu: »Nick – Nick!«
Ihm antwortete ihr jauchzender Ruf: »Ja, Ulrich, da bin ich!« Und sie sank an seine Brust.
Marie aber hatte das Zimmer heimlich verlassen. Die beiden sollten allein sein in der Stunde ihres endlichen Sichwiederfindens.
191.–215. Tausend
181.–200. Tausend
Roman. 38.–47. Tausend
Die Geschichte einer Jugend. 38.–47. Tausend
Roman. 191.–210. Tausend
Roman. 156.–180. Tausend
Drei Schweizer Novellen. 31.–35. Tausend
Dorfroman. 46.–55. Tausend
Geschichten für Jung und Alt. 26.–32. Tausend
Roman. 61.–70. Tausend
4.–6. Tausend
und andere Novellen. Mit einer biographischen Einleitung von Eduard von der Hellen
| Gebunden |
| Andreas-Salomé, Lou, Ma. Ein Porträt. 5.–7. Taus. | 45.– |
| – Menschenkinder. Novellensammlung. 2. Taus. | 30.– |
| – Ruth. Erzählung. 7. u. 8. Taus. | 40.– |
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| Anzengruber, Ludwig, Letzte Dorfgänge. 2. Taus. | 50.– |
| – Wolken und Sunn'schein. 7.–9. Taus. | 50.– |
| Arminius, W., Der Weg zur Erkenntnis. Roman | 35.– |
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| Bertsch, Hugo, Bob, der Sonderling. Seine Geschichte. 4. Taus. | 30.– |
| Birt, Th., Menedem. Geschichte eines Ungläubigen. 2. u. 3. Taus. | 50.– |
| Boy-Ed, Ida, Die säende Hand. Roman. 6.–10. Taus. | 45.– |
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| Dornier, Marcel, Geschichte v. einem Himmelbett. 1.–3. Ts. | 32.– |
| Ebner-Eschenbach, Marie v., Bo[vz]ena. Erzählg. 15.–17. Taus. | 40.– |
| – Erzählungen. 7. u. 8. Taus. | 25.– |
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| Eckstein, Ernst, Nero. Roman. 10. u. 11. Taus. | 60.– |
| Enderling, Paul, Fräulein. Roman. 4.–6. Taus. | 50.– |
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| Engel, Eduard, Paraskewula und andere Novellen | 30.– |
| Fontane, Theodor, Ellernklipp. 7.–11. Taus. | 20.– |
| – Grete Minde. 9.–13. Taus. | 25.– |
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| – Vor dem Sturm. Roman. 25.-28. Taus. | 20.– |
| – Unwiederbringlich. Roman. 9.-11. Taus. | 12.– |
| Franzos, K. E., Die Juden von Barnow. Geschichten. 11.–15. Taus. | 40.– |
| – Ein Kampf ums Recht. Roman. 2 Bde. in 1 Band. 8.–10. Ts. | 60.– |
| – Moschko von Parma. Erzählung. 6.–10. Taus. | 40.– |
| Franzos, K. E., Neue Novellen. 2. Taus. | 30.– |
| – Der Pojaz. Eine Geschichte aus dem Osten. 13.–17. Taus. | 70.– |
| – Judith Trachtenberg. Erzählung. 8.–12. Taus. | 40.– |
| – Der Wahrheitsucher. Roman. 2 Bände in 1 Band. 3. Taus. | 11.– |
| Frey, Adolf, Die Jungfer von Wattenwil. Historischer Schweizerroman. 6.–8. Taus. | 50.– |
| Fulda, L., Lebensfragmente. Novellen. 3. Taus. | 20.– |
| Gleichen-Rußwurm, A. v., Vergeltung. Roman | 7.50 |
| Grimm, Herman, Unüberwindliche Mächte. Roman. 2 Bde. 3. Taus. | 16.– |
| Gruhn, Erwin, Friedrich Lohe. Roman. 7.–9. Taus. | 40.– |
| Harbou, Thea v., Die Flucht der Beate Hoyermann. Roman. 39.–43. Taus. | 50.– |
