I

Es rauschen die Flammen. Ich leide. Ich leide.

Das schuf der Sehnsucht gefährlicher Drang.

Einst liebten wir heiß uns und innig beide,

Doch unser Leben im Blut, im Blut versank.

O ihr Engel Gottes mit den blassen Händen

Über den Sterbenden schwebend in den leuchtenden Höhen!

Wer kann das Unabwendbare wenden?

Wer macht das Geschehene ungeschehn?!

Vielleicht ist’s nicht viel. Nur matt und gewöhnlich.

Höchst albern, nur von Zeit zu Zeit

Ein Aufbrüllen wie ein Tier. Ganz unversöhnlich.

Ein schwirrender Tumult trunkenster Zerrissenheit.