Inhaltsverzeichnis.

[I.] Göttersagen.
Vorbemerkungen.
[1.]Das Bild des Wendengottes Triglas in Zwickau.
[2.]Der Slavengott Ladon.
[3.]Ursprung des Namens Crottendorf.
[4.]Der Crodensee in Eibenstock.
[5.]Der Götze Crodo bei Meerane.
[6.]Das Herdabild bei Zwickau.
[7.]Der heilige Hain bei Freiberg.
[8.]Der heilige Hain in Weißbach.
[9.]Das Hahnthor und der Hahnteich bei Frauenstein.
[10.]Der Taufstein bei Ober-Crinitz.
[II.] Sagen von Spukgeistern und Gespenstern.
Vorbemerkungen.
[11.]Das wütende Heer bei Annaberg.
[12.]Das wütende Heer bei Weißbach.
[13.]Der wilde Jäger zwischen Stangengrün und Hirschfeld.
[14.]Die wilde Jagd bei Komotau.
[15.]Der wilde Jäger bei Karlsfeld.
[16.]Der wilde Jäger bei Schönlinde.
[17.]Der wilde Jäger bei Neustadt b. Falkenstein.
[18.]Der graue Jäger auf dem Tossen.
[19.]Der Waldschütz.
[20.]Reichbrod von Schrenkendorf als wilder Jäger.
[21.]Der Jäger ohne Kopf im Hofbusche bei Schlettau.
[22.]Der Reiter ohne Kopf auf dem Ziegenberge bei Zwönitz.
[23.]Der gespenstische Reiter bei Hainsberg.
[24.]Der gespenstische Reiter bei Waschleite.
[25.]Der Reiter ohne Kopf bei Wildenfels.
[26.]Der kopflose Reiter bei Bernsbach.
[27.]Der Reiter ohne Kopf zwischen Lößnitz und Stein.
[28.]Der Panzerreiter zu Stollberg.
[29.]Die feurigen kopflosen Reiter bei Lichtenstadt.
[30.]Das Geisterschloß bei Bockau.
[31.]Der Spuk an der Straße bei Albernau.
[32.]Die Gestalt ohne Kopf zwischen Bärenburg und Altenberg.
[33.]Die weiße Frau zu Neustädtel.
[34.]Die weiße Frau zu Venusberg.
[35.]Die weiße Frau in Schneeberg.
[36.]Die weiße Frau zwischen Wildenthal und Karlsfeld.
[37.]Die weiße Frau am Brautstock bei Altenberg.
[38.]Die weiße Frau auf Schloß Scharfenstein.
[39.]Die weiße Frau in Unterchodau.
[40.]Die weiße Frau in Premlowitz.
[41.]Die weiße Frau des Hohen Steins.
[42.]Die weißen Frauen des Raubschlosses bei Brandau.
[43.]Die weißen Frauen zwischen Olbernhau und Blumenau.
[44.]Die weiße Frau im Pfarrgarten zu Meerane.
[45.]Die gespenstische Frau auf dem weißen Fels im Hartensteiner Walde.
[46.]Die Jungfrau auf dem Pöhlberge bei Annaberg.
[47.]Die Jungfrau des Lautersteins bei Zöblitz.
[48.]Die Jungfrauen des Breiten- und Röthelsteins bei Beerheide.
[49.]Verwünschte Schloßfräulein hängen Wäsche auf.
[50.]Die Jungfrau auf dem Braunsteine.
[51.]Der Schön-Jungferngrund bei Oberwiesenthal.
[52.]Die Jungfrau des Pürsteins.
[53.]Das Fräulein des Schlosses Rabenau.
[54.]Die verwünschte Jungfrau des Greifensteins.
[55.]Die verwünschte Jungfrau auf dem Ziegenschachter Wege.
[56.]Die Jungfrau des Grauensteins.
[57.]Die eifersüchtige tote Frau.
[58.]Eine gespenstische Frau in Joachimsthal wird zur Ruhe gebracht.
[59.]Eine Verstorbene verhilft ihrer Tochter zu ihrem Rechte.
[60.]Die umherwandelnde Gräfin in der Kirche zu Wildenfels.
[61.]Die grüne Frau zwischen Altenberg und Zaunhaus.
[62.]Das Fräulein auf der Mulde bei Klösterlein Zelle.
[63.]Gespenstische Frauen in Eibenstock.
[64.]Die alte Frau in der Isenburg.
[65.]Das Fegeweib vom Katzensteine.
[66.]Das Gespenst auf der Superintendentur zu Glauchau.
[67.]Die Entbindung im Grabe zu Olbernhau.
[68.]Der Katzenhans und seine Genossen.
[69.]Der Rachhals in Aue.
[70.]Das Hammergespenst.
[71.]Der unheimliche Hansmichel.
[72.]Der rote Hohensteiner.
[73.]Der gespenstische Freier auf Hartenstein.
[74.]Der gespenstische Mönch bei Grünhain.
[75.]Der gespenstische Mönch im Klostergarten zu Altzelle.
[76.]Der Mönch in Komotau.
[77.]Spukgestalten an einem Brunnen auf dem Fichtelberge.
[78.]Der Laternenmann in Alberode.
[79.]Der spukhafte Mönchskopf zu Chemnitz.
[80.]Der gespenstische Mann an der Erbisleite bei Scheibenberg.
[81.]Ein Mordgespenst bei Stützengrün.
[82.]Der gespenstische Fuhrmann zwischen Geiersdorf und Königswalde.
[83.]Der Feuermann von Komotau.
[84.]Der Mann mit dem Lichte bei Pobershau.
[85.]Der schwarze Mann zu Königswalde.
[86.]Das schwarze Männchen auf dem Gottesacker in Schneeberg.
[87.]Der Schamprich zu Nossen.
[88.]Der schwarze Mann des Jüdensteins.
[89.]Ein Jüngling zu Weißbach findet im Grabe keine Ruhe.
[90.]Ein Gespenst ängstigt einen Wiesenthaler Fleischer.
[91.]Der Einsiedler im Thale der roten Weißeritz.
[92.]Spukgeister im Herrenhause zu Großhartmannsdorf.
[93.]Das Gespenst im Tannicht bei Meerane.
[94.]Ein Gespenst dringt einem Fuhrmanne Geld auf.
[95.]Das Gespenst in einer Halde in Pobershau.
[96.]Die sieben Ruten bei Chemnitz.
[97.]Der böse Seidelmann in den Sechsruten.
[98.]Der Baslerfels bei Platten.
[99.]Der böse Graf von Wildenfels.
[100.]Der Hirse zählende Verbannte.
[101.]Der Geist eines Ritters geht auf der Isenburg in Zwerggestalt um.
[102.]Der alte Turm in Tannenberg.
[103.]Die tanzenden Geister in der Aue bei Lößnitz.
[104.]Spuk auf dem Braunsteine.
[105.]Spuk auf dem Grauensteine.
[106.]Das Glockengeläute im Leidenswalde bei Platten.
[107.]Der Leichenweg und Kirchhof zwischen Neidhardsthal und Zschorlau.
[108.]Gespensterspuk auf der Ämmlerstraße bei Scheibenberg.
[109.]Die wüste Mühle im Trebnitzgrunde.
[110.]Die Erlösung.
[111.]Das Spiel mit silbernen Kegelkugeln.
[112.]Die gespenstische Fahrt zu Ossegg.
[113.]Die gespenstische Müllerin in Brand bei Joachimsthal.
[114.]Der gespenstische Leichenzug bei Pöhla.
[115.]Der Kirchenbau zu Pritschapel.
[116.]Der große Bergsturz zu Altenberg.
[117.]Der gespenstische Hund auf der Straße zwischen Udwitz und Komotau.
[118.]Der feurige Hund bei Graslitz.
[119.]Die zwei weißen Pudel bei Rittersgrün.
[120.]Der weiße Widder auf dem Pandurenfelsen.
[121.]Das gespenstische Schaf bei Wildenfels.
[122.]Der schwarze Pudel an der Eisenbrücke bei Niederschlema.
[123.]Der schwarze Hund auf dem Hemberge bei Bockau.
[124.]Der schwarze Hund in Grünthal.
[125.]Der schwarze Hund auf der Bockwaer Köppe.
[126.]Der Walkpudel.
[127.]Der Hüttenmops.
[128.]Der gespenstische Hase bei Frankenberg.
[129.]Die Vögelgesellschaft zu Dittersbach.
[130.]Das Schindergründel bei Joachimsthal.
[131.]Die vergrabenen Fuhrleute bei Blauenthal.
[132.]Die Puppe von Brand.
[133.]Gespensterspuk in einer Binge bei Eibenstock.
