LANDPARTIE MIT DER FÜNFZEHNJÄHRIGEN

Es ist also nicht wahr, was ich durch Jahre glaubte,

daß du im heiligen Frieden von Wald und unbetretenen

Wiesen und Bergbach-Urwaldufern dich verlörest?!

Ein Offizier, der vorüberkam, machte dich erröten,

und kaum vermochtest du dein Köpfchen nicht zu wenden,

um es zu erleben, daß er dir nachschaut!

Was ist es also mit deinen Sommerbriefen

voll von Buchenwäldern, Birken, Kuckuckruf,

gefangenem Igel und Sammlung merkwürdiger

Kieselsteine im Bachbett?!

Sich verlieren! Du tiefste Weisheit einer

Frauenseele, eines Frauenleibes!

Jedoch an was, an wen?!

Es ist die erste Landpartie und auch die letzte!

Nur einmal stört man mir mein stummes

Zwiegespräch mit der Natur!