Der Weltkrieg

von
Karl Helfferich
II. Band
Vom Kriegsausbruch
bis zum uneingeschränkten
U-Bootkrieg

1919
Verlegt bei Ullstein & Co in Berlin

Alle Rechte, insbesondere das Recht der Übersetzung, vorbehalten.
Amerikanisches Copyright 1919 by Ullstein & Co, Berlin


Inhalt

Vorwort[9]
Umfang und Art des Krieges[11–47]
Vorbemerkung [13]. Übermacht der Entente [14].
Die militärische Gestaltung des Krieges[15–22]
Mobilmachung und erste Erfolge [15–17]. Marneschlacht [18], [19]. Die Befreiung Ostpreußens [20], [21] Österreich-ungarische Niederlagen [21]. Keine Aussicht auf ein rasches Kriegsende [21].
Der Krieg und die deutschen Finanzen[22–34]
Bestrebungen des Reichsbankpräsidenten Havenstein [22], [23]. Glaube des Auslandes an unsere finanzielle Unterlegenheit [24], [25]. Geldmarkt und Börse unter der Einwirkung des Kriegsausbruchs [26–33]. Erste Kriegsanleihe [33], [34].
Der Krieg und die deutsche Wirtschaft[34–47]
„Wirtschaftlicher Generalstab“ fehlte [34–36]. England geht gleich zum Wirtschaftskrieg über [37–40]. Aussichten der Vergeltungspolitik [41]. Neuorganisation unserer Wirtschaftsverfassung [42–44]. Ansichten über die Dauer des Krieges [44], [45]. Entstehung der Kriegswirtschaft [45–47].
Die politische und militärische Entwicklung des Krieges bis zum Friedensangebot[49–108]
Vorbemerkung[51]
Die Türkei als Bundesgenosse[52–64]
Natürlicher Zwang für die Türkei zum Anschluß [52–54]. Dardanellensperre [55], [56]. Notwendigkeit der Öffnung des Donauweges [57–60]. Versuch der Forcierung der Dardanellen durch die Entente [61–64].
Italien[64–71]
Neutralität Italiens 64–67. Bülow in Rom [67–71]. Italiens Forderungen [68], [69]. Italienische Kriegserklärung [69], [70].
Von der italienischen Kriegserklärung bis zum Eintritt Bulgariens in den Krieg[71–91]
Masurenschlacht [71], [72]. Durchbruchsversuche der Entente [72–74]. Befreiung Galiziens und Eroberung Polens [74–76]. Diplomatisches Ringen auf dem Balkan [77–80]. „Lusitania“ versenkt [81], [82]. Durchstoß nach der Türkei oder Ausnutzung des galizischen Sieges? [82–91].
Vom Eingreifen Bulgariens bis zum rumänischen Krieg[91–108]
Entente-Offensive im Westen [91–93]. Eingreifen Bulgariens, Eroberung Serbiens, Besetzung Salonikis durch die Entente, Kapitulation Montenegros [93], [94]. Verfehlter Angriff auf Verdun [95–97]. Österreichischer Vorstoß gegen Asiago und Arsiero, Brussiloff-Offensive, Somme-Offensive 1916 [97–99]. Frage des einheitlichen Oberbefehls im Osten, Hindenburg Chef des Generalstabs des Feldheeres [99–103]. Rumäniens Kriegserklärung [104–106]. Niederwerfung Rumäniens [106–108].
Finanzielle Kriegführung[109–171]
Reichsschatzamt[111–115]
Übernahme des Reichsschatzamts [111–114]. Falsche Sparsamkeit [114], [115].
Die Finanzierung kriegswichtiger Unternehmungen[115–131]
Stickstofffrage [115–122]. Reichsstickstoffwerke [122–124]. Stickstoffhandelsmonopol [124–127]. Kriegsrohstoff-Abteilung und Reichsschatzamt [127], [128]. Handels-U-Boote [128–131].
Kriegskosten und Sparsamkeit[132–139]
Entwicklung der Kriegsausgaben [132], [133]. „Geld spielt keine Rolle“ [134–136]. Stabilität der Kriegsausgaben vom Frühjahr 1915 bis zum Herbst 1916. Legendenbildung über Geldverweigerung des Reichsschatzamtes [136–139].