[134.]Die geheimnisvollen Hammerschläge in einem Keller zu Eibenstock.
[135.]Die Klage in den Kohlenschächten bei Bockwa.
[136.]Das gefährliche Feld bei Zwickau.
[III.] Dämonensagen.
Vorbemerkungen.
[137.]Die Zwerge des Hohen Steins.
[138.]Die Zwerglöcher auf dem Schwarzberge.
[139.]Das Zwergloch im Scheibenberge.
[140.]Die Zwerge am Pöhlberge bei Annaberg.
[141.]Die Zwerge in Schmiedeberg.
[142.]Die Zwerge backen Kuchen.
[143.]Die Heilingszwerge.
[144.]Der Zwergtanz im Kupferhügel.
[145.]Das graue Männlein bei Joachimsthal.
[146.]Das graue Männlein bei Blauenthal.
[147.]Das graue Männchen und die Seuche in Bernsdorf.
[148.]Der graue Zwerg am weißen Steine bei Alberoda.
[149.]Das freundliche Verhältnis zwischen Zwergen und Menschen wird gestört.
[150.]Wodurch die Zwerge aus dem Obererzgebirge vertrieben wurden.
[151.]Spuk der Berggeister u. Zwerge auf der Ruine Oberlauterstein bei Zöblitz.
[152.]Berggeister in den Schneeberger Gruben.
[153.]Der Berggeist in der Grube Sieben-Schlehen bei Neustädtel.
[154.]Der Berggeist am Donat zu Freiberg.
[155.]Der Berggeist bestraft einen Kunstwärter.
[156.]Der Berggeist erscheint als grauer Mann einem Bergmanne in Neu-Geising.
[157.]Vom Berggeist in Schneeberg.
[158.]Der Berggeist erscheint als schwarzer Mönch.
[159.]Der Berggeist erscheint in Roßgestalt.
[160.]Der gespenstische Bergmann in Aue.
[161.]Gespenstische Bergknappen im Zechengrunde bei Zinnwald.
[162.]Der gespenstische Bergmann zwischen Rittersgrün und Pöhla.
[163.]Der gespenstische Bergmann bei Scheibenberg.
[164.]Ein gespenstischer Bergmann führt irre.
[165.]Das graue Männchen warnt einen Bergmann.
[166.]Das graue Männchen in der Grube »Treue Freundschaft« bei Johanngeorgenstadt.
[167.]Der boshafte Berggeist in dem Schachte Orschel.
[168.]Der Berggeist verlangt für reiche Ausbeute eine Pfennigsemmel.
[169.]Der Berggeist von Joachimsthal.
[170.]Der Berggeist von Abertham.
[171.]Der kleine Jäger auf dem Ochsenkopfe bei Bockau.
[172.]Der Gevattersmann vom Greifensteine.
[173.]Das Geschenk des Holzweibchens.
[174.]Die Waldweibchen bei Pobershau.
[175.]Das Holzweibel auf dem Spitzberge bei Preßnitz.
[176.]Ein Holzweibel flüchtet vor dem Teufel.
[177.]Holzweibchen bei Grumbach, Steinbach und Pfannenstiel.
[178.]Gejagtes Holzweibchen bei Steinbach.
[179.]Von Holzweibchen geschenkte Späne verwandeln sich in Gold.
[180.]Das Waldweibchen im Seegrunde bei Zinnwald.
[181.]Ein gefangenes Waldweibchen verkündet den Frieden.
[182.]Das Holzweibchen im Schönecker Walde.
[183.]Buschweibchen in der Umgebung des Hohen Steins.
[184.]Buschweibel in der Gegend von Platz und Hohentann.
[185.]Warum die Holzweibel nicht mehr im Erzgebirge leben.
[186.]Die Holzweibel ziehen fort.
[187.]Moosmännchen auf dem Kahleberge bei Altenberg.
[188.]Der Waldgeist bei Pfannenstiel.
[189.]Ein Feldteufel zu Grumbach.
[190.]Der Getreideschneider.
[191.]Der Hemann im Erzgebirge.
[192.]Der Hemann und andere Waldgeister in Bäringen.
[193.]Das Hemännchen bei Krima und Neudorf.
[194.]Das Hemännchen bei Graslitz.
[195.]Der Hemann des Rammelsberges.
[196.]Das Heideweibchen.
[197.]Die Marzebilla.
[198.]Der Wechselbalg.
[199.]Das Mittagsgespenst.
[200.]Der Alp.
[201.]Die Melusina.
[202.]Vom thörichten See bei Satzung.
[203.]Der Nix im Grundtümpel bei Wildenau.
[204.]Der Wasserteufel in einem Sumpfe bei Gottesgab.
[205.]Die Wassernixe am Hans-Heilings-Felsen.
[206.]Der Wassermann flickt.
[207.]Der Nix fordert sein Opfer.
[208.]Nixe im Zellwaldteiche bei Nossen.
[209.]Die Nixenwanne und die Nixentaufe des Chemnitzflusses.
[210.]Der Nix im Rabenauer Grunde.
[211.]Die Seebergsjungfer.
[212.]Der Kobold zu Lauter.
[213.]Der Poltergeist zu Grüna.
[214.]Der Kobold zu Thalheim.
[215.]Schalkheiten des Kobolds in einem Hause zu Annaberg.
[216.]Der Koboldstein bei Pfaffengrün.
[217.]Der Kaspar des Greifensteins.
[218.]Geist Mützchen.
[219.]Der Katzenveit im Kohlberge bei Zwickau.
[220.]Ein Stückchen vom Pumphut.
[221.]Das Jüdel.
[222.]Das Schrackagerl.
[223.]Die Wehklage.
[224.]Die Winselmutter bei Grünhain.
[225.]Irrlichter bei Annaberg und Scheibenberg.
[226.]Die Staatslaterne bei Geyer.
[227.]Die unheimliche Fackel.
[228.]Dämonische Gestalten am Grundtümpel bei Wildenau.
[229.]Dämonische Gestalten in einem Teiche bei Scheibenberg.
[230.]Dämonischer Sturm bei Oberscheibe.
[231.]Der Drache.
[232.]Das gespenstische Kalb auf dem Frauenmarkte in Schneeberg.
[233.]Das gespenstische Kalb zu Mildenau.
[234.]Der Fisch im Windischteiche bei Eibenstock.
[235.]Der Otternkönig und die Schlangenkönigin.
[236.]Die Riesenrippe zu Nossen.
[237.]In Kirchen ausgegrabene Riesengebeine.
[238.]Große Menschengebeine.
[IV.] Teufelssagen.
Vorbemerkungen.
[239.]Eines Schmiedes Tochter in Platten ist vom Teufel besessen.
[240.]Der Teufel bietet einer Frau zu Zwickau Geld an.
[241.]Die vom Teufel besessene Frau zu Freiberg.
[242.]Der Teufel verführt eine Magd zu Zelle.
[243.]Der Teufel erscheint in Freiberg einem Bergmanne.
[244.]Der Teufel ängstigt einen Bergmann.
[245.]Einige Saufbrüder werden vom Teufel bestraft.
[246.]Die Teufelskanzel in der Schloßkirche zu Chemnitz.
[247.]Der Teufel in der Katzenmühle bei Buchholz.
[248.]Die Teufelsmühle am Wilischberge.
[249.]Der Käthelstein bei Annaberg.
[250.]Der Hans-Heilings-Felsen.
[251.]Der Nonnenfelsen bei Erlabrunn im Schwarzwasserthale.
[252.]Das Berggebäude »Turmhof« bei Freiberg.
[253.]Der versteinerte Kammerwagen.
[254.]Wie der Teufel Schellerhau verlor.
[V.] Zaubersagen.
Vorbemerkungen.
[255.]Der Schwarzkünstler zu Geyer.
[256.]Pestzauberei.
[257.]Die Zauberelse zu Zwickau.
[258.]Das Zauberbuch und die gespenstischen Raben.
[259.]Die unheimlichen Gäste in Werda.
[260.]Die Hexen zu Schellenberg.
[261.]Wann die Hexen ins Erzgebirge kamen.
[262.]Das Hexenloch bei Joachimsthal.
[263.]Mittel gegen Zauberei.
[264.]Eine Hexe wird erkannt.
[265.]Die Hexen am Walpurgisabende.
[266.]Der wunderliche Katzentanz.
[267.]Das Schmatzen der Toten in den Gräbern.
[268.]Von einem an eine Stelle festgebannten Sohne.
[269.]Speisen werden festgemacht.
[270.]Festgemachte werden überwunden.
[271.]Festgemachte werden von ihrem Wesen u. ihrer geheimnisvollen Kraft befreit.
[272.]Der Räuber Hartenknopf bei Zelle ist kugelfest.
