Fußnoten:
[7] Kondensieren gleich verdichten.
[8] Brunnen-, Fluß- oder Meerwasser enthält stets mehr oder weniger feste Stoffe aufgelöst, das Meerwasser Salz, sogenanntes hartes Wasser Kalk. Um es davon zu befreien und »reines Wasser« im Sinne des Chemikers zu erhalten, wird es destilliert, d. h. in Dampf verwandelt und wieder zu flüssigem Wasser verdichtet (siehe weiter unten).
[9] Dies bewirkt der Druck der Luft, welcher von außen auf das Gefäß wirkt. So lange dasselbe mit Wasserdampf gefüllt war, drückte dieser von innen dagegen und hob die Wirkung des äußeren Luftdruckes auf; nach der Verdichtung zu flüssigem Wasser hört aber dieser innere Gegendruck auf, und die Folge ist das Zerknicken des Zylinders.
[10] Siehe [Fig. 12], Seite 91.
[11] Für diese Probe wähle man ein kleines, nicht zu weites Glas, z. B. ein Likörgläschen. Wenn dasselbe reines, also luftfreies Wasserstoffgas enthält, so entzündet sich sein Inhalt beim Annähern eines brennenden Körpers und mit einem leichten Knall. Tritt statt dessen ein Pfeifen, oder gar ein stärkerer Knall auf, so ist dies ein Zeichen, daß dem Gase noch Luft beigemengt war; in diesem Falle darf das aus der Röhre ausströmende Gas durchaus noch nicht angezündet werden.