CLXVI.

Ungern brauch ich meinen Gedichten die anderen Sprachen.
Wäre es sicher! so arm sieht sie <anmaßlich>
Aber bald wird mirs unmöglich, ich habe der Distichen viele,
Manches sagt ich noch nicht weil es die Sylbe verbot.
Wenn du es Leser erlaubst, so brauch ich manchmal ein Wörtchen
Deutscher Leser erlaube mir nun bey fremden zu
Du verstehst <ja> doch alle Sprachen geschickt
Fremde Sprachen verstehst du, o deutscher Leser, in einem
Kleinen Gedichte verstehst du wohl auch ein fremdes Wort.