[273.]Der Holzmüller von Neudorf.
[274.]Ein zaubernder Schüler zu Freiberg wird vom Teufel umgebracht.
[275.]Ein zaubernder Pfaffe aus Mulda kommt elend ums Leben.
[276.]Der Wunderdoktor zu Permesgrün.
[277.]Dr. Fausts Höllenzwang.
[278.]Orte, wo keine Sperlinge vorkommen.
[279.]Ein Herr von Arnim kann das Feuer versprechen.
[280.]Wie das Feuer gebannt wird.
[VI.] Schatzsagen.
Vorbemerkungen.
[281.]Schätze in der Steinwand bei Blauenthal.
[282.]Die Schatzkammer am Bärensteine.
[283.]Der Schatzkeller im Scheibenberge.
[284.]Der Geldkeller auf dem Greifensteine.
[285.]Der Schatz auf dem Greifensteine sommert sich.
[286.]Das Schatzgewölbe auf dem Hohen Steine.
[287.]Der Schatz unter der Stundensäule am Hohen Steine.
[288.]Der Schatz im Heinrichsteine bei Platten.
[289.]Der Schatz des Seeberges.
[290.]Die Teufelswand bei Blauenthal.
[291.]Der verborgene Schatz im Schloßbrunnen auf dem Purberge.
[292.]Der beschrieene Schatz des Hohen Steins.
[293.]Der Schatz in der Loh bei Schönau.
[294.]Der Schatz auf der Geyersburg.
[295.]Die Schätze bei der Prokopikapelle in Graupen.
[296.]Der Schatz in der großen Mühle bei Rabenau.
[297.]Der Schatz im Schlosse zu Rabenau.
[298.]Das Aberthamer »Fels'l.«
[299.]Der Tümpelstein bei Klösterle.
[300.]Die Schätze der Burg Niederlauterstein.
[301.]Die Schätze von Oberlauterstein.
[302.]Der Silbermann bei Pürstein.
[303.]Der Schatz im Schlosse Rabenstein.
[304.]Der Schatz unter der wüsten Kirche bei Reichenau.
[305.]Der Schatz in der Ruine Rechenberg.
[306.]Der Schatz des Tschinnersteines bei Brandau.
[307.]Der Heldenberg bei Seifen.
[308.]Der Schatz des Braunsteines bei Joachimsthal.
[309.]Der erlöste Herr auf dem Braunsteine.
[310.]Die Schätze im Hausberge bei Graslitz.
[311.]Der Schatz zu Joachimsthal.
[312.]Die Johanneskapelle zu Joachimsthal.
[313.]Der weiße Fels bei Bäringen.
[314.]Die Räuberhöhle am Schafteiche bei Glauchau.
[315.]Reichtum des Hammerbergs bei Wittichsthal.
[316.]Der Eimer voll Silber.
[317.]Ein graubärtiges Männlein zeigt einem Schüler zu Schneeberg einen Schatz.
[318.]Die Zigeuner und die Schatzgräber in Platten.
[319.]Die Schatzgräber.
[320.]Buchstaben, Hobelspäne und Kohlen verwandeln sich in Gold.
[321.]Kutter verwandeln sich in Geld.
[322.]Die sonderbaren Sägespäne.
[323.]In Goldstücke verwandelte Kartoffeln.
[324.]Die Hirtenjungen am Heilingsfelsen.
[325.]Die drei Jungfrauen und die Schätze des Borberges.
[326.]Der Schatz auf dem Burgberge bei Mulda.
[327.]Die Schätze des ehemaligen Schlosses Voigtsdorf bei Sayda.
[328.]Der Schatz im Zeisigwalde bei Chemnitz.
[329.]Der Schatz im Taurasteine.
[330.]Der feurige Pudel und die vergrabene Kriegskasse im Kaiser-Wilhelmsthale bei Nossen.
[331.]Der Burgberg zu Gleisberg bei Nossen.
[332.]Der Schatz auf dem Rodigberge bei Nossen.
[333.]Der Schatz im Klosterbrunnen bei Marbach.
[334.]Der Schatz im Kloster Grünhain.
[335.]Der Alpstein zwischen Müdisdorf und Helbigsdorf.
[336.]Die goldene Kette vom weißen Fels im Hartensteiner Walde.
[337.]Der Schatz im roten Berge bei Werdau.
[338.]Der Schatz im Vorwerk zu Elterlein.
[339.]Der Schatz des Seeberges bei Eisenberg.
[340.]Der Schatz auf dem Riesenberge bei Ossegg.
[341.]Der Schatz im Kiefrig bei Haßlau.
[VII.] Wundersagen.
Vorbemerkungen.
[342.]Die Wunderblume auf dem Schlettenberge bei Marienberg.
[343.]Die Wunderblume des Teufelssteins bei Lauter.
[344.]Die Wunderblume auf dem Spitzberge bei Gottesgab.
[345.]Die Wunderblume des Grauensteins.
[346.]Die Wunderblume bei Blauenthal.
[347.]Die Wünschelrute.
[348.]Die Wahlen oder Venetianer im Erzgebirge.
[349.]Die Goldstampfe am Borlasbache.
[350.]Die Venediger auf dem Spitzberge bei Preßnitz.
[351.]Das Lamm aus Goldkörnern der Müglitz.
[352.]Das alte Schloß bei Schmiedeberg.
[353.]Ein Geyersdorfer Bauer findet reiche Erzgänge.
[354.]Glockengeläute verkündet neue Anbrüche.
[355.]Prophezeiung von reichen Erzen am Pöhlberge und Bärensteine.
[356.]Johannes Niavis prophezeit den reichen Bergsegen von Joachimsthal.
[357.]Der Anfang des Bergwerkes St. Briccius am Pöhlberge.
[358.]Die Entstehung Annabergs.
[359.]Die Kapelle zu Frohnau.
[360.]Der Schweizerzug bei Joachimsthal.
[361.]Der Basler und die Baslerin zu Joachimsthal.
[362.]Die Tellerhäuser bei Oberwiesenthal.
[363.]Die neue Grube bei Preßnitz.
[364.]Die Grundsteinlegung der St. Wolfgangskirche zu Schneeberg.
[365.]Der goldene Hirsch auf dem Kuhberge bei Stützengrün.
[366.]Die Eselswiese bei Zwickau.
[367.]Des Schlackenmannes oder albernen Mannes Loch.
[368.]Die Grube »Himmlisches Heer« bei Annaberg.
[369.]Der Alaunsee bei Komotau.
[370.]Der gute Brunn zu Nieder-Zwönitz.
[371.]Die Entdeckung eines Heilbrunnens zu Grumbach.
[372.]Die Kraft des Bernsbacher Heilbrunnens geht verloren.
[373.]Die Heilquelle bei Hartessenreuth.
[374.]Der Ursprung der Quelle bei Hartessenreuth.
[375.]Der Wunderbrunnen auf dem Pöhlberge.
[376.]Von den wunderbaren Eigenschaften des Zöblitzer Serpentins.
[377.]Die alte Linde auf dem Gottesacker zu Annaberg.
[378.]Der dürre Lindenstab.
[379.]Der Galgenbaum bei Blankenhain.
[380.]Die drei Linden bei Crimmitschau.
[381.]Der prophetische Barfüßer zu Chemnitz.
[382.]Prophezeiung des M. Schütze zu Öderan.
[383.]Eine Prophezeiung der Zigeuner.
[384.]Die Eiche bei Hartenstein.
[385.]Eine Sylvestersage.
[386.]Der Scharfrichter und sein Schwert.
[387.]Der Traum auf Augustusburg.
[388.]Die Kurfürstin Margaretha wird durch einen Traum vor den Prinzenräubern gewarnt.
[389.]Ein Traum verkündet Freibergs Befreiung durch die Schweden.
[390.]Ein Geist zeigt eine Mordthat an.
[391.]Absterbende Bäume zeigen den Tod ihres Besitzers an.
[392.]Nächtliches Fallen zeigt den Tod an.
[393.]Verstorbene zeigen durch Rufen einen Todesfall an.
[394.]Ein zersprungener Trauring zeigt den Tod des Ehegatten an.
[395.]Singen und Klingen verkündet einen Sterbefall.
[396.]Rumoren zeigt einen Todesfall an.
[397.]Der geplagte Polizeidiener.
[398.]Vögel sind Unglücksverkündiger.
[399.]Anzeichen von Feuersbrünsten.
[400.]Die brennende Bergwitterung zeigt Erze an.
[401.]Ein Wunderzeichen am Himmel zeigt Krieg an.
[402.]Ein Sturm ist Anzeichen des böhmischen Bauernkrieges.
[403.]Ungestümes Wetter zeigt Krieg an.
[404.]Heulendes Wasser zeigt Unglück an.
