Fußnoten.

[1] Am Eingang der Villa Reale befinden sich mehrere Restaurationen, Kaffeehäuser und so weiter, wo man trefflich serviert wird und Speisen und Getränke von der besten Qualität findet.

[2] Kalesso heißt in Neapel ein kleines, zweiräderiges, offenes Fuhrwerk, eine Art Kabriolet, in dem man mit Blitzesschnelle, selbstkutschierend, der Führer stellt sich hinten auf, das rasche kalabrische Pferd durch sein Rufen lenkend, fährt, und für den längsten Kurs nicht mehr als 10 Grani (etwa acht Kreuzer oder zwei Groschen) bezahlt.

[3] Pane tedesco nennt man in Rom das von deutschen Bäckern daselbst gebackene mürbe Brot. Die Zahl der deutschen Bäcker übertrifft die der einheimischen, und ihr Backwerk ist sehr beliebt.

[4] Auf jeder Stufe küssen die frommen Gläubigen den Schmutz, den die vor ihnen Hinaufknienden gemacht, wieder weg.

[5] Die Österreicher haben später zu Mailand bei einer ähnlichen Gelegenheit dieses Manöver einmal nachgemacht.

[6] Das Luthertum stand noch zur Zeit, als wir uns in Spanien befanden, in einem so furchtbaren Geruch, daß, als ich einmal im Gespräch mit einer hübschen Frau, der ich den Hof zu machen begann, sagte, ich sei ein Lutheraner, diese mir halb lachend erwiderte: ich möge doch keinen so gottlosen Scherz machen, und als ich das Gesagte ernstlich behauptete, versetzte: „O gehen Sie doch, Sie haben ja weder Hörner noch Klauen noch einen Schwanz!“ – So stellte man sich zu jener Zeit noch einen Lutheraner in Spanien vor, dank den Pfaffen, welche sie als so begabt schilderten.

[7] Ein alter Karmelitermönch hatte in der Tat einem französischen Offizier einmal ernstlich versichert, daß dies noch vor Christi Geburt geschehen sei, was bei der bekannten großen Unwissenheit dieser Herren Fratres eben nicht zu bewundern ist.

[8] Diese Geschichte, die zu voluminös ist, um sie hier ausführlich mitteilen zu können, ist schon unter dem Titel: „Rosaura oder der Domgeist zu Ravenna“, von dem toten Verfasser dieses Werkes in der fünfundsiebzigsten und deren folgenden Nummern der Zeitschrift des Phönix Jahrgang 1825, vollständig mitgeteilt worden.

[9] Als dieser Juwelier nach Offenbach reiste, um Besitz von seinem Wald zu nehmen, erklärte ihm aber der Premierminister des Fürsten, ein gewisser Geheimrat Goldner, daß Se. Durchlaucht nicht berechtigt seien, diesen Wald, der Staatsdomäne sei, zu verhandeln; der Mann geriet über diese Entdeckung zur Verzweiflung und erschoß sich.

Anmerkungen zur Transkription

Diese Ausgabe von 1916 wurde gegenüber der Erstausgabe von 1848/49 „um Weitschweifigkeiten und Wiederholungen verkürzt“, wie der Herausgeber im Nachwort konstatiert (Band 3). Die Kürzungen im Text wurden in der 1916’er Ausgabe folgerichtig in den Rubriken sowohl im Inhaltsverzeichnis am Anfang des Buches als auch am Beginn der jeweiligen Kapitel reflektiert. Wo dies versehentlich zu Diskrepanzen zwischen den beiden jeweiligen Rubriken geführt hatte, wurden in dieser eBook-Ausgabe nach eingehendem Vergleich mit der Erstausgabe die jeweils überzähligen Rubriken entfernt. Darüber hinaus wurde jedoch kein weitergehender Versuch unternommen, die generelle Übereinstimmung von Kürzungen im Text und im Inhaltsverzeichnis zu überprüfen.

Fußnoten wurden am Ende des Buches gesammelt.

Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigert. Weitere Änderungen sind hier aufgeführt (vorher/nachher):