| – Die Masken des Todes. Sieben Geschichten in einer. 2.–8. Taus. | 20.– |
| Haushofer, Max, Geschichten zwischen Diesseits u. Jenseits
Ein moderner Totentanz. 2. Taus. | 30.– |
| Heer, J. C., Der lange Balthasar. Dorfroman. 36.–45. Taus. | 34.– |
| – Da träumen sie von Lieb' und Glück! Drei Schweizer Novellen. 31.–35. Taus. | 36.– |
| – Joggeli. Geschichte einer Jugend. 38.–47. Taus. | 36.– |
| – Der König der Bernina. Roman. 181.–200. Taus. | 68.– |
| – Laubgewind. Roman. 156.–180. Taus. | 68.– |
| – Felix Notvest. Roman. 38.–47. Taus. | 38.– |
| – Was die Schwalbe sang. Gesch. f. Jung u. Alt. 26.–32. Taus. | 42.– |
| – Nick Tappoli. Roman. 61.–70. Taus. | 75.– |
| – An heiligen Wassern. Roman. 191.–215. Taus. | 68.– |
| – Der Wetterwart. Roman. 191.–210. Taus. | 57.– |
| Heilborn, Ernst, Kleefeld. Roman. | 20.– |
| Hellen, Eduard von der, Heinrich von Plate. Der Roman eines Privilegierten. 1.–3. Taus. | 40.– |
| Herzog, Rudolf, Der Abenteurer. Roman. 101.–120. Taus. | 65.– |
| – Der Adjutant. Roman. 23.–32. Taus. | 74.– |
| – Die Buben der Frau Opterberg. Roman. 151.–170. Taus. | 120.– |
| – Die Burgkinder. Roman. 206.–225. Taus. | 120.– |
| – Der Graf von Gleichen. Ein Gegenwartsroman. 82.–101. Ts. | 65.– |
| – Es gibt ein Glück … Novellen. 62.–71. Taus. | 34.– |
| – Hanseaten. Roman. 176.–195. Taus. | 110.– |
| – Das große Heimweh. Roman. 181.–200. Taus. | 110.– |
| – Jungbrunnen. Novellen. 81.–95. Taus. | 34.– |
| – Das Lebenslied. Roman. 181.–200. Taus. | 54.– |
| – Die vom Niederrhein. Roman. 166.–185. Taus. | 64.– |
| – Der alten Sehnsucht Lied. Novellen. 37.–46. Taus. | 31.– |
| – Die Stoltenkamps und ihre Frauen. Roman. 196.–215. Ts. | 110.– |
| – Die Wiskottens. Roman. 256.–275. Taus. | 120.– |
| Herzog, Rudolf, Das goldene Zeitalter. Roman. 20.–29. Taus. | 74.– |
| Heyking, Elisabeth v., Liebe, Diplomatie und Holzhäuser. Eine Balkanphantasie von einst. 7.–11. Taus. | 40.– |
| Heyse, Paul, L'Arrabbiata und andere Novellen. 10. Taus. | 17.50 |
| – Buch der Freundschaft. Novellen. 7. Taus. | 17.50 |
| – Das Ewigmenschliche. Erinnerungen aus einem Alltagsleben. – Ein Familienhaus. Novelle. 2.–4. Taus. | 40.– |
| – Die Geburt der Venus. Roman. 5. Taus. | 18.– |
| – Über allen Gipfeln. Roman. 9. u. 10. Taus. | 17.50 |
| – Das Haus zum ungläubigen Thomas und andere Novellen. | 17.50 |
| – Jugenderinnerungen und Bekenntnisse. 2 Bände. 5. Taus. | 32.80 |
| – Kinder der Welt. Roman. 2 Bände in 1 Band. 31.–35. Taus. | 76.– |
| – Helldunkles Leben. Novellen. 2.–4. Taus. | 40.– |
| – Himmlische und irdische Liebe und andere Novellen. | 17.50 |
| – Neue Märchen. 4. Taus. | 18.– |
| – Martha's Briefe an Maria. 2. Taus. | 15.– |
| – Menschen und Schicksale. Charakterbilder. 2.–4. Taus. | 18.– |
| – Merlin. Roman. 2 Bände in 1 Band. 12. Taus. | 18.80 |
| – Ninon und andere Novellen. 4. Taus. | 18.– |
| – Letzte Novellen. Mit Begleitwort von E. Petzet. 2.–4. Taus. | 40.– |
| – Novellen vom Gardasee. 8. u. 9. Taus. | 16.40 |