Die Kriegsanleihen[139–153]
Methoden zur Aufbringung der Mittel für die Kriegführung [139–142]. Der Gedanke der finanziellen Wehrpflicht [145]. Deutsche und englische Anleihepolitik [145–151]. Ungeheure Steigerung der Kriegsausgaben vom Herbst 1916 an [152], [153].
Kriegssteuern[153–168]
Kriegssteuern als Ergänzung der Anleihepolitik? Vergleich mit England [153–159]. Kriegsgewinnsteuer, Verbrauchs- und Verkehrssteuern im Reichstage [160–168].
Finanzielle Vorschüsse an unsere Verbündeten[168–171]
Wirtschaftskrieg und Kriegswirtschaft[173–282]
Reichsamt des Innern[175–183]
Übernahme des Reichsamts des Innern [175–177]. Geschäftsbereich des Reichsamts des Innern, Kriegsrohstoffabteilung, Kriegsernährungsamt [177–183].
Deutschland als belagerte Festung[184–201]
Skagerrak, Kreuzerkrieg [184], [185]. Londoner Deklaration, Ausdehnung des Bannwarenbegriffes [185–188]. Die Nordsee von England zum Kriegsgebiet erklärt, Verhalten der Neutralen [188–191]. Kontrolle des neutralen Handels [191–196]. Rohstoffbezug aus den besetzten Gebieten [196–198]. Ernährungsschwierigkeiten bei den Verbündeten [198–200]. Ernteerträgnisse und Veränderungen des Viehbestandes in Deutschland [200], [201].
Der Wirtschaftskampf um die Neutralen[202–221]
Deutscher Gegendruck auf die Neutralen [202], [203]. Reglementierung und Zentralisation der Ausfuhr und Einfuhr [203], [204]. Wirkungen des planlosen Einkaufs [205], [206]. Zentral-Einkaufs-Gesellschaft [207–209]. Planmäßige Verbindung von Ausfuhrgenehmigungen, Einfuhrgeschäften und Kreditabmachungen [210–215]. Günstige Gestaltung unserer Einfuhr [215–221].
Die innere Kriegswirtschaft[221–249]
Die Technik im Dienste der Kriegswirtschaft[222–227]
Steigerung der wirtschaftlichen Kräfte [222], [223]. Ersatzstoffe, neue Erfindungen [224–227].
Umstellung der Unternehmungen und Umgruppierung der Arbeitskräfte[227–232]
Umstellung der Produktion [227], [228]. Umgruppierung der Arbeiterschaft [228–231].
Verbrauchsregelung und Volksernährung[232–240]
Höchstpreise, Rationierung, Beschlagnahme, Bewirtschaftung [232–234]. Kriegsgetreidegesellschaft [235–237]. Reglementierung und Syndizierung des Handels, Kriegswirtschaftliche Reichsstellen [238]. Übertreibung der Zwangswirtschaft [239], [240].
Bewirtschaftung der Rohstoffe[240–249]
Beschlagnahme und Bewirtschaftung [240], [241]. Kriegsrohstoff-Gesellschaften [241–243]. Rationelle Ausnutzung der Höchstleistungsbetriebe, Zeitungsgewerbe [243–249].
Hilfsdienstgesetz und Hindenburg-Programm[249–282]
Munitionskrisis [249–254]. Hindenburg-Programm, Hilfsdienstgesetz [254–259]. Kriegsamt und Durchführung des Hilfsdienstgesetzes [259–272]. Abkehrschein [273], [274]. Lohntreiberei [275], [276]. Kritik des Hindenburg-Programms und des Hilfsdienstgesetzes [276–278]. Transport- und Kohlenkrisis [278–281]. Finanzielle Überspannung [281]. Überschätzung der deutschen Volks- und Wirtschaftskraft [282].
Friedensbemühungen und U-Bootkrieg[283–430]
Kriegführung und Diplomatie als Mittel der Politik [285–288].
