SPÄT NACHTS

Woher dein Licht, entlaubter Hain?

Du schimmerst in tiefem Blau.

Wie Adern sind Deine Äste.

Ist’s von der Stadt: der Widerschein?

Ich kam dorther. Die Nacht war trüb und die Gassen

Klangen vom Regen: beim matten Glanz der Laternen

Und sonst von allem Licht verlassen.

O Hain, du nimmst dein Licht aus weiten Fernen!

GESTÄNDNIS

Ich hasse vor allen Dingen den Tod

Und will mich töten.

Dies letzte, verzweifelte Wagen

Ist mir bis heute geblieben.

Wo fährst du hin, verfahrener Sinn

Auf polterndem Wagen?

Es müßte in Scham jetzt erröten

Die Wange mir, könnte ich lieben.

Man wirft sich in die Arme des Tods

Noch immer am besten.

Den Bettel den Bettlern lassen.

Den Tod im Sturze noch hassen!