I

Schon färbet Nacht uns. — Sieh, als heiliger Würger

Stolziert er durch die Nacht mit Wohlbehagen.

Er spucket Kugelköpfe, rote Bürger

Und Gäule stürzt er, sanfte Trambahn-Wagen.

Er schmettert seine rauschenden Fanfaren,

Er rufet Pest und Fieber, die Dämonen.

Er zerret Weiber in den Fluß an Strickehaaren.

Er balancieret auf bedenklichen Balkonen.

Sein Mantel hänget Haut herab in Fetzen.

Die dunkle Luft ist irgendwie erschüttert.

Schon dünne Nonnen durch die Straßen hetzen.

Im Arsenal die Bogenlampe zittert.

Das Flammenschwert er schwinget, sich ergötzend.

Es dröhnet Orgel weit das himmlische Gewitter.