Fußnoten:
[1] Der Herausgeber der unten folgenden Briefe hat kurz vor seinem am 5. März 1853 erfolgten Tode ihre Veröffentlichung beabsichtigt und sie mit dieser Einleitung begleiten wollen, deren Anfang zeigt, daß sie in den, vor Jahren, von dem Tode Goethe’s empfangenen lebhaften Eindrücken ihre erste Veranlassung gefunden hat.
Mehrere Mitglieder seiner Familie waren bisher der Herausgabe entgegen, haben sie aber jetzt gestattet, um die Wünsche eines geliebten Verstorbenen nicht unerfüllt zu lassen.
[2] In früheren Ausgaben „Dichtung und Wahrheit“ genannt.
Die unten folgenden Allegate beziehen sich auf den 22. Band von Goethe’s sämmtlichen Werken, Ausgabe von 1840.
[3] Kestner’s Beschreibung desselben Abends, des 9. Jun. 1772, in dem Fragmente eines Brief-Entwurfs, ist in [Nr. 2] der Documente enthalten.
[4] Auch besuchte bald darauf Kestner Goethen in Frankfurt. S. dessen Tagebuch [Nr. 10] der Documente.
[5] Ueber diesen Besuch S. Kestner’s Tagebuch [Nr. 19] der Documente.
[6] Der nachmalige Preußische Staatskanzler, Fürst von Hardenberg, damals Cammerrath in Hannover.
[7] Auf einem Balle zu Wolpertshausen machte Goethe Lottens erste Bekanntschaft. (S. [Nr. 2].)
[8] Goethe’s Schwester und Schlosser.
[9] Es hatte sich das falsche Gerücht verbreitet, daß Goué sich sollte erschossen haben.
[10] Es ist uns nicht bekannt, daß Er den Jerusalem in früheren Zeiten gekannt habe. Sollten etwa sieben Monate gemeint seyn?
Jerusalem kam erst im September 1771 nach Wetzlar.
[11] Er meint einen Kamm, von welchem auch in den Briefen [Nr. 35] und [37] die Rede ist.
[12] Hierunter sind Silhouetten verstanden.
[13] Goethes Werke, Ausgabe von 1840. Band 22. pag. 168.
[14] Ein Fac simile dieses Billets wird hier beigelegt.
[15] In Garbenheim, unter einem Baume liegend, sah Kestner Goethen zum ersten Male. (S. [Nr. 1].)
[16] Zu dessen Verständniß wird folgender Auszug aus Kestners Tagebuche dienen:
„d. 15. Aug. 1772..... ich ging mit Goethe noch Nachts bis 12 Uhr auf der Gasse spatzieren; merkwürdiges Gespräch, wo er voll Unmuth war und allerhand Phantasien hatte, worüber wir am Ende, im Mondenschein an eine Mauer gelehnt, lachten.“
[17] Das Format des Briefs ist gr. Folio.
[18] Kestners Nachrichten über den Tod Jerusalems, ([Nr. 28]) nachdem sie Goethe, laut seines Briefes [Nr. 30], hatte abschreiben lassen, erfolgten hierbei zurück.
[19] Lottens Geburtstag war der 11. Januar.
[20] Sey nicht allzu gerecht, und nicht allzu weise, daß du nicht verderbest.
[21] Auf der Rückseite des Originals dieses Briefes befindet sich eine iezt kaum noch sichtbare Bleistiftzeichnung von Goethe, vermuthlich nach einer Antike, den Gott Hymen mit Fackeln darstellend.
[22] Der sehr kräftige Ausdruck des Originals ist hier gemildert.
[23] Die von Goethe in „Wahrheit und Dichtung“ pag. 117 des 22. Bandes seiner sämmtlichen Werke, Ausgabe von 1840, angeführte Stelle wird ihm hier schon vorgeschwebt haben, woraus ein interessantes Zusammentreffen frühester und spätester Zeit hervorgeht.
[24] Der Kammerrichter in Wetzlar.
[25] Wieland.
[26] Ein Wäldchen unweit Hannover.
[27] Der 28. August war Goethe’s und Kestners Geburtstag.
[28] Jüngere Schwester Lottens, damals zum Besuche bei ihr in Hannover.
[29] Der nachmalige Geheime Cabinetsrath Brandes aus Hannover, — auch als Schriftsteller bekannt.
[30] Dieser Brief hat sich nicht gefunden.
[31] v. Ramdohr, früher in hannöver’schen, später in preußischen Diensten, zuletzt Gesandter in Neapel. Vielseitiger Schriftsteller; auch Verf. eines Trauerspiels, wovon hier die Rede ist.
[32] Jüngere Schwester Lottens, welche sich einige Jahre zum Besuche bei ihr in Hannover aufhielt.
[33] Kestner hatte einen beträchtlichen Verlust an seinem Vermögen erlitten, dessen Veranlassung ihn noch besonders schmerzlich machte.
[34] Der nachmalige Geheime Cabinetsrath Rehberg aus Hannover, — bekannter geistreicher Schriftsteller.
[35] Sie behielt dieses Kind mehrere Wochen bei sich. Es ist der Knabe Eduard, dessen sie in ihrem Briefe [Nr. 132] erwähnt.
[36] Diese bereits bei dem Briefe [Nr. 125] erwähnte jüngere Schwester Lottens kam, als Neuvermählte mit dem Kammerrath Riedel, nach Weimar.
Anmerkungen zur Transkription:
Der vorliegende Text wurde anhand der 1854 erschienenen Buchausgabe möglichst originalgetreu wiedergegeben. Insbesondere die Rechtschreibung sowie die Verwendung von Groß- und Kleinbuchstaben am Wortanfang sind in Goethes Briefen teilweise sehr ungewöhnlich. Diese Stellen wurden dennoch dem Original entsprechend unverändert übernommen; lediglich einzelne Satzzeichen wurden dem Textsinn gemäß stillschweigend angepasst.
Die folgenden Stellen wurden korrigiert:
- S. IV: ‚Goethes‘ → [‚Goethe’s‘]‘
- S. 8: ‚[Lebensluft]‘ könnte ‚Lebenslust‘ heißen, wurde aber hier so belassen.
- S. 272: doppeltes ‚[und]‘; eines entfernt
- S. 287: ‚Hanslehrer‘ → ‚[Hauslehrer]‘
Der Original-Text wurde in Frakturschrift gesetzt; einzelne Passagen in Antiquaschrift sind hier kursiv dargestellt.
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