XXXI.
Das Wiedersehen Burkhards mit Denen, die sich heute zum Friedensmahl auf der Hohkönigsburg versammelten, hatte anfänglich etwas Bedrückendes für ihn. Waren sie doch Alle, mit Ausnahme von Gattin und Sohn, seine Gegner gewesen und wußten, daß er dem Grafen Oswald hatte Urfehde schwören müssen. Er schämte sich seiner Demüthigung, wie er bei sich selber sein Nachgeben nannte, das doch nach fehderechtlicher Auffassung durchaus nichts Ehrenrühriges hatte. Daher waren Alle bestrebt, ihm über seine Befangenheit möglichst schnell hinwegzuhelfen, am meisten Graf Oswald, der in seiner Freude, ihn los zu werden und fortan Ruh und Frieden vor ihm zu haben, all seine Liebenswürdigkeit und ritterliche Gastfreundschaft aufbot, ihn in eine behagliche Stimmung zu versetzen.
Stephania umfing ihren Gemahl mit gerührter Zärtlichkeit, seelensfroh, ihn frei und genesen wiederzuhaben, hoffentlich auch geheilt von der ehrgeizigen Eroberungssucht, die ihm Feinde auf den Hals gezogen und ihn in Gefahr und Noth gestürzt hatte. Sie hoffte das nur, sprach es aber nicht aus. Dann ging sie auf Herzelande zu und schloß auch diese in die Arme, ihr zuraunend, wie glücklich sie wäre, daß nun Alles wieder in Rück und Schick zwischen ihnen sei, worin ihr Herzelande aufrichtig beistimmte.
Allmählich ward es Burkhard freier und sicherer zu Muthe, und als ihm Wilhelm von Rappoltstein die Hand reichte, sagte er schon ganz heiter: »Schlägst eine wackere Klinge, Wilhelm! das war ein Meisterhieb, schwer abzufangen; ich werde ihn mir merken und nächstens einmal anwenden.«
»Was? nächstens anwenden? Er denkt schon wieder an kämpfen und fechten,« lachte Imagina, die daneben stand. »Jetzt sitzt Ihr erst einmal ein paar Wochen still, Herr Burkhard, ehe Ihr wieder eine neue Fehde anfangt!«
Das war, außer Burkhards eigenem Bekenntniß gegenüber Wilhelm, die einzige Anspielung auf das jüngst Vergangene, die heute fiel. Aber er nahm sie gut auf und antwortete: »Ihr seid auch Eine, die nicht Frieden halten kann, immer kampflustig zum Angriff mit der stichelnden Zunge.«
»Das ist die Lanze der Frauen,« sprach Imagina, »und es muß ein sehr dickes Fell sein, durch das sie nicht eindränge.«
»Ach Gott ja! mich habt Ihr schon viel zu tief ins Herz getroffen.«
»Aber sie kann auch die Wunden heilen, die sie schlägt,« lächelte Imagina. »Heute gefallt ihr mir, Herr Burkhard. Ihr steigt in meiner Gunst und Gnade.«
»Verwöhnt mich nur nicht!« erwiederte er lachend.
Auch mit allen Anderen wechselte er freundliche Worte und fand sich dadurch bald in den angeschlagenen Ton einer fröhlichen Eintracht zwanglos hinein. Er schien heut ein ganz anderer Mensch zu sein, in welchem man den widerhaarigen, streitlustigen Muckebold gar nicht wiedererkannte, als hätten die reinigenden Gewitter der gemachten Erfahrungen eine rauhe, stachlichte Schale von ihm abgestreift, so daß der von einem schweren Drucke befreite gute Kern, der darin steckte, zu Tage kam.
Im Speisesaal waren die Plätze klug und geschickt vertheilt, indem, was feindlich gegen einander gewesen war, jetzt in bunter Reihe friedlich bei einander saß. Sicherlich war es Leontinens Praktik, daß sich Bruno und Isabella Seite an Seite und dem Brautpaar gegenüber fanden. Gräfin Margarethe hatte von jedem Prunk und Pomp auf der Tafel Abstand genommen, um der Gasterei unter Vermeidung aller feierlichen Äußerlichkeiten und Förmlichkeiten mehr die Gestalt und das Wesen eines traulichen Freundschafts- und Familienmahles zu geben. Nur die größten und schönsten Pokale aus dem Thierstein'schen Silberschatz hatte sie für den besten der Weine und für den herzenseinigenden, treuegelobenden Friedenstrunk aufsetzen lassen.