[405.]Verschiedene Zeichen deuten auf die Gründung Johanngeorgenstadts.
[406.]Ein Zeichen für die rechte Feier des heiligen Abendmahls.
[407.]Die verschworenen Zechen am Mühlberge in Schneeberg.
[408.]Frevelhafte Worte beim Bergwerk werden bestraft.
[409.]In Chemnitz wird ein gottloser Spötter bestraft.
[410.]Der heillose Bäcker in Freiberg.
[411.]Die Görkauer Maskenhochzeit.
[412.]Meineid wird bestraft.
[413.]Der bestrafte Gotteslästerer in Zwickau.
[414.]Mönch und Kriegsknechte des Teufelsteins bei Lauter.
[415.]Die Oswaldskirche bei Grünhain.
[416.]Ein Fluch zerstört das Schloß auf dem Grauensteine.
[417.]Der Gottesleugner zu Nossen.
[418.]Vorboten der Pest.
[419.]Wodurch in Freiberg die Pest einzieht.
[420.]Großhartmannsdorf wird durch die Zeitheide von der Pest verschont.
[421.]Bergglück unter besorglichen Wunderzeichen.
[422.]Ein Wunderzeichen zu Niederbobritzsch.
[423.]Ein himmlisches Wunderzeichen zu Freiberg.
[424.]Ein himmlisches Wunderzeichen in Wiesenthal.
[425.]Eine wunderbare Himmelserscheinung bei Gottesgab.
[426.]Kreuze fallen vom Himmel.
[427.]Ein Topf schwitzt zu Öderan Blut aus.
[428.]Blutzeichen.
[429.]Ein längst verstorbenes Kind blutet.
[430.]Blutende Geweihe in Schneeberg.
[431.]Ein wunderbarer Schuß in Schneeberg.
[432.]Der krumme Schuß in Zwickau.
[433.]Perlenschoten in Wiesenthal.
[434.]Brot wird aus weißer Erde gebacken.
[435.]Gottes-Speise bei Zwickau.
[436.]Körnerregen.
[437.]Wallfahrten zum Bade Wolkenstein.
[438.]Die Kapelle des St. Jobs in Wiesenbad.
[439.]Wallfahrten nach Freiberg zu einem wächsernen Marienbilde.
[440.]Das wunderthätige Marienbild in Ebersdorf.
[441.]Die Muttergottesstatue in Maria-Sorg.
[442.]Das Marienbild bei Klösterle.
[443.]Das Marienbild in Mariaschein.
[444.]Das Ölbild in der Steiner Pfarrkirche.
[445.]Die heilige Georgenfahne zu Tharand.
[446.]Das Wunschfläschchen.
[447.]Die Tempiskapelle zwischen Komotau und Görkau.
[448.]Sieben versteinerte Jungfrauen.
[449.]Wie die große Glocke auf der Marienkirche zu Zwickau ihre Stimmung bekommen hat.
[450.]St. Wolfgang zu Freiberg.
[451.]Der Fallsüchtige in der Kirche zu Annaberg.
[452.]Ein Totenschänder wird entdeckt.
[453.]Eine Wundersage von dem Stücke des Kreuzes Christi in der Marienkirche zu Zwickau.
[454.]Das Marienbild in der Kirche zu Fürstenau.
[455.]Die Fußtapfen der heiligen Maria.
[456.]Die heilige Maria im Erzgebirge.
[457.]Der heilige Petrus in Eisenberg.
[458.]Die Fußspur des heiligen Wolfgang bei Graupen.
[459.]Der Hengstberg bei Hengstererben.
[460.]Das Mönchsgesicht an der Kirche zu Schlettau.
[461.]Die Totenhand in Buchholz.
[462.]Der Doppelgänger zu Wiesenthal.
[463.]Arndts Paradiesgärtlein ist unverbrennlich.
[464.]Das Meteoreisen in Elbogen.
[465.]Der Köhler von Klingenthal.
[466.]Vom flinken Knechte zu Rechenberg.
[467.]Warum die Eisenberger Kapelle nicht vollendet wurde.
[VIII.] Völker-, Helden- und Geschlechtssagen.
Vorbemerkungen.
[468.]Von den alten Wenden bei Eibenstock.
[469.]Rottmannsdorf von Wenden bewohnt.
[470.]Der Riese Einheer.
[471.]Schwanhildis.
[472.]Libussas Tanzplatz.
[473.]Die Herren von Einsiedel.
[474.]Die Herren von Rechenberg.
[475.]Die Herren von Sebottendorf.
[476.]Das Geschlecht Callenberg.
[477.]Die Familie von Berbisdorf.
[478.]Die Herren von Hartitzsch.
[479.]Die Herren von Pardubitz.
[480.]Das Geschlecht von Vitzthum.
[481.]Die Herren von Wildenfels.
[482.]Die Herren von Ortwinsdorf.
[483.]Das Geschlecht von Arnim.
[484.]Das Geschlecht von Auerswald.
[485.]Die Herren von Bünau.
[486.]Die Ritter von Bärenstein.
[487.]Das Geschlecht von Lüttichau.
[488.]Das Wappenschild der Schönburge.
[489.]Woher das Wappen der Herren von Schönberg entstanden ist.
[490.]Wie die Herren von Römer zu Zwickau zu ihrem Wappen gekommen sind.
[491.]Die Siebenschläfer.
[492.]Die Türkenheide.
[493.]Die Korporallöcher bei Schönau.
[IX.] Ortssagen.
Vorbemerkungen.
[494.]Entdeckung der Freiberger Silbererze.
[495.]Der Anfang der Stadt Freiberg.
[496.]Stellen, wo in Freiberg das erste Bergwerk fündig wurde.
[497.]Ursprung der Bergwerke bei Nossen.
[498.]Die Entdeckung der Silbererze des Schneebergs.
[499.]Entdeckung der Altenberger Zwitter.
[500.]Entdeckung der Zinnerze bei Fürstenau, Mückenberg und Graupen.
[501.]Anfang des Bergwerks am Schreckenberge bei Annaberg.
[502.]Ein Pferd entdeckt die Silbererze des St. Georg in Schneeberg.
[503.]Die Entdeckung des Freudensteiner Ganges zu Schneeberg.
[504.]Die Entdeckung der Silbergänge zu Joachimsthal.
[505.]Ein Zain Goldes wird mit dem Getreide abgeschnitten.
[506.]Die Entdeckung der reichen Zeche St. Lorenz bei Abertham.
[507.]Der Fronleichnamsstollen bei Annaberg.
[508.]Die Entstehung von Schöneck.
[509.]Der Ursprung des Schlosses Bärenstein.
[510.]Die Stiftung des Klosters Altzella.
[511.]Ursprung von Dippoldiswalde.
[512.]Ursprung der Stadt Öderan.
[513.]Die Gründung von Mittelsayda.
[514.]Die Gründung des Dorfes St. Michaelis.
[515.]Die Gründung der Kirche zu Niederschönau.
[516.]Der Ursprung des Dorfes Waschleite.
[517.]Ursprung des Dorfes Geyersdorf.
[518.]Ursprung des Namens Buchholz.
[519.]Ursprung des Namens Grünstädtel.
[520.]Gründung und Name des Dorfes Zschorlau.
[521.]Entdeckung des Karlsbader Sprudels.
[522.]Entdeckung der Heilquellen in Teplitz.
[523.]Die Namen der Stadt Zwickau.
[524.]Ursprung des Dorfnamens Rittersberg.
[525.]Gründung und Name der Stadt Werdau.
[526.]Der Name der Stadt Frankenberg.
[527.]Von dem Namen der Stadt Marienberg.
[528.]Ursprung und Name von Elterlein.
[529.]Ursprung des Namens Hermannsdorf (bei Elterlein).
[530.]Ursprung des Namens Crandorf.
[531.]Ursprung des Namens Grünhain.
[532.]Von dem Namen Hermannsdorf (bei Weißbach).
[533.]Entstehung des Namens Gottesgab.
[534.]Entstehung des Namens Abertham.
[535.]Ursprung des Namens der Stadt Platten.
[536.]Ursprung und Namensentstehung von Bäringen.
[537.]Die Entstehung von Jahnsbach bei Thum.
[538.]Woher der Name des Dorfes Müglitz bei Lauenstein stammt.
[539.]Ursprung des Namens Wolkenstein.
[540.]Ursprung des Namens Eibenstock.
[541.]Der Name des Schlosses Pürstein.
[542.]Ursprung des Ortsnamens Reitzenhain.
[543.]Ursprung und Name des Bergstädtchens Brand.
[544.]Ursprung des Dorfnamens Weißenborn.
[545.]Ursprung des Namens Conradsdorf.
