Schatzkammer.
Die Schatzkammer ist ein schmuckloser Raum, nur die alten Paramentenkästen tragen reiches Schnitzwerk.
- Ornate: Davon wären
hervorzuheben:
- eine rothe Casel unter Abt Michael II. 1641 erworben;
- ein rother Ornat aus der Zeit des Abtes Gerhard (1705-1728),
- ein weißes goldgesticktes Meßkleid, selbsteigene Arbeit der Kaiserin Maria Theresia; im Kelchtuch Vexirbilder.
- Kelche und Ciborien. Unter den
Kelchen sind bemerkenswerth:
- ein großer goldener Kelch vom Abt Clemens angeschafft, Augsburger Arbeit aus dem Jahre 1679;
- ein niedriger silberner, reich vergoldeter Kelch aus dem 17. Jahrhundert;
- ein spätgothischer Ciboriumdeckel aus dem 15. Jahrhundert;
- ein Barockciborium;
- Mehrere Monstranzen.
- Infeln und vier Hirtenstäbe:
- silberner Krummstab vom Abt Gerhard;
- gothisches Pastorale 1866;
- silberner Krummstab aus dem Stifte St. Gotthard;
- schönes Pastorale von einem Verehrer des gegenwärtigen Abtes, zu dessen Profeß-Jubiläums 1893, gespendet.
- Reliquiare:
- eine Reliquie des heiligen Leopold, die Fassung 1756;
- eine kleine Kreuzpartikel in schöner mit Steinen besetzter Kreuzfassung;
- ein Versehkreuz aus Bergkrystall, ebenfalls mit einer kleinen Kreuzpartikel;
- ein Dorn aus der Dornenkrone Christi;
- Reliquien des heiligen Gregorius Magnus;
- die große silberne Kreuzpartikelfassung, eine werthvolle getriebene Arbeit aus dem Jahre 1749.
- Kirchengeräthe. Romanische Leuchter aus dem 12. Jahrhundert, silberne Meßkännchen, silberbeschlagenes Missale, ein von der Kaiserin Maria Theresia gestickter Baldachin u.s.w.
- Kreuze, darunter ein bleiernes Crucifix, ein Werk Raphael Donner's.
- Raritäten:
- Elfenbeinbuchdeckel aus dem 9. Jahrhundert; den heiligen Gregor darstellend;
- byzantinische Madonna aus Serpentin, 11. Jahrhundert;
- ein Bild aus Bernstein, Korallen und Elfenbein zusammengesetzt;
- ein Altar aus Achit, korinthischem Marmor und Lazurstein u.s.w.