VII

Wir aus des Stalles Stank und Feuchtigkeit

Dein ekles Vieh,

Herrgott,

Du tränke uns noch einmal vor Morgen!

Aus roten quadratischen Gebäuden

Wir wittern Abfluß unseres Bluts.

Doch,

Auf dem wir heute noch flacken, Stroh,

Rauschet wie Korn und duftet wie Heu und ist Sommer.

Herrgott, unser Gebrüll töst Gebet.

Unsere stachlichten Zungen, Herrgott, belecken dich,

Deines Fußes und Gewandes Marmor.

Tränke uns!

Ach, und

Streu etwas Frühsonne in unser letztes Geschwank!