[546.]Von dem Namen des Dorfes Ursprung.
[547.]Der Name des Dorfes Wüstenbrand.
[548.]Der Name des Dorfes Crossen.
[549.]Die frühere Lage und der Name von Gersdorf.
[550.]Der Ursprung des Ortsnamens Silberstraße.
[551.]Ursprung der Namen Frauenstein, Purschenstein, Pfaffroda u. Rechenberg.
[552.]Der Name des Fleckens Bockau.
[553.]Ursprung des Ortsnamens Remse.
[554.]Der Ursprung der Bergstadt Sebastiansberg.
[555.]Der Name der Stadt Sonnenberg.
[556.]Der Name der Stadt Falkenau.
[557.]Die Entstehung des Namens Neudeck.
[558.]Die Entstehung des Namens Frühbuß.
[559.]Über den Namen des Dorfes Sauersack.
[560.]Ursprung des Namens Sorgenthal.
[561.]Name und Ursprung der Stadt Weipert.
[562.]Von dem Ortsnamen Stolzenhahn.
[563.]Die Entstehung des Ortsnamens Einsiedel.
[564.]Der Name der Halsbrücke bei Freiberg.
[565.]Die Namen von Ortmannsdorf, Mülsen St. Niklas und St. Jacob.
[566.]Über den Namen des Dorfes Lichtenberg bei Frauenstein.
[567.]Ursprung des Namens Dörnthal.
[568.]Deutung des Namens Weiters-Wiese.
[569.]Von den Namen Schellenberg und Lichtenwalde.
[570.]Von den Namen Streitwald, Beutha, Affalter und Lößnitz.
[571.]Der frühere Name von Lichtenstein.
[572.]Der Zeisigstein und der »Storch« bei Frauenstein.
[573.]Der Predigtstuhl bei Rabenau.
[574.]Das Brautbett bei Rabenau.
[575.]Der Katharinenstein bei Lauenstein.
[576.]Die Kutte bei Elterlein.
[577.]Sechs Brüder bei Geyer.
[578.]Die Dreibrüderhöhe bei Marienberg.
[579.]Die Waldung »Reue« bei Waldkirchen.
[580.]Woher der Name des Waldgrundes »Bär« bei Blauenthal stammt.
[581.]Der Ursprung des Felsnamens Bärenstein.
[582.]Der Ursprung des Namens Mückenberg mit dem Mückentürmchen.
[583.]Ursprung des Namens Fastenberg.
[584.]Der weiße Helm, eine Anhöhe bei Öderan.
[585.]Ursprung des Bergnamens »Schweizer«.
[586.]Ursprung des Namens Silberbach.
[587.]Ursprung des Namens Höllengrund im Öderaner Walde.
[588.]Das Schulmeisterbächel bei Wildenthal.
[589.]Der Spitzberg bei Pfaffengrün.
[590.]Der Dreimännerberg.
[591.]Der Rockenstein bei Schönheiderhammer.
[592.]Ursprung des Namens Riesenberg bei Sosa.
[593.]Deutung des Bergnamens Mehltheuer bei Stein.
[594.]Der Claußberg in Schneeberg.
[595.]Der Galgenberg bei Euba.
[596.]Das Buttertöpfchen bei Frauenstein.
[597.]Der Taufstein im Pechtelsgrüner Walde.
[598.]Der letzte Heller und die Teufelskanzel am Schottenberge bei Annaberg.
[599.]Das rote Wässerchen bei Jöhstadt.
[600.]Von den Namen einiger Brunnen.
[601.]Ursprung der Namen verschiedener Zechen.
[602.]Die alte Mordgrube bei Freiberg.
[603.]Ursprung des Namens Pacemmühle bei Schneeberg.
[604.]Die Mordhütte bei Weiters-Wiese.
[605.]Das Stadtwappen von Geyer.
[606.]Das Wappen der Stadt Kirchberg.
[607.]Das Stadtwappen von Öderan.
[608.]Das Stadtsiegel von Frankenberg.
[609.]Das Gerichtssiegel von Rabenau.
[610.]Das Stadtsiegel von Zöblitz.
[611.]Das Wappen der Stadt Zwickau.
[612.]Das Wappen der Stadt Freiberg.
[613.]Das Denkbild zum Stadtwappen von Scheibenberg.
[614.]Siegel der Stadt Dippoldiswalde.
[615.]Siegel der Stadt Frauenstein.
[616.]Das Gemeindesiegel von Olbernhau.
[617.]Das Siegel des Dorfes Auerbach.
[618.]Wahrzeichen der Stadt Zwickau.
[619.]Die Wahrzeichen Freibergs.
[620.]Wahrzeichen von Crimmitschau.
[621.]Das Wahrzeichen von Chemnitz.
[622.]Das Wahrzeichen von Tharand.
[623.]Die Wahrzeichen von Schlackenwerth.
[624.]Die Wüstung Kraxdorf.
[625.]Breitenau wird entvölkert und Wüstung.
[626.]Die frühere Größe des Städtchens Platz.
[627.]Die frühere Größe und Bedeutung der Stadt Meerane.
[628.]Das Gemäuer und der böse Brunnen zwischen Marienthal u. Königswalde.
[629.]Das ehemalige Schloß Bödigen bei Dippoldiswalde.
[630.]Wüste Orte in der Gegend von Lößnitz und Hartenstein.
[631.]Die wüste Mark Oberopritz.
[632.]Wüste Marken in der Gegend von Chemnitz.
[633.]Wüste Marken bei Augustusburg.
[634.]Von früheren Vesten bei Schneeberg.
[635.]Die Wüstungen Erbendorf und Großmitweida.
[636.]Die Wüste Mark Eibendorf.
[637.]Die Wüste Mark Nennigkau.
[638.]Wüstungen bei Bärenstein.
[639.]Wüstungen bei Freiberg und Öderan.
[640.]Wüstungen in der Herrschaft Glauchau.
[641.]Die Wüstung Sahnau.
[642.]Die Wüstung Rappendorf.
[643.]Die Wüstung Boberau.
[644.]Die Wüstungen Haselbrunn und Erlich bei Schöneck.
[645.]Die wüste Mark Warnsdorf bei Grillenburg.
[646.]Die ehemalige Burg Sohra.
[647.]Alt-Elbogen.
[648.]Die Grillenburg.
[649.]Die Wüstung Lützen bei Frankenberg.
[650.]Der »Niklas« am Krudumberge bei Elbogen.
[651.]Die frühere Lage der Stadt Frauenstein.
[652.]Die ehemalige Lage von Preßnitz.
[653.]Die ehemalige Lage der Stadt Kirchberg.
[654.]Der Friedensstein am Streitwalde bei Zwönitz.
[655.]Der Peststein bei Rauenstein.
[656.]Der rote Stein auf der Kirchgasse zu Annaberg.
[657.]Das Kreuz und der Kelch bei Wolkenstein.
[658.]Zeichen auf dem Katzensteine bei Marienberg.
[659.]Die zwei Messer zu Eibenstock.
[660.]Das Steinkreuz bei Schlettau.
[661.]Das Steinkreuz in Werda bei Falkenstein.
[662.]Der Denkstein zwischen Hauptmannsgrün und Waldkirchen.
[663.]Der Denkstein im Streitwalde bei Hirschfeld.
[664.]Der Stein an der alten Frühbußer Straße.
[665.]Der Denkstein in Fürstenwalde.
[666.]Drei Steinkreuze bei Lößnitz.
[667.]Das steinerne Kreuz vor der Johanniskirche in Chemnitz.
[668.]Die drei Kreuze bei Brand.
[669.]Das Hahnenkreuz bei Görkau.
[670.]Beim roten Kreuze in Schmiedeberg.
[671.]Das Kreuz in Böhmisch-Moldau.
[672.]Der Stein mit dem Kreuze in Bärenwalde.
[673.]Das Arnodenkmal bei Klaffenbach.
[674.]Die Marterlinde in Dorfchemnitz bei Sayda.
[675.]Von einem Zweikampfe in Dorfchemnitz.
[676.]Das Marienbild in Maria-Kulm.
[677.]Das Zedelsbild in Weidmannsruhe.
[678.]Das Schnitzwerk in der Kirche zu Neumark.
[679.]Die Walfischrippen in Zwota.
[680.]Ein Eber wühlt bei der »alten Zelle« bei Nossen zwei Glocken aus.
[681.]Eine Glocke der Lungwitzer Kirche ist von einer wilden Sau ausgewühlt worden.
[682.]Die Glocke von Jahnsgrün.
[683.]Die unterirdischen Glocken im Kranichsee.
[684.]Die Stadt auf dem Steinberge bei Burkhardsgrün.
[685.]Die große Glocke in Geyer.
