ZOOLOGIE UND BOTANIK
Anleitung zu zoologischen Beobachtungen. Von Prof. Dr. F. Dahl. 160 S. mit zahlr. Abbild. In Originallbd. M. 1.25
»In keinem der bis heute erschienenen Bücher war in hinreichender Weise hervorgehoben, auf welche Punkte es bei einer guten Beobachtung in erster Linie ankommt. Das vorliegende Büchlein zeigt uns nun, wie man zoologisch beobachten muß und wie man seine Beobachtungen unter allgemeine Gesichtspunkte bringen und gleichsam in ein System einreihen kann … Zur Beobachtung aller dieser Erscheinungen gibt uns der Verfasser eine treffliche Anleitung und erklärt alles durch zahlreiche gediegene Beispiele.«
Österr. Forst- und Jagdzeitung.
Der Tierkörper. Seine Form u. sein Bau. Von Privatdoz. Dr. E. Neresheimer. 140 S. mit zahlr. Abb. Origbd. M. 1.25
»Der Verfasser gibt nicht etwa eine trockene systematische Aufzählung und Beschreibung der verschiedenen Tierformen, sondern sein Streben geht dahin, diese seinen Lesern aus ihrer Entwicklungs- und Lebensgeschichte zu erklären, zu zeigen, welchen Einfluß die umgebende Welt auf deren Bau ausgeübt und welche Beziehungen sich daraus zwischen Tier zu Tier, zu den Pflanzen und der übrigen lebenden und nicht belebten Natur ergeben müssen.«
Aus der Heimat.
Die Säugetiere Deutschlands. Von Priv.-Doz. Dr. Hennings. 174 Seiten mit zahlreichen Abbildungen u. 1 Taf. In Originalleinenband Mark 1.25
»Diese Eigenschaften zu würdigen, scheint uns der Verfasser des vorliegenden Büchleins besonders berufen zu sein, denn er vereint die ganz gediegenen Kenntnisse des Zoologen mit dem liebevollen Blicke des Naturfreundes, der ein rein ideelles Interesse hat an der Erhaltung unserer Tierwelt. Er unterläßt es aber daneben nicht, stets auch deren wirtschaftliche Bedeutung voll zu würdigen. So sind die in unserem Bändchen gegebenen Schilderungen nicht etwa trockene zoologische Beschreibungen, sondern aus dem vollen Leben geschöpfte Naturbilder, die in gleicher Weise den Forscher wie Laien, den Jäger wie den Naturfreund fesseln werden.«
Forst- und Jagdzeitung.
Anleitung zur Beobachtung der Vogelwelt. Von Privatdozent Dr. Zimmer. Mit zahlreichen Abbildungen. In Originalleinenband Mark 1.25
Futterglocke. Aus Zimmer.
»Ein hübsches Buch, um mit der Natur umgehen zu lernen! Verfasser gibt die Hilfsmittel an, und zwar die Literatur und die event. Instrumente, die notwendig sind, gibt Ratschläge für Exkursionen und schildert dann das Vogelleben im Kreislaufe des Jahres. Es folgen dann Auseinandersetzungen über Mittel, die das Beobachten erleichtern, über Sammlungen, und die beiden letzten Kapitel behandeln die Frage »Was kann man am Vogel beobachten?« und »Vogelbeobachtungen im Auslande«.«
Naturwissenschaftl. Wochenschrift.
»Das ist wieder einmal eines jener Bücher, wie sie uns not tun, die unendlich viel wertvoller sind als langatmige und langweilige Abschriften von Etiketten verstaubter Museumsbälge.«
Mitt. über die Vogelwelt.
Das Schmarotzertum im Tierreich und seine Bedeutung für die Artbildung. Von Hofrat Prof. Dr. L. v. Graff. 136 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. In Originalleinenband Mark 1.25
»Der schon vielfach behandelte Stoff findet hier von einem Meister wissenschaftlicher Forschung eine ausgezeichnete klare Darstellung, wobei besonders die allgemeinen Fragen, soweit es der beschränkte Umfang gestattet, eingehend berücksichtigt werden.«
Prof. Dr. Hesse. Monatsheft f. d. nat. Unterr.