Beim dritten Gange erhob sich Graf Oswald und hieß – noch nicht den vor ihm stehenden Prachtpokal, sondern einen bescheideneren Becher in der Hand – seine Gäste mit beredten und warmen Worten willkommen, ohne jedoch die Veranlassung zu ihrem Hiersein zu berühren oder auch nur anzudeuten, und schloß mit dem Wunsche, daß sie ihm recht oft Gelegenheit geben möchten, sie als liebe Gäste an seinem Tische begrüßen zu können.
Graf Wilhelm von Rappoltstein dankte in Aller Namen ihm und der Gräfin Margarethe für ihre Gastfreundschaft und machte in launiger Weise darauf aufmerksam, daß sie beide, er und Oswald, so nahe Nachbarn wären, daß sie sich gegenseitig in die Fenster sehen könnten, was von den anderen Rappoltstein'schen und den Ottrotter Schlössern nicht möglich wäre. Und sintemal es von Hohrappoltstein nach Hohkönigsburg genau so weit wäre wie von Hohkönigsburg nach Hohrappoltstein, so hoffte er, daß die verehrte Familie Thierstein auch recht bald einmal über seine Brücke reiten würde, was ihm Oswald gern versprach.
Nicht lange darauf schien dem Grafen Oswald der rechte Augenblick gekommen, seinem bevorzugten Gaste hier eine überaus freudige Überraschung zu bereiten, deren sich dieser wahrlich heute nicht versah.
Er ging aus dem Saale hinaus und kam wieder zurück, in den hoch erhobenen Händen Burkhards Eule tragend.
Burkhard war sprachlos, als er sie erblickte. Sein Gesicht verklärte sich in einen Freudenschimmer, und seine Augen strahlten und glänzten, als wollten Thränen daraus hervorquellen.
Oswald schritt um den Tisch herum auf ihn zu und sprach: »Ich habe Euch die Eule vom Haupte gestoßen, Herr Burkhard, ich setze sie Euch jetzt wieder auf. Seid gekrönt mit Eurem ehrwürdigen Erbkleinod und tragt es noch recht oft bei frohen Gelagen im Kreise Eurer Freunde!«
Burkhard, die Eule auf dem Kopfe, erhob sich und schüttelte, vergeblich nach Worten des Dankes suchend, dem Grafen beide Hände.
Der ergötzliche und unter den obwaltenden Umständen bedeutsame Vorgang rief lauten Jubel hervor, denn Alle wußten, eine größere Freude als die Wiedererlangung seiner Eule hätte dem über ihren Verlust Untröstlichen nicht widerfahren können.
Burkhard stand noch immer aufrecht, und als sich der Tumult am Tische gelegt hatte, hub er an zu sprechen: »Ich weiß nicht, Graf Oswald, wie ich Euch danken soll, daß Ihr mir wiedergebt, was ich so schmerzlich vermißt habe. Erinnert Euch, was ich sagte, als ich mit der Eule auf dem Kopfe im Rathskeller zu Rappoltsweiler erschien. Ich sagte, daß sie ihrem Träger die Macht und das Recht verliehe, die Wahrheit zu erkunden und zu verkünden und frank und frei auszusprechen, was er denkt und fühlt. Laßt mich das auch heute thun. Aber nicht wieder drohen will ich Euch, nicht mit Euch streiten, denn ich habe Euch Burgfrieden gelobt und bin Euch Dank schuldig. Euer Gefangener war ich, Euer Gast bin ich, und werden möchte ich noch etwas Anderes. Wundert Euch nicht über den raschen Wandel meiner Gesinnung; das kommt Einem an in der Nacht, man weiß nicht wie. Ich will Euch die Wahrheit sagen, denn mit der Eule auf dem Kopfe kann ich nicht heucheln und lügen. Nichts hält mich ab, in diesen Mauern und in dieser Gesellschaft offen und ehrlich zu bekennen, daß ich von einem bösen Wahn befallen war. Er ist für immer entschwunden, wie vom Winde verweht, der um diese Höhe braust und Nebel und Wolken verscheucht. Ihr wünschtet mir vorhin, daß ich diesen alten Hut noch recht oft im Kreise meiner Freunde tragen möchte. In einem solchen Kreise befinde ich mich hier und will Euch künden, was in diesem Augenblicke mein Herz bewegt. Es ist der Wunsch, Euer Freund zu werden, wenn Ihr mich dessen werth haltet und auch der meinige werden wollt. Hier meine Hand! nehmt Ihr sie an, Graf Oswald?«
»Und hier die meine!« rief Oswald aufstehend und in Burkhards Rechte schlagend.