[686.]Die Barbarakapelle in der Dippoldiswalder Heide.
[687.]Die Kapelle in Unterwiesenthal.
[688.]Der Marienaltar im Hirschgrunde bei Abtei-Lungwitz.
[689.]Das Goldschiffchen in der Kirche zu Ebersdorf.
[690.]Die Geißelsäule in der Schloßkirche zu Chemnitz.
[691.]Der Hauptaltar in der Kirche zu Annaberg.
[692.]Die Domkanzel in Freiberg.
[693.]Der Donatsturm zu Freiberg.
[694.]Der Marterturm auf Hassenstein.
[695.]Der Mohr im Schlosse zu Nossen.
[696.]Die Tabakstanne zwischen Thalheim und Stollberg.
[697.]Die Eichen zu Callnberg.
[698.]Sagen von der Schloßkirche zu Chemnitz.
[699.]Das zürnende Steinbild zu Nossen.
[700.]Der Frau-Mutterstuhl zu Oberforchheim.
[701.]Das Schächerhäusel bei Geyer.
[702.]Die St. Blasiuskirche zu Niederzwönitz.
[703.]Das wandernde Haus in Zinnwald.
[704.]Die unterirdische Verbindung des Schlosses Wildenfels mit benachbarten Schlössern.
[705.]Der Judenborn zu Sayda.
[706.]Der Mühlengrabenstollen bei Schloß Scharfenstein.
[707.]Des Keglers Pflaster in Schneeberg.
[708.]Die übermütige Rede eines Schneebergers wird bestraft.
[709.]1500 Gulden geben einen silbernen Löffel und einen kupfernen Fischkessel.
[710.]Üppiges Leben in den Bergstädten wird mit Verarmung bestraft.
[711.]Eine Vogelbirne wird um 1500 Gulden verkauft.
[712.]Billig verkaufte Häuser in Schneeberg.
[713.]Historia, wie Silbererz im Holz gewachsen.
[714.]Reiche Ausbeute zu Mildenau.
[715.]Kostbarer Sand zum Häuserbau in Schneeberg.
[716.]Weshalb keine Hoffnung auf ergiebigen Bergbau da war.
[717.]Silberhaltige Schlacken werden von der Mulde fortgeführt.
[718.]Untergang der Höckendorfer Silberbergwerke.
[719.]Die Grabmäler der Ritter von Theler.
[720.]Vom früheren Bergbau in Niklasberg und Böhmisch-Moldau.
[721.]Das verschwundene Bergwerk im Theesenwalde.
[722.]Wie der Zwickauische Kohlenberg brennend wurde.
[723.]Ein kaiserliches Regiment versinkt bei Freiberg durch einen Erdfall.
[724.]Von riesigen Schlangen im Erzgebirge.
[725.]Die Freiberger Bauernhasen.
[726.]Ursprung der ehemaligen Privilegien von Schöneck.
[727.]Das Märktlein Markersbach.
[728.]Die Räuberherberge im Hoyer bei Schneeberg.
[729.]Wittichs Schloß bei Glashütte.
[730.]Die dürre Bretmühle im Pöbelthale.
[731.]Der schwarze Teich auf Henneberg u. der Teufelsstein bei Johanngeorgenstadt.
[732.]Das Schloß auf dem Hohen Steine.
[733.]Das Raubschloß auf dem Lautersteine bei Zöblitz.
[734.]Das Raubschloß Sommerstein.
[735.]Das Raubschloß auf dem Greifensteine.
[736.]Die Räuber auf Schloß Frauenstein.
[737.]Schloß Hauenstein.
[738.]Burg Neustein bei Görkau.
[739.]Das alte Schloß Mulda.
[740.]Tauben verraten das Schloß Schönfels.
[741.]Schön-Guta von Hassenstein.
[742.]Die heldenmütige Herrin des Schlosses Hartenberg.
[743.]Ein Beispiel von Vaterlandsliebe.
[744.]Der Hauptmann Gecko von Lauenstein.
[745.]Der treue Haberberger von Freiberg.
[746.]Ein Freiberger Bürger rettet Markgraf Friedrich dem Freidigen das Leben.
[747.]Der Ritter von Bärenstein und der Löwe.
[748.]Ein Ritter von Schönberg wird von den Hussiten gejagt.
[749.]Hertha von der Planitz rettet die Kirche zu Öderan.
[750.]Die Zerstörung des Klösterleins »alte Zelle« bei Nossen.
[751.]Herzog Albrecht hält auf einer Silberstufe Tafel.
[752.]Der Kretscham und Fürstenbrunnen bei Neudorf an der Sehma.
[753.]Die Prinzenkleider in der Kirche zu Ebersdorf.
[754.]Von der Erbauung der Muldenbrücke zu Nossen.
[755.]Kunigunde Mathesius von Öderan.
[756.]Maximilian II. im Tharander Walde in Lebensgefahr.
[757.]Die Söhne des Ritters Conrad von Theler.
[758.]Der treue Rat von Freiberg.
[759.]Die Erfindung des Spitzenklöppelns.
[760.]Cristoph Schürer.
[761.]Dr. Luther vergilt einem Bergmanne zu Altenberg Böses mit Gutem.
[762.]Die vierzehn Nothelfer bei Gottleuba.
[763.]Harras der kühne Springer.
[764.]Der Trompeterfelsen bei Seifersdorf.
[765.]Der Kärrner zu Stollberg.
[766.]Die lange Schicht zu Ehrenfriedersdorf.
[767.]Die Brautgabe aus der Kirche zu den vierzehn Nothelfern bei Reichstädt.
[768.]Das steinerne Herz im Schwarzwasser.
[769.]Wie Meerane ehemals in üblem Rufe gestanden hat.
[770.]Die Entdeckung der Topase des Schneckensteins.
[771.]Das Paradies zu Zwickau.
[772.]Der Leichnam des Grafen Joachim Andreas Schlick.
[773.]Wie Bernsbach seine Waldungen verlor.
[774.]Aus welchem Grunde der Pfarrherr zu Reinsdorf Getreidezins erhielt.
[775.]Warum in Zwickau kein Kürschner zum Ratstand gezogen wurde.
[776.]Ein altes Recht der Töpfer von Dippoldiswalde.
[777.]Warum die Griesbacher Gemeinde keinen eigenen Pfarrer hat.
[778.]Wie das Schnorr'sche Chor in der St. Wolfgangskirche zu Schneeberg eine Thür von außen erhielt.
[779.]Der erste Klöppel in Annaberg.
[780.]Das Geschwistergrab in der Kirche zu Annaberg.
[781.]Das Blutopfer des Baumeisters der Kirche zu St. Jacob in Chemnitz.
[782.]Die Zipperleinkur in Annaberg.
[783.]Der Blutfleck auf dem Pfarrhofe zu Elterlein.
[784.]Die Bäuerin in Frohnau.
[785.]Die beiden Brüder zu Frohnau.
[786.]Das Mönchskalb zu Freiberg.
[787.]Die Abschiedstanne zwischen Mitweida und Gottesgab.
[788.]Die Fichte auf dem Gottesacker zu Annaberg.
[789.]Die drei Eichen im Gründel bei Glauchau.
[790.]Woher der Name Preiselbeere stammt.
[791.]Was der Name Wismut bedeutet.
[792.]Woher die alte Bezeichnung »Schnieber« für Groschen stammt.
[793.]Redensarten.
a. Zwickau gehört zum Vogtlande.
b. Der Kas is och darnoch.
c. Kein Hammerschmied stirbt, sondern er kommt von der Welt, man weiß nicht wie?
d. Man kann die sächsischen Eisenhämmer so wenig aufhalten, als die schwedischen Truppen.
e. Vom Silbergehalt unscheinbarer Steine.
f. Fägel schweiget seine Gäste.
g. Toffel, das gilt dir auch mit.
h. Der Narr ist aus dem Häusel gekommen.
i. Die Schlimmen von Öderan.
k. Je, daß dich der Bär herze.
l. Vom früheren Wohlleben in den Bergstädten.
m. Redensarten Herzog Georgs.
n. Weshalb man die Gottesgaber scherzweise »die Wölfe« nennt?
o. Anhang. Sprichwörter und Rätsel.
[794.]Wie es kam, daß die Böhmisch-Wiesenthaler Kirche auf ihrem jetzigen Platze erbaut wurde.
[795.]Von der Klugheit der Hauptmannsgrüner.
[796.]Wie die Ebelsbrunner den Mond fangen wollten.
[797.]Eine Eigentümlichkeit des Schlosses Augustusburg.
[798.]Sprüche von der Stadt Freiberg.
[799.]Das Todaustreiben.
[800.]Der Totenteich bei Tharand.