Die Friedensfrage[288–299]
Langsame Gewöhnung an den Gedanken des Erschöpfungskrieges [288–290]. Bethmann Hollwegs Kriegsziele [290–292]. Deutschlands Friedensbereitschaft, Vernichtungswille der Entente [292–294]. Bemerkungen zur Politik des Kanzlers [294–299].
Die erste Phase des U-Bootkriegs[300–325]
Tirpitz über die Möglichkeit eines U-Bootkrieges [300]. Bekanntmachung des U-Boot-Handelskrieges [301], [302]. Der Kaiser über die Kriegführung [303]. Schonung der neutralen Schiffe [304]. Englands Abhängigkeit vom Schiffsverkehr [304–306]. Proteste der Neutralen [306], 307. Deutsch-amerikanischer Notenwechsel [307–314]. Versenkung der „Lusitania“ [314–317]. „Freiheit der Meere“ [318–323]. „Arabic“ versenkt [323–325].
Der verschärfte U-Bootkrieg[325–338]
Lansings Vorschlag über die U-Boot-Kriegführung an die Entente-Vertreter [325–328]. Wiederaufnahme der „Lusitania“-Angelegenheit [328], [329]. Stellung der militärischen Führung und des Kanzlers zum uneingeschränkten U-Bootkrieg [329], [330]. Verschärfter U-Bootkrieg [330], [331]. Haltung Amerikas [332–335]. Forderung des uneingeschränkten U-Bootkrieges, Denkschrift des Admiralstabes [335], [336]. Tirpitz' Rücktritt [337]. Reichstag und U-Bootkrieg [337], [338].
Der „Sussex“-Fall[338–349]
Note Wilsons [339–342]. Amerika oder Verdun? [343]. Deutsch-amerikanischer Notenwechsel [344–347]. Einstellung des verschärften U-Bootkriegs [347–349].
Die Bemühungen Bethmann Hollwegs um einen amerikanischen Friedensschritt[349–355]
Ineinandergreifen der U-Boot- und Friedensfrage [349], [350]. Bemühungen bei Wilson [351–353]. Gerards Reise nach Amerika, Wilsons Zurückhaltung [353–355].
Der deutsche und der amerikanische Friedensschritt[355–379]
Presserede Greys [355], [356]. Günstige militärische Position für einen Friedensschritt [356–358]. Antwort an Grey [359]359, [360]. Deutscher Friedensvorschlag an die kriegführenden Staaten [360–369]. Friedensnote Wilsons an alle Mächte [369–372]. Zustimmende Antworten Deutschlands und seiner Verbündeten, schroff ablehnende Antworten der Alliierten [372–379].
Der uneingeschränkte U-Bootkrieg[379–430]
Keine amerikanische Bemühung zur Aufhebung der Blockade [379–381]. Wiederaufnahme der U-Bootfrage [381–383]. Verhandlungen im Hauptausschuß über den U-Bootkrieg, meine Stellungnahme gegen den U-Bootkrieg [383–390]. Zentrumserklärung und ihre Wirkung auf die Stellung des Kanzlers zu den militärischen Instanzen [390–394]. Gutes Ergebnis des U-Boot-Kreuzerkriegs vom Oktober 1916 an [395]. Admiralstab und Oberste Heeresleitung verlangen den uneingeschränkten U-Bootkrieg [395–399]. Festmahl der amerikanischen Handelskammer [399–403]. Neue Denkschrift des Admiralstabes [403–408]. Entscheidung für den uneingeschränkten U-Bootkrieg, Vorgänge in Pleß [408–412]. Meine persönliche Entschließung [412], [413]. Wilsons Botschaft an den Senat [414–417]. Wilson ersucht um Mitteilung der deutschen Friedensbedingungen [417–419]. Überreichung der deutschen U-Boot-Note, Mitteilung der deutschen Friedensbedingungen [419–421]. Die Auffassung Bernstorffs [421–428]. Urteil über Wilson als Friedensstifter [428–430].