Tier- und Pflanzenleben des Meeres. Von Prof. Dr. A. Nathansohn. 134 Seiten mit einer farbigen und zwei schwarzen Tafeln sowie zahlr. Abb. In Originalleinenband M. 1.25
Badeschwamm. Aus Nathansohn.
»Ein sehr guter und zuverlässiger Überblick über das Leben des Meeres. Verfasser bespricht zunächst die Verteilung der Organismen im Meere und die Entdeckung der Tiefseefauna; sodann geht er auf die Methodik ein, wie eine Kenntnis dieser Oganismen zu gewinnen ist. Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit dem Bau und den Anpassungen der Meerespflanzen, mit den Lebensbedingungen und der Lebensweise der schwebenden Meeresflora, mit der Organisation der Meerestiere und ihrer Lebensweise mit der Entwicklung und den Wanderungen der Seetiere.«
Naturw. Wochenschr.
Anleitung zur Beobachtung der Pflanzenwelt. Von Prof. Dr. F. Rosen. 161 S. mit zahlr. Abb. In Origllbd. M. 1.25
Marchantia polymorpha. Aus Rosen.
»Dieses Buch begnügt sich nicht damit, dem Leser eine Reihe von Winken und Rezepten zur Beobachtung der einzelnen Pflanzen oder Pflanzenfamilien zu geben, sondern es stellt sich das schöne Ziel, den Naturfreund die Pflanzen verstehen zu lehren in ihrem Kampf ums Dasein und ihrer Stellung im Ganzen der belebten Natur. Die Darstellung ist stets vom biologischen Gesichtspunkt beherrscht.«
Kosmos.
Befruchtung und Verbreitung im Pflanzenreiche. Von Prof. Dr. Giesenhagen. 136 S. mit zahlreichen Abb. In Originalleinenband Mark 1.25
»Der Verfasser hat es mit Erfolg versucht, ein tieferes Verständnis für das Entwicklungsproblem im Pflanzenreiche in seinem Zusammenhang mit der Befruchtung und Vererbung zu wecken … Die Art der Darstellung wird das mit guten Abbildungen versehene Buch jedem für Naturwissenschaft Interessierten zu einer angenehmen Lektüre machen.«
Frühlings Landwirtschaftl. Zeit.
Pflanzengeographie. Von Prof. Dr. P. Graebner. 160 S. mit zahlreichen Abbildungen. In Originalleinenband Mark 1.25
Epiphitische Orchidee an einem Baumast.
Aus Graebner.
»Mit einer wahren Kunstfertigkeit sind hier auf dem so engbegrenzten Raum die Pflanzengeographie und die ihr innigst verknüpfte Formationsbiologie untergebracht worden. Jetzt ist jedem Menschen hinreichend Gelegenheit gegeben, sich in Kürze über das in Rede stehende Gebiet zu orientieren.«
Globus.
Phanerogamen. (Blütenpflanzen). Von Professor Dr. E. Gilg und Dr. Muschler. 172 Seiten mit zahlr. Abbildungen. In Originalbd. M. 1.25
»Wer dies 172 Seiten starke Bändchen gelesen, wird den beiden Verfassern volle Anerkennung zollen müssen, daß sie es verstanden, auf so beschränktem Raume das gewaltige Gebiet der Phanerogamen so übersichtlich und erschöpfend zu behandeln. Auf eine kurze Einleitung über die wesentlichsten Gesichtspunkte der modernen Pflanzenkunde, die Geschlechtsverhältnisse, Befruchtung, Frucht- und Samenbildung bei den Blütenpflanzen folgt die Schilderung der bedeutendsten Familien des Pflanzenreiches nicht nur der einheimischen Flora, sondern aus allen Gebieten der Erde, soweit es sich um Nutz- oder Arzneigewächse handelt … Da auch die Zierpflanzen berücksichtigt sind, eignet sich das Werkchen insbesondere auch für Gärtner und Blumenliebhaber jeder Art.«
Deutsche Gärtner-Zeitung.