[801.]Altes Fastnachtsspiel der Bergleute.
[802.]Der Streittag der Freiberger Bergleute.
[803.]Der Schwerttanz der Tuchknappen in Chemnitz.
[804.]Strafe für zänkische Weiber.
[805.]Strafe für liederliche Weibspersonen.
[806.]Wie das Lehen gereicht wurde.
[807.]Gebrauch bei einer zweiten Verheiratung.
[808.]Das Bärenprivileg für Lößnitz.
[Anhang.]
[809.]Der Wegzug der Zwerge.
[810.]Der gespenstische Hund bei Unterscheibe.
[811.]Der Schmiedmönch von Thierfeld.
[812.]Warum einer von den Eingängen in die St. Wolfgangskirche zu Schneeberg zugemauert wurde.
[813.]Die Befreiung der geraubten Prinzen Albert und Ernst.
[814.]Der Berggeist erscheint in Roßgestalt. (Zu No. 159.)
[815.]Eines Schmieds Tochter in Platten ist vom Teufel besessen. (Zu No. 239.)
[816.]Das Gespenst in der Katzenmühle bei Buchholz. (Zu No. 247.)
[817.]Der Geldkeller auf dem Greifensteine. (Zu No. 284.)
[818.]Gottesspeise bei Zwickau. (Zu No. 435.)
[819.]Die Berggeister des Greifensteins beschenken einen Wandersmann. (Zu No. 537.)

I.
Göttersagen.

Von den Höhen des Erzgebirge dehnte sich nordwärts bis in die Gegenden von Chemnitz, Mittweida, Freiberg und Tharand der Miriquidi d. h. Schwarzwald aus, ein Stück des alten Germanien, welches Tacitus als ein Land voll grauser Waldungen oder abscheulicher Sümpfe bezeichnet. Auf den dichtbewaldeten Höhen und in den düsteren Thälern des Miriquidi wurde in jener Zeit die tiefe Stille nur von dem Geheul des Sturmes, dem Rauschen der Gewässer, dem Geprassel der zusammenstürzenden Riesenstämme, auf deren vermodernden Leibern wieder eine junge Vegetation emporwucherte, und dem Geschrei der Vögel und des zahlreichen Wildes unterbrochen; der Mensch hielt sich noch von dem unwirtlichen Gebirge fern, da er an seinem Fuße im Nord und Süd Raum genug für seine einsamen Wohnungen fand. Von der nördlichen Grenze an, ausgebreitet zwischen Saale und Elbe, waren die Hermunduren, im jetzigen Böhmen die Markomannen und in den südwestlich gelegenen Gauen, im nordöstlichen Baiern und im Vogtlande, die Varisker seßhaft. Da, wahrscheinlich schon am Anfange, besonders aber im letzten Viertel des 4. Jahrhunderts unserer Zeitrechnung, begann die Erschütterung, das Drängen und Vorrücken der Völker. Die slavischen Stämme rückten von Osten her vor. Zwischen 454 und 495 drangen die Czechen in Böhmen ein und ungefähr zu gleicher Zeit kamen aus der Weichsel- und Odergegend die Milczener, Lusitzer, Lutitzier, Obotriten und Sorben bis in die später sächsischen, mecklen- und brandenburgischen Länder. Von diesen rückten die Sorben oder Serben, deren Name sie ganz besonders als ackerbautreibendes Volk bezeichnet, in das spätere Meißnische, und da 531 von den Franken und Sachsen das mächtige Reich der Thüringer vernichtet wurde, westwärts bis zur Saale vor. Die Sorben waren demnach die unmittelbar nördlichen Nachbarn des alten Miriquidi, und sie gründeten sehr bald in den fruchtbaren Niederungen und Thälern Orte und bebaueten das Land. Aber noch wurde dieses Volk von der Ansiedelung auf den rauhen unwirtlichen Waldhöhen abgeschreckt, bis endlich nach den langen Vernichtungskämpfen der mächtigen deutschen Kaiser im 9. Jahrhunderte, denen die Erbauung der Burg Meißen (928 oder 929) folgte, und ganz besonders als unter Otto I. die Grafen Hermann Billung und Gero glücklich die letzte Erhebung an der niedern Elbe und in den Lausitzen niedergeschlagen, die Macht der Slaven völlig gebrochen war. Der Tributpflichtigkeit zu entgehen, festhaltend an dem Glauben ihrer Väter, erfüllt mit tiefem Haß gegen die christliche Geistlichkeit, welche von ihren Einkünften an Getreide und Vieh, Leinwand, Honig und Wachs den zehnten Teil forderte, zogen sich nun nach den für ihr Volk unglücklichen Kämpfen zahlreiche sorbische Familien in das unfreundliche und von wilden Tieren bevölkerte, aber ihnen doch Freiheit und Sicherheit gegen ihre Besieger verheißende Erzgebirge zurück, und so wurden bereits gegen Ende des 10. Jahrhunderts von diesen slavischen Einwanderern daselbst einzelne feste Niederlassungen gegründet. Immer höher stiegen sie, vorzugsweise wohl in den Thälern und so dem Laufe der Gewässer entgegen, auf der nordwestlichen Senkung des Gebirges bis ungefähr zur Linie Eibenstock-Schlettau-Zöblitz-Sayda auf. Erst vom 12. Jahrhundert an, da das Gebirge durch die Entdeckung reicher Silbererze zum Erzgebirge wurde, drangen auch die Deutschen zahlreicher vor, gründeten Städte und Dörfer, und das germanische Element verschlang sehr bald die slavischen Reste, wo sich dieselben bis dahin noch in einiger Selbständigkeit erhalten hatten. Wohl erhielt sich noch, wenigstem am Fuße des eigentlichen Gebirges, ihre Sprache, denn im Jahre 1327 wurde der Gebrauch derselben bei den Zwickauer Gerichten und in Meißen sogar erst 1424 verboten (Rich. Andree, Wendische Wanderstudien, S. 143.); jedoch auch in den höher gelegenen slavischen Ansiedelungen wird die Muttersprache nach Berührung mit den später vorgedrungenen Deutschen nicht sobald erloschen sein, da viele slavische Worte, die selbst in der Gegenwart nicht verschwunden sind, von den Deutschen festgehalten wurden.

Wenn wir nun vom Erzgebirge übereinstimmend mit dem Vogtlande und der Lausitz wissen, daß sich germanische und slavische Bewohner in die Kultur des Bodens teilten, daß demnach von beiden Volksstämmen mythische Sagen in das Gebirge verpflanzt und im Laufe der Jahrhunderte von den nachfolgenden Generationen, wenn auch vielfach umgewandelt, festgehalten wurden, so mögen doch die verhältnismäßig spät und nur sporadisch gegründeten Niederlassungen eine Ursache davon sein, daß wir solche Sagen, denen eine naturreligiöse Bedeutung innewohnt, in unserm Gebirge sparsamer, als in den vorhingenannten Provinzen mit dem Volksleben verwachsen finden. Besonders sparsam sind die eigentlichen Göttersagen, welche uns heidnische Gottheiten mit ihren Namen vorführen, oder welche früher geheiligte Plätze durch die ihnen innewohnende Poesie gleichsam erklären. Wo uns einige deutsche Göttergestalten entgegentreten, da sind dieselben jedenfalls durch spätere Einwanderer in unser Gebirge verpflanzt und möglicher Weise infolge zufälliger Ähnlichkeiten der neuen Niederlassungen mit Orten der verlassenen Heimat auf erstere übertragen worden. Dies gilt zunächst von den Ueberlieferungen, welche im Erzgebirge einen Götzen Crodo verehrt sein lassen. In Bothes 1492 erschienener »Kroneka der Sachsen« tritt zuerst die Nachricht auf, daß man bei Goslar auf der Harzburg das Bild eines alten Götzen, mit Namen Crodo, der als Krankenhelfer galt, verehrt habe, jedoch wurde später nachgewiesen, daß diese Nachricht eine erfundene ist, daß es also einen Sachsengott, der diesen Namen führte, nicht gegeben hat. Immer aber ist hierbei erwähnenswert, daß eine unserer Volkssagen einen Platz, an welchem der »Krankenhelfer« verehrt wurde, in die Nähe von Meerane verlegt, von wo aus früher bis zum Anfange dieses Jahrhunderts die sogenannten »fahrenden Ärzte« ihre jährlichen, oft sehr weiten Reisen unternahmen.

