II
Anfechtung und Geißelung
Fahl ziehen auf die Höllen,
Gespenst und geller Schrei.
Die blechernen Tuben gellen.
Rot rauscht ein Schwarm vorbei.
Die schwarzen Engel schlagen
Aus Flügeln Schlangenbrut.
Die nackten Toten jagen
Einher mit spitzem Hut.
Legt um die eisernen Riemen!
Der Knochen Mark zerbricht.
Es streicht ein blutiger Striemen
Querüber das Gesicht.
Die Haare sind zerrissen
Von Hände Krampf und Zorn.
Gedärm quillt. Aufgeschlissen
Der Bauch von Stacheldorn.
Jetzt tupft mit eisernen Pinseln!
Schon regt sich Glauben wach.
Ja, röchelnd schwer und winselnd
Wir stürzen ab vom Dach,
Wir brechen in die Gosse.
Du bist vorbeigerauscht,
Du hast dich aufgebauscht . . .
Wir sind in dir zerflossen.