| – Meraner Novellen. 12. Taus. | 17.50 |
| – Neue Novellen. 6. Taus. | 17.50 |
| – Im Paradiese. Roman. 2 Bände in 1 Band. 17.–21. Taus. | 60.– |
| – Plaudereien eines alten Freundespaares. 2.–4. Taus. | 40.– |
| – Der Roman der Stiftsdame. 17.–21. Taus. | 40.– |
| – Der Sohn seines Vaters und andere Novellen. 3. Taus. | 17.50 |
| – Crone Ständlin. Roman. 5. u. 6. Taus. | 16.40 |
| – Gegen den Strom. Eine weltliche Klostergeschichte. 7. Taus. | 16.40 |
| – Moralische Unmöglichkeiten und andere Novellen. 3. Taus. | 18.50 |
| – Victoria regia und andere Novellen. 2.–4. Taus. | 18.50 |
| – Villa Falconieri und andere Novellen. 2. Taus. | 17.50 |
| – Vroni und andere Novellen. | 17.50 |
| – Xaverl und andere Novellen. | 17.50 |
| Hillern, W. v., Der Gewaltigste. Roman. 7.–9. Taus. | 50.– |
| Hirschfeld, Georg, Nachwelt. Roman eines Starken. 4. u. 5. Ts. | 30.– |
| Hofe, Ernst von, Sehnsucht. Roman. | 30.– |
| Hofer, Klara, Alles Leben ist Raub. Der Weg Friedrich Hebbels. 17.–21. Taus. | 37.– |
| – Bruder Martinus. Ein Buch vom deutsch. Gewissen. 7.–11. Ts. | 30.– |
| – Das Schwert im Osten. Erzählung. 2. u. 3. Taus. | 20.– |
| Huch, Ricarda, Erinnerungen von Ludolf Ursleu dem Jüngeren. Roman. 27.–31. Taus. | 40.– |
| Kaiser, Isabella, Wenn die Sonne untergeht. Novellen. 4. u. 5. Taus. | 30.– |
| Knudsen, J., Angst. Der junge Martin Luther. Berechtigte Übersetzung von Mathilde Mann. 2. Taus. | 30.– |
| Krauel, Wilhelm, Von der anderen Art. Roman | 30.– |
| Kurz, Hermann (Der Schweizer), Sie tanzen Ringel-Ringel-Reihn. 2. u. 3. Taus. | 40.– |
| Kurz, Isolde, Italienische Erzählungen. 3. u. 4. Taus. | 30.– |
| – Lebensfluten. Novellen. 2. Taus. | 30.– |
| – Florentiner Novellen. 11.–15. Taus. | 40.– |
| Langmann, Philipp, Leben und Musik. Roman. | 40.– |
| Lilienfein, Heinrich, Modernus. Die Tragikomödie seines Lebens – aus Bruchstücken ein Bruchstück. 2. Taus. | 20.– |
| – Ideale des Teufels. Eine boshafte Kulturfahrt. 2. Taus. | 30.– |
| – Ein Spiel im Wind. Roman. 6.–8. Taus. | 50.– |
| – Der versunkene Stern. Roman. 6.–8. Taus. | 50.– |
| – Die große Stille. Roman. 12.–14. Taus. | 60.– |
| – Die feurige Wolke. Roman. 6.–10. Taus. | 50.– |
| Lindau, Paul, Die blaue Laterne. Berliner Roman. 2 Bände in 1 Band. 8.–10. Taus. | 22.– |
| – Spitzen. Roman. 13.–15. Taus. | 20.– |
| – Der Zug nach dem Westen. Roman. 16.–18. Taus. | 50.– |
| Mahn, Paul, Der Kamerad. Roman. 2. Taus. | 40.– |
| Munier-Wroblewska, Mia, Der graue Baron. Lettische Geschichten. 1.–5. Taus. | 40.– |
| – Schwester Ursula. Roman. 1.–5. Taus. | 30.– |
| Niessen-Deiters, Leonore, Leute mit und ohne Frack. Erzählungen u. Skizzen. Buchschmuck von Hans Deiters. 2. Ts. | 20.– |
| – Im Liebesfalle. Buchschmuck von Hans Deiters | 20.– |
| – Mitmenschen. Buchschmuck von Hans Deiters | 20.– |
| Pietsch, Otto, Das Gewissen der Welt. Roman. 13.–15. Ts. | 50.– |
| – Taten und Schicksale. Erzählungen. 3. Taus. | 25.– |
