Granulit
liegt nur ein einziges Vorkommen vor, nämlich von
»El Muti, 20. Februar 1892«.
Das Gestein zeigt plattige Absonderung und besteht aus einer feinkörnigen röthlich gefärbten Feldspathmasse, in der farblose Linsen von Quarz in strenger Parallellagerung eingewachsen sind, so dass auf dem Querbruch eine typische Flaserstruktur zum Ausdruck kommt. Glimmer fehlt, wie auch die mikroskopische Untersuchung zeigt, als Gesteinsbestandtheil vollständig, dagegen ist er in Form von violett-bräunlichen Blättchen als accessorischer Einschluss in den Quarzen nicht selten, in denen auch durch ihre bräunlich-rothe Farbe wohl unterscheidbare Eisenglanztäfelchen häufig eingesprengt erscheinen. Bei den Feldspathen fällt die ausserordentlich geringe Betheiligung von Plagioklas auf; die Hauptmasse bildet gewöhnlicher Kalifeldspath, der die ersten Anfänge der Kaolinisirung aufweist; sporadisch finden sich auch perthitisch struirte Körnchen und solche mit Mikroklingitterung. Im Allgemeinen zeigt das Gestein mikroskopisch nicht die Wirkungen einer bedeutenden mechanischen Beeinflussung; auch der polysynthetische Bau der bis über ½ cm im Durchmesser erreichenden Quarzlinsen deutet nicht auf solche, sondern lässt sich einfach auf eine primäre Verwachsung krystallographisch etwas abweichend orientirter Individuen zurückführen.
Aus der Familie der