ES GIBT DOCH SÜSSE
Es brennt die Scham: denn grabhin zieht
Uns Torheit durch die Stunden.
Ich hätte bald ins böse Lied
Ins Urteil mich gefunden.
Es gibt doch Süße! Zu gestehn
Fällt schwer: ein Kind kann zwingen.
Es bleibt die Scham: denn grabhin sehn
Wir Furcht und Klagen schwingen.
BALLADE
Ein geschändeter Leichnam
Erschlagen im Walde.
Seinen Feinden wehe zu tun
Hat keiner verstanden wie er.
Nacht war’s und einsam der Weg,
Da horcht er: Sie lauern ihm auf.
Narrheit ist Betteln, ist Angst,
Verlangt es die Wölfe nach Blut.
Tauch auf! Es enttauchte der Furcht
Seine Seele und lachte der Kälte.
Enttaucht! Wie lüsternen Grimms
Er nach seinem Dolche griff!
Ein geschändeter Leichnam
Erschlagen im Walde.