| Prel, Karl du, Das Kreuz am Ferner. Roman. 8.–12. Taus. | 55.– |
| Riehl, W. H., Geschichten aus alter Zeit. 1. Reihe. 4. Aufl. | 35.– |
| – Geschichten aus alter Zeit. 2. Reihe. 4. Aufl. | 35.– |
| – Kulturgeschichtliche Novellen. 8. Aufl. | 35.– |
| Rommel-Hohrath, Clara, Im Banne Roms. Roman. | 40.– |
| Rose, Felicitas (Moersberger), Pastor Verden. Ein Heideroman. 11.–15. Taus. | 24.– |
| Rosner, Karl, Der deutsche Traum. Roman. 6.–8. Taus. | 24.– |
| – Die Beichte des Herrn Moritz von Cleven. Roman. 1–10. Ts. | 30.– |
| – Der König. Weg und Wende. 71.–100. Taus. | 50.– |
| Schulze-Smidt, Bernhardine, Die Romfahrten des Franz Desolatis. Eine Mannesjugend. 4.–8. Taus. | 45.– |
| Schwarz, Rudolf, Der Elends-Esel und andere sonderliche Geschichten. 1.–3. Taus. | 30.– |
| Seidel, Heinrich, Reinhard Flemmings Abenteuer zu Wasser und zu Lande. Gesamt-Ausgabe. 1.–10. Taus. | 72.– |
| Seidel, Heinrich, Leberecht Hühnchen. Gesamt-Ausgabe. 132.–149. Taus. M. 65.–, das 150. Taus. in Leinenband | 90.– |
| – Vorstadtgeschichten. Gesamt-Ausgabe. 1. Reihe. 6.–10. Taus. | 45.– |
| Seidel, Heinrich, Vorstadtgeschichten. Gesamt-Ausgabe. 2. Reihe. 5.–9. Taus. | 45.– |
| – Heimatgeschichten. Gesamt-Ausgabe. 1. Reihe. 4.–8. Taus. | 45.– |
| – Heimatgeschichten. Gesamt-Ausgabe. 2. Reihe. 4.–8. Taus. | 45.– |
| – Phantasiestücke. Gesamt-Ausgabe. | 50.– |
| Seidel, H. Wolfgang, Erinnerungen an Heinrich Seidel. 2. Ts. | 50.– |
| Speidel, Felix, Hindurch mit Freuden. Novellen | 35.– |
| Steinart, Armin (F. A. Loofs), Heiliges Leben! Novellen. 8.–10. Taus. | 25.– |
| Stratz, Rudolph, Alt Heidelberg, du Feine … Roman einer Studentin. 36.–45. Taus. | 76.– |
| – Buch der Liebe. Sechs Novellen. 4. Taus. | 28.– |
| – Die ewige Burg. Roman. 9. Taus. | 36.– |
| – Der du von dem Himmel bist. Roman. 13.–17. Taus. | 58.– |
| – Du bist die Ruh'. Roman. 13.–17. Taus. | 36.– |
| – Es war ein Traum. Berliner Novellen. 7.–9. Taus. | 44.– |
| – Seine englische Frau. Roman. 73.–82. Taus. | 76.– |
| – Für Dich. Roman. 44.–48. Taus. | 38.– |
| – Gib mir die Hand. Roman. 20.–24. Taus. | 46.– |
| – Herzblut. Roman. 42.–51. Taus. | 36.– |
| – Ich harr' des Glücks. Novellen. 7.–9. Taus. | 62.– |
| – Der arme Konrad. Roman. 5. u. 6. Taus. | 28.– |
| – Liebestrank. Roman. 32.–41. Taus. | 36.– |
| – Montblanc. Roman. 16.–22. Taus. | 70.– |
| – Du Schwert an meiner Linken. Ein Roman aus der deutschen Armee. 54.–58. Taus. | 46.– |
| – Stark wie die Mark. Roman. 36.–40. Taus. | 38.– |
| – Der weiße Tod. Roman. 41.–50. Taus. | 70.– |
| – Die letzte Wahl. Roman. 7. u. 8. Taus. | 36.– |
| Sudermann, Hermann, Es war. Roman. 86.–93. Taus. | 135.– |
| – Geschwister. Zwei Novellen. 41.–45. Taus. | 42.– |
| – Jolanthes Hochzeit. Erzählung. 37.–41. Taus. | 22.– |
| – Der Katzensteg. Roman. 151.–165. Taus. | 48.– |
| – Das Hohe Lied. Roman. 88.–95. Taus. | 150.– |
| – Die indische Lilie. Sieben Novellen. 29.–33. Taus. | 34.– |
| – Litauische Geschichten. 61.–70. Taus. | 95.– |
