Anmerkungen zur Transkription

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ANDREAS VON BALTHESSER

LEBEN UND MEINUNGEN
DES
HERRN ANDREAS VON BALTHESSER
EINES DANDY UND DILETTANTEN

MITGETEILT VON

RICHARD SCHAUKAL

ZWEITE VERBESSERTE AUFLAGE

MÜNCHEN UND LEIPZIG
BEI GEORG MÜLLER
1907

Die erste Auflage dieses Buches war in 830 numerierten Exemplaren, davon 30 auf Bütten, hergestellt worden. Diese zweite veränderte Auflage umfaßt 1010 numerierte Exemplare, davon 10 vom Autor signierte Exemplare auf echt van Geldern. Der Preis eines solchen gebundenen Luxusexemplares beträgt 15 Mark.

Dieses Exemplar trägt die Nummer

CARL BARON BAMBERG

in aufrichtiger Freundschaft

Wien, im Sommer 1906

R. Sch.

A vrai dire, je ne suis rien moins que sûr d’avoir quelque talent pour me faire lire. Je trouve quelque fois beaucoup de plaisir à écrire, voilà tout.

Henri Beyle (1835).
(Vie de Henri Brulard.)

INHALT.

Seite

Ouvertüre: Herr von Balthesser hält einen Vortrag vor wißbegierigen jungen Leuten (nach der offenbar ironischen Schilderung eines wohl nicht ganz objektiven Zeugen)

[1]

Selbstbiographie Herrn von Balthessers

[15]

Andreas von Balthesser über den „Dandy“ und Synonima

[19]

Andreas von Balthesser an die Gräfin F.

[31]

Andreas von Balthesser spricht mit einem Literaten über die Gesellschaft, die Künstler und ihr Gehaben und das Selbstverständliche

[43]

Andreas von Balthesser spricht mit einem andern Literaten über das Monokel, über Witze, liebenswürdige Sonntagsplauderer und die deutsche Prosa

[57]

Herr von Balthesser spricht mit einem bescheidenen jungen Schriftsteller über Bücher

[67]

Andreas von Balthesser über die Betrachtung von Gemälden

[75]

Was Andreas von Balthesser gelegentlich über das Gespräch zu bemerken hatte

[83]

Glossen zur Psychologie der Kleidung

[87]

Herr von Balthesser gibt seine Anschauungen vom Verkehr zum besten

[93]

Über Vernünftige, Snobs und Beflissene

[103]

Antibarbarus. (Eine ungedruckte „Erwiderung“, die sich in Herrn von Balthessers Papieren vorgefunden hat. Anlaß dazu mag irgend ein Zeitungsartikel gegeben haben, der das Recht des deutschen Touristen, in Touristenkleidung an der Hoteltafel zu erscheinen, etwas herausfordernd zu verteidigen unternommen haben dürfte)

[107]

Herr von Balthesser phantasiert über das Thema „Die Dame“

[119]

Einiges aus Andreas von Balthessers leider nicht gesammelten Sinnsprüchen und Glossen

[133]

Vom Aristokratischen

[165]

Andreas von Balthessers unrühmliches Ende

[173]