Kryptogamen (Algen, Pilze, Flechten, Moose und Farnpflanzen). Prof Dr. Möbius. 168 S. mit zahlr. Abb. In Origbd. M. 1.25
»Dieser Aufgabe hat sich der Verfasser in anerkennungswerter Weise unterzogen. Was er auf den 168 Seiten des Buches bietet, gibt nicht nur einen guten Überblick über das ausgedehnte Gebiet der Kryptogamenkunde, sondern ermöglicht dem Laien auch, sich in einem kleineren Gebiet die ersten Kenntnisse anzueignen, auf Grund deren er dann mit Hilfe von ausführlicheren Lehrbüchern sich weiter einarbeiten kann.«
G. Lindau. Deutsche Literaturztg.
Die Süßwasserflora. Von Prof. Dr. H. Glück. Zirka 160 S. mit zahlreichen Abbildungen. In Originalleinenband Mark 1.25
Die Lebensbedingungen der Wasserpflanzen sind für den Biologen von hervorragendem Interesse. Denn bei ihnen finden sich infolge der besonderen Lebensbedingungen höchst eigenartige Einrichtungen, die sich von denen der Festlandsflora wesentlich unterscheiden. In den Bau und die Funktionen dieser verschiedenen Pflanzentypen einzuführen und zu ihrer Beobachtung anzuleiten, ist die Hauptaufgabe, die sich Verfasser dieses Bändchens gestellt hat.
Die Bakterien und ihre Bedeutung im praktischen Leben. Von Prof. Dr. H. Miehe. 146 S. m. zahlr. Abb. In Origbd. M. 1.25
»Es ist daher dem Buche Verbreitung zu wünschen, namentlich ist es Landwirten, ferner den Nahrungsmittelgewerbetreibenden, Hausfrauen und Müttern, sowie Lehrern sehr zu empfehlen; auch dürfte es sich als Unterlage zu Vorträgen in Fortbildungs- und ähnlichen Schulen vortrefflich eignen. Die Zeichnungen sind klar und deutlich, und trotz der guten Ausstattung ist der Preis billig.«
Literarisches Zentralblatt für Deutschland.
Zimmer- und Balkonpflanzen. Von Städt. Garteninspektor Paul Dannenberg. 2. Auflage. 171 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und 1 Tafel. In Originalleinenband Mark 1.25
Vermehrungskästen für das Zimmerfenster. Aus Dannenberg.
»Nicht der Naturwissenschaftler, sondern der praktische Gärtner ergreift das Wort und lehrt uns seine Kunstgriffe und Handfertigkeiten. Aber der Verfasser ist auch der ästhetisch gebildete Züchter, dem es nicht auf die Erzielung botanisch merkwürdiger oder seltener Zuchterfolge ankommt, sondern der immer wieder betont, daß die Blumenpflege ein Stück Kultur unserer Wohnung im Innern wie nach außen darstelle. Das Buch sei jedem Blumenliebhaber gelegentlich empfohlen.«
Pädagog. Reform.
Unser Garten. Von Garteninspektor Fritz Zahn. 151 S. Mit zahlreichen Abbildungen. In Originalleinenband Mark 1.25
»In einer Zeit, in der die Gartenstadtbewegung immer mehr an Boden gewinnt, in der man immer mehr dazu übergeht, den Wohnhäusern auch kleine Gärtchen beizugeben, wird dies hübsche Büchlein eines erfahrenen Praktikers dankbare Aufnahme finden. Man merkt es an der Darstellung, daß sie aus dem praktischen Leben entstand. Sie gibt allen Gartenbesitzern und solchen, die es werden wollen, gerade das, was sie über die Anlage, Unterhaltung und Pflege des Gartens wissen müssen, um sich ein behagliches Gartenheim zu schaffen … Besonders sei noch hingewiesen, daß der Verfasser stets auch auf jene Rücksicht nimmt, die nur beschränkte Mittel für ihr Gärtchen zur Verfügung haben. So wird das Buch reichen Segen stiften.«
Zeitschrift für Obst- und Gartenbau.
Von der Hacke zum Pflug. Von Professor Dr. Ed. Hahn. Zirka 160 Seiten. In Originalleinenband Mark 1.25
Seit dem klassischen Werke von Hehn, Haustiere und Kulturpflanzen, ist die Wissenschaft über unsere früheren ländlichen Wirtschaftsverhältnisse weit vorgeschritten. Es ist deshalb an der Zeit, eine Darstellung der einschlägigen Fragen nach dem heutigen Stande der Forschung für weitere Kreise zu geben, umsomehr, als es sich hier um Probleme handelt, die auch für das Verständnis unserer heutigen agrarischen Zustände von größter Bedeutung sind.