| – Frau Sorge. Roman. Mit Jugendbildnis. 231.–250. Taus. | 80.– |
| – Im Zwielicht. Zwanglose Geschichten. 42.–46. Taus. | 22.– |
| Trojan, Johannes, Das Wustrower Königsschießen und andere Humoresken. 4. u. 5. Taus. | 6.– |
| Vockeradt, Emma, Wanderer im Dunkeln. Roman. | 30.– |
| Vogt, Martha, An schwarzen Wassern. Zwei Novellen. | 25.– |
| Voß, Richard, Alpentragödie. Roman. 18.–23. Taus. | 84.– |
| – Aus meinem Reisebuch. Skizzen u. Stimmungen. 6.–8. Taus. | 40.– |
| – Du mein Italien! Aus meinem römischen Leben. 4.–6. Taus. | 40.– |
| – Richards Junge (Der Schönheitssucher). Roman. 7.–11. Taus. | 110.– |
| Wagner, H. G., Der Aufrechte. Ein Buch von gestern, heut und morgen. 1.-3. Taus. | 45.– |
| – Holger Korreland. Die Komödie eines Überflüssigen. 1.–3. Taus. | 52.– |
| – Am Tore der Zukunft. Novellen und Skizzen. 1.–3. Taus. | 45.– |
| Wilbrandt, Adolf, Adams Söhne. Roman. 3. Taus. | 19.– |
| – Adonis und andere Geschichten. 3. Taus. | 30.– |
| – Meister Amor. Roman. 3. Taus. | 30.– |
| – Das lebende Bild und andere Geschichten. 3. Taus. | 30.– |
| – Dämonen und andere Geschichten. 3. u. 4. Taus. | 30.– |
| – Der Dornenweg. Roman. 5. Taus. | 18.50 |
| – Erika – Das Kind. Erzählungen. 3. Taus. | 18.– |
| – Fesseln. Roman. 3. Taus. | 17.50 |
| – Franz. Roman. 3. Taus. | 18.– |
| – Die glückliche Frau. Roman. 4. Taus. | 17.50 |
| – Fridolins heimliche Ehe. 4. Taus. | 17.– |
| – Schleichendes Gift. Roman. 3. Taus. | 17.50 |
| – Hermann Ifinger. Roman. 8.–10. Taus. | 30.– |
| – Irma. Roman. 3. Taus. | 17.50 |
| – Hildegard Mahlmann. Roman. 4. Taus. | 18.– |
| – Ein Mecklenburger. Roman. 3. Taus. | 17.50 |
| – Opus 23 und andere Geschichten. 2. Taus. | 17.50 |
| – Die Osterinsel. Roman. 6. Taus. | 18.50 |
| – Vater Robinson. Roman. 3. Taus. | 17.50 |
| – Familie Roland. Roman. 3. Taus. | 30.– |
| – Die Rothenburger. Roman. 12.–14. Taus. | 30.– |
| – Der Sänger. Roman. 4. Taus. | 24.– |
| – Die Schwestern. Roman. 2. u. 3. Taus. | 17.50 |
| – Sommerfäden. Roman. 2. u. 3. Taus. | 17.50 |
| – Am Strom der Zeit. Roman. 2. u. 3 Taus. | 30.– |
| – Die Tochter. Roman. 2. u. 3. Taus. | 30.– |
| – Vater und Sohn und andere Geschichten. 2. Taus. | 17.50 |
| – Villa Maria. Roman. 3. Taus. | 17.50 |
| – Große Zeiten und andere Geschichten. 3. Taus. | 30.– |
| Wildenbruch, E. v., Schwester-Seele. Roman. 27.–31. Taus. | 60.– |
| Wohlbrück, Olga, Die neue Rasse. Roman. 11.–15. Taus. | 60.– |
| Wolff, Johanna, Schwiegermütter. Kleine Geschichten. 4. u. 5. Taus. | 25.– |
| Worms, C., Aus roter Dämmerung. Baltische Skizzen. 2. Taus. | 45.– |
| – Demetrius. Roman. 1.–3. Taus. | 45.– |
| – Schloß Mitau. Bilder aus Kurlands Vergangenheit. 4.–6. Ts. | 90.– |
| – Die Stillen im Lande. Drei Erzählungen. 2. Taus. | 45.– |
| – Thoms friert. Roman. 3. u. 4. Taus. | 55.– |
| – Überschwemmung. Eine baltische Geschichte. 2. Taus. | 45.– |
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