Kleist, Maria.
Vergeblich war das Suchen nach einem Blättchen von Heinrich Kleist’s Handschrift. Damit der theure Name, für dessen lebendigen und vollen Nachklang unser Tieck so viel gethan, in diesem Buche wenigstens nicht fehle, geben wir ein Briefchen seiner Anverwandten, welches der Schreiberin nicht weniger zur Ehre gereicht wie dem Empfänger.
Auch zwei andere, auf Heinrich Kleist’s Person und Werke bezüglich, hielten wir für die Mittheilung sehr geeignet.
Von dem unglücklichsten aller großen deutschen Dichter kann nie zuviel geredet, sein Gedächtniß kann nicht oft genug gefeiert werden.