Genast, Eduard.
Dieser mit vollem Recht geachtete dramtische Sänger und Darsteller hat seinen Lebenslauf in dem vielgelesenen Buche: „Aus dem Tagebuche eines alten Schauspielers“ selbst geschildert, und es dürfte nicht schwierig sein, in demselben die Beziehungen auf beide hier mitgetheilte Briefe zu finden. Er verbindet und vermittelt durch dasselbe gewissermaßen drei Generationen, von seinem (in Trachenberg, auf Fürst Hatzfeldts schlesischem Schlosse — nicht wie er schreibt: Drachenberg — geborenem) Vater, Schillers später nie mehr erreichtem Kapuziner, bis zu seinem neuerdings mit verdientem Glücke in der Litteratur aufgetretenem Sohne, dessen Roman: „Das hohe Haus“ viele Freunde gefunden hat.