Bergleute deutscher Abkunft aus dem Harze waren ja, wenn wir von dem einige Jahrhunderte früheren Eisenbergbau und den hüttenmännischen Arbeiten der Slaven auf der südlichen und nördlichen Abdachung des Gebirges absehen (K. Schurig, Beiträge zur Geschichte des Bergbaues im sächs. Vogtlande, Plauen 1875, S. 2), die ersten, welche im Erzgebirge Bergwerke auf edle Erze anlegten und z. B. 1171 nach Mollers Chronik von Freiberg die Gründung dieser Stadt veranlaßten. Liegt es da nicht nahe anzunehmen, daß durch solche Bergleute und andere deutsche Einwanderer aus Baiern und der Oberpfalz auch germanische Göttersagen neben anderen Überlieferungen in die neue Heimat verpflanzt wurden, in welche ja von ihnen, wie M. Körner in seinen Bockauischen Nachrichten (1758, S. 278 und 279) nachweist, auch die Benennungen von Bergen und Ortschaften, sowie von kleinen Gewässern aus der alten Heimat übertragen wurden?

Weiter verweist die Sage vom Herdabilde bei Zwickau ganz deutlich auf die Ueberlieferung von der mütterlichen Gottheit der Erde Nerthus (Herda, altnord. Jördh), welche, nachdem sie in ihrem von Kühen gezogenen Wagen im Lande umhergeführt worden war und frohe Tage und Frieden gebracht hatte, in dem heiligen See auf Rügen gebadet wurde. (Grimm, deutsche Myth. 1835, S. 155. Mannhardt, die Götter der deutschen und nord. Völker, 1860, S. 316.)

Anders ist es mit zwei slavischen Göttern, welche im erzgebirgischen Sagenkreise auftreten, dem Triglav und Ladon. Triglav oder Triglas, ein Hauptgott oder vielmehr eine Göttertrias der Wenden, welche in Stettin einen der vornehmsten Tempel hatte, wurde als eine Person mit 3 Köpfen dargestellt. Bei den Wenden auf Rügen waren in ihr die drei Gottheiten Swantowit, Radegast und Prowe vereinigt, und daß auch die Slaven an der Mittelelbe, Mulde und Saale eine göttliche Trias gehabt haben mögen, ist deshalb anzunehmen, weil die slavischen Völkerschaften in den Hauptlehren ihrer Religion größtenteils übereinstimmten. (Liebusch, Skythika, 1833, S. 198 und 205.) Unterstützt wird diese Annahme durch folgende Mitteilung des Albinus (Meißnische Land- und Bergchronik, S. 184 und 149): »Man hat im Lande zu Meisen auch, wie ich berichtet bin, an etlichen Orten alte Bilder in Stein gehauen mit dreyen Angesichten gefunden. Vnd ist sonderlich zu Grimma auff der Brücken eines dergleichen zu sehen gewesen, daran drey Angesicht vnter einem Hütlein. Dannen her denn zu achten, daß die Sorben diesen Abgott (den Triglas), wie ihre Nachbarn auch geehret«.

Ladon wird in unserer Sage ein Kriegsgott genannt. Nach Liebusch (Skythika, S. 155) war Ladon ursprünglich der Mondgott und hieß wahrscheinlich als Mondgöttin Lada; dieselbe war in ihrer Funktion der russischen Led und der polnischen Leda ähnlich, weshalb man sie mit dem Mars verglich; als Mondgöttin war sie zugleich Todesgöttin im Kriegskampfe. – Noch mag erwähnt werden, daß sich auch nach Vernaleken eine Erinnerung an den Perun, die slavische Gewittergottheit, in Eisenberg auf dem böhmischen Abfalle des Erzgebirges erhalten hat.

Ebenso sparsam wie die Überlieferungen von heidnischen Göttern sind diejenigen von Opferplätzen. Der Volksmund nennt bei uns nur wenige Haine, welche wir als einst geheiligte Orte ansehen könnten; aber weiter liegt die Vermutung sehr nahe, daß der Taufstein bei Oberkrinitz, welcher mit seinen Vertiefungen den zahlreichen Opfersteinen im Fichtelgebirge und der Lausitz ungemein ähnlich ist, ebenfalls in der heidnischen Vorzeit zu gottesdienstlichen Handlungen bestimmt war. Nach Dr. Kalina Ritter von Jäthenstein war auch der Berg, welcher heute die Ruinen der Burg Hassenstein bei Sonnenberg trägt, einst ein heidnischer Opferplatz, da innerhalb des Schloßhofes daselbst Asche, Kohlen, Knochen und Urnenreste nicht selten gefunden wurden. (Erzgebirgszeitung, 4. Jahrg., 1. Heft, S. 19.) Endlich mögen noch aus der Gegend des Bergstädtchens Graupen der Rosen- und Geiersberg als alte Kultusstätten genannt werden. Wenn nun auch Albinus in seiner Meißnischen Bergchronik (S. 98) bei dem Jahre 932 schreibt: »Die Sorben sind endlich durch die christliche Religion so weit gebracht, das sie sich ihrer barbarischen gewohnheit des stehlens und raubens geschemet«, so teilt doch wieder Christian Knauth in seiner Sorbenwendischen Kirchengeschichte (S. 145) mit, daß der Bischof Bruno II. von Meißen den St. Petridom in Bautzen an Stelle einer älteren Kirche im Jahre 1213 ausdrücklich zu dem Zwecke gegründet habe, um die Sorben der Lausitz und Meißens zum Christentume zu bekehren; denn dieselben »steckten annoch in großer geistlicher Finsternis, führten wohl den christlichen Namen, hatten aber keine oder wenige Erkenntnis vom Christentum; hingegen waren sie mit heidnischen Irrtümern behaftet, lebten heidnisch, und einige mochten auch wohl hin und wieder im Verborgenen, in Wäldern und Heiden, ihre heidnischen Greuel treiben.«

Diese Stelle wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch auf die im Erzgebirge zerstreut lebenden Sorben angewendet werden können; denn es ist wohl anzunehmen, daß dieselben bei ihrer Abgeschiedenheit in dem einst fast undurchdringlichen Miriquidi noch längere Zeit ihre Gottheiten verehrten. Obschon die zuerst von M. Körner ausgesprochene Meinung, daß in dem Thale, in welchem sich jetzt das Dorf Bockau hinzieht, einst ein slavischer Gott verehrt worden sei, der den Namen des Ortes veranlaßte, hinfällig geworden ist, da man Bockau nicht als »Gottesdorf« oder »Gotteshain,« sondern als »Buchholz« oder »Buchwald« zu deuten hat, so weist doch dafür nach Immisch (Die slavischen Ortsnamen im Erzgebirge, 1866) der Name des Dorfes Klaffenbach bei Chemnitz, obschon er wie ein deutsches Wort klingt, in seiner Ableitung von den slavischen Worten hlowa (oberlaus. wendisch), glawa (niederlaus. wendisch), hlawa (czechisch) = Haupt, Kopf und bòh = Gott, also in seiner Deutung als »Hauptgott,« auf einen Platz hin, an welchem ein slavischer Gott verehrt wurde. Die Geschichte erzählt auch, daß im Jahre 892 der Bischof Arno von Würzburg auf der Klaffenbacher Höhe, als er den daselbst zum Götzendienste zahlreich versammelten Heiden das Christentum predigte und die Messe las, von letzteren ermordet wurde (Immisch a. a. O.).

Endlich ist noch auf zwei Plätze hinzuweisen, welche offenbar zu gottesdienstlichen Handlungen bestimmt waren; dabei mag es jedoch dahin gestellt sein, ob hier slavischen Gottheiten geopfert wurde, oder ob die Plätze vielleicht schon einer früheren germanischen Bevölkerung zu Kultuszwecken gedient haben. Es sind zwei Steinkreise, von denen der eine, auf dem Borberge bei Kirchberg, nur noch zu einem kleinen Teile an der Westseite eines Granitplateaus vorhanden ist, während der größere Teil im Jahre 1848 abgetragen wurde. Der andere Überrest aus dem grauen Altertume ist ein Doppelsteinkreis auf dem Burgberge zwischen Mulda und Lichtenberg. Beide Kreise lehnen sich hier an einen steil abfallenden Porphyrfelsen, der in der Mitte zu einer felsigen Kuppe aufragt, an, und wie auf dem Borberge liegt innerhalb der Steinwälle ein in das Gestein gearbeiteter Brunnen, in welchem nach der Volkssage das Wasser niemals verschwinden soll. Dieser Brunnen heißt an beiden Örtlichkeiten »Jungfernbrunnen.« Es gleichen beide Steinkreise, die einzigen, welche zur Zeit in dem Erzgebirge bekannt geworden sind, denen in der Lausitz und in Böhmen, so daß wohl die Annahme, nach welcher wir es an diesen Orten mit einst den Göttern geweihten Plätzen zu thun haben, eine berechtigte ist. Wünschenswert wären Nachgrabungen nach etwaiger Asche oder Kohlenresten.