24. November.

Brindisi. – Der gute »Poseidon« liegt hier gemüthlich im engen Hafen, wenige Schritte vom Landungsplatze, dem Hôtel gerade gegenüber, darüber blinkt die einsame korinthische Säule, der letzte Rest des alten Brundusium – ans Land zu gehen ist kaum der Mühe wert, nur Fuchs unternimmt es, uns Whistkarten zu kaufen, da wir keine auf dem Schiffe auftreiben können. Am Ufer stehen schon die längste Zeit zwei Damen und schauen den Dampfer an, wir beobachten sie unsererseits mit Feldstechern; kommen sie mit oder nicht? Grosse Aufregung, – während wir alle bei Tische sind, erscheinen die interessanten Frauenzimmer endlich, – also neue Gefährtinnen. Es ist eine Mrs. Mackenzie, Frau des Collector of Berar in Central-Indien, Colonel M. und ihre bildsaubere 17jährige Tochter Rose, sehr nette Leute. – Um 2 Uhr dampfen wir langsam ins Ionische Meer hinaus: Mar Morte, heftiges Rollen! Das machen die sieben Missionarii!
RÖM. SÄULE BRINDISI