»Darf ich als Dritter auch die meinige dazu legen?« fragte, sich erhebend, Wilhelm von Thierstein.
»Sie ist mir willkommen, Graf Wilhelm!« erwiederte Burkhard und reichte auch ihm die Hand über den Tisch hinüber.
Es war ein fast feierliches Ereigniß, das Allen ans Herz griff, die seine Zeugen waren, und ringsum an der Tafel ward eine Stille, die aber nichts Beklemmendes hatte, sondern sich wie eine segensvolle Weihe der Stunde auf die Gemüther legte.
Burkhard nahm nun die Eule vom Haupte und blickte sich suchend um, wo er sie lassen sollte.
Da sprach die ihm zur Rechten sitzende Gräfin Margarethe: »Wollt Ihr mir erlauben, Herr von Rathsamhausen, Euren zaubermächtigen Federhut einmal näher zu betrachten?«
»Sehr gern, Frau Gräfin!« erwiederte Burkhard verbindlich und reichte ihr die Eule.
»Gebt sie dann weiter! wir kennen sie auch noch nicht,« bat eine der Frauen.
So ging denn die Eule bei den Damen am Tische herum, und die eine und andere machte ihre Bemerkungen über die wunderliche Kopfbedeckung.
»Die Eule ist der Vogel der Weisheit,« sagte Gräfin Katharina, »aber ob es wohl immer weise Worte sind, die von den Herren gesprochen werden, wenn sie beim Weine von Haupt zu Haupte schwebt?«
»Im Wein ist Wahrheit,« rief ihr Gräfin Elisabeth zu, »und wenn unter dem Schutz und Schirm dieses Eulenhutes sich Weisheit und Wahrheit vereint offenbaren, so ist er mehr werth als eine Königskrone.«
Als der Hut an Imagina kam, setzte sie ihn sich auf ihr blondes Köpfchen und sah mit ihrem blühenden, lachenden Antlitz unter dem großäugigen Kauz entzückend aus.
»So!« sprach sie, »jetzt habe ich die Eule auf dem Kopfe, und nun will ich euch Wahrheit und Weisheit zugleich verkünden. Höret mich an! Hier an diesem Tische befinden sich zwei Herzen, die heimlich in Liebe und Sehnsucht für einander schlagen. Das ist die Wahrheit. Weisheit aber wäre es, wenn wir die Sehnsucht der Beiden stillten und sie zu ihres Lebens höchstem Glück zusammengäben.« Sie stand auf und fuhr mit lauter Stimme fort: »Lieber Schwager Maximin von Rappoltstein, ich werbe bei Dir für den Jungherrn Bruno von Rathsamhausen um die Hand Deiner Tochter Isabella.«
Die allgemeine Freude der Gesellschaft war weit größer als ihr Erstaunen über diese Erklärung aus dem Munde Imagina's, die man als eine Vielwissende in Herzensangelegenheiten kannte. Überrascht davon waren nur Burkhard und Stephania, die nun einen hellen Blick zufriedenen Einverständnisses mit einander wechselten.
Schmasman aber erhob sich und sprach: »Bruno und Isabella, ich frage euch: hat Imagina die Wahrheit gesprochen?«
»Ja!« kam es laut von Bruno's und leise von Isabella's Lippen.
Schmasman sprach weiter: »Herzelande, ich frage Dich: hast Du gegen Imagina's Weisheit etwas einzuwenden?«
»Nein, lieber Mann!«
Nun ging Schmasman zu den zwei Liebenden, legte ihre Hände in einander und sagte: »Hier hast Du sie, und hier hast Du ihn! Glückauf Rathsamhausen und Rappoltstein!«
Jauchzende Glückwünsche ergossen sich von allen Seiten auf die unsagbar Beseligten. Egenolf und Leontine stürzten sich förmlich auf das neue Brautpaar, es in die Arme zu schließen.
Auf einmal ertönten feierliche Klänge, und Alles lauschte.
Oben an der Wand des Saales war ein kleiner Altan mit einer Thür, die in die nebenliegende Kapelle und zu den Sitzen führte, auf denen die Familie des Schloßherren dem Gottesdienste beizuwohnen pflegte. Zu diesem Gestühl gelangte man von der Kapelle aus auf einer Wendeltreppe, und aus der offenen Thür dort kamen die Töne, ein liebliches Saitenspiel, von einem sanften Blasen begleitet.
Als die noch Unsichtbaren ihr Stück beendet hatten, rief Graf Oswald hinauf: »Wer seid ihr Spielleute? zeigt euch!«
Da erschienen oben auf dem Altan Hans Loder und Seppele von Ottrott, die Günstlinge der Rappoltstein'schen und Rathsamhausen'schen Familien, und hinter ihnen als Dritter der Thierstein'sche Vertrauensmann, Ottfried Isinger, der die beiden Anderen da hinaufgeführt hatte.
Isinger, der von Herni erfahren hatte, was im Werke war, hatte schnell Hans Loder eingeladen, das oben im Palas stattfindende Versöhnungsfest bei ihm in der Schmiede mitzufeiern. Loder aber hatte durch einen äußerst glücklichen Zufall seinen Freund Seppele mit der Laute getroffen und ihn beredet, mitzukommen, mitzutrinken und den Herrschaften bei der Tafel ein Stücklein aufzuspielen, zu welchem Zwecke er auch seine Trumpete mitgenommen hatte.
Die Gesellschaft unten im Saale rief und winkte den Spielleuten da oben Beifall zu und forderte sie auf, noch eins zum Besten zu geben, was sie, auf dem Altan stehen bleibend, auch thaten.
Nun endlich sollten die großen, schönen Pokale zur Geltung kommen und wurden mit dem edelsten Rappoltsweiler Zahnacker gefüllt.
Da erhob sich Schmasman von seinem Sitz und sprach: »Liebe Freunde allzumal! ich bin der Älteste hier, darum ergreife ich das Wort, um bei diesem duftigen Wasgenwein der Ursach zu gedenken, die uns hier so fröhlich zusammengeführt hat. Es ist der zwischen uns aus Herzensgrund geschlossene Friede, den wir nach altem deutschen Brauch mit einem festlichen Trunke beglaubigen und besiegeln wollen. Fortan wird Eintracht unter uns walten, durch alte Bande der Freundschaft gestützt, durch neue Gelübde der Liebe gestärkt und durch Wort und Handschlag gefestet. Kommt ein Sturm über den Wasgau daher, so werden wir ihn Schulter an Schulter bestehen, und Jeder von uns wird wissen, daß er Bundsbrüder und Freunde hat, die ihn in Gefahr und Noth nimmer verlassen. Mögen wir und unsre Lehnsleute, unsere Burgen, unsere Wälder und Felder und Rebengelände vor allem Unheil gnädig bewahrt bleiben! Und diesem alten, so glänzend wieder auferbauten Schlosse Hohkönigsburg das von zwei mächtigen deutschen Kaisergeschlechtern, den Hohenstaufen und den Habsburgern, nach einander beherrscht und behütet ist, dem wünsche ich eine lang dauernde, ruhmreiche Zukunft und seinen Lehnsträgern ein kräftiges, fröhliches Blühen und Gedeihen bis in die spätesten kommenden Zeiten. Fest wie die Mauern und Thürme der Hohkönigsburg stehe das Glück der Thiersteiner, weit sichtbar im Lande wie das flatternde Banner auf dem Bergfried mit den sieben rothen Rauten im goldenen Felde, und unantastbar wie ihr ehrenblanker Wappenschild beschirme sie der dreimal gesegnete Friede! Der stolzen, herrlichen Hohkönigsburg weihe ich diesen Trunk!«
An der ganzen Tafelrunde klangen die Pokale zusammen, Hände schüttelten sich, Heil- und Segensrufe ertönten, und oben auf dem Altan schmetterte der Pfeiferkönig Hans Loder mit seiner Trumpete darein, und Seppele von Ottrott ließ dazu die Saiten seiner Laute schwirren und rauschen, während Isinger, seine Kappe schwenkend, wie besessen schrie: »Thierstein, Rappoltstein, Rathsamhausen! Rathsamhausen, Thierstein, Rappoltstein!«
Die Strahlen der Abendsonne vergoldeten die ragenden Zinnen der Hohkönigsburg und bis zum Rheine hin leuchtend thronte sie auf ihrem mächtigen Berge über dem friedlich ruhenden Wasgau.
Inhalt der Grote'schen Sammlung
von Werken zeitgenössischer Schriftsteller
Otto Glagau, Fritz Reuter und seine Dichtungen. Neue umgearbeitete Auflage mit Illustrationen. geb. 4 M.
Julius Wolff, Till Eulenspiegel redivivus. Ein Schelmenlied. Mit Illustrationen. Vierundzwanzigstes Tausend. geb. 4 M. 80 Pf.
Julius Wolff, Der Rattenfänger von Hameln. Eine Aventiure. Mit Illustrationen von P. Grot Johann. Siebzigstes Tausend. geb. 4 M. 80 Pf.
Wilhelm Raabe, Horacker. Mit Illustrationen von P. Grot Johann. Siebente Auflage. geb. 4 M.
Friedrich Bodenstedt, Theater. (Kaiser Paul. – Wandlungen.) geb. 4 M.
Anastasius Grün, In der Veranda. Eine dichterische Nachlese. Dritte Auflage. geb. 4 M.
Julius Wolff, Schauspiele. Zweite Auflage. geb. 4 M. 80 Pf.
Carl Siebel's Dichtungen. Gesammelt von seinen Freunden. Herausgegeben von Emil Rittershaus. geb. 4 M.
Wilhelm Raabe, Die Chronik der Sperlingsgasse. Neue Ausgabe, mit Illustrationen von Ernst Bosch. Vierundzwanzigste Auflage. geb. 4 M.
Julius Wolff, Der wilde Jäger. Eine Waidmannsmär. Neunundachtzigstes Tausend. geb. 4 M. 80 Pf.
Hermann Lingg, Schlußsteine. Neue Gedichte. geb. 4 M.
Julius Wolff, Tannhäuser. Ein Minnesang. Mit Porträtradirung. Zwei Bände. Neununddreißigstes Tausend. geb. 9 M. 60 Pf.
Julius Wolff, Singuf. Rattenfängerlieder. Sechzehntes Tausend. geb. 4 M. 80 Pf.
Julius Grosse, Gedichte. Mit einer Zuschrift von Paul Heyse. geb. 4 M.
Julius Wolff, Der Sülfmeister. Eine alte Stadtgeschichte. Zwei Bände. Neununddreißigstes Tausend. geb. 9 M. 60 Pf.
A. von der Elbe, Der Bürgermeisterthurm. Ein Roman aus dem 15. Jahrhundert. Zweite Auflage. geb. 7 M.
Julius Wolff, Der Raubgraf. Eine Geschichte aus dem Harzgau. Siebenundvierzigstes Tausend. geb. 7 M.
Julius Grosse, Der getreue Eckart. Roman in zwölf Büchern. Zwei Bände. Zweite Auflage. geb. 9 M. 60 Pf.
Theodor Fontane, Unterm Birnbaum. Eine Novelle. geb. 4 M.
Wilhelm Raabe, Unruhige Gäste. Ein Roman aus dem Saeculum. Dritte Auflage. geb. 4 M.
Julius Wolff, Lurlei. Eine Romanze. Fünfundfünfzigstes Tausend. geb. 6 M.
Wilhelm Raabe, Im alten Eisen. Eine Erzählung. Dritte Auflage. geb. 4 M.
Arthur Drews, Irold. Eine Rhapsodie in sechs Gesängen. geb. 4 M.
Julius Wolff, Das Recht der Hagestolze. Eine Heirathsgeschichte aus dem Neckarthal. Vierunddreißigstes Tausend. geb. 7 M.
Wilhelm Jordan, Zwei Wiegen. Ein Roman. Neue Ausgabe. Fünftes Tausend. Zwei Bände. geb. 7 M.
Guido List, Carnuntum. Historischer Roman aus dem vierten Jahrhundert n. Chr. Zwei Bände. geb. 8 M.
Julius Wolff, Die Pappenheimer. Ein Reiterlied. Dreiundzwanzigstes Tausend. geb. 6 M.
Ernst Eckstein, Murillo. Dritte Auflage. geb. 3 M.
Ernst Eckstein, Hertha. Roman. Dritte Auflage. geb. 8 M.
A. von der Elbe, In seinen Fußstapfen. Roman aus Lüneburgs Vorzeit. geb. 7 M.
Großfürst Constantin, Gedichte. In freier Nachbildung von Julius Grosse. geb. 4 M.
Julius Wolff, Renata. Eine Dichtung. Achtundzwanzigstes Tausend. geb. 6 M.
Anton Springer, Aus meinem Leben. Mit zwei Bildnissen. geb. 7 M.
Gräfin von Haugwitz, Eines Kaisers Traum. Dichtung. geb. 4 M.
Anton Ohorn, Der Ordensmeister. Eine deutsche Minne- und Heldenmär. geb. 4 M.
Hermann Lüders, Unter drei Kaisern. Malerfahrten. Mit 221 Illustr. vom Verfasser. Zwei Bände. geb. 9 M. 60 Pf.
Ernst Eckstein, Themis. Roman. Zwei Bände. geb. 9 M. 60 Pf.
Julius Wolff, Der fliegende Holländer. Eine Seemannssage. Neunundzwanzigstes Tausend. geb. 5 M.
Ernst Julius Hähnel's Litterarische Reliquien. Herausgegeben von Julius Grosse. geb. 6 M.
Ernst Eckstein, Der Mönch vom Aventin. Novelle. Zweite Auflage. geb. 4 M.
Ludwig Ganghofer, Doppelte Wahrheit. Neue Novellen. geb. 5 M.
Maria Janitschek, Atlas. Novelle. geb. 2 M.
Ernst Eckstein, Familie Hartwig. Roman. Zweite Auflage. geb. 8 M.
Maria Janitschek, Pfadsucher. Vier Novellen. geb. 4 M.
Julius Wolff, Das schwarze Weib. Roman aus dem Bauernkriege. Einundzwanzigstes Tausend. geb. 7 M.
Ernst Eckstein, Kyparissos. Roman. Zweite Auflage. geb. 8 M.
Julius Wolff, Aus dem Felde. Nebst einem Anhang: Im neuen Reich. Dritte vermehrte Auflage. geb. 2 M. 50 Pf.
Konrad Telmann, Bohémiens. Roman. geb. 6 M.
Ola Hansson, Der Schutzengel. Roman. geb. 4 M.
Ernst Eckstein, Roderich Löhr. Roman. Zweite Auflage. geb. 8 M.
Julius Wolff, Assalide. Dichtung aus der Zeit der provençalischen Troubadours. Fünfzehntes Tausend. geb. 6 M.
Ernst Eckstein, Adotja. Novellen. geb. 6 M. 50 Pf.
Ernst Eckstein, Die Hexe von Glaustädt. Roman. Zweite Auflage. geb. 8 M.
Gustav Frenssen, Die drei Getreuen. Roman. Dreizehntes Tausend. geb. 5 M.
Julius Wolff, Der Landsknecht von Cochem. Ein Sang von der Mosel. Siebzehntes Tausend. geb. 6 M.
Freiherr von Schlicht, Die feindlichen Waffen. Humor. Roman. geb. 4 M. 50 Pf.
Heinrich Steinhausen, Heinr. Zwiesels Ängste. Eine Spießhagener Geschichte. geb. 5 M.
Ludwig Ganghofer, Das Schweigen im Walde. Roman in zwei Bänden. Dreizehntes Tausend. geb. in 1 Band 8 M., in 2 Bände 8 M. 50 Pf.
Julius Wolff, Der fahrende Schüler. Eine Dichtung. Vierzehntes Tausend. geb. 6 M.
Gustaf Dickhuth, Wie der Leutnant Hubertus von Barnim sich verloben wollte und Anderes. Novellen. geb. 5 M.
Gustav Frenssen, Die Sandgräfin. Roman. Fünftes Tausend. geb. 5 M.
Robert Wendlandt, Der Wendenhof. Roman. geb. 4 M. 50 Pf.
Hermann Heiberg, Reiche Leute von einst. Roman. geb. 4 M.
Gustav Frenssen, Jörn Uhl. Roman. Achtunddreißigstes Tausend. geb. 5 M.
Victor Blüthgen, Gedichte. Neue vermehrte Ausgabe. geb. 4 M.
Wilhelm Raabe, Nach dem großen Kriege. Eine Geschichte in zwölf Briefen. Zweite Auflage. geb. 3 M. 50 Pf.
Hans Hopfen, Gotthard Lingens Fahrt nach dem Glück. Roman. geb. 5 M.
Julius Wolf, Die Hohkönigsburg. Eine Fehdegeschichte aus dem Wasgau. geb. 6 M.
Weitere Anmerkungen zur Transkription
Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert.
Korrekturen:
S. 183: schüttelte → schüttelte den Kopf
Bruno [schüttelte